Werdet ihr auch immer übersehen / nicht bemerkt?

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    • Mir ist dazu auch noch so ein Beispiel eingefallen, was ich oft habe.
      Ich will mit einer bestimmten Person sprechen, zum Beispiel im Büro.
      Ich gehe also in das Büro der Person und derjenige ist dann gerade im Gespräch mit jemand anderem.
      Das Gespräch ist offenbar nur ein Bisschen Smalltalk, also bleibe ich da im Büro stehen und warte drauf, dass das Gespräch aufhört, beziehungsweise eine Gesprächspause entsteht, wo ich dann mein Anliegen sagen kann. Aber diese Gelegenheit ergibt sich dann nicht (beziehungsweise ich merke es nicht) und dann stehe ich 10 Minuten da, bis das Gespräch tatsächlich vorbei ist und werde dann gefragt, seit wann ich denn schon da stehe.
      Deswegen gehe ich mittlerweile nach 1, 2 Minuten einfach wieder weg, weil ich Angst habe, man könne sonst meinen, ich lausche absichtlich oder so...

      Das Interessante an der Sache ist aber, dass mir das auch mit meinem Vorgesetzten oft passiert - der mich aber jobmäßig überhaupt nicht übersieht, sondern sehr früh erkannt hat, wie gut ich arbeite und der dann auch dafür gesorgt hat, dass ich befördert wurde. Trotzdem sieht er mich nicht da stehen, wenn ich in sein Büro gehe.
    • Das frage ich mich auch ständig!
      Danke @Moonrise, das du dieses Thema nochmal ansprichst!

      Ich kenne es selber, du betrittst einen Raum voller Menschen, die dir vertraut sind und wirst nicht bemerkt! Keiner begrüßt dich,keiner fragt nach wie es dir geht usw.
      Man fühlt sich, als ob sich die Anderen gegen dich verschworen hätten, man fühlt sich total verarscht und missachtet!

      Es kann sein dass diejenigen einen schlechten Tag hatten oder gerade einfach
      überfordert sind! Fast so gut wie jeder Mensch macht sich viel zu viele Gedanken
      um sich selbst, seinen Sorgen! Vielleicht sind sie auch einfach zu beschäftigt,um dich zu beachten!

      Es gibt leider auch diese Sorte von Mensch die wirklich einen auf Gleichgültig tun ohne wirklich einen guten Grund dafür zu haben!
      Sie wollen einen auf fame und unabhängig machen, als ob wir für diese Personen genauso viel Wert wären wie
      die Scheißhausfliegen! Aber sie sind es tatsächlich nicht! Alles nur Maskerade!

      Dann gibt es auch die, die dich ignorieren, weil sie dich hassen, beneiden usw. Sie hoffen,dich dadurch zu verletzen!
      Menschen die meinen, sich mir gegenüber
      so zu verhalten,haben meine Aufmerksamkeit überhaupt nicht verdient!
      In meinen Augen,sind solche Leute dämliche Vollidioten mit Minderwertigkeitskomplexe,um die man sich keinen Dreck scheren sollte!
      Ich weiß was ich ich Wert bin!

      Diese Gleichgültigkeit die einige Leute an den Tag legen,ist nicht Bewundernswert sondern einfach nur Bedauernswert!

      Ich bin auch der Überzeugung, das diese " Ist mir sch##ßegal- Mentalität" den Untergang der gesamten westlichen Welt herbeiführen wird! Gleichgültigkeit entsteht, wenn der Mensch von allem zu viel hat!( Geld,Freunde oder teure Luxusgüter.)

      Das schlimmste ist, verhältst du dich genauso den Anderen gegenüber, wie sie dich behandeln, dann werden sie auf einmal eingeschnappt und blöd zu einem!
      Sie werden dich als arrogant abstempeln und dich fragen,wer du überhaupt bist,das du deinem Gegenüber keine Beachtung schenkst! Das sind so meine Erfahrungen die ich damit machen durfte!

