Was soll ich tun, kann das sein? >> Bei mir (alle GLEICHZEITIG) diagnostizierten PS-Akzentuierungen (mit Störungsqualität): 1=Zwanghafte PSS, 2=Ängstlich vermeidende PSS, 3=Borderline PSS, 4=Narzisstische PSS

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    • Es gibt auch Asperger die Schauspieler sind. Ich habe mal gelesen das Dan Akroyd oder wie man den schreibt auch Asperger ist.
      Das hatte mich überascht.

      Jedenfalls, was ich eigentlich schreiben wollte ist, ich finde es seltsam das so ein Uni-prov bei einer Person gleich so viele PS auf einmal erkennen will.
      Vorallem wenn man so hier und da ein paar Züge haben soll. Wo ist der Schwerpunkt?
      Hast du dir schonmal angeschaut was für Diagnose-kriterien diese PS haben?
      Wenn ja, wieviele Punkte von denen stimmen mit dir überein?
      So weit ich weiß müssen mindestens 5 oder mehr vorhanden sein um die Diagnose zu bekommen.
      Wichtig ist auch zu wissen ob die Auffälligkeiten schon seit früher Kindheit hattest oder ob die erst später ab Pubertät oder noch später aufgetreten sind.
      Gab es irgendwelche traumatischen Ereignisse in deiner Kindheit an die du dich erinnern kannst?
      Du findest dich selbst beim Thema ASS scheinbar sehr gut wieder, wieviele Punkte hast du dort was von den Diagnose-kriterien mit deinem Verhalten übereinstimmt?

      Mir scheint es als habe der Arzt sich mit dem Thema ASS noch nie vorher beschäftigt, und hat keine große Lust sich da mal einzulesen.
      Ich kenne mich jetzt mit dem Verfahren anderer Diagnosen nicht sonderlich aus, finde es aber seltsam das ein Arzt gleich so viele PS in dir wiedererkennen will, anhand von ein paar Symptomen hier und da. So weit ich informiert bin, würde eher der ASS diagnostiziert werden wenn alle Symptome damit übereinstimmen, als tausend andere PS oder Störungen weil hier 2 Übereinstimmung und da 3 Übereinstimmungen etc vorhanden sind. Das geht aber nur wenn der behandelnde Arzt sich auch die ASS-thematik anschaut.

      Bei meiner Diagnostik wegen Transgender wusste ich auch das ich zusätzlich noch irgendwas anderes haben muss weil nur sehr sehr wenig von meinem Verhalten was man als ungewöhnlich auf transgender zurückzuführen war.
      Ich hatte ein paar sehr wenige Züge die nach einer schizoiden PS aussagen, als ich noch als Frau raumlaufen musste. Ich habe mich wenig körperlich gepflegt und Hygiene war auch ein Problem. Das kommt wohl bei schizoiden Menschen oft vor, aber nicht weil sie ihren eigenen Körper ekelig finden.
      Das hat meine Psychotherapeutin aber nicht richtig erkennt und die in der Vordiagnostik auch nicht. Ich habe denen aber auch sehr viel erzählt wie ich schon im Kindergarten war und das ich schonmal mit 13 eine AS-diagnose bekommen habe, jedoch keine Dokumente mehr habe.
      Haben die nicht hören wollen.
      Die Vordiagnostik meinte, ich kann kein Autist sein weil ich nicht monoton rede und die Psychotherapeutin hatte von Autismus auch ein anderes Bild vonwegen man kann ja nicht sprechen wenn man Autist ist.
      Inzwischen sieht sie das aber anders. Ich habe nach ca einem jahr mit der Hormontherapie angefangen und mich körperlich sehr verändert, habe auch seitdem kein Hygieneproblem mehr, bin offener und selbstbewusster geworden.
      Die Probleme in Kommunikation, Blickkontakt etc sind aber weiterhin da und ich zeige so gut wie alle Diagnosekriterien die man bei Autisten findet.
      Sie hatte (anders als dein Arzt) mir aber auch von vornherein gesagt das sie sich zu wenig mit AS auskennt und ich mich deswegen doch lieber noch an eine Fachstelle wenden sollte die diese Tests auch machen können.
      Ich war dann in Bochum an der Uniklinik wo diese Tests die ich in dem Online-test ungefähr vorkommen + Elternfragebogen und ich hatte nur ein Gespräch mit dem Ergebnis das es bei mir sehr eindeutig ASS ist und nichts anderes.

