Frühes Aufstehen

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    • Frühes Aufstehen

      Ich möchte mal einem meiner Probleme hier Luft machen und fragen, wie ihr es löst, früh am Morgen aufzustehen.

      Bei mir funktioniert es mal, dann gibt es Tage, an denen es gar nicht funktioniert. Dauerhafte Müdigkeit tut ihr Übriges, ich habe allerdings auch eine Schilddrüsenunterfunktion, weswegen ich L-Thyroxin substituiere.
      Einen Eisenmangel hatte ich auch schon mal, der scheint aber momentan nicht das Problem zu sein, jedenfalls war beim letzten Bluttest alles unauffällig.

      Also, ich komme morgens nicht immer gut aus dem Bett, dann geht es manchmal. Problematisch finde ich aber auch, dass ich abends nicht so gut einschlafen kann, was dann immer wieder dazu führt, dass ich bis spät in die Nacht wach bin. Das war schon immer so und hat sich auch nie wirklich geändert.

      Wie geht ihr damit um? Was macht ihr, um besser schlafen zu können? Und wie motiviert ihr euch, früh am Morgen doch aufzustehen?
      Ja ja, ich bin als Mensch getarnt, ja ja, ich habe Sie gewarnt!
    • Ich würde sagen
      -am besten zu regelmäßigen Uhrzeiten schlafen gehen und aufwachen
      -Zimmer komplett abdunkeln
      -Bildschirme vorm Schlafengehen vermeiden
      -Bewegung am Tag
      -bestimmte Ernährungsweisen können müde machen (z.B. zu viele schlechte Kohlenhydrate, unausgewogen usw.), denn der Körper bekommt nicht genug Energie zugeführt, was Müdigkeit verursacht
      -vielleicht etw. Homöopathisches zur Unterstützung (wenn du von sowas etwas hältst) oder Melatonin

      also allgemein Dinge, damit sich der Tag-Nacht-Rhythmus einspielt

      Vielleicht anfangen, sich morgens regelmäßig einen Wecker zu stellen und dann aufzustehen, auch wenn man wenig geschlafen hat?
      Dann wird man vielleicht am Abend eher müde..
    • Ich stehe einfach nicht früh auf.
      Wenn ich mal relativ zeitig wach bin, dann könnte ich zwar aufstehen und mit Kaffee und anderen Drogen in die Gänge kommen. Aber spätestens am Nachmittag würde ich dann total durchhängen. Also drehe ich mich noch mal rum und schlafe, bis ich erneut wach bin. Dann bin ich auch wirklich wach.

      Ich hatte mal einen Job, wo es Punkt 6 Uhr fertig umgezogen losging. Das Umziehen war wegen Reinstraum schon sehr aufwendig und der Arbeitsort war auch etwas außerhalb, also gut 40 Minuten Fahrt. Das hieß: 4:30 klingelte der Wecker. Ich habe es überlebt, aber angenehm war es nicht.

      Gut, Abends komme ich durch das späte Aufstehen auch selten vor Mitternacht ins Bett. Ist mir aber egal.
      Ich nehme Tabletten, die als Nebenwirkung Müdigkeit haben - das passt ideal.

      Diverse Tipps zum Thema Schlafhygiene sind mir zwar bekannt, aber ich beachte sie nicht immer 100%. Man sieht es ja daran, dass ich jetzt vorm Bildschirm hocke. Zwar auf 0% Helligkeit und im Nachmodus - aber er leuchtet noch ein wenig.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • Ich habe Schichtdienst. Mir geht es generell wie dir, ich bin auch eher eine Nachteule, das ist vom individuellen Chronotyp so vorgegeben und lässt sich schlecht ändern. Entsprechend sind mir natürlich Spätschichten am liebsten. Wenn ich mal Frühschicht habe, gehe ich früh ins Bett und mache mir eine Art Einschlafritual. Ich höre immer das gleiche Lied, wenn ich müde bin, bzw. vor dem Schlafen gehen, und habe ein Lavendelsäckchen, an dem ich dann rieche. Das Ziel dieser Aktion ist es, dass der Körper diese Melodie und den Geruch mit Müdigkeit verbindet und irgendwann bei diesen Reizen auch dann müde wird, wenn er es eigentlich noch nicht ist. Im Grunde wie bei einem Pawlowschen Hund. Es funktioniert tatsächlich. Zudem dusche ich gern sehr heiß vor solchen frühen Bettgehzeiten und trinke einen heißen Tee mit Honig, weil das alles entspannend auf den Körper wirkt.

