Umgang mit Unerwartetem

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    • @Der Rabe Das kommt jetzt wahrscheinlich leider zu spät, aber ich schreibe bei sowas meistens ne Mail. Wann die E-Mail gelesen wird, ist ja dann eigentlich nicht das Problem, denn ich habe mich ja rechtzeitig abgemeldet. Auch wenn ich bei einem Arzt ein Termin vereinbaren will und ich nach dem zweiten Anruf niemanden erreicht habe, schreibe ich ne E-Mail. Bis jetzt habe ich immer entweder einen Rückruf oder ne E-Mail als Antwort bekommen.
    • Danke @platzhalter :)
      Die Mailidee kam mir vorhin auch nachdem ich hier im Thread den letzten Beitrag geschrieben habe (leider nicht früher). Allerdings würde diese Mail vermutlich nicht mehr vor der Öffnung der Praxis morgen Vormittag gelesen werden, weshalb ich die Idee dann doch verworfen habe und anrufen werde.
      Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand,
      denn jeder ist überzeugt dass er genug davon habe.
      René Descartes
    • Sehr gut, dann kann Dein Gehirn es abhaken. :)

      Das mit der E-Mail hatte ich gestern gedanklich verworfen, weil, wenn die viel zu tun haben, zu unsicher ist, ob Mails überhaupt und rechtzeitig gelesen werden, und dann hättest Du auf Kohlen gesessen (RW) und auf Rückmeldung gewartet, und letztlich vermutlich, weil keine Antwort gekommen wäre doch angerufen, nur sehr viel später.

      Und ich hatte den Eindruck, dass Dir vor allem wichtig war, dass es geklärt, erledigt, abgehakt ist, wozu die Bestätigung der Praxis über die Absage UND der neue Termin gehören.
    • Stefunie wrote:

      Sehr gut, dann kann Dein Gehirn es abhaken. :)
      Genau :)

      Stefunie wrote:

      Das mit der E-Mail hatte ich gestern gedanklich verworfen, weil, wenn die viel zu tun haben, zu unsicher ist, ob Mails überhaupt und rechtzeitig gelesen werden, und dann hättest Du auf Kohlen gesessen (RW) und auf Rückmeldung gewartet, und letztlich vermutlich, weil keine Antwort gekommen wäre doch angerufen, nur sehr viel später.
      Diese Unsicherheit ein generelles Problem bei Mails. Wurde die Mail gelesen und das auch rechtzeitig? Das Einfordern von Lesebestätigungen ist mir generell unsympathisch und wäre speziell in diesem Fall auch sehr unfreundlich gewesen da der Kontakt zu der betreffenden Praxis immer sehr positiv war und ist.

      Stefunie wrote:

      Und ich hatte den Eindruck, dass Dir vor allem wichtig war, dass es geklärt, erledigt, abgehakt ist, wozu die Bestätigung der Praxis über die Absage UND der neue Termin gehören.
      Ja, genau das war mich wichtig und es belastet jetzt durch die Klärung meinen "Arbeitsspeicher" nicht mehr. :)
      Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand,
      denn jeder ist überzeugt dass er genug davon habe.
      René Descartes
    • Der Rabe wrote:

      kurzes Update:
      Alles geklärt, ich habe telefonisch einen späteren Termin bekommen. :d
      Oh, es freut mich, dass das so reibungslos klappen konnte.

      passt vielleicht auch ein bischen ins Thema Umgang mit Unerwartetem:

      Heute hatte ich einen gestern angekündigten, berufsbedingten Telefontermin, in dessen Vorfeld ich nicht wusste worum es geht und hatte mich sehr bemüht ohne Hochrechnen aller möglicher Eventualitäten unvoreingenommen in das Gespräch hereinzugehen und war auch wirklich ungewöhnlich entspannt vorher.

      Doch die Tatsache, dass ich jetzt nach dem Gespräch unterm Strich erleichtert bin (da es positiveres als gedacht mit sich brachte) , zeigt mir, dass das mit dem voher gar nichts Durchspielen wohl doch nur bedingt geklappt hatte.