      Ich würde dir, wie manch andere oben schon geschrieben haben, auch dazu raten dich an andere zu wenden die diese Tests machen (Ich hatte vorher diese Klinik angerufen oder angeschrieben und gefragt) oder dich an eine Spezialambulanz wenden. Die Testverfahren sind dort die gleichen so weit ich weiß, nur die Wartelisten sind inzwischen extrem lang.

      Ich habe auch das Gefühl das man eher was erreicht, wenn man sagt das man bereits bei einem anderen Arzt war der den Verdacht ausgesprochen hat.
      Das scheint bei dir ja vorher auch schon so gewesen zu sein. Dann testen sie auch genau darauf und nicht nach irgendwas anderem.
      Das scheint dein Arzt aber gemacht zu haben, eigentlich hat er sich gegen deinen Willen gesetzt und irgendwas anderes getestet und nicht nach ASS konkret, wonach du ihn gefragt hast.
      Es klang jedenfalls so als wärst du extra zu ihm gegangen um dich bei ihm wegen ASS testen zu lassen.
      Ich weiß ja nicht was er da am Anfang direkt gesagt hat.

      Und wegen der ersten Antwort die du von Zaph bekommen hast, gib da nichts drum, der gibt oft so merkwürdige und unfreundliche Antworten, weiß der Geier warum.
      Wir als langjährige Mitglieder kennen das bereits und ignorieren es, aber wenn man neu ist, versteht man es nicht und fühlt sich angegriffen oder blöd angemacht.
    • kim wrote:

      Wenn man an seinen Problemen arbeiten möchte, ist es eigentlich ziemlich egal, welchen Namen sie haben.
      Finde ich nicht. Erst seit ich die richtige Diagnose habe, geht es bergauf, wobei es noch mal eine Zeit der Verarbeitung brauchte.

      nuke the fridge wrote:

      Wenn ich dem Forum hier Glauben schenke, irrt er definitiv in dem Punkt, dass man nicht fast jedes nach außen sichtbare Defizit mittels Strategien glattbügeln kann, so dass es nicht mehr auffällt.
      Ich denke auch nicht, dass man einem Psychiater gegenüber unauffällig wirken kann. Aber es kennt sich halt nicht jeder mit ASS aus, weshalb eine Zweitmeinung vielleicht wirklich sinnvoll wäre.

      Neoni wrote:

      Es gibt Asperger, die Romane schreiben können.
      Hier! :)

      Dein Verhalten im Lockdown kann aber eine Zwangsstörung sein. Ich würde mir nicht jeden Tag das Gleich bestellen. Das wäre mir definitiv zu viel.
    • Ich habe zur Zeit ein Repertoire von 8 Gerichten, die ich seit Monaten im Wechsel esse. Vier Menüs von Frosta und vier Menüs von Youcook. Das war bei mir wegen meinem Umzug im Sommer, da hatte ich keinen Kopf mehr für's Kochen, und ich habe mir diese Mikrowellen-Menüs angewöhnt. Aber immerhin könnte ich jeden Tag einer Woche was anderes essen.