      Ich begegne denen die sich so verhalten auch mit Ignoranz und Gleichgültigkeit! Ist eventuell nicht die allerbeste Lösung,aber dann ist es halt so! Ich mache mich nicht mehr mit sowas verrückt! Habe ich früher viel zu oft getan!
    • Ich habe das Gefühl, dass man wenn, nur negativ auffällt. Im „Normalzustand“ werde ich auch übersehen, bekomme keine Antwort oder werde bei Polizeikontrollen einfach durchgewunken usw.
      Wenn ich aber privat in meinen Klamotten rumlaufe, gucken die gleich alle (90% negativ) und machen einen großen Bogen.
      Selbstdiagose... oder einfach nur komisch?!
    • Moonrise wrote:

      Haben andere Leute hier das Problem auch?
      Ja, definitiv! Vor allem in Gruppen habe ich das Problem "unterzugehen". Eigentlich könnte man denken dass das jemandem mit 193 cm Körpergrösse nicht passiert, aber es ist trotzdem so. Wenn ich bemerkt werde, dann wie @ADD83 schreibt, am ehesten in peinlichen oder auch potentiell erklärungslastigen Situationen in denen ich nicht beachtet werden möchte.
      Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand,
      denn jeder ist überzeugt dass er genug davon habe.
      René Descartes
    • Moonrise wrote:

      Mir ist dazu auch noch so ein Beispiel eingefallen, was ich oft habe.
      Ich will mit einer bestimmten Person sprechen, zum Beispiel im Büro.
      Ich gehe also in das Büro der Person und derjenige ist dann gerade im Gespräch mit jemand anderem.
      Das Gespräch ist offenbar nur ein Bisschen Smalltalk, also bleibe ich da im Büro stehen und warte drauf, dass das Gespräch aufhört, beziehungsweise eine Gesprächspause entsteht, wo ich dann mein Anliegen sagen kann. Aber diese Gelegenheit ergibt sich dann nicht (beziehungsweise ich merke es nicht) und dann stehe ich 10 Minuten da, bis das Gespräch tatsächlich vorbei ist und werde dann gefragt, seit wann ich denn schon da stehe.
      Deswegen gehe ich mittlerweile nach 1, 2 Minuten einfach wieder weg, weil ich Angst habe, man könne sonst meinen, ich lausche absichtlich oder so...

      Das Interessante an der Sache ist aber, dass mir das auch mit meinem Vorgesetzten oft passiert - der mich aber jobmäßig überhaupt nicht übersieht, sondern sehr früh erkannt hat, wie gut ich arbeite und der dann auch dafür gesorgt hat, dass ich befördert wurde. Trotzdem sieht er mich nicht da stehen, wenn ich in sein Büro gehe.
      Traust du dich nicht, zu sagen weswegen du da bist; oder glaubst du, die anderen müssten dir von sich aus ihre Aufmerksamkeit zuwenden ohne dass du etwas sagst?
      Normal wäre doch, herein zu kommen und etwas zu sagen?
    • ADD83 wrote:

      Ich habe das Gefühl, dass man wenn, nur negativ auffällt. Im „Normalzustand“ werde ich auch übersehen, bekomme keine Antwort oder werde bei Polizeikontrollen einfach durchgewunken usw.
      Wenn ich aber privat in meinen Klamotten rumlaufe, gucken die gleich alle (90% negativ) und machen einen großen Bogen.
      Was trägst du privat denn so?
      Ich bin mal eine Zeit immer mit einem stylischen Stetson-Hut herumgelaufen, für den ich immer blöd angeguckt wurde. Warum auch immer.
      Wenn ich einen Anzug trage, was durchaus schon mal vorkommt, habe ich dazu eigentlich immer einen Hut auf und trage im Winter einen Mantel dazu.
      und ich bin auch schon mal mit so Kleidung im Stil so 1750-1800 herum auf einer Präsentation gewesen und bin dann in dieser Kleidung durch den Ort gelaufen. Da wurde auch blöd geguckt.

      Ansonsten falle ich den Leute aber auch eher wenig auf, selbst, wenn ich was von denen will und die anspreche.
      Ja ja, ich bin als Mensch getarnt, ja ja, ich habe Sie gewarnt!
    • Moonrise wrote:

      Ich will mit einer bestimmten Person sprechen, zum Beispiel im Büro.
      Ich gehe also in das Büro der Person und derjenige ist dann gerade im Gespräch mit jemand anderem.
      Das Gespräch ist offenbar nur ein Bisschen Smalltalk, also bleibe ich da im Büro stehen und warte drauf, dass das Gespräch aufhört, beziehungsweise eine Gesprächspause entsteht, wo ich dann mein Anliegen sagen kann. Aber diese Gelegenheit ergibt sich dann nicht (beziehungsweise ich merke es nicht) und dann stehe ich 10 Minuten da, bis das Gespräch tatsächlich vorbei ist und werde dann gefragt, seit wann ich denn schon da stehe.
      Deswegen gehe ich mittlerweile nach 1, 2 Minuten einfach wieder weg, weil ich Angst habe, man könne sonst meinen, ich lausche absichtlich oder so...
      Wenn ich von den anderen etwas will und die machen Smalltalk, dann warte ich aus Höflichkeit maximal eine Minute, und dann gehe ich dazwischen, und zwar nicht so: "Entschuldigung, darf ich mal stören?", sondern gleich so: "Sorry, ich unterbreche euch mal kurz. Es geht um..." Und dann schildere ich, worum es geht. Meistens akzeptieren die anderen das. Sollten sie wirklich sagen "Warte mal grade...", dann sage ich klar: "Das ist jetzt aber sehr wichtig. Ich bin nämlich sehr in Zeitdruck..." Dazu muss man sich klarmachen, dass es von anderen extrem unhöflich ist, einen einfach so warten zu lassen, bis sie ihre Privatgespäche auf Arbeitszeit beendet haben. Also: Nicht ich habe das Problem, sondern die Smalltalker!

      Im privaten Bereich, da sieht es ganz anders aus, klar.
      "Lies are just another way of telling the truth." (Paravadin Kanvar Kharjappali)
    • Bad Pyrmonter wrote:

      Was trägst du privat denn so?
      Grundsätzlich irgend ein Black oder Death Metal Shirt mit dementsprechenden „Bilderchen“ drauf und dazu passender Rest, Rucksack, Taschen oder Mützen mit „Patches und Pins“ geschmückt. Meiner Meinung ja gesellschaftlich schon viel angepasster als früher, da musste die Lederjacke, Nietenarmband und die Stiefel auch immer dazu :lol:
      Selbstdiagose... oder einfach nur komisch?!
    • ADD83 wrote:

      Bad Pyrmonter wrote:

      Was trägst du privat denn so?
      Grundsätzlich irgend ein Black oder Death Metal Shirt mit dementsprechenden „Bilderchen“ drauf und dazu passender Rest, Rucksack, Taschen oder Mützen mit „Patches und Pins“ geschmückt. Meiner Meinung ja gesellschaftlich schon viel angepasster als früher, da musste die Lederjacke, Nietenarmband und die Stiefel auch immer dazu :lol:
      Okay, damit fällst du dann schon auf :d
      Aber da muss die Gesellschaft umdenken und Leute nicht mehr nach dem Aussehen oder der Kleidung beurteilen. Finde ich furchtbar, wenn man so denkt.
      Ja ja, ich bin als Mensch getarnt, ja ja, ich habe Sie gewarnt!
    • Neoni wrote:

      Traust du dich nicht, zu sagen weswegen du da bist; oder glaubst du, die anderen müssten dir von sich aus ihre Aufmerksamkeit zuwenden ohne dass du etwas sagst?
      Normal wäre doch, herein zu kommen und etwas zu sagen?
      Ist das tatsächlich normal? Ich trau mich nie, eine Unterhaltung zu unterbrechen, so mitten im Satz. Oder doch, ganz selten mal trau ich mich - aber dann werde ich meist trotzdem nicht gehört.

      FrankMatz wrote:

      Wenn ich von den anderen etwas will und die machen Smalltalk, dann warte ich aus Höflichkeit maximal eine Minute, und dann gehe ich dazwischen, und zwar nicht so: "Entschuldigung, darf ich mal stören?", sondern gleich so: "Sorry, ich unterbreche euch mal kurz. Es geht um..." Und dann schildere ich, worum es geht. Meistens akzeptieren die anderen das. Sollten sie wirklich sagen "Warte mal grade...", dann sage ich klar: "Das ist jetzt aber sehr wichtig. Ich bin nämlich sehr in Zeitdruck..." Dazu muss man sich klarmachen, dass es von anderen extrem unhöflich ist, einen einfach so warten zu lassen, bis sie ihre Privatgespäche auf Arbeitszeit beendet haben. Also: Nicht ich habe das Problem, sondern die Smalltalker!
      Es liest sich eigentlich ganz logisch was du schreibst, aber ich kann das irgendwie gar nicht, obwohl mir klar ist, dass das grade in der Situation in Ordnung wäre.

