Sind 40% der Autismus-Diagnosen falsch?

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    • Grübler_1988 wrote:

      [...] Ich reagiere in bestimmten Situationen oft anders als meine beiden Freunde und wenn ich nicht so reagiere, wie sie es erwarten oder für "normal" halten, dann ziehen sie mich damit auf. Ich fände es viel entspannter, wenn einfach nur gespielt wird. Stattdessen bekomme ich immer wieder den Eindruck, dass mein Verhalten bewertet wird. Ich fühle mich dann wie auf einem "Präsentierteller". Hinzu kommt, dass sich die beiden Freunde während des Spieleabends oft gegenseitig "hochschaukeln", wodurch es dann ziemlich unruhig und emotional wird. Für mich ist das alles unglaublich anstrengend. [...]
      Das kann ich total gut nachvollziehen, und das ist auch der Grund, warum ich mittlerweile sehr sorgfältig auswähle, in welchen Gruppenkonstellationen ich mich mit Leuten überhaupt noch treffe.
      "Das ganze Unglück der Menschen rührt allein daher, daß sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben vermögen." ~ Blaise Pascal
    • Abendstern wrote:

      Das kann ich total gut nachvollziehen, und das ist auch der Grund, warum ich mittlerweile sehr sorgfältig auswähle, in welchen Gruppenkonstellationen ich mich mit Leuten überhaupt noch treffe.
      Was mir auch oft aufgefallen ist:
      Im Duo verhalten sich die beiden Freunde völlig anders als im Einzelkontakt. Sie scheinen daher ziemlich anfällig für irgendeine Gruppendynamik zu sein, mit der ich überhaupt nichts anfangen kann.
    • Tuvok wrote:

      Aber im Prinzip ist es durchaus denkbar, dass jemand zwischen klinisch signifikanter ASS und autitischen Zügen ohne Krankheitswert hin- und herswitcht.
      Für mich sehe ich das so. Vor 50 und vor 30 Jahren hätte die Diagnose wohl gepasst, vor 40 und auch 25 Jahren wäre BAP zutreffender gewesen, heute halte ich die Diagnose zwar für im Grenzbereich, aber berechtigt (sonst wäre ich ja nicht zum Psychiater gegangen). Und besser wird es nicht mehr, altershalber.
    • Grübler_1988 wrote:

      Was mir auch oft aufgefallen ist:
      Im Duo verhalten sich die beiden Freunde völlig anders als im Einzelkontakt. Sie scheinen daher ziemlich anfällig für irgendeine Gruppendynamik zu sein, mit der ich überhaupt nichts anfangen kann.
      Mir fällt der Umgang mit Einzelpersonen generell sehr viel leichter als mich in eine Gruppe (und bestehe sie auch aus nur insgesamt drei Leuten) zu integrieren. Ich glaube, das liegt an meiner Unfähigkeit, mich auf zwei oder mehr Menschen gleichzeitig einzustellen. Ich muss mich sehr auf mein gegenüber konzentrieren, um alles mitzukriegen. Das gelingt eben nur bei Einzelpersonen (ziemlich) gut.

      Mich strengen übrigens auch mit zunehmendem Alter Sozialkontakte immer mehr an. Nach Treffen mit anderen Menschen brauche ich sehr viel mehr Ruhe und längere Pausen als das früher der Fall war und auch mein Beruf (Lehrerin) ist sehr viel anstrengender geworden - auch wenn die vielen Menschen schon immer anstrengend für mich waren.
    • Merkt ihr eigentlich, dass das was ihr hier schreibt(soziale Erschöpfung, Bewilligung von Therapie) nichts mehr mit dem Thema zu tun hat? Warum driftet man immer vom Thema ab in diesem Forum statt in entsprechende andere Threads zu gehen, derer es genug gibt? Ich dachte immer, Autisten bleiben beim Thema und schweifen nicht ab.
    • Tuvok wrote:

      Nichts gegen das Hamburger Autismus Institut, aber es ist vom Ruhrgebiet aus nicht unbedingt erste Wahl (mindestens 3 Stunden Fahrzeit für den einfachen Weg!).
      Schon klar.
      Ich wollte keine Werbung für das Autismusinstitut in Hamburg machen, sondern zeigen, wie man und wo man Kostenübernahme beantragt.