      Wegen dem Geschichten erfinden: sicher, dass Autisten keine Geschichten erfinden können, und sich das im Spiel zeigt? Oder könnte es eher so sein, dass ein Kind mit Autismus sich nicht auf die Geschichten der anderen einlassen kann, aber sehr wohl seine eigenen erfinden kann? Wo steht, dass tatsächlich nur Geschichten nacherzählt werden? Können sich mit der Zeit aus den nacherzählten Geschichten auch neue entwickeln (gleiche Personen, neue Geschichten)? Ich habe das als Kind oft gemacht: Figuren aus dem Fernsehen genommen und neue Geschichten mit ihnen erfunden.
      Alles wird galaktisch gut.
    • Da gibt es doch so ein Buch von einer Autistin, ich glaube der Titel heist "Jeder Tag mit Kohl ist ein guter Tag" oder sowas in der Art.
      Ich habe zwar auch mit unter so meine Lieblingsgerichte die ich bevorzugt esse, bin aber auch offen für neues.
      Ich glaube worauf die Thematik generell hinaus will ist das man als Autist ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis hat weswegen diese Rituale einem helfen können dafür eine art Gefühl der Sicherheit zu entwickeln. Man kann das ein Teil des "in die eigene Welt flüchten bei Stress" sehen, es ist ein Teil dieses Verhaltens was für Autisten mit maßgebend ist.
      Rituale beziehen sich aber nicht nur auf das Essen.
      Es gibt auch Autisten die in ihrem immer gleichen Alltag eine art Ritual ausleben, also jeden Tag um die gleiche Uhrzeit aufstehen, auf die selbe Weise zur Arbeit fahren und eine möglichst gleichbleibende Arbeit zu haben mit immer den gleichen Leuten.
      Diese art Vorhersehbarkeit macht für viele Autisten den Alltag oder das selbstständige Funktionieren erst möglich.
      Hochfunktionale Autisten sind da oft weniger stark belastet, empfinden aber bei Abweichung eines vorher ausgelebten Alltags auch Stress. Gewollte Änderungen wie Umzug und neue Umgebung sind auch Stress, sind aber vielleicht nicht so schlimm in den Auswirkungen als plötzlich auftretende sich ändernde Alltagsabläufe.
      Ich empfand es zB als Stress als noch an gleichen Tag entschieden wurde das wie WfbM wegen Corona nun doch zu macht, obwohl die Woche noch gearbeitet werden sollte.
      Es war für mich aber nicht so extrem weil ich den Alltag wie er vorher war von ein paar Monaten davor ja bereits kannte und kein Problem damit hatte.
      Blöd fand ich es irgendwie trotzdem, auch wenn ich sonst soweit gern zuhause bin und nicht so germ mag so früh aufzustehen, hatte ich mich seit Wochen an das Arbeiten in der WfbM gewöhnt, und jetzt wieder alles anders zu haben ist auch wieder blöd für mich. Reagiert hat dieses Mal nicht mein Geist bzw mein Verhalten (da ich ja geahnt hab das sowas passiert) sondern mein Körper mit Hautausschlag. Der hat sich aber inzwischen wieder gegeben, das war nur in der ersten Woche nach dem Shutdown.
    • Shenya wrote:

      Wegen dem Geschichten erfinden: sicher, dass Autisten keine Geschichten erfinden können, und sich das im Spiel zeigt? Oder könnte es eher so sein, dass ein Kind mit Autismus sich nicht auf die Geschichten der anderen einlassen kann, aber sehr wohl seine eigenen erfinden kann? Wo steht, dass tatsächlich nur Geschichten nacherzählt werden? Können sich mit der Zeit aus den nacherzählten Geschichten auch neue entwickeln (gleiche Personen, neue Geschichten)? Ich habe das als Kind oft gemacht: Figuren aus dem Fernsehen genommen und neue Geschichten mit ihnen erfunden.
      Das wäre etwas für einen neuen Thread. Es gibt ja auch schon so welche, verschiedene über die Jahre, über Rollenspiele, wie habt ihr als Kinder gespielt, könnt ihr Geschichten erfinden, kreative Einfälle, oder ähnliches.

      Ich habe zb im Kindergarten Probleme anfangs gehabt mit "Mutter-Vater-Kind" Ich sollte das Baby spielen, aber ich habe das nicht begriffen weil ich war ja kein Baby mehr. Ich war sogar etwas beleidigt (weil kleine Kinder ja stolz auf ihr Alter sind und sie "Du Baby" als Abwertung verwenden, zumindest früher). Die haben mir dann erklärt, was von mir erwartet wird, und das konnte ich natürlich umsetzen. Aber ich begriff es nicht wirklich und ich fand das Spiel doof.
      Oder wenn ich mit meiner Schwester Puppen, Lego oder Puppenhaus gespielt habe, dann hat sie die Geschichte vorgegeben, und ich habe das bloß ergänzt und mit-ausgeschmückt, aber sie war die Ton-Angeberin. Wenn wir uns gestritten hatten, habe ich alleine mit den Sachen gespielt, aber irgendwie fiel mir nichts ein.
      Ich hatte auch Probleme mit den Phantasie-Aufsätzen in der Schule, da half mir mein Vater. Zum Glück gab es die nur in der fünften Klasse.
      Ich habe auch beim Babysitten gemerkt, dass ich nur sehr schlecht mit Kindern spielen kann. Ich kann denen vorlesen, puzzeln, Spielplatz usw, aber so richtig spielen... da hab ich schon früh bemerkt dass da bei mir irgendwas "kaputt" ist, im Vergleich zu meiner Schwester, die sehr gut mit Kindern spielen konnte.

