Steuerlicher Nutzen der festgestellten Behinderungen

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Garfield wrote:

      Nein, an den Kilometern hat sich nichts geändert.
      Ich würde nur den GdB-Betrag jetzt zusätzlich eintragen wollen. Der galt bisher für mich nicht, weil ich die nun weggefallenen Anspruchsvorraussetzungen nicht erfüllt hatte.
      Wenn ich nen höheren Freibetrag eintragen lassen wollte als im Vorjahr, musste ich den Antragsbogen immer neu ausfüllen. Allerdings war das bei mir immer eine Änderung nur bei den Werbungskosten, also auf dem gleichen Zusatzbogen, vielleicht macht das einen Unterschied.
    • Capricorn wrote:

      Anakin_1 wrote:

      Kannst Du rückwirkend geltend machen, hat bei mir auch geklappt.
      Sicherlich; musst du aber beantragen, diese "Rückwirkung".Es sei denn, der Bescheid sagt schon was Passendes über die Geltungsdauer aus.

      Und das Finanzamt muss es auch erfahren. Also anrufen/hinschreiben. Die können dir nix tun!
      OK, also kopiere ich die Bescheinigung des GdB, schicke sie ans Finanzamt und wie beantrage ich die Rückwirkung, schriftlich formlos?
      Die Bescheinigung gilt unbefristet.
    • Cordelia wrote:

      Drachenboot wrote:

      @Cordelia
      Spar dir das Geld für den Steuerberater und beantrage den Schwerbehindertenpauschbetrag direkt beim Finanzamt ab sofort.
      Ich kann diese Steuererklärung nicht selber machen, deswegen will ich mich beraten lassen/zeigen lassen, wie ich das beim nä. Mal alleine machen kann. So ist mein Plan.
      Für 2019 + 2020 gilt noch das Recht, dass man den Pauschbetrag nur unter bestimmten Voraussetzungen bekommen kann, die Änderung gilt erst ab 2021. Vielleicht solltest du erstmal feststellen, ob der Pauschbetrag für dich überhaupt gilt, bevor du eine rückwirkende Berechnung forderst. Bei 2. Voraussetzungen kannst du es auf dieser Seite nachlesen Pauschbetrag Behinderung
      Alles was du sagst, sollte wahr sein. Aber nicht alles was wahr ist, solltest du auch sagen.
      Voltaire
    • Cordelia wrote:

      Ok, danke für den Hinweis :d
      Tatsächlich würde ein Freibetrag für 2020 bei mir angerechnet werden mit GdB 40 und dauernder Einbußen der körper. Beweglichkeit. Das kann ich auch im Jahresausgleich rückwirkend beantragen.
      Das muss auf deinem GdB Bescheid stehen, wenn du dauernde Einbußen der körper. Beweglichkeit hast, damit die das anerkennen.
      Alles was du sagst, sollte wahr sein. Aber nicht alles was wahr ist, solltest du auch sagen.
      Voltaire
    • Cordelia wrote:

      Drachenboot wrote:

      @Cordelia
      Spar dir das Geld für den Steuerberater und beantrage den Schwerbehindertenpauschbetrag direkt beim Finanzamt ab sofort.
      Ich kann diese Steuererklärung nicht selber machen, deswegen will ich mich beraten lassen/zeigen lassen, wie ich das beim nä. Mal alleine machen kann. So ist mein Plan.
      Den Schwerbehindertenpauschbetrag kannst du auch eintragen lassen, ohne eine Steuererklärung zu machen.
    • Cordelia wrote:

      Capricorn wrote:

      Anakin_1 wrote:

      Kannst Du rückwirkend geltend machen, hat bei mir auch geklappt.
      Sicherlich; musst du aber beantragen, diese "Rückwirkung".Es sei denn, der Bescheid sagt schon was Passendes über die Geltungsdauer aus.
      Und das Finanzamt muss es auch erfahren. Also anrufen/hinschreiben. Die können dir nix tun!
      OK, also kopiere ich die Bescheinigung des GdB, schicke sie ans Finanzamt und wie beantrage ich die Rückwirkung, schriftlich formlos?Die Bescheinigung gilt unbefristet.
      Also für die Steuererklärung für 2019:

      Einfach dem Finanzamt ein formloses Schreiben schicken. Ich habe folgendes geschrieben:

      Sehr geehrte Damen und Herren,

      bei mir ist mit Bescheid vom 01.01.2020 durch das Versorgungsamt ein Grad der Behinderung von 50 festgestellt worden. Eine Kopie füge ich diesem Schreiben bei.

