Autismus mit 50. Langes Leben, viel gelernt...viel versäumt ?

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    • Gerit wrote:

      Sind/waren Eure PartnerInnen in Eurem Alter oder jünger/älter ?
      Mein Frau ist ein Jahr jünger.

      zaph wrote:

      Ich habe allerdings nie gesucht, sondern wurde immer gefunden.
      Ja, gilt auch bei mir. Oder genauer: Ich wusste und wüsste gar nicht, wie ich suchen sollte.

      Gerit wrote:

      Da wußte ich wenigstens, daß die Außenumstände die gleichen waren (politische Situation, Gesellschaft, Musik, Filme, etc.).
      Eine gewisse Rolle spielt das, sicher. Für mich ist so eine Offenheit in sozialen, politischen, kulturellen Dingen wichtig. Das heißt aber nicht, dass wir nur gleiche Interessen und Denkweisen hätten. Meine Frau wählt oft eine andere Partei als ich, und in Bezug auf Kulturelles kommt es oft vor, dass einer von uns von etwas total begeistert ist, was der andere nur ganz durchschnittlich fand. Aber so gibt es auch Gesprächsanlässe. Sonst bräuchte ich ja gar nicht mehr zu reden... ;)
      "Wir leben vermutlich zum ersten Mal. Wie soll da alles auf Anhieb klappen?"
      (Jürg Halter, Gemeinsame Sprache. Zürich, Dörlemann 2021)
    • Meine Partner waren bzw. sind von 18 Jahre älter bis 12 Jahre jünger als ich.

      Und nein, mein Partner (seit 12 Jahren) und ich sind in mehrfacher Hinsicht nicht gerade ähnlich:
      Er ist 12 Jahre jünger als ich,
      er ist Ossi, ich bin Wessi,
      er ist NT, ich bin Aspergerin,
      er ist furchtbar unordentlich, ich bin das Gegenteil,
      er ist Mann, ich bin Frau. 8o

      Aber er gibt Gemeinsamkeiten: Weltanschaulich und politisch, Interesse an einer bestimmten Art der Urlaubs- und Freizeitgestaltung, Denk- und Diskussionsstil z. B. - und wir sind beide ehrlich.
    • Meine Partnerin ist 6 1/2 Jahre älter als ich
      Sie stammt aus West Berlin Ich aus dem Osten
      Sie ist NT ich höchstwahrscheinlich Aspie
      Ich bin eher unordentlich, sie macht oft die Wohnung.
      Kochen tun wir beide, ich kaufe oft ein.
      Wir sind aber oft auf einer Wellenlänge und seit über 22 Jahren zusammen.

      Die Abkürzung NT bedeutete übrigens in der DDR in den Heiratsanzeigen " Nicttrinker"

      :)
      Man muss die Schuld auch mal bei den Anderen suchen
    • Ich habe mir in den letzten Tagen einige Gedanken über dieses Thema gemacht.
      Daher noch ein weiterer Aspekt, der mir wichtiger ist, als ich mir das vor 30 Jahren noch hätte träumen lassen.
      Da ich für NT-Menschen im Umgang bestimmt nicht einfach bin, neben den normalen menschlichen Defiziten,
      die jeder so mit sich herumschleppt, hat sich ein kleiner aber fester Kreis von Mensch gebildet, die mich so, wie
      ich bin, akzeptieren. Einige lieben mich sogar. ;)

      Wenn ich sehe, wie viele NT mit dem Begriff Freundschaft umgehen und Bekanntenkreise in dreistelliger Höhe
      um sich scharen, duie sie Freunde nennen, auf die sie sich aber vermutlich in schwierigen Situationen erfahrungsgemäß
      nicht verlassen können, erlebe ich das bei meiinen Freunden und Bekannten anders. Das empfinde ich für mich
      als Geschenk, das ich ohne Aspi vermutlich so nicht hätte. Die NT um mich herum, die mich in meinem Sein
      akzeptieren, schätzen unter anderem, daß wenn ich A sage, A meine und nicht a oder etwas A oder vielecht auch
      AB oder so.
      Ich empfinde mein Aspi quasi als sowas, wie ein Selektionshilfsmittel für menschliche Beziehungen. In beide Richtungen.
      Menschen, die mich so nicht akzeptieren und sich daher auch fern halten, sind für beide Seiten eine Bereicherung.
      Spontanität will wohlüberlegt sein.
    • @Fred Kasulzke:

      Ja, das ist etwas, über das ich mir ebenfalls schon Gedanken gemacht habe, weil viele hier schon gesagt haben: Liebesbeziehung ist für sie Freundschaft plus ..Liebe, Sex, etc. , sie ist somit essentiell. Und damit habe ich überlegt, was die Definition von Freundschaft ist, und hatte den Eindruck, daß gerade für Autisten eine sehr klare Definition gilt: es gehört Loyalität dazu, Ehrlichkeit, Diskretion, Verschwiegenheit, Verlässlichkeit, ... was noch ? Empathie,...

      Das hat für mich was von den Rittern der Tafelrunde, das hat eine Wertigkeit. :)
      Das ist das Gegenteil von "Lass uns mal irgendwann telefonieren" und Sachen versprechen und sie nicht ernst meinen, etc.


      Fred Kasulzke wrote:

      Ich empfinde mein Aspi quasi als sowas, wie ein Selektionshilfsmittel für menschliche Beziehungen. In beide Richtungen.
      Menschen, die mich so nicht akzeptieren und sich daher auch fern halten, sind für beide Seiten eine Bereicherung.
      Und diesen Gedanken hatte ich noch nicht, da werde ich noch drüber nachdenken.
    • Gerit wrote:

      Ja, das stimmt schon, aber es macht mich auch unmutig, weil wir machen hier ja keinen Wettbewerb, wem es am Schlechtesten geht, sondern es gibt ein Spektrum, und es gibt auch Leute, die nicht komplett lebensunfähig sind und trotzdem in dieses Spektrum reingehören, weil auch sie Einschränkungen haben, im Vergleich zur sog. Normalbevölkerung.
      Naja, ich finde aber zwichen lebensunfähig und sehr gut zurecht kommen, gibt es einen Unterschied. Da man mit einer ASS-Diagnose auf Antrag immer einen Grad der Bedhinerung von 20 erhält (oder halt mehr), kann es ja nicht sein, dass man keine größeren Schwierigkeiten hat, die eben größer sind als bei einem durchschnittlichen NT, der im Normalfall auch Probleme hat.
      Das ist halt meine Meinung dazu. Und ich bin auch nicht so schwer betroffen, dass man es mir gleich ansieht (sonst hätte ich ja viel früher eine Diagnose erhalten), allerdings musste ich halt gewisse Abstriche im Leben machen, weil das Soziale so energiefressend ist und überhaupt in so einer chaotischen lauten Welt zurechtzukommen, dass ich es nicht so nebenher wie andere erledigen kann.
    • Fidoline wrote:

      Naja, ich finde aber zwichen lebensunfähig und sehr gut zurecht kommen, gibt es einen Unterschied.

      Sag mir einen Menschen, der hier geschrieben hat und "sehr gut zurechtkommt". Ich habe bis jetzt bei allen von einem Haufen Problemen und Einschränkungen gelesen.

      Ich glaube nicht, daß jemand mit Autismus "sehr gut zurechtkommt". Der eine kommt in diesem Teilgebiet gut zurecht, in jenem dafür gar nicht, der andere vielleicht überall gar nicht.

      The post was edited 1 time, last by Gerit ().

    • Wilsberg wrote:

      Hm, wann war denn das?
      In den 80ern und frühen 90ern. Ich kann mir aber kaum vorstellen, dass das heute gar nicht mehr vorkommt. Zumindest von seiten von Eltern bzw. vielleicht auch Lehrern, Verwandten oder Bekannten, die dem Kind "gewogen" sind. Gute Noten und "andere", im Vergleich reifer und "erwachsener" wirkende Interessen sind sicher noch immer Aufhänger, die "Andersartigkeit" eines Kindes mit Hochbegabung bzw. einer überdurchschnittlichen Intelligenz zu erklären.