      Es gibt auch bei den Asperger-Fragebögen für die Eltern Fragen zum Spielverhalten, im ADOS gibt es auch solche Tests zum freien, kreativen Spiel (Ausdenken von Handlungen).

      Aber wie gesagt, ich weiß, dass es Asperger gibt, die Romane schreiben können, und ich zweifle auch nicht daran dass sie Asperger sind. Wie sie es machen ist mir ein Rätsel.
      Aber wenn jmd sagt er kann sich sehr gut und schnell Geschichten ausdenken und Drehbücher ausdenken, schon als Kind, ist das ein Punkt wo ein Diagnostiker wohl eher einen Punkt in der Spalte 'deutet nicht auf ASS hin' machen würde, nach allem was ich darüber weiß.
    • Ich kann auch Geschichten schreiben, mir selbst Charaktäre ausdenken oder ähnliches, aber ich tue mich dabei auch schwer komplett was Neues zu erfinden.
      Wenn ich so darüber nachdenke habe ich meist etwas anderes gesehen und daher die Inspiration für das eigene dann bekommen und wollte es auch erst dann umsetzen. Ohne andere Dinge vorher zu sehen, bekomme ich garnicht den Drang zur Umsetzung.
      Das war bei mir schon immer so. Vielleicht ist das bei ASS häufiger als bei NT, vielleicht können TN das auch ohne diese Anreize von sich aus aber damit kenne ich mich nicht aus.
      Mit anderen Kindern spielen konnte ich auch nur bedingt, wie Neoni habe ich dieses Vater-Mutter-Kind-Spiel nicht gemocht weil ich den Sinn dahinter nicht verstand. Ich wollte ohnehin immer nur Tierrollen nachspielen und dann das was ich in Filmen dazu gesehen habe.
    • Ich wollte als Kind. Immer im Dschungel Wohn. Hab mich in einer Fantasy Welt gewünscht. Ich spielte viel mit Playmobil ,fand das Gefühl schön wenn Fahräder des Playmobil Rades auf meiner Haut war. Ich kann keine Romane lesen ,Spiel Filme folgen ja aber der Inhalt ist oft ein Rätsel.
      Ich las in 3 und 4 Klasse amliebsten den Schulatlas , später dann Reiseführer. In meinen Grundschul Zeugnisse deutete vieles auf Autismus hin ,was sich dann bestätige. Theater Stücke aufführen fand ich immer schrecklich in der Schule.
      Das Do ist der Weg. :prof:
    • Fidoline wrote:

      kim wrote:

      Wenn man an seinen Problemen arbeiten möchte, ist es eigentlich ziemlich egal, welchen Namen sie haben.
      Finde ich nicht. Erst seit ich die richtige Diagnose habe, geht es bergauf, wobei es noch mal eine Zeit der Verarbeitung brauchte.
      Ich hatte es anschließend ja noch mal näher erläutert. Ich denke, dass man an Zwängen und Ängsten auch arbeiten kann, wenn man noch keine genaue Diagnose hat. Der Leidensdruck steht da im Vordergrund. Ich habe meine soziale Phobie auch überwunden, lange bevor ich von meinem Autismus wusste.
      Alles was du sagst, sollte wahr sein. Aber nicht alles was wahr ist, solltest du auch sagen.
      Voltaire
    • Hallo an die Runde,

      Ich finde diesen Thread sehr interessant.

      Was ein wenig hinten herüber fällt (=inhaltlich nicht beachtet wird): Autismus ist nicht NUR Asperger-Syndrom, sondern AUCH frühkindlicher und atypischer Autismus mit und ohne Intelligenzminderung. Um das Ganze zu verkomplizieren gibt es noch Begleiterscheinungen wie z.B. AD(H)S, Mutismus, schizotypische Verhaltensweisen und körperliche Auffälligkeiten aller Art.
      Um die Übersicht vollends zu verlieren, kommt von mir noch der Hinweis, daß z.B. der AD(H)S-Formenkreis einige Überschneidungen zum Autismus-Formenkreis hat. Das gleiche gilt auch für Schizophrenie, Angststörungen, Verhaltensstörungen und anderen klinischen Diagnosen.

      Gemeinsam bei allen Autisten ist lediglich, daß im Gegensatz zu "normalen" Menschen die (Gehirn-)Entwicklung in der Kindheit nicht der allgemeinen Norm entspricht (Verzögerung und / oder Überspringen der einzelnen Entwicklungsschritte).