      Tuvok wrote:

      Die Therapieempfehlung von Prof. Schilbach reicht da als Anordnung sicher nicht aus, aber könnte der nicht theoretisch einfach die Empfehlung in eine ärztliche Anordnung und somit die Therapie in eine Leistung zur medizinischen Rehabilitation umwandeln, die dann Vorrang vor Leistungen der Eingliederungshilfe hätte?
      Vielleicht geht das ja genau so....
      Wie wäre es, wenn du Prof. Schilbach kontaktieren und genau diese Fragen stellen und um Antwort bitten würdest?
      Er ist bei diesem Thema wahrscheinlich umfassend und aktuell informiert.
      Wäre für andere hier sicherlich auch sehr interessant, was dazu zu erfahren.


      Grübler_1988 wrote:

      ......wodurch es dann ziemlich unruhig und emotional wird. Für mich ist das alles unglaublich anstrengend. Da finde ich sogar die Arbeit im Altenheim weniger anstrengend als die Spieleabende.
      Kein Wunder, die Arbeitsplatzsituation ist bestimmt überschaubarer und die Abläufe dort verlässlicher vorhersehbar.

      Das Gefühl, in emotional aufgeladener (auch positiv) Situation die Übersicht behalten zu müssen (oder glauben, das tun zu müssen), macht mich schon beim Gedanken daran fertig!
      Andererseits macht die Herausforderung (in deinem Fall der Spieleabend) ja auch den Reiz aus, dem ich mich dann & wann aussetze, wenn es mir gut genug geht.
      If you're happy and you know it clap your hands.....(three times!)

      "Man sieht nur mit der Lupe gut" - Prinzessin Petronia (ihr in den königlichen Mund gelegt von Katharina Greve)
    • 2hoch8 wrote:

      Merkt ihr eigentlich, dass das was ihr hier schreibt(soziale Erschöpfung, Bewilligung von Therapie) nichts mehr mit dem Thema zu tun hat?
      Ein bisschen hat es doch mit dem Thema zu tun, da es ja von eben diesen ASS-Diagnosen abhängt, welche Behandlung kostenmäßig übernommen wird. Oder halt auch nicht.

      2hoch8 wrote:

      Warum driftet man immer vom Thema ab in diesem Forum statt in entsprechende andere Threads zu gehen, derer es genug gibt? Ich dachte immer, Autisten bleiben beim Thema und schweifen nicht ab.
      Das dachte ich auch mal, aber es ist doch anders. Auch manche Aspies sind inkonsequent oder argumentieren unlogisch und wie hier kommen auch mal Randthemen ins Spiel(RW), die eigentlich streng genommen thematisch anderswo untergebracht werden sollten.
      Kann man anmerken, aber nicht ändern. ;)
      If you're happy and you know it clap your hands.....(three times!)

      "Man sieht nur mit der Lupe gut" - Prinzessin Petronia (ihr in den königlichen Mund gelegt von Katharina Greve)
    • 2hoch8 wrote:

      Merkt ihr eigentlich, dass das was ihr hier schreibt(soziale Erschöpfung, Bewilligung von Therapie) nichts mehr mit dem Thema zu tun hat? Warum driftet man immer vom Thema ab in diesem Forum statt in entsprechende andere Threads zu gehen, derer es genug gibt?

      Die Leute hier möchten miteinander kommunizieren, haben eventuell wenig Freunde oder Sozialkontakte und sind keine Maschinen. Warum würde man plötzlich aus heiterem Himmel in "entsprechende andere Threads" gehen wollen wo man gerade mit den Leuten hier im Thread redet und weiter reden möchte und nicht sich anderswohin verabschieden. Wenn es sich nur um das Thema handeln würde und nicht um den Austausch mit wirklichen Menschen die man (virtuell) ein bisschen "kennt" dann könnte man das Forum gleich verlassen und Bücher holen aus der Bibliothek zum Thema Autismus, oder Dokumentarfilme anschauen ganz allein.

