Need help - soziale Situation einschätzen

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    • Need help - soziale Situation einschätzen

      Hallo zusammen,

      seit Tagen grübel ich über eine Situation nach, die ich irgendwie nicht einschätzen kann und wäre dankbar über Rückmeldungen/Sichtweisen.

      Beschreibung: Ich bin zur Zeit in einer Klinik (psychosomatisch), in der auch einige ältere Menschen (über 70) orthopädisch behandelt werden. Im Speißesaal habe ich mich zu einem älteren Herren gesetzt und mich mit ihm (smalltalkmäßig) unterhalten. Da er schwerhörig ist, hatten wir in dem großem Speisesaal ähnliche akutische Probleme und er erzählte mir von seiner verstorben Frau, die vor etwas mehr als einem Jahr verstorben ist. Er hatte dabei Tränen in den Augen und wirkte traurig und einsam.... Am Ende teilte er mit, dass er mich unbedingt wiedersehen möchte und ich sagte unbedacht "wir könnten uns ja vielleicht mal auf einen Kaffee treffen" (Fehler meinerseits). Am nächsten Abend drückte er mir, als ich an seinem Essenstisch vorbei ging, seine Visitenkarte in die Hand damit ich ihn auf dem Handy für ein Treffen anrufen kann... Ich hatte jedoch wirklich keinen Kopf (RW) mich zu verabreden, da der Klinikaufnehalt auch so schon anstrengend genug ist. Beim nächsten zufälligen Treffen, fragte er mich (vorwurfvoll --> meine Interpretation) warum ich mich nicht gemeldet habe... Ich antwortete, dass ich es nicht geschafft habe und das ich es auch nicht schaffen werden und entschuldigte mich für meine voreilige Ansage mich mit ihm zu treffen...
      Ich traff ihn noch zweimal zufällig und grüßte ganz "normal"... Eines Abends lief er mir im Speißesaal hinter her und setzte sich an meinen Tisch. Er offerierte mir, das er einsam ist und jemanden sucht, die mit ihm zuhause wohnt und das ich diejenige sein könnte... (ähh bitte was???)... Ich lehnte natürlich ab...

      Ich habe ein komische Gefühl im Bereich des Magendreiecks, fast sowas wie leichte Übelkeit.... ich habe die Situation mit meiner höflichen Ablehnung gelöst und trotzdem beschäftigt es mich...Ich glaube wenn es nicht ein einsamer alter Mann gewesen wäre, hätte ich irgendwie anderst reagiert, nicht so höflich, aber ich kenne das Gefühl nicht wirklich.... Hat jemand eine Idee?
      Was würdet ihr in einer solchen Situation fühlen, denken oder handeln?

      Es ist schon fast peinlich das hier zu schreiben, aber ich weiß im Moment niemanden zum besprechen, weil ich in der Therapie wirklich wichtiger Dinge zu bearbeiten habe und hier niemanden sonst zum Fragen habe... :oops:
    • Es tut mir sehr leid, dass du in so eine Situation geraten bist. Ich finde, dass du nichts, und ich meine wirklich nichts, falsch gemacht hast. Du hast dich höflich mit dem Herrn unterhalten, das ganze war Smalltalkniveau und somit unverbindlich. Deine Zurückhaltung war wohlbegründet, denn er ist mit einem Anliegen auf dich zugekommen, für das mir nur Worte einfallen wie "dreist" oder "übergriffig".

      Ich verstehe es vollkommen, dass du dich nicht wohl fühlst und darüber nachdenkst. Dass die beschriebene soziale Situation so ein unangenehme Qualität entwickelt hat, ist jedoch in meinen Augen allein durch sein Verhalten begründet.
    • Wolke(n) am Himmel wrote:

      Es ist schon fast peinlich das hier zu schreiben, aber ich weiß im Moment niemanden zum besprechen, weil ich in der Therapie wirklich wichtiger Dinge zu bearbeiten habe und hier niemanden sonst zum Fragen habe...

      Was genau Dein seltsames Gefühl nun ist kann ich natürlich nicht sagen, aber das Thema kommt mir dennoch irgendwie bekannt vor, und geht auch bei mir mit seltsamen Gefühlen einher.