      Generell sind Einschlafrituale keine schlechte Idee. Wenn du die Möglichkeit hast, jeden Tag zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen, dann würde ich dir raten, das zu machen und dir ein Einschlafritual auszudenken (z.B. eine bestimmte Teesorte immer vor dem Zubettgehen trinken).
      Nur tote Fische schwimmen immer mit dem Strom.

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    • Hmm, Einschlafrituale kenne ich einige, aber als ich noch im RD gearbeitet habe, war zwar der Rhytmus immer total im Eimer, aber es ging irgendwie. Gut, auf längeren Fahrten habe ich manchmal einfach geschlafen, wenn kein Patient an Bord war und ich nur Beifahrer gewesen bin, im Gegenzug durften die Kollegen das bei mir aber auch :)

      Samstag bin ich zum Beispiel schon relativ früh aufgestanden, so gegen 9 Uhr, bin dann mit einem Freund unterwegs gewesen und wir sind erst spät in der Nacht wieder zurückgewesen. Ich war zwar den ganzen Tag müde, aber als ich zu Hause war, konnte ich nicht gleich schlafen und bin dann erst um 3:30 ins Bett
      Ja ja, ich bin als Mensch getarnt, ja ja, ich habe Sie gewarnt!
    • ich geh zu festen Zeiten ins Bett (T minus 7). In manchen Wochen merke ich, dass ich müde bleibe. Dann verlege ich die Zubettgehzeit eben noch eine halbe Stunde vor.
      Ganz wichtig: wenn ich nachts wach werde lasse ich das Licht aus.
    • Ich muss von Mo. - Fr. um 8:25 das Haus verlassen. Täte ich das nicht, hätte ich wohl erst Stress und später dann keinen Job mehr. Auch wenn ich morgens meistens sehr große Mühe damit habe, aus dem Bett zu kommen, muss ich es irgendwie schaffen. Ich versuche deshalb am besten vor Mitternacht zu schlafen, was mir aber oft schwer fällt.

      Ich nehme immer abends Melatonin-Spray, um nicht noch sehr lange wach zu liegen. Damit schaffe ich es meistens in weniger als 20-30 Minuten einzuschlafen. Müde bin ich morgens fast immer, auch wenn ich sogar mal 9 Stunden geschlafen habe. Von Frühjahr bis Herbst ist es weniger schlimm, weil ich dann erst (weit) nach Sonnenaufgang aufstehen kann [und der Körper sicherlich bereits mehr Melatonin abgebaut hat und die Müdigkeit nachlässt]. Wenn ich zu müde bin, dann schlafe ich auch mal nachmittags. Ich habe schon überlegt zu testen, dauerhaft biphasisch zu schlafen.

      Am Wochenende lebe ich dann aber meistens den Rhythmus aus, der sich natürlich für mich anfühlt und gehe meistens nicht vor 2 oder 3 ins Bett. Wenn ich sehr mit einer Sache beschäftigt bin, vielleicht auch erst um 6 oder 7. Interessanterweise benötige ich dann auch keine 9 oder 10 Stunden Schlaf, um mich fit zu fühlen.

      Zu Schulzeiten war das Aufstehen eine Hölle für mich. Oft lag ich morgens mit Zahnbürste im Mund auf dem Badezimmerteppich und versuchte beim Zähneputzen weiterzuschlafen. Das zog sich so ähnlich bisher durch mein halbes Leben. Ich habe meinen Wecker meistens so gestellt, dass die Zeit reichte, um mich anzuziehen und meinen Kram zu nehmen. Jede Minuten morgens für längeren Schlaf zu nutzen, war meine Devise. Mittlerweile mache ich das anders. Ich stelle mir zeitig den Wecker und sitze dann morgens in der Küche, trinke Kaffee und lese ein wenig. Insgesamt fühlt es sich trotz weniger Schlafminuten besser für mich an, nicht mehr "Hals über Kopf" (nur noch knapp RW ;) ) das Haus verlassen zu müssen.
      "in truth, only atoms and the void" Sean Carroll (paraphrased Demokritos)
    • Bad Pyrmonter wrote:

      Wie geht ihr damit um? Was macht ihr, um besser schlafen zu können? Und wie motiviert ihr euch, früh am Morgen doch aufzustehen?
      Wenn es für mich einen guten Grund gibt, aufzustehen, dann stehe ich auch auf. :d
      Vielleicht liegt es bei dir daran, dass dich dein Grund nicht hinreichend motiviert?