      FrankMatz wrote:

      Im privaten Bereich, da sieht es ganz anders aus, klar.
      Ist das da tatsächlich anders? Ich hatte so eine Situation auch letzte Woche erst im Stall. Ich musste jemanden etwas fragen und da es schon spät war, war es sozusagen auch zeitkritisch für mich. Wie wäre es denn da "richtig" gewesen?

      Jetzt mit den ganzen Abstandsregeln finde ich das auch noch schwerer. Wie zum Beispiel bei der Situation im Stall - ich durfte ja nicht so nah ran, also blieb mir nichts anderes, als 2 Meter schräg hinter der Person zu stehen, die ich etwas fragen wollte. Ich hatte gehofft, die Person, mit der sie redet, sieht mich wiederum und unterbricht dann kurz die Unterhaltung. Aber dem war leider (natürlich) nicht so :roll:
    • Moonrise wrote:

      Ist das tatsächlich normal? Ich trau mich nie, eine Unterhaltung zu unterbrechen, so mitten im Satz. Oder doch, ganz selten mal trau ich mich - aber dann werde ich meist trotzdem nicht gehört.
      Zumindest müsste man in solchen Situationen (man betritt einen Raum weil man etwas möchte, aber die Leute sind mit was anderem beschäftigt), mit dem Menschen "Kontakt aufnehmen", also sich ins Blickfeld stellen, Blickkontakt aufnehmen...
      Bei mir ist es teilweise so, dass ich nicht erkenne, ob mein Gesuch "Kontakt aufnehmen" jetzt bestätigt wurde oder nicht, zb wenn ich in ein Sekretariat komme, oder an der Theke bei den Sprechstundenhilfen beim Arzt, dann erkenne ich irgendwie nicht "kann ich jetzt reinkommen oder nicht? Soll ich jetzt vortreten? Bin ich jetzt dran? Soll ich jetzt sprechen oder spricht der zuerst?" und das gibt dann so ein komisches Hin- und Her (was die Leute dann sicher irritiert, aber ich lächle oder lache dann), aber ich würde zumindest nicht erwarten, dass ich den Raum betrete und alles weitere übernimmt derjenige, von dem ich was will, so dass ich bloß passiv rumstehen und warten muss.
      Dieses "Kontakt aufnehmen" (also genau genommen: auf denjenigen zugehen, Blickkontakt suchen, lächeln, sprechen) musste ich auch erst lernen, aber das tat ich im Teenager-alter. Ich fühle ich dabei auch schüchtern, aber anders geht es eben nicht.
    • Neoni wrote:

      Moonrise wrote:

      Ist das tatsächlich normal? Ich trau mich nie, eine Unterhaltung zu unterbrechen, so mitten im Satz. Oder doch, ganz selten mal trau ich mich - aber dann werde ich meist trotzdem nicht gehört.
      Zumindest müsste man in solchen Situationen (man betritt einen Raum weil man etwas möchte, aber die Leute sind mit was anderem beschäftigt), mit dem Menschen "Kontakt aufnehmen", also sich ins Blickfeld stellen, Blickkontakt aufnehmen...Bei mir ist es teilweise so, dass ich nicht erkenne, ob mein Gesuch "Kontakt aufnehmen" jetzt bestätigt wurde oder nicht, zb wenn ich in ein Sekretariat komme, oder an der Theke bei den Sprechstundenhilfen beim Arzt, dann erkenne ich irgendwie nicht "kann ich jetzt reinkommen oder nicht? Soll ich jetzt vortreten? Bin ich jetzt dran? Soll ich jetzt sprechen oder spricht der zuerst?" und das gibt dann so ein komisches Hin- und Her (was die Leute dann sicher irritiert, aber ich lächle oder lache dann), aber ich würde zumindest nicht erwarten, dass ich den Raum betrete und alles weitere übernimmt derjenige, von dem ich was will, so dass ich bloß passiv rumstehen und warten muss.
      Dieses "Kontakt aufnehmen" (also genau genommen: auf denjenigen zugehen, Blickkontakt suchen, lächeln, sprechen) musste ich auch erst lernen, aber das tat ich im Teenager-alter. Ich fühle ich dabei auch schüchtern, aber anders geht es eben nicht.
      So geht es mir auch meistens. Ich erkenne nicht, ob mein Ansinnen auf Kontakt jetzt bestätigt wurde und fange dann meistens an, meine Frage zu stellen. Oder wenn ich irgendwo an eine Tür klopfe. Manche sagen dann "herein", andere sagen nichts. Wenn nichts kommt, weiß ich nicht, was jetzt eigentlich ist, dabei bin ich dann schon in das ein oder andere Meeting geplatzt.
      Dass mir so etwas dann sehr unangenehm ist, versuche ich dann irgendwie immer zu überspielen und grinse dabei dann so dermaßen dämlich vor mich hin (so ist jedenfalls mein Eindruck), wahrscheinlich nehmen die Leute das dann aber als entschuldigendes Lächeln wahr oder denken, dass ich mich darüber lustig mache, was ich da grad gemacht habe.