      Irgendwas ( "alt und einsam" ) hat Dich nicht sofort Dein eigentliches "Nein" spüren lassen.
      Die spontane "vielleicht" Idee mit dem Kaffetrinken hat dann bei ihm eine "Hoffnungskaskade" ausgelöst haben, bald nicht mehr alleine sein zu müssen, aber irgendwas daran ist schon seltsam.

      Vielleicht hat es u.a. auch mit Autismus zu tun, man sendet als Aspiefrau (bzw. VAspiefrau) vielleicht nicht die selben eindeutigen Signale wie NA und andere können ggfls. mehr in den Kontakt reinprojezieren?

      Loretta wrote:

      Deine Zurückhaltung war wohlbegründet, denn er ist mit einem Anliegen auf dich zugekommen, für das mir nur Worte einfallen wie "dreist" oder "übergriffig".
      Seltsamerweise fällt es mir schwer es so zu benennen, kann mich bei sowas eben selber oft auch nicht so abgrenzen.
      Aber Du hast wohl recht, es ist schon dreist und übergriffig von dem Mann.
    • Danke für die Rückmeldungen.
      Heute morgen, bevor ich mich hier eingelogt habe, war ich am überlegen ihn direkt darauf anzusprechen und nachzufragen, wie er darauf kommt und warum etc... denke aber, nachdem ich eure Rückmeldungen gelesen habe, dass es vermutlich keine gute Idee ist... (?)
      übergriffig, hmm ja.... da ich selber Ende Vierig bin und kein junges Mädchen, hätte ich es da vermutlich nicht eingeordnet...
      Vielleicht sollte ich es doch mit einer Therapeutin besprechen? Ich habe die Situation gelöst und dennoch noch nicht beendet...
    • Wolke(n) am Himmel wrote:

      Danke für die Rückmeldungen.
      Heute morgen, bevor ich mich hier eingelogt habe, war ich am überlegen ihn direkt darauf anzusprechen und nachzufragen, wie er darauf kommt und warum etc... denke aber, nachdem ich eure Rückmeldungen gelesen habe, dass es vermutlich keine gute Idee ist... (?)
      übergriffig, hmm ja.... da ich selber Ende Vierig bin und kein junges Mädchen, hätte ich es da vermutlich nicht eingeordnet...
      Vielleicht sollte ich es doch mit einer Therapeutin besprechen? Ich habe die Situation gelöst und dennoch noch nicht beendet...
      Ich bin im selben Alter und würde in Deiner Situation vermutlich selber auch nachfragen wollen um zu verstehen, was vor sich geht.Weiss aber nicht ob das naiv gedacht ist und klares Abgrenzen "gesunder" wäre.

      Du schreibst, dass Du dringendere Themen hast, was ich natürlich nicht beurteilen kann und gebe einfach mal zu bedenken, dass das Anschauen und nach Lösungen in einer aktuellen Situation sich evtl. auch positiv auf andere Bereiche der Psyche auswirken kann, irgendwie ist ja doch alles irgendwie ineinandergreifend in der Psyche :roll: .
    • Wolke(n) am Himmel wrote:

      Danke für die Rückmeldungen.
      Heute morgen, bevor ich mich hier eingelogt habe, war ich am überlegen ihn direkt darauf anzusprechen und nachzufragen, wie er darauf kommt und warum etc... denke aber, nachdem ich eure Rückmeldungen gelesen habe, dass es vermutlich keine gute Idee ist... (?)
      übergriffig, hmm ja.... da ich selber Ende Vierig bin und kein junges Mädchen, hätte ich es da vermutlich nicht eingeordnet...
      Vielleicht sollte ich es doch mit einer Therapeutin besprechen? Ich habe die Situation gelöst und dennoch noch nicht beendet...
      Hallo,

      Ich würde, in deiner Situation, auf jeden Fall nochmal das Gespräch mit ihm suchen und ihm klar sagen, dass da ein Missverständnis vorliegt, ich mich geschmeichelt fühle, aber definitiv die Falsche für diese, seine Vorstellung bin. Dann würde ich ihm viel Glück für seine Suche, nach einer passenden Mitbewohnerin, wünschen und mich höflich verabschieden.
      Wie gesagt, das wäre meine Art, eine Situation so diplomatisch wie möglich zu klären.