      Ansonsten schlafe ich "besser", wenn ich am Tag körperlich aktiver war.
      Um früher schlafen zu gehen, muss ich am Tag zuvor sehr früh aufstehen, damit ich ein Schlafdefizit habe.
      Man braucht mehr als ein Wort, um einen Menschen zu beschreiben.
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      Auch mir muss das wofür ich aufstehe Spaß machen / annehmbar sein. Dann ist auch fast die Uhrzeit egal, wobei ich alles vor 8 Uhr morgens nicht mag. Auch bin ich dann mittags matschig. Egal ob ich mich dann hinlege oder nicht, wobei ich mich dann meist hinlegen muss, weil ich sonst das Gefühl habe, dass meine Muskeln zerbrechen und ich in den Schlaf falle. Danach ist mir meist speiübel und ich bin anschließend geistig noch müder. Nur körperlich etwas kräftiger, als zuvor, aber auch schlapp. Nur, wenn ich bis mind. 8 Uhr ausschlafen kann und dann nicht arbeiten muss, bin ich auch nach Tagesdösern erfrischt. Bei Vollzeit bin ich nur bei Spätschicht fit. Also ich darf eigentlich nicht vor 8 uhr aufstehen und brauche Liegeeinheiten danach, um fit durch den Tag zu kommen. Bei der Arbeit muss ich mich auch irgendwo hinlegen können zwischendrin, - mindestens mit dem Oberkörper auf den Tisch.

      Idealerweise lege ich mich zwischen 0-1:30 ins Bett, da ich zwischen 2-3:30 so gut wie gar nicht einschlafen kann und zwischen 2-4 generell kaum schlafen kann und wenn ich mich vor 0 Uhr ins Bett lege, bin ich meist zwischen 0 - 1 wach und dann auch wieder zwischen 2-4 mehrmals. Lege ich mich zu meiner Idealzeit ins Bett, liege ich maximal zwischen 3-4 kurz wach. Manchmal auch noch mal um 5:30. Da ich nachts nur 4:45 Std. Schlaf brauche. Egal wie viel oder wenig ich am Tag schlafe oder gar nicht. Ausnahmen sind bei mir Zyklusmitte -> mitunter nahezu aggressiv müde (da penn ich dann manchmal aber auch schon um 20 uhr ein und bin dann um 1 Uhr nachts wieder fit + dann wieder um 4 Uhr müde), und Zyklusende - sehr wach. Tagsüber kann ich viel schlafen und ab 4 Uhr morgens sehr qualitativ.

      Ist das, wofür ich aufstehe, nichts berauschendes, schlaucht mich immer noch ein wenig mein starkes Liegebedürfnis (Stehen, Laufen und Sitzen strengt mich sehr an). Auch wenn ich sonst nicht abgeneigt bin aufzustehen. Ich glaub ich brauche tatsächlich ziemliche Flows um in Fahrt zu kommen und komme da dann nicht so leicht wieder raus.

      Bei einer Firma musste ich um 9 Uhr sein und hatte 35 Min. Fahrtweg. Ich hatte mich entschieden bis 8 Uhr liegen zu bleiben und dann oft mit nassen Haaren hin zu rasen. Das bekam mir so besser, als dieses komische Früh-Morgen-Gefühl, bei dem ich noch matschiger am gesamten Tag bin. Wobei ich bei dieser entspannten Tätigkeit trotz Aufstehen nach 8 Uhr immer zwei Müdigkeitstiefs hatte - zwischen 9-11 Uhr (vermutlich wegen dem Fahrtstress) und zwischen 14-15 Uhr nach dem Mittagessen. Ich bin aber auch nicht wirklich fit, wenn ich um 10 Uhr aufstehe. Brauche immer etwas, bis ich in die Gänge komme. Ich bin nur ganz selten wirklich entspannt wach. Meist nach entspannten Tagesdösern für wenige Minuten. Ansonsten überdreht oder im sluggish cognitive Tempo. Wie bei Narkolepsie und oft bei ADHS.