      Wilsberg wrote:

      Mir sagte in den 80ern so ein Nervenarzt: "Wollen Sie so werden wie Büchner? Den hat auch keiner verstanden?"
      Damit hatte er einen Nerv getroffen, denn Büchner mochte ich, sein Schicksal machte mich betroffen.
      Ich finde die Aussage auch etwas befremdlich. Einem bekannten Künstler, Schriftsteller etc. vom Wesen ähnlich zu sein, wird als Vorstellung doch eher romantisiert bzw. positiv gesehen.

      Gerit wrote:

      Ich habe mir aufgrund der - autistenbedingt - schwierigen Situation, andere Leute einzuschätzen, immer annähernd gleichaltrige Partner gesucht. Da wußte ich wenigstens, daß die Außenumstände die gleichen waren (politische Situation, Gesellschaft, Musik, Filme, etc.).
      Meinem Eindruck nach kann man gerade bei Autisten darauf längst nicht immer schließen. An nicht wenigen sind die Themen, die in ihrer Jugend "in" waren, komplett vorbei gegangen. Auch als Erwachsene passen sie daher oft gar nicht so gut zu ihrer Altersgruppe.
      From my youth upwards my spirit walk'd not with the souls of men. (...)
      My joys, my griefs, my passions, and my powers, made me a stranger.
    • Leonora wrote:

      An nicht wenigen sind die Themen, die in ihrer Jugend "in" waren, komplett vorbei gegangen. Auch als Erwachsene passen sie daher oft gar nicht so gut zu ihrer Altersgruppe.
      wenn ich von mir sprechen darf:
      einerseits das, als Jugendlicher sind an mir viele Mainstream Jugendthemen, das waren damals im wesentlichen Fernsehen und Popkultur v.a. in Form von Musik auch komplett vorbeigegangen.
      andererseits gingen (und gehen immer noch) an mir viele Themen weitgehend vorbei, die in einer normalen Entwicklung jetzt selbstverständlich sind, also v.a. Digitalisierung und Netzkultur – als Beispiel: ich habe sehr lange mich gesperrt, überhaupt ein Mobiltelefon zu nutzen und auch den Schritt zum Smartphone mit entsprechender Kommunikation lange vermieden und vermeide auch weiterhin üblichen Umgang damit, also sowas wie 'Selfies' machen und bei Instagram hochladen z.B. oder 'Skypen' oder 'Following' von 'Influencern' und 'Tweets' – und die auch fast alle älteren Erwachsenen in ihrer Entwicklung nachholend nachvollzogen haben; so dass ich mich in gewisser Weise als stehengeblieben in der Zeit meiner Jugend sehe, was ich aber schon auch als schätzenwert empfinde.
      'Autist*innen mögen keine Veränderungen' ist das nicht so ein Kern Lehrsatz :question:
      ich bekomme jedenfalls immer mehr das Gefühl in überhaupt keine Altersgruppe zu passen :roll: :|

      The post was edited 1 time, last by Pechblende ().

    • Pechblende wrote:

      'Autist*innen mögen keine Veränderungen' ist das nicht so ein Kern Lehrsatz
      ich bekomme jedenfalls immer mehr das Gefühl in überhaupt keine Altersgruppe zu passen
      Das geht mir genauso und ich halte das für ziemlich typisch.
      From my youth upwards my spirit walk'd not with the souls of men. (...)
      My joys, my griefs, my passions, and my powers, made me a stranger.
    • Pechblende wrote:

      Leonora wrote:

      An nicht wenigen sind die Themen, die in ihrer Jugend "in" waren, komplett vorbei gegangen. Auch als Erwachsene passen sie daher oft gar nicht so gut zu ihrer Altersgruppe.
      wenn ich von mir sprechen darf:einerseits das, als Jugendlicher sind an mir viele Mainstream Jugendthemen, das waren damals im wesentlichen Fernsehen und Popkultur v.a. in Form von Musik auch komplett vorbeigegangen.
      andererseits gingen (und gehen immer noch) an mir viele Themen weitgehend vorbei, die in einer normalen Entwicklung jetzt selbstverständlich sind, also v.a. Digitalisierung und Netzkultur – als Beispiel: ich habe sehr lange mich gesperrt, überhaupt ein Mobiltelefon zu nutzen und auch den Schritt zum Smartphone mit entsprechender Kommunikation lange vermieden und vermeide auch weiterhin üblichen Umgang damit, also sowas wie 'Selfies' machen und bei Instagram hochladen z.B. oder 'Skypen' oder 'Following' von 'Influencern' und 'Tweets' – und die auch fast alle älteren Erwachsenen in ihrer Entwicklung nachholend nachvollzogen haben; so dass ich mich in gewisser Weise als stehengeblieben in der Zeit meiner Jugend sehe, was ich aber schon auch als schätzenwert empfinde.
      Ich würds eher so betrachten: Du bist einfach nur kein Lemming, der alles nachmacht ohne sein Hirn zu benutzen ;)
    • Leonora wrote:

      Ich kann mir aber kaum vorstellen, dass das heute gar nicht mehr vorkommt. Zumindest von seiten von Eltern bzw. vielleicht auch Lehrern, Verwandten oder Bekannten, die dem Kind "gewogen" sind. Gute Noten und "andere", im Vergleich reifer und "erwachsener" wirkende Interessen sind sicher noch immer Aufhänger, die "Andersartigkeit" eines Kindes mit Hochbegabung bzw. einer überdurchschnittlichen Intelligenz zu erklären.
      Ich frage mich nur, ob die wirklich gewogen sind oder nur so tun. Denn:

      Leonora wrote:

      Ich finde die Aussage auch etwas befremdlich. Einem bekannten Künstler, Schriftsteller etc. vom Wesen ähnlich zu sein, wird als Vorstellung doch eher romantisiert bzw. positiv gesehen.
      Nein, der Mann hatte völlig recht.Ich habe für meine kluge, talentierte Seite fast ausnahmslos Ablehnung erfahren. Vor allem von klugen, talentierten Menschen. Ging es Dir anders?
      LG
      Wilsberg
    • Wilsberg wrote:

      Nein, der Mann hatte völlig recht.Ich habe für meine kluge, talentierte Seite fast ausnahmslos Ablehnung erfahren. Vor allem von klugen, talentierten Menschen. Ging es Dir anders?
      Auch ich habe oft gerade für meine originellen Seiten Ablehnung erfahren, aber das betraf sowohl Menschen, die ich als klug und talentiert einschätze wie solche, bei denen das nicht der Fall war. Ob andere mich mochten bzw. zumindest akzeptieren konnten, hing von anderen Aspekten ab, vor allem davon, wie offen sie selbst waren. Über den Bildungshintergrund, konkrete Interessen und Talente etc. kann ich da gar nichts verallgemeinern.

      Davon abgesehen finde ich den Rat des Arztes aber trotzdem daneben. Klar, auch meiner Vermutung nach haben es Menschen, die von ihrer Art, ihrer Einstellung, ihrer Interessen her mehr oder weniger dem Mainstream entsprechen, tendenziell leichter als eher "untypische" Menschen. Aber Anpassung macht einen nicht wirklich zu einem "Mainstream-Charakter". Sie ist letztlich nur eine Maske, kostet viel Energie und macht dadurch oft sogar unglücklich. Sich selbst zu verbiegen, ist doch keine Lösung, die zu echter Akzeptanz und Teilhabe führt.
      From my youth upwards my spirit walk'd not with the souls of men. (...)
      My joys, my griefs, my passions, and my powers, made me a stranger.
    • Leonora wrote:

      Davon abgesehen finde ich den Rat des Arztes aber trotzdem daneben.
      Also ich habe das nicht als Rat empfunden, sondern als echte Frage. Mit den Konsequenzen meiner Entscheidung muss ja eh ich leben.
      Welchen Rat würdest Du Deinem 21jährigen Ich geben? Oder welche Frage,würdest Du ihm stellen,um die Findung des richtigen Weges zu unterstützen?
      LG
      Wilsberg
    • Wilsberg wrote:

      Leonora wrote:

      Davon abgesehen finde ich den Rat des Arztes aber trotzdem daneben.
      Also ich habe das nicht als Rat empfunden, sondern als echte Frage. Mit den Konsequenzen meiner Entscheidung muss ja eh ich leben.Welchen Rat würdest Du Deinem 21jährigen Ich geben? Oder welche Frage,würdest Du ihm stellen,um die Findung des richtigen Weges zu unterstützen?
      Schwierig. Vielleicht die Frage, wie ich das, was ich mir vorstelle, in die Realität holen kann. Welche Schritte ich dazu konkret in dieser Welt gehen könnte. Welcher Weg auch passen könnte, wenn ich das, was ich mir vorstelle, nicht verwirklichen könnte.
      From my youth upwards my spirit walk'd not with the souls of men. (...)
      My joys, my griefs, my passions, and my powers, made me a stranger.
    • Leonora wrote:

      Wilsberg wrote:

      Leonora wrote:

      Davon abgesehen finde ich den Rat des Arztes aber trotzdem daneben.
      Also ich habe das nicht als Rat empfunden, sondern als echte Frage. Mit den Konsequenzen meiner Entscheidung muss ja eh ich leben.Welchen Rat würdest Du Deinem 21jährigen Ich geben? Oder welche Frage,würdest Du ihm stellen,um die Findung des richtigen Weges zu unterstützen?
      Schwierig. Vielleicht die Frage, wie ich das, was ich mir vorstelle, in die Realität holen kann. Welche Schritte ich dazu konkret in dieser Welt gehen könnte. Welcher Weg auch passen könnte, wenn ich das, was ich mir vorstelle, nicht verwirklichen könnte.
      Sehr gute Fragen. Ich wurde das nie gefragt.Vielleicht war das Interesse an meinem Wohlergehen nicht so groß.Oder ich habe es nicht wahrgenommen.
      Und Du? Hast Du solche Hilfe auf Deinem Weg erfahren?
      Oder könntest Du sie jetzt einem jungen Menschen zuteil werden lassen?
      LG
      Wilsberg
    • Wilsberg wrote:

      Und Du? Hast Du solche Hilfe auf Deinem Weg erfahren?
      Oder könntest Du sie jetzt einem jungen Menschen zuteil werden lassen?
      Leider nicht in der Form, wie ich hier skizziert habe. Ich hatte niemanden, der meine Situation wirklich verstand, ich wusste ja selbst nicht einmal, was die richtigen Fragen wären. Ich selbst habe anderen Menschen ganz unterschiedlichen Alters schon häufiger Rat gegeben, versuche dann immer, das eher als meine eigenen Überlegungen und Fragen zu kennzeichnen und nicht als Rat-"Schläge" erscheinen zu lassen. Ich hoffe, das gelingt auch meistens.
      From my youth upwards my spirit walk'd not with the souls of men. (...)
      My joys, my griefs, my passions, and my powers, made me a stranger.
    • Fred Kasulzke wrote:

      PS. Bei Erinnerungen aus der Zeit um den Pubertätsbeginn merkt man die vier Jahre Unterschied sehr deutlich.
      "Kennst du das und das aus dem TV ? Lief so um 1972 Sonnabends um 19:00h."
      "1972 ?? Um 19:00h ??? Da war ich immer schon auf'm Swutsch !"
      ja das kenne ich auch. Wir haben komplett verschiedene Musikgeschmäcker. Die scheinen sich mit exakt 14 einzubrennen.
    • Leonora wrote:

      Ich hatte niemanden, der meine Situation wirklich verstand, ich wusste ja selbst nicht einmal, was die richtigen Fragen wären. Ich selbst habe anderen Menschen ganz unterschiedlichen Alters schon häufiger Rat gegeben, versuche dann immer, das eher als meine eigenen Überlegungen und Fragen zu kennzeichnen und nicht als Rat-"Schläge" erscheinen zu lassen. Ich hoffe, das gelingt auch meistens.
      Guter Ansatz, finde ich.
      Mein damaliger Therapeut sagte mir z.B.: "Was uns das Leben verspricht, das wollen wir — dem Leben halten." Das leuchtete mir ein.
      LG
      Wilsberg
    • Gerit wrote:

      Sag mir einen Menschen, der hier geschrieben hat und "sehr gut zurechtkommt". Ich habe bis jetzt bei allen von einem Haufen Problemen und Einschränkungen gelesen.
      Es hat sogar einer geschrieben, dass er besser dran ist als viele NTs... bin mir ganz sicher, dass ich das gelesen habe ;) .