      Überhaupt fühle ich mich ziemlich komisch bei der Kontaktaufnahme. Ich weiß nicht so recht, was ich machen soll und wenn ich mich dann dazu entscheide, zu lächeln, kommt mir das immer sehr gestellt von meiner Seite vor. Ich weiß ja nicht, was mein Gegenüber nun darüber denkt, manchmal würde ich echt zu gerne Gedanken lesen können.
      Ja ja, ich bin als Mensch getarnt, ja ja, ich habe Sie gewarnt!
    • Bad Pyrmonter wrote:

      Wenn ich einen Anzug trage, was durchaus schon mal vorkommt, habe ich dazu eigentlich immer einen Hut auf und trage im Winter einen Mantel dazu.
      und ich bin auch schon mal mit so Kleidung im Stil so 1750-1800 herum auf einer Präsentation gewesen
      Geil, endlich mal jemand mit gutem Klamottengeschmack! :d

      Ist zwar wieder einmal ein bisschen OT, aber die Menschen (zumindest die mit Geld) waren in früheren Zeiten oft viel besser angezogen als heute.
      Natürlich fällt man mit "exzentrischem" Kleiderstil auf, aber auch nicht immer negativ. Ich gucke da gern hin, gehe auch schon deshalb gern zu "Mittelalter"-Festivals.
    • MonaLisa wrote:

      Bad Pyrmonter wrote:

      Wenn ich einen Anzug trage, was durchaus schon mal vorkommt, habe ich dazu eigentlich immer einen Hut auf und trage im Winter einen Mantel dazu.
      und ich bin auch schon mal mit so Kleidung im Stil so 1750-1800 herum auf einer Präsentation gewesen
      Geil, endlich mal jemand mit gutem Klamottengeschmack! :d
      Ist zwar wieder einmal ein bisschen OT, aber die Menschen (zumindest die mit Geld) waren in früheren Zeiten oft viel besser angezogen als heute.
      Natürlich fällt man mit "exzentrischem" Kleiderstil auf, aber auch nicht immer negativ. Ich gucke da gern hin, gehe auch schon deshalb gern zu "Mittelalter"-Festivals.
      Ich trage natürlich nicht jeden Tag einen Anzug, aber ein Hemd muss schon immer sein, selbst, wenn ich am Auto arbeite. Dann trage ich zwar eins, welches ruhig fleckig und kaputtgehen kann, aber ohne Hemd fühle ich mich unwohl.
      Ansonsten trage ich als normales Alltagsoutfit also Hemd, Jeans und Chucks. Dazu derzeit eine Jacke der ameriaknischen Polizei (natürlich ohne Abzeichen :d ) oder - wenn es noch kälter wird - einen alten Bundeswehrparka. Qualität und Zweckmäßigkeit in einem.

      Wenn ich könnte, würde ich aber tatsächlich schon immer mit Anzug herumlaufen oder eben mit Kleidung aus einer längst vergangenen Zeit, so 1850-1950. Ich habe sogar einen Chapeau Claqué auf Anfang 1900 im Kleiderschrank liegen :)
      Ja ja, ich bin als Mensch getarnt, ja ja, ich habe Sie gewarnt!
    • Neoni wrote:

      Zumindest müsste man in solchen Situationen (man betritt einen Raum weil man etwas möchte, aber die Leute sind mit was anderem beschäftigt), mit dem Menschen "Kontakt aufnehmen", also sich ins Blickfeld stellen, Blickkontakt aufnehmen...
      Hm ja das find ich irgendwie sehr schwierig, einzuschätzen, wo genau das Blickfeld der Person ist. Wenn ich mir vorstelle, wie mein eigenes Blickfeld ist, dann wäre ich da definitiv im Blickfeld der Person gewesen. Allerdings hab ich von meinem Freund schon erfahren, dass ich scheinbar noch viel mehr aus den Augenwinkeln wahrnehme als er zum Beispiel.
      Sich direkt dahin zu stellen, wo die Person grade hinguckt, kommt halt auch nicht in Frage, dann müsste ich mich ja direkt vor den Gesprächspartner stellen - das käme glaub ich auch nicht so gut an :d