      Stelle ich mir den Wecker früher, snooze ich auch immer. Stelle ich den Wecker knapp, weiß ich, muss ich aufstehen, wenn ich das jetzt schaffen will, da kann ich dann nicht mehr lange überlegen. So entspanne ich mich nicht und kann besser wach werden. Bei der Schule hatte ich tierische Angst, vor der Polizei, weil ich hörte, dass die einen abholen, wenn man nicht hingeht und meine Eltern haben mich auch nicht schwänzen lassen, obwohl ich nur mit Bettdeckewegziehen raus zu bekommen war, weil ich dadurch Pinkeldrang bekam (Organe erwachten) und dadurch dann auch mein Geist halbwegs. Mein Bruder hingegen durfte oft fehlen. Allerdings hatte der meist auch dann noch Parasomnien, wenn meine Eltern reinkamen. Er reagierte oft gar nicht, während ich "Nein" motzte und dadurch gesund wirkte. Und manchmal hatte ich tolle Klassenkameraden. In der Schulzeit kam ich aber ständig zu spät und flog deswegen auch ein Mal von der Schule.

      Jetzt wo ich für den Kindergarten um 06:30 mit meinen Kindern aufstehe, gebe ich ein wenig mehr Puffer und gehe auch rechtzeitig um spätestens 1 Uhr ins Bett mit seltenen Ausnahmen. Denn als Mutter mit regelmäßig nassen Haaren vorm Kindergarten zu stehen, wirkt vermutlich noch mal mehr verstörend auf einige. Meine Firma ist sehr lustig. Da geht das klar.
      Bei diesem Früh-Aufstehen momentan mit meinem Tagesablauf muss ich, außer beim Zyklusende und besonders während der Zyklusmitte, mind. 30 Min. Mittagsschlaf / Dösen machen und bin danach jedes Mal matschepampe. Egal wie lang ich dann schlafe.

      Das geringe Nacht-Schlafbedürfnis liegt bei mir in einer Familienlinie. 1 Schilddrüsenüberfunktion in der Familienlinie über mir ist vorhanden und einige sind hyperaktiv. Bei mir und meinen Kindern ist Schilddrüse bislang nicht untersucht. Eisemangel haben meine Kinder und ich laut Fingernägel-Punkten auch. Aber Eisenzufuhr macht mich aggressiv und führt bei mir zu Herzstolpern und in meiner Schwangerschaft führte es jedes Mal zu Wehen. Ich ernähre uns ausgewogen. Mal gucken, ob Quellwasser-Eisen auch für Kinder erlaubt ist und ob die das dann vertragen...

      Was mir beim Überdrehtsein hilft,
      Display Spoiler
      ist mit leicht hochgestellter Matratze hinlegen oder erst Mal angelehnt hinsetzen, bis ich fast im Sitzen einschlafe. Dann kann ich mich besser im flachen Liegen entspannen anschließend. Bei schnellem Hinlegen fühlt sich mein Blutfluss um das Herz herum auch so komisch an. Auch wenn ich mich direkt auf die rechte Seite lege. Meine Psychologin meinte mal, dass ich da eine sehr sensible Wahrnehmung haben könnte. Mich stressen diese Wahrnehmungen. Je mehr mein Körper zur Ruhe kommt, desto ruhiger werden auch die Organe.
      Bei Tageslicht kann ich sehr gut schlafen, aber nicht bei Mondlicht. Nachts besser, wenn es entweder fast ganz dunkel ist oder mit warmweißen Lampenlicht.
      Mich hat auch lange sehr mein Pavor Nocturnus gestresst. Jetzt etwas weniger. - Nach jedem Einschlafen in die Leichtschlafphase, wache ich immer erst mal desorientiert aprupt wieder auf und muss mich dann erst mal wieder reorientieren. Oft habe ich dabei noch schlagartiges Bewusstsein über die Endlichkeit des Lebens und schreie laut Nein (Panikattacke). Dann bin ich jedes Mal für kurz erst mal wieder hellwach, als wäre ich ausgeschlafen und denke mir wieder entspannt "Dieser olle Kackmist". Derzeit hilft mir dabei der Trick zum Türspalt (da scheint etwas Laternenlicht rein) zu schauen und mich dabei leicht aufzurichten. So komm ich aus der Desorientierung raus. Und wenn ich gar nicht zur Ruhe kommen, nehme ich Baldrian. Kommt aber nur noch äußert selten vor. Ansonsten habe ich noch Einschlafhalluzinationen, der gelegentlich in vorzeitigen Traumschlaf übergeht, allerdings immer schnell mit Pavor Nocturnus endend. Und REM-Schlaf-Bewegungen führe ich leicht aus. Aufwachhallus sind weggegangen in der Pubertät.