      Und ich lerne
      - wenn schon hochrechnen, dann auch die möglichen positiven Dinge spürbar mit ausmalen .

      The post was edited 1 time, last by ifi ().

    • @ifi Das tut gut, deinen Beitrag zu lesen, mal eine positive Erfahrung und entsprechende Schlussfolgerung - auch mögliche positive Verläufe vorher als Möglichkeit einbeziehen, das ist auch bei mir steigerungsbedürftig :nod:

      @Der Rabe Auch dir Danke, dass du nochmal geschrieben hast, dass es letztlich doch ganz unproblematisch war und dein Emoji lässt darauf schließen, dass du erleichtert und zufrieden bist. Das ist schön.

      The post was edited 2 times, last by Lefty ().

    • @Lefty irgendwie bin ich doch erstaunt, wie mein Unbewusstes wohl gepolt ist.
      Es rechnet mir stoisch mögliche Verläufe vor, die auch im Nachinein betrachtet sogar durchaus naheligend waren, aber es rechnet bisher mir unzugängliche Faktoren nicht hinzu, die etwas an sich naheliegendem dann eben doch eine andere Wendung geben. Zumindest hilft mir auch das aktuelle Erleben wieder etwas
      "tiefer" zu begreifen,
      dass im Leben stets Faktoren hinzukommen können, egal ob " positiv" oder "negativ" bewertet,
      die dem ganzen andere Wendungen geben können als aus meiner Perspektive vermutet.
      Die mit dem "Hochrechnen" zusammenhängenden Täuschungen und/oder Ent-täuschungen sind nur vorprogrammierter Zusatztstress zu dem was eh ist :m(: :o .

      Eigentlich etwas, das ich abstrakt schon lange weiss (ist ja wie in dieser Zengeschichte (Nr.2) ) ,
      erlebt ist es dann eben doch immer wieder neu herausfordernd :o :roll: .

      The post was edited 1 time, last by ifi ().

    • @ifi Diese Zen-Geschichte hab ich schon einmal gelesen, gut, sie mal wieder zu lesen. Man bewertet doch immer recht schnell, ohne zu wissen, was noch folgen wird. Im Grunde wäre es gut, gar nichts zu bewerten, dann beraubt man sich einiger Freude, aber auch der oft "auf dem Fuß folgenden" Enttäuschung. Bzw. Freude kann man dann ja weiterhin erleben, aber eher bei z.B. Naturbetrachtung oder in Begegnungen, wo Freundlichkeit/Liebe anwesend sind als bei Ereignissen, von denen man halt nicht wissen kann, ob sie auch in Zukunft noch ein Grund zur Freude sein werden.
      (Also ich denke bei wahrer Freude, die nicht durch ein neues Ereignis umstürzbar ist, an die Freude, die aus der "Quelle" kommt, welche ich "Gott" nenne :) )

      The post was edited 2 times, last by Lefty ().

    • Lefty wrote:

      Bzw. Freude kann man dann ja weiterhin erleben, aber eher bei z.B. Naturbetrachtung oder in Begegnungen, wo Freundlichkeit/Liebe anwesend sind als bei Ereignissen, von denen man halt nicht wissen kann, ob sie auch in Zukunft noch ein Grund zur Freude sein werden.
      Was dann bleibt sind eher unmittelbare Freuden und Schmerzen :roll: .
    • Danke @ifi @Lefty :)

      ifi wrote:

      Der Rabe wrote:

      kurzes Update:
      Alles geklärt, ich habe telefonisch einen späteren Termin bekommen. :d
      Oh, es freut mich, dass das so reibungslos klappen konnte.
      passt vielleicht auch ein bischen ins Thema Umgang mit Unerwartetem:

      Heute hatte ich einen gestern angekündigten, berufsbedingten Telefontermin, in dessen Vorfeld ich nicht wusste worum es geht und hatte mich sehr bemüht ohne Hochrechnen aller möglicher Eventualitäten unvoreingenommen in das Gespräch hereinzugehen und war auch wirklich ungewöhnlich entspannt vorher.