      Dies habe ich bei meiner Steuererklärung für das Veranlagungsjahr 2019 noch nicht angeben können.

      Ich beantrage hiermit die Neufestsetzung meines Steuerbescheids für das Veranlagungsjahr 2019.

      Erstattungen bitte ich Sie auf folgende Bankverbindung vorzunehmen:
      Diagnose ADHS: 1996 ; Diagnose ASS/HFA: 02/2020
    • Anakin_1 wrote:

      bei mir ist mit Bescheid vom 01.01.2020 durch das Versorgungsamt ein Grad der Behinderung von 50 festgestellt worden. Eine Kopie füge ich diesem Schreiben bei.

      Dies habe ich bei meiner Steuererklärung für das Veranlagungsjahr 2019 noch nicht angeben können.
      Wenn der GdB erst 2020 festgestellt wurde, wieso sollte das Finanzamt ihn für 2019 akzeptieren? Oder wurde dein GdB rückwirkend vom Versorgungsamt festgesetzt?
    • Drachenboot wrote:

      Anakin_1 wrote:

      bei mir ist mit Bescheid vom 01.01.2020 durch das Versorgungsamt ein Grad der Behinderung von 50 festgestellt worden. Eine Kopie füge ich diesem Schreiben bei.

      Dies habe ich bei meiner Steuererklärung für das Veranlagungsjahr 2019 noch nicht angeben können.
      Wenn der GdB erst 2020 festgestellt wurde, wieso sollte das Finanzamt ihn für 2019 akzeptieren? Oder wurde dein GdB rückwirkend vom Versorgungsamt festgesetzt?
      Bei mir wurde er rückwirkend festgestellt und bei Cordelia ja auch, soweit ich das verstanden habe.

      Daher auch das Fomulierungsbeispiel für die rückwirkende Berücksichtigung des Behindertenpauschbetrags.

      Bei mir ist z.B. der Grad der Behinderung in 2020 rückwirkend zum 01.01.1996 festgestellt worden und das Finanzamt hat den Behindertenpauschbetrag auf Antrag für mindestens 9 Jahre zurück berücksichtigt, beim früheren Finanzamt warte ich noch auf die Entscheidung
      Diagnose ADHS: 1996 ; Diagnose ASS/HFA: 02/2020
    • Bei mir Würde der GdB am 4.2.2020 für ab 2019 festgestellt, seitdem arbeite ich wieder lohnsteuerpflichtig.
      Ich denke, ich mache beides: eine Kopie mit Schreiben an das Finanzamt und im Jahresausgleich für 2019/2020 geltend machen.
    • Cordelia wrote:

      Bitte drückt mir die Daumen, daß ich das auch so hinkriege :m(:
      Klar kriegst Du das hin. Nimm für 2019 einfsch den Text, den ich oben vorgeschlsgen habe und leg eine Kopie des Bescheids bei.

      Dann hat Dein Finanzamt den Behinderungsbescheid vorliegen und in den Steuererklärungen für 2020 und die Folgejahre gibst Du dann den Grad der Behinderung in der Steuererklärung an und das Finanzamt hat dann den Bescheid bereits vorliegen.
      Diagnose ADHS: 1996 ; Diagnose ASS/HFA: 02/2020
    • Ab dem Veranlagungsjahr Jahr 2021 gilt der Behindertenpauschbetrag übrigens auch für einen Grad der Behinderung unter 50 und zwar auch dann, wenn zum Grad der Behinderung, der unter 50 liegt dauernde Einbuße der körperlichen Beweglichkeit festgestellt wurde.
      Diagnose ADHS: 1996 ; Diagnose ASS/HFA: 02/2020
    • Bennett wrote:

      Hallo Cordelia,

      um den Steuerbetrag zu bekommen musst Du eine GdB von mindestens 50 haben. Für alles, was darunter liegt gibt es besondere Bestimmungen, schau mal hier nach:
      Steuerfreibeträge für die Einkommensteuer - Schwerbehindertenausweis
      Ansonsten ist es wirklich ganz einfach, das haben ja schon einige erwähnt.
      Ja, genau, die Bedingungen sind bei mir gegeben (dauernde Einbußen der körperl. Beweglichkeit)