      Grübeln muss ich nachts nur selten, weil ich meist alles abends verarbeite, und wenn, dann stehe ich meist auf und verarbeite das, weil ich mich sonst nur wälze und davon dann Liege-Kopfschmerzen kriege. So hab ich dann wenigstens das Thema erledigt. Manchmal schaffe ich es dann auch mir zu sagen, dass ich das auch noch morgen überlegen kann und lasse den Gedanken immer wieder kommen und abblocken, bis ich vor Müdigkeit davon wieder schlafen kann. Je mehr ich mich damit beschäftigte, desto einfacher viel es mir irgendwann mich nachts dabei an "Stopp" zu erinnern und das durchzuführen.

      The post was edited 3 times, last by Four ().

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      @Four So einen komischen Schlafrhythmus habe ich auch. Wenn ich vor 24 Uhr ins Bett gehe, dann bin ich spätestens um 1 Uhr wieder wach und kann dann meist für ein zwei Stunden nicht schlafen. Ich liege dann wach im Bett und bekomme alle möglichen Körperwahrnehmungen. Von Kribbeln über warm bis kalt. Wenn ich dann, wie jetzt im. Herbst/Winter, das Fenster aufmachen und die Wohnung kühlt auf 15°Grad ab dann werde ich langsam müde. Aber bis dahin stehe ich auf und mache irgendwas. Danach drehe ich dann die Heizung wieder auf, denn so kalt schlafen mag ich auch nicht. Wenn ich dann morgens für einn Termin früh aufstehen muss, reicht meine Energie über den Vormittag aus. Wahrscheinlich auch wegen den Unmengen an Kaffee. Jedoch werde ich dann ab Mittags ziemlich groggy. Auch hinlegen bringt wenig. Teilweise kann ich trotz extremer Müdigkeit überhaupt nicht einschlafen. Der ganze Tag ist dann nicht zu gebrauchen. (RW) Außer wenn ich mich ab dem frühen Aufstehen aktiv körperlich bewege. Dann habe ich kaum Probleme. Wenn ich keinen Termin habe, dann schlafe ich dann bis 8/9 Uhr und bin topfit. Wenn ich mich aber über ein paar Tage an das frühe aufstehen gewöhnt habe, dann geht es auch. Ich mag eigentlich das frühe Aufstehen, jedoch macht das gerade keine Sinn, wenn ich von 7 bis 9 Uhr vor dem Fernseher hänge, weil ich in dieser Zeit nichts zu tun habe. Das Problem ist auch, dass ich abends, trotz des frühen Aufstehens, immer später müde werde, wenn ich am Tag nicht körperlich/geistig ausgelastet bin. Dann verfalle ich schnell wieder in das um 1 Uhr ins Bett gehen und das macht mich Mittags wieder groggy.

      Das mit den snoozen des Weckers kenne ich auch. :d Ich stelle mir im fünf Minutenrhytmus mindestens eine halbe Stunde vorher den Wecker, da ich die ersten ein zwei Mal klingeln überhaupt nicht mitbekomme. Keine Ahnung ob ich einfach weiterschlafe oder im Schlaf den Wecker snooze. Nach ein paar Mal klingeln merke ich es dann doch und mache ihn bewusst noch mehrmals aus, damit mein Gehirn langsam starten kann. (RW) Beim ruckartigen Aufstehen, wie beim verschlafen komme ich bis Mittags nicht klar. (RW) Gerade weil morgens die Routinen fehlen. Ich fühle mich dann ständig so ähnlich als hätte ich was vergessen und kann mich überhaupt nicht konzentrieren.