      Übergriffig - so hart würde ich es auch nicht einordnen, eher “etwas übers Ziel hinausgeschossen“, weil er so einsam ist und sich unbedingt Gesellschaft wünscht.
      Übergriffig wären für mich dann “eindeutige“ Bemerkungen, die auf ein “Mehr“ als nur Mitbewohner schließen lassen. Ich hoffe, es ist verständlich, wie ich das meine.
    • Ich würde mich einfach von ihm fernhalten. Ich glaube nicht dass seine Annäherungsversuche irgendetwas damit zu tun gehabt haben wie Du Dich verhalten hast, sondern eher mit seiner Einsamkeit. Ich glaube nicht dass Du aus einer Analyse des Geschehenen etwas für zukünftige Situationen lernen kannst, es sei denn Du schliesst daraus für Dich lieber nicht freundlich zu anderen zu sein, was ich nicht hoffe.
      ich könnte mir vorstellen dass er es nicht wirklich als Absage versteht wenn Du noch mal von Dir aus den Kontakt suchst für ein Gespräch.
      Lass es hinter Dir! Alles Gute!
    • Das harte Wort "übergriffig" hatte ich bewusst gewählt, da ich die Hoffnung hatte, damit Wolke(n) am Himmel gedanklich entlasten zu können.

      Ich persönlich definiere übergriffiges Verhalten als Distanzlosigkeit. Der ältere Herr hat Wolke(n) am Himmel diesen Vorschlag unterbreitet, ohne dass er vorher mit ihr nennenswerten Rapport hergestellt hat. Er scheint (derzeit) nicht in der Lage zu sein, bei seiner Kontaktsuche die soziale Erwünschtheit und Nähe einschätzen zu können.
    • Liebe @Wolke(n) am Himmel
      unabhängig von unseren Einschätzungen möchte ich dich ermutigen, dieses Gefühl in dir sprechen zu lassen, ob es mit dem älteren Herrn nochmal das höflich-distanzierte abschließende Gespräch sucht, oder mit der ganzen Sache nichts mehr zu tun haben möchte.

      So wie es sich für dich richtig und stimmig anfühlt, so ist es auch für diese Situation richtig.
    • Hallo du!

      Ich finde, du hast sehr gut reagiert. Und ich finde es ehrlich gesagt sehr enttäuschend, dass er dich so "in die Richtung drängen wollte". Ich hätte mich so gefühlt, dass er es die ganze Zeit schon so "im Kopf hatte", auch als es noch um "einen harmlosen Kaffee zusammen trinken" ging.
      Ich bin aber (leider) auch ein extrem misstrauischer Mensch (aus gutem Grund). Solche Erlebnisse wie deins, bestätigen mich da.

      Ich würde das schon in der Therapie besprechen, da es sich um eine Grenzüberschreitung seinerseits handelt und er dir ja auch noch "nachgelaufen" ist (mehrmals)/ im Saal.
      Die Therapeutin könnte dir sicher weiterhelfen.
      Ganz liebe Grüße und alles Liebe, Veronika.
      Man sieht nur mit dem Herzen gut.
      Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
      (Antoine de Saint-Exupéry)

      "Was ist falsch an sonderbar?"