      Das Thema soziale Erschöpfung hat wohl mit dem Thema zu tun weil wenn ein User merkt dass ein anderer User genau dieselbe Erfahrung gemacht hat wie er selber (soziale Erschöpfung) dann vermindert das die Neigung sich zu den 40% zu zählen die falschdiagnostiziert sein könnten. Das Thema Therapie ist auch relevant weil eine Autismus Diagnose klinisch relevant sein sollte, was das Thema Therapie nahelegt (in der Medizin führt meistens eine Positivdiagnose zu Therapie, bei Diabetes zum Beispiel). Es ist nicht so dass wir angefangen hätten plötzlich über Katzenvideos oder Schokolade oder unsere Frisöre zu schreiben, sondern wir haben über ein Kriterium oder Hinweis für die sonst eventuell nur zu 100 - 40 = 60% richtige Diagnose geschrieben und über die zu bekommende bzw nicht zu bekommende Nachbehandlung.

      Dein Beitrag führt auch weg vom Thema Falschdiagnosen und nicht zurück zum Thema. Weg vom Thema Diagnosen, Symptome, Therapien zum Thema......was eigentlich? Was ist das Thema deines Beitrags außer dass wir alle blöd sind und sollten, um als Autisten zu gelten, keinen normalen Wünsch nach freundlichem Austausch untereinander haben?

      The post was edited 2 times, last by Unbewohnte Insel ().

    • Unbewohnte Insel wrote:

      Das Thema soziale Erschöpfung hat wohl mit dem Thema zu tun weil wenn ein User merkt dass ein anderer User genau dieselbe Erfahrung gemacht hat wie er selber (soziale Erschöpfung) dann vermindert das die Neigung sich zu den 40% zu zählen die falschdiagnostiziert sein könnten. Das Thema Therapie ist auch relevant weil eine Autismus Diagnose klinisch relevant sein sollte, was das Thema Therapie nahelegt (in der Medizin führt meistens eine Positivdiagnose zu Therapie, bei Diabetes zum Beispiel). Es ist nicht so dass wir angefangen hätten plötzlich über Katzenvideos oder Schokolade oder unsere Frisören zu schreiben, sondern wir haben über ein eventuelles Kriterium für die eventuell nur zu 100 - 40 = 60% richtige Diagnose und über die zu bekommende bzw nicht zu bekommende Nachbehandlung.
      Um es so auf das eigentliche Thread-Thema zurückzuführen braucht man schon viel Fantasie.
      Also verstehe ich das richtig, hier geht es darum, zu rechtfertigen, warum man zu den 60% gehört?
    • Es wäre doch schade, wenn sich interessante Seitenzweige nicht entwickeln dürften. Man kann ja hinterher wieder zum Thema zurückkommen.

      Grübler_1988 wrote:

      Ich reagiere in bestimmten Situationen oft anders als meine beiden Freunde und wenn ich nicht so reagiere, wie sie es erwarten oder für "normal" halten, dann ziehen sie mich damit auf. Ich fände es viel entspannter, wenn einfach nur gespielt wird. Stattdessen bekomme ich immer wieder den Eindruck, dass mein Verhalten bewertet wird. Ich fühle mich dann wie auf einem "Präsentierteller". Hinzu kommt, dass sich die beiden Freunde während des Spieleabends oft gegenseitig "hochschaukeln", wodurch es dann ziemlich unruhig und emotional wird. Für mich ist das alles unglaublich anstrengend.
      Vielleicht solltest du den beiden in der Situation, wenn es passiert, mal ordentlich Kontra geben? Oder sie mit Verachtung/Ignorieren strafen? Oder jeden einzeln danach mal darauf ansprechen, wäre vielleicht auch eine Möglichkeit. Ich weiß auch nicht, was am besten hilft, aber so scheint es ja wirklich kein Spaß zu sein, und das musst du nicht auf Dauer aushalten.