      Das erklärt auch, warum viele Ärzte zwar die Auffälligkeiten aktuell sehen und dementsprechend diagnostizieren - es auf der anderen Seite nicht die Ursache (die ist beim Autismus immer neurologisch!) erkennen. Ergebnis ist dann logischerweise eine Behandlung aufgrund einer Fehldiagnose. Das diese Behandlung nicht besonders vielversprechend ist, versteht sich von selbst.
      Kurz gesagt: Ich kann bei psychischen Erkrankungen zwar ein Verhalten ändern - ich kann jedoch bei Autismus eine grundlegende Gehirnstruktur nicht verändern.

      Ich würde an Stelle des Thread-Eröffners einen Termin in einer Autismus-Ambulanz machen, um endlich die Ursache für die (vermutlich seit der Kindheit) vorliegenden Probleme bescheinigt zu bekommen damit endlich die passende Hilfe eingefordert werden kann (egal, ob und welche Spielart von Autismus vorliegt).

      Freundliche Grüße

      infla
    • Hallo,

      ich habe nur die erste Seite halb durch gelesen. Die Zweite war mir zu sehr off Topic. Aber ich möchte auf die anfangs gestellte Frage antworten.

      Bei Borderline ist es normal dass tausende PS wie zutreffend wirken. Man kann dann z.B. eine Ankastische(Abhängige) PS sehen oder eine Paranoide oder eine Ängstlich-Vermeidende. Die durchaus auch ordentlich ausschlagen können. ABER es ist dann am Ende nur Borderline oder eine kombinierte PS mit Borderline und Ängstlich-Vermeidend, wenn dass der Diagnose Prozess hergibt. Mit den Rohdaten die im Prozess entstehen kann man nichts anfangen. Die müssen durch Gespräche "geschärft" werden und so leid mir das tut es muss nicht immer Autismus sein auch wenn Autismus "schöner" aussieht. Einen Vorteil hat eine Borderline Störung: Sie ist behandelbar wenn man sich drauf einlässt, während Autismus... ist eben da. Man kann eventuell lernen besser damit um zu gehen, aber aus einem Autisten wird nie ein nicht-Autist.

      und manchmal muss man erst Borderline behandeln um zu sehen ob da ein Autismus ist. Man _kann_ auch beides haben Autismus und Borderline.

      Kopf hoch in dem Stadium vom Diagnose Prozess ist noch nichts sicher.

      Mit freundlichen Grüßen

      Lea

      P.s. ich hab auf dem Papier z.B. Borderline, Depression, Psychose und Autismus und man bekommt meinen Fall nicht einfacher hin und dann gibt es noch zig Diagnosen die es nie auf das Papier geschafft haben weil mein Psychiater nur noch aufschreibt was unbedingt sein muss.
      Handle ehrlich, handle weise, sei freundlich, baue Brücken keine Mauern, aktzeptiere Fremdes, freue dich über Unterschiede.
    • Ich gehöre zu den Autisten die im Vorfeld nie andere Vor Diagnosen hatten aus dem Psychen Bereich. War auch nie in Behandlung. Wegen anderer Dinge.
      Habe jetlich eine Zentrale Hörstörung (AVWS) die von Symptomatik ADHS ähnlich ist.

      Das mit Autismus und Borderline wird viel diskutiert ob zusammen möglich ist oder nicht.
      Das Do ist der Weg. :prof:
    • Grubber wrote:

      VanTaek wrote:

      Das mit Autismus und Borderline wird viel diskutiert ob zusammen möglich ist oder nicht.
      Wie wird denn von denen, die die Komorbidität verneinen, erklärt, warum Autisten keine Borderlinestörung entwickeln können?
      Wird auch hier im Forum viel drüber Diskutiert.

      Diagnosik Kriterien ob diese sich nicht irgendwie wieder sprechen.

      Autismus war immer schon da, Borderline erworben.
      Das Do ist der Weg. :prof:
    • VanTaek wrote:

      Nicht jeder mit Trauma ist gleich Borderliner.

      [...]

      Es gibt Autisten mit Trauma aber diese sind nicht gleich Borderliner.
      Ist mir beides klar. Aber mich interessiert, was einen Autisten davor schützen könnte, eine Borderlinestörung zu entwickeln, wenn es Leute gibt, die davon überzeugt sind, dass das eine das andere ausschließt. Aber vielleicht beantwortet dein Link mir das. Vielen Dank schon mal dafür!