      "Das Ende der Störung ist derzeit nicht absehbar."
    • Dass "alt und einsam" nicht bedeutet "guter Charakter", habe ich vor Jahren auch mal sehr unangenehm erleben müssen, als mich eine "alte einsame Dame" dreist beklaut hat (gibt leider keinerlei Zweifel...). Das hat mich ziemlich geschockt, aber letztlich war es meine Naivität, die da ent-täuscht wurde: Rein logisch betrachtet gibt es in jeder Altersgruppe prozentual gleich viele Charakterschweine und auch Kriminelle, da der Tod diese nicht bevorzugt ereilt. An Altersweisheit habe ich in unserer Gesellschaft ohnhin noch nie geglaubt. Also nicht drauf reinfallen: Alte sind so wenig Heilige wie Junge Teufel sind.
    • Ich kenne solche Situationen auch nur zu genüge. Mein Fehler ist, dass ich bei sozialer Unsicherheit, bei Fremden erstmal vorsichtshalber sehr freundlich bin. Das wird dann vom Gegenüber oft als "Einladung" verstanden, sich dreist was herauszunehmen. Und egal, was der Andere für Grundlagen für seine Übergriffe hat (Einsamkeit oder Sonstwas), es bleibt eine Frechheit, einem fremden Menschen einfach so einen "Job" als Putzfrau/Magd/Betthase/Ehefrauersatz etc. anzubieten. Bei mir hat so ein Mensch jede Chance auf Rücksichtnahme oder Verständnis verwirkt und wird ab dem Moment deutlich abgewehrt.
      Ich finde, du hast gut reagiert und schuldest ihm kein weiteres Gespräch. Er darf ruhig merken, dass er sich falsch verhalten hat und dich und deine Würde verletzt hat. Zu deinem Seelenfrieden halt dich fern von dem Typ, aber merke dir den Vorfall, in dem Sinne, dass du dann vielleicht besser gewappnet bist, wenn in deinem Lebensweg wieder so etwas passiert. Diese "Lehre" wird dann vermutlich auch dein ungutes Gefühl auflösen, du wirst besser gerüstet sein in Zukunft.

      Kopf hoch, du hast dich selbst geschützt!
    • Hallo zusammen,

      okay ich habe jetzt noch mal lange darüber nachgedacht und reflektiert.
      Es hat mir geholfen es "auszusprechen" (heißt es hier mitgeteilt zu haben) und um Hilfe zu bitten.

      Loretta wrote:

      Ich finde, dass du nichts, und ich meine wirklich nichts, falsch gemacht hast. Du hast dich höflich mit dem Herrn unterhalten, das ganze war Smalltalkniveau und somit unverbindlich.
      Danke für Deine Rückmeldung, es hat mich entlastet, um mir anschließend differenziertere Gedanke machen zu können.
      Falsch gemacht habe ich schon etwas....

      Wolke(n) am Himmel wrote:

      "wir könnten uns ja vielleicht mal auf einen Kaffee treffen"
      Das ist so ein Satz den viele Menschen nicht ernst meinen, eine Floskel... und manchmal drückt er aber auch Interesse aus...etc... das ist ähnlich wie mit "wie geht es Dir"... ich war unbedacht .... oft sage ich das wirklich nur wenn ich tatsächlich Interesse habe oder ganz klar ist, dass es eine Floskel ist - hier war es weder noch... ich bin über meine eigene Grenze gegangen und hab es erst nachträglich gemerkt....

      "...das ganze war Smalltalkniveau und somit unverbindlich." Auch das hilft mir, danke :)

      Abendessenszeit....schreibe ich nacher weiter und damit nicht alles weg ist, schicke ich es sicherheitshalber ab ;)
      Ich komm echt weiter und das tut echt gut :) Ich werde selbstsicherer und bin jetzt schon weniger verunsichert.
    • Du hast alles richtig gemacht, außer, Du hast das mit dem Kaffee nicht ernst gemeint. Der Mann wollte viel mehr als das, was Du gesagt hast. Wenn Du mit ihm Kaffeetrinken gegangen wärst, wäre es für ihn und für Dich noch schwieriger geworden.

      Ich war in einer ähnlichen Situation und kam da nicht mehr raus bis zu einem Heiratsantrag, den ich mehrfach ablehnen musste. Zum Schluss habe ich mich verleugnen lassen und hatte Ärger im Büro wegen ihm, weil er mindestens dreimal am Tag anrief. Es war gut von Dir, direkt von Anfang an Deine Gedanken klarzustellen. Ich habe damals nicht erkannt, was der Mann (auch gut über 70) wollte. So habe ich ihn besucht, weil er so einsam war, und er hat schon die Flitterwochen geplant. Mir wurde schlecht, als ich seine Absichten erkannte.
      Jedes mal, wenn man mir sagt, ich wäre nicht gesellschaftsfähig,
      werfe ich einen Blick auf die Gesellschaft und bin überaus erleichtert.
    • @Nelke Das klingt wirklich extrem!
      Zum Glück hast du es überstanden.
      Man sieht nur mit dem Herzen gut.
      Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
      (Antoine de Saint-Exupéry)

      "Was ist falsch an sonderbar?"