      Wegen der Kostenübernahme für Autismustherapie: im hiesigen ATZ kann man die Therapie über die Krankenkasse bekommen, wenn die Krankenkasse bereit ist, im Kostenerstattungsverfahren zu zahlen, oder wenn man privat versichert ist. Denn die Therapeutin ist psychologische Psychotherapeutin, sie hat nur keinen Kassensitz. Es hängt also auch an der Qualifikation. Bei Heilpädagogen o.ä. zahlt die Krankenkasse nicht.
      Alles wird galaktisch gut.
    • Hallo, ich war damals in Hamburg in irgendeinem Kinder Zentrum in Behandlung. Auf alten Dokumenten stand was von cerebrale Dysfunktion, Wahrnemung Störung , Avws und Verhaltens gestört. Diese Unterlagen lag ich bei der Autismus Diagnosik bei.

      Wurde auch schon immer therapiert im Therapie Zentrum. Was Koordination und Motorik und auch Logopädie.

      Seit ich Asperger Syndrom Diagnose habe, hab ich AVWS neu Diagnostizieren lassen und bekomme wieder Logopädie und meine Koordinaten Problematik wurde im Arztbrief von der Autismus Diagnose erwähnt.

      Was Sozialienkontakte angeht suche ich mir diese bewusst aus .
      Das Do ist der Weg. :prof:
    • 2hoch8 wrote:

      Merkt ihr eigentlich, dass das was ihr hier schreibt(soziale Erschöpfung, Bewilligung von Therapie) nichts mehr mit dem Thema zu tun hat?
      Doch, das ist mir auch schon aufgefallen.

      2hoch8 wrote:

      Ich dachte immer, Autisten bleiben beim Thema und schweifen nicht ab.
      Steht das irgendwo in den Diagnosekriterien?
      Vielleicht haben die Schlimmlinge, die hier vom Thema abweichen, ja hochgradig begrenzte, fixierte Interessen am Abschweifen vom Thema, die in ihrer Intensität oder ihrem Inhalt abnorm sind. Dann erfüllen sie gerade damit das Diagnosekriterium B3 nach DSM 5.

      Capricorn wrote:

      Kann man anmerken, aber nicht ändern.
      Als Moderator kann man es auch ändern und abtrennen. Hab ich aber bislang nicht für nötig erachtet.

      2hoch8 wrote:

      Also verstehe ich das richtig, hier geht es darum, zu rechtfertigen, warum man zu den 60% gehört?
      Nein, du verstehst es absolut nicht richtig. Die meisten hier haben erkannt, dass die Quote von 40% angeblich 'falschen' Diagnosen methodisch ziemlich zweifelhaft erhoben wurde and ganz bestimmt nicht für die Allgemeinbevölkerung repräsentativ ist. Da können die Herrschaften aus Göttingen schreiben was sie wollen, hier muss keiner rechtfertigen, dass seine Diagnose richtig ist.

      Wer partout wissen will, ob seine eigene Diagnose auch in Göttingen bestätigt würde, muss schon nach Göttingen fahren und dort die Diagnostik durchlaufen.

      Capricorn wrote:

      Wie wäre es, wenn du Prof. Schilbach kontaktieren und genau diese Fragen stellen und um Antwort bitten würdest?
      Er ist bei diesem Thema wahrscheinlich umfassend und aktuell informiert.
      Wäre für andere hier sicherlich auch sehr interessant, was dazu zu erfahren.
      Hier (in diesem Thread) wäre es dann vielleicht wirklich fehl am Platze. Ich überlege gerade, wie ich es am besten mache. Vielleicht mache ich dann einen neuen Thread auf, wo man das ausdiskutieren kann.
      Although it can be a problem, I wouldn't swap my autism for anything. It makes me, who I am. I just wouldn't be the same without it.
      Obwohl er Probleme machen kann, würde ich meinen Autismus gegen nichts in der Welt tauschen. Er macht mich zu der, die ich bin. Ich wäre einfach nicht dieselbe ohne ihn. (Rosie King)
    • Capricorn wrote:

      Kann man anmerken, aber nicht ändern.
      @Tuvok
      Damit meine ich das Verhalten!