      Doch die Tatsache, dass ich jetzt nach dem Gespräch unterm Strich erleichtert bin (da es positiveres als gedacht mit sich brachte) , zeigt mir, dass das mit dem voher gar nichts Durchspielen wohl doch nur bedingt geklappt hatte.

      Und ich lerne
      - wenn schon hochrechnen, dann auch die möglichen positiven Dinge spürbar mit ausmalen .
      Das klingt gut :thumbup: :)

      Genau an diesem Punkt muss ich auch noch arbeiten, nämlich auch an die möglichen positiven Verläufe zu denken und nicht immer nur an die negativen.
      Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand,
      denn jeder ist überzeugt dass er genug davon habe.
      René Descartes
    • Das Thema ist ja eigentlich "Umgang mit Unerwartetem", aber auch der gute Umgang mit Erwartetem ist zu lernen, worüber wir ja hier gerade sprechen. Ich hatte seit Tagen eine Sorge gewälzt, habe etwas erwartet und auch hierzu alle möglichen Verläufe im Kopf durchgespielt. Heute kam dieses Erwartete auf mich zu und es löste sich vollkommen zu meinem Vorteil, meiner Zufriedenheit :)
    • Lefty wrote:

      Das Thema ist ja eigentlich "Umgang mit Unerwartetem", aber auch der gute Umgang mit Erwartetem ist zu lernen, worüber wir ja hier gerade sprechen. Ich hatte seit Tagen eine Sorge gewälzt, habe etwas erwartet und auch hierzu alle möglichen Verläufe im Kopf durchgespielt. Heute kam dieses Erwartete auf mich zu und es löste sich vollkommen zu meinem Vorteil, meiner Zufriedenheit :)
      Das freut mich für Dich :thumbup: :)
      Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand,
      denn jeder ist überzeugt dass er genug davon habe.
      René Descartes
    • Lefty wrote:

      Wie geht ihr damit um, wenn etwas Unerwartetes passiert, dass eure Pläne zerkreuzt und wo ihr schnell reagieren müsstet
      ES kommt drauf an, ob das was ich hatte für mich einen absoluten Mehrwert bedeutet hat. Ich hatte mal einen super Therapeuten, der dann gegangen ist. Die Therapie wurde dann mittendrin von jemand anderem übernommen. Das fand ich nicht so lustig. Mir wäre es lieber gewesen, mit diesem Therapeuten meine Therapie zu beenden. Wäre der Therapeut nicht so gut gewesen, dann hätte mir das nicht so leid getan.

      Lefty wrote:

      Bleibt ihr da ruhig und könnt schnell darauf reagieren und ggf. Alternativen erdenken
      Ich rede mit den Leuten, weil vielleicht gibt es doch eine Möglichkeit, dass ich keine Änderung durchmachen muss. Natürlich lassen sich die Leute nicht immer drauf ein und stehe vor den nackten Tatsachen. Wenn ich zum Beispiel einen Antrag stelle, dann möchte ich gleich wissen, wie es ausgeht. Wenn ich aber mit anderen Leuten spreche und merke, dass andere mir sagen, dass ich zum Beispiel Geduld aufbringen muss und man kann nicht immer alles gleich wissen, dann merke ich, dass das die Lebensstrategie ist.

      Lefty wrote:

      Ich gerate teilweise in eine Art Panik mit Denkblockade und reagiere dann unbesonnen, mögliche Problemlösungen fallen mir erst zu spät ein.
      Ich werde teilweise unruhig und sehr nervös. Da hlft aber mit anderen zu reden und wenn es dann immer heißt, dass ich nun mal nichts tun kann, um dies oder das zu beeinflussen, dann beruhigt mich das schon. Ich muss immer wissen bzw. spüren, dass ich alles getan habe, was in meiner Macht lag.