      "Das Ende der Störung ist derzeit nicht absehbar."
    • @Wolke(n) am Himmel: Ich finde auch, du hast alles richtig gemacht (abgesehen davon, dass ich persönlich wahrscheinlich in so einer Situation gar nicht erst mit irgendeinem Fremden reden würde). Und ich würde ebenfalls mit einem Therapeuten oder Arzt darüber reden. Die können dir nicht nur in Therapieform helfen, sondern eventuell sogar auch so einer Situation, wenn er sich dir nochmal unerwünscht nähern sollte. Immerhin sollst du dich in der Klinik ja erholen und nicht dir noch zusätzliche Sorgen aufbürden :)
      Auch Wolkenkratzer haben mal als Keller angefangen.

      The post was edited 2 times, last by Morgenstern ().

    • Kugelfisch wrote:

      Ich glaube nicht dass Du aus einer Analyse des Geschehenen etwas für zukünftige Situationen lernen kannst, es sei denn Du schliesst daraus für Dich lieber nicht freundlich zu anderen zu sein, was ich nicht hoffe.
      Oh doch ich glaube schon, meine letzten Efahrungen in dieser Richtung sind zwar schon länger her (u.a. wegen mangels an Kontakt), da ich aber beschlossen habe auf der "Sozial-Schiene" (heißt der Versuch, das in Kontakt gehen mit anderen Menschen) möchte ich daraus lernen um besser einzuschätzen. Ich denke das einiges mein innerer "Gutmensch" und meine "Blauäugigkeit" verkompliziert, meine Naivität (einsamer, trauriger, harmloser, alter Mann).... und ja ich war am überlegen wieder verschlossener und unfreundlicher zu werden *grins*...
      Das werde ich nun jedoch (erstmal) nicht machen....

      Loretta wrote:

      dieses Gefühl in dir sprechen zu lassen, ob es mit dem älteren Herrn nochmal das höflich-distanzierte abschließende Gespräch sucht, oder mit der ganzen Sache nichts mehr zu tun haben möchte.
      Ja.... das ist noch nicht entschieden, es wirkt noch....
      Da es parallel aus meiner Vergangenheit gibt, werde ich es evtl morgen in der Einzeltherapie besprechen.... entscheide ich auch erst morgen....

      Inzwischen werde ich mir meiner Gefühle auch bewußter (auch wenn ich das körperliche Symptom noch nicht zuordnen kann). Enttäuschung, Wut... Ablehnung und auch ein wenig Ekel oder angewidert sein, Verunsicherung...

      Ich habe hier gelesen, dass ich mit solchen Erfahrungen nicht alleine bin... Und ihr habt mir den Rücken gestärkt....Dafür Danke ich Euch :nod: :thumbup: <3
    • Wolke(n) am Himmel wrote:

      Falsch gemacht habe ich schon etwas....

      Wolke(n) am Himmel wrote:

      "wir könnten uns ja vielleicht mal auf einen Kaffee treffen"
      Das ist so ein Satz den viele Menschen nicht ernst meinen, eine Floskel... und manchmal drückt er aber auch Interesse aus...etc... das ist ähnlich wie mit "wie geht es Dir"... ich war unbedacht .... oft sage ich das wirklich nur wenn ich tatsächlich Interesse habe oder ganz klar ist, dass es eine Floskel ist - hier war es weder noch... ich bin über meine eigene Grenze gegangen und hab es erst nachträglich gemerkt....
      ich versuche jetzt mal aus meiner und männlicher Perspektive was dazu schreiben, so ein bisschen in der Rolle des älteren Herrn. also ich bin sehr schlecht drin, irgendwelche Botschaften zwischen den Zeilen zu erkennen und würde den Satz dann im Zweifel als tatsächliches wörtlich zu nehmendes Angebot auffassen und versuchen einen Termin dafür =Date? auszumachen bzw nach der Nummer fragen
      nach einer Absage würde ich aber eher nicht nochmal den Kontakt suchen schon gar nicht mit solchen Aussagen über Zusammenleben, nur um es klar zu stellen

      The post was edited 1 time, last by Pechblende ().