      Was die Beiträge angeht: Tu was dir schweppt :d

      Capricorn wrote:

      Wäre für andere hier sicherlich auch sehr interessant, was dazu zu erfahren.
      "Hier" bezieht sich auf das Forum als solches. Und dann selbstverständlich im dafür geeigneten Unterforum/Thema.
      If you're happy and you know it clap your hands.....(three times!)

      "Man sieht nur mit der Lupe gut" - Prinzessin Petronia (ihr in den königlichen Mund gelegt von Katharina Greve)
    • 2hoch8 wrote:

      Ich habe bisher ca. 10 mal die Diagnose Autismus bekommen

      2hoch8 wrote:

      Bei sämtlichen Ambulanzen, Therapien, Studien, bei denen ich war.

      2hoch8 wrote:

      Also ich hab ua eine Göttingen Diagnose
      Damit gehörst Du sicherlich zu den wenigen, den ganz ganz wenigen, die in Deutschland 10 mal die Diagnose Autismus bestätigt bekamen.
      Hier hilft diese Information nicht weiter und eine diagnostische Autorität, was autistisch sei und was nicht ist Dir damit nicht attestiert worden

      2hoch8 wrote:

      Ich dachte immer, Autisten bleiben beim Thema und schweifen nicht ab.
      Offensichtlich stimmt Dein Idealbild von Autisten nicht mit der Realität überein.

      Wenn Dich der Thread langweilt oder es Dich stört, weil manche von ihren Erfahrungen berichten, die sehr wohl, wenn man einen Bezug dazu hat, Themen relevant sind (auch wenn sie sehr detailliert berichtet wurden) kannst auch Du einfach in einen anderen Thread wechseln. Ganz einfach! Das steht jedem frei.

      Denn:

      Unbewohnte Insel wrote:

      Die Leute hier möchten miteinander kommunizieren, haben eventuell wenig Freunde oder Sozialkontakte und sind keine Maschinen. Warum würde man plötzlich aus heiterem Himmel in "entsprechende andere Threads" gehen wollen wo man gerade mit den Leuten hier im Thread redet und weiter reden möchte und nicht sich anderswohin verabschieden.

      maksa wrote:

      Respekt statt Provokation ist auch eine Möglichkeit.

      ***
      off-topic:
      2hoch8, ich kann sehr verstehen, dass Dich, für mich gesprochen, meine Beiträge ungemein stören und Du sie nicht leiden magst. Das respektiere ich!

      Allerdings habe ich kaum einen hilfreichen Beitrag oder konstruktive Kritik von Dir in irgendeinem Thread gelesen, der nicht in irgendeiner Art und Weise zu Provokation anderer User diente und der nicht versuchte zu polarisieren!

      Auch das

      Capricorn wrote:

      Kann man anmerken
      und

      Tuvok wrote:

      Als Moderator kann man es auch ändern.

      The post was edited 1 time, last by maksa ().

    • @2hoch8
      Mir scheint es, als wäre es dir sehr wichtig, an möglichst vielen Diagnostikstellen eine Autismus-Diagnose bekommen zu haben. Trifft das zu? Ich habe diesen Eindruck, weil du immer wieder in diversen Threads hervorhebst, wo und wie oft du diagnostiziert wurdest.

      maksa wrote:

      2hoch8 wrote:

      Ich dachte immer, Autisten bleiben beim Thema und schweifen nicht ab.
      Offensichtlich stimmt Dein Idealbild von Autisten nicht mit der Realität überein.
      Ich finde solche Idealvorstellungen auch sehr suspekt. Das ist so, als würde man z.B. einem Deutschen das "Deutsch-Sein" absprechen, weil er nicht pünktlich, zuverlässig oder ordentlich ist. Menschen (egal welchen Bevölkerungsgruppen sie angehören) sind aber Individuen und das sollte immer berücksichtigt werden. Bei den Autismus-Spektrum-Störungen gibt es Kernkriterien, die erfüllt werden müssen, damit eine Diagnose gestellt werden kann, aber Autisten müssen längst nicht dem "Idealbild" entsprechen. Das wäre fernab der Realität.