      Das Blickfeld richtig einzuschätzen scheint insgesamt ein großes Problem von mir zu sein. Zum Beispiel wenn man in einem Café sitzt und jemand zu mir sagt, ich soll die Bedienung ranwinken wenn sie mal herguckt, dann winke ich super oft und nichts passiert, obwohl ich mir sicher war, dass die Bedienung mich grade angesehen hat. Oder ist das Problem vielleicht, dass ich keinen richtigen Augenkontakt dabei gemacht habe? Wer weiß..

      Neoni wrote:

      Bei mir ist es teilweise so, dass ich nicht erkenne, ob mein Gesuch "Kontakt aufnehmen" jetzt bestätigt wurde oder nicht, zb wenn ich in ein Sekretariat komme, oder an der Theke bei den Sprechstundenhilfen beim Arzt, dann erkenne ich irgendwie nicht "kann ich jetzt reinkommen oder nicht? Soll ich jetzt vortreten? Bin ich jetzt dran? Soll ich jetzt sprechen oder spricht der zuerst?

      Bad Pyrmonter wrote:

      Überhaupt fühle ich mich ziemlich komisch bei der Kontaktaufnahme. Ich weiß nicht so recht, was ich machen soll und wenn ich mich dann dazu entscheide, zu lächeln, kommt mir das immer sehr gestellt von meiner Seite vor. Ich weiß ja nicht, was mein Gegenüber nun darüber denkt, manchmal würde ich echt zu gerne Gedanken lesen können.
      Ich kann beide Zitate nur unterschreiben, geht mir genauso!
    • Bad Pyrmonter wrote:



      Ich weiß ja nicht, was mein Gegenüber nun darüber denkt, manchmal würde ich echt zu gerne Gedanken lesen können.
      Also als ich damals den Film mit Mel Gibson gesehen habe, Was Frauen wollen, war ich total schockiert und stelle mir das total gruselig vor :lol:
      Selbstdiagose... oder einfach nur komisch?!
    • Hab jetzt nicht alles durchgelesen, aber es gibt es Situationen da ist man einfach net da oder wird wargenommen, ich war früher mit meinen Kumpel immer in ner Kneipe, so ne halbdisco, mit Tanzfläche und Tische aussenrum, mein Kumpel kann gut sprechen, und irgendwann war der Tisch drumherrum auch immer voll, aber wo war ich.. ich war in meinem Kopf.. konnte nicht reden. Und wenn ich meinen Kumpel gesagt hab, ich geh mal raus( des waren immer so 2-3 Stunden laufen durch die Stadt in der Nacht) da war der sauer... Dann gab es andere Momente, in der Arbeit, Schule etzt, immer wenn man in ner Gruppe ist.. Der Typ erklärt, und am Ende werd ich blöd angeglotzt.. und dann kommt die dümmste aller Fragen die man mir stellen kann : alles verstanden, noch Fragen?
    • Silas_2001 wrote:

      Ich kenne es selber, du betrittst einen Raum voller Menschen, die dir vertraut sind und wirst nicht bemerkt! Keiner begrüßt dich,keiner fragt nach wie es dir geht usw.
      Wenn die Personen in einem Gespräch vertieft sind oder ihre Aufmerksamkeit auf etwas fokusiert haben, weil sie jemanden zuhören z.B. kann dies schon mal vorkommen.

      Wenn ich fokusiert auf etwas bin, dann kann es durch aus vorkommen, dass ich nicht mit bekomme was um mich herum passiert. Das äusert sich dann so. Im Büro viele ITler und eine Frau, die neben mir sitzt. Dementsprechend bildete sich dann desöfteren neben mir eine "Versammlung" mit Gesprächen und durch den Fokus habe ich weiter gearbeitet und von dem "Rummel" nichts mit bekommen. Es kann dann schon mal vorkommen, dass es es einen kurzen Moment dauert, bis ich auf ein ansprechen reagiere.