Therapie Hund

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    • @Oekonan - oder Du arbeitest mal einige Monate ehrenamtlich in einem Tierheim in Deiner Nähe.
      Da hast Du genug Gelegenheit, Hunde kennenzulernen und weisst, ob und wenn ja, welcher Hund zu Dir passt.
      Evtl. findest Du in auch gleich dort. :)
      "Ich kehre in mich selbst zurück und finde eine Welt."

      (Johann Wolfgang von Goethe)
    • hundefreund wrote:

      Doch, das dürftest du, wenn es ein Assistenzhund ist und dir bescheinigt wurde, dass du den Hund für solche Besuche benötigst. Der Weg dahin ist ein langer und das sind dann speziell ausgebildete Hunde, die zum Beispiel frühzeitig eine Überforderung erkennen und anzeigen oder vor Anfällen warnen oder ähnliche Aufgaben haben. Diese dürfen dann sogar in Arztpraxen, Krankenwägen und Krankenhäuser, aber das durch zu setzen kann mit sehr viel nervlichem Aufwand verbunden sein, da es noch nicht weit verbreitet ist.
      Danke für den Tipp! Ich habe mal im Internet von einer Autistin gehört, dass sie einen solchen Hund hatte.

      hundefreund wrote:

      Und dann kannst du das mit Assistenzhund schon wieder vergessen. Ein Assistenzhund darf dich nicht verteidigen. Wenn dir etwas passiert und du hilflos bist muss er fremde an dich heran lassen.
      Wenn ich hilflos bin, aber wenn ein jemand einbrechen möchte, soll der Hund doch erkennen können, dass der Einbrecher mir nicht helfen möchte. Immerhin hat der Hund meines Bruder einmal laut gebellt und ihre Zähne gezeigt, als fremde Menschen im Urlaub sich im Zimmer eindringen wollten.

      hundefreund wrote:

      Die Hunde, die du im professionellen Schutzdienst siehst, machen das nicht, um ihren Besitzer zu verteidigen, sondern weil sie dazu trainiert wurden, es auf Befehl zu tun.
      Das bestätigt mein Gedanke, dass jeder Hund dazu trainiert werden könnte. Das heißt, auch ein ängstlicher Hund könnte zu einem Schutzhund erzogen/trainiert werden. Nur eignen sich manchen Rassen vielleicht besser und andere weniger gut.

      hundefreund wrote:

      Das ist für den Hund schon sehr grenzwertig. Das Problem an so Hunden ist, dass sie oft zu wenig trinken oder dann einen zu hohen Druck in der Blase haben.
      Die Schüssel mit Wasser liegt aber immer parat. Dass sie wenig trinkt, liegt an ihr als Hund.

      hundefreund wrote:

      Irgend einen dummen, faulen Hund, am besten noch etwas verfressen
      Der Hund meines Bruders ist nicht dumm!! :shake: Finde das nicht in Ordnung, dass du das sagst, auch wenn indirekt. :irony:
      Spaß beiseite, sie hat eine schreckliche Vergangenheit hinter sich, da sie sehr ängstlich ist. Mag mir nicht vorstellen, wie die Erstbesitzer mit ihr umgegangen sind. Auf der anderen Seite ist sie ein Hund, der von allen gemocht wird. Man kann sie nur gern haben. Als Unerfahrene behaupte ich mal, dass man auch solche Hunde zu etwas Tollem erziehen kann. Wenn man natürlich weiss, wie das geht. So ein paar Dinge hat sie zumindest schon hinzugelernt.
      Meine Bedenken sich, wenn ich mir einen, wie du ihn beschreibst, dummen Hund anschaffen würde, dass ich dann nichts lerne.

      hundefreund wrote:

      Ja. Kleine Kläffer und meist sehr unterschätzt, da sie recht intelligent sind und viel geistige Auslastung benötigen. Würde ich dir nicht empfehlen.
      Ok! Ich habe eine komplett falsche Vorstellung von Hunde. Dann werden Zwergpinscher auch vermutlich nichts für mich sein.
    • Oekonan wrote:

      Wenn ich hilflos bin, aber wenn ein jemand einbrechen möchte, soll der Hund doch erkennen können, dass der Einbrecher mir nicht helfen möchte.
      Glaub mir: Der Hund kann das nicht unterscheiden, ob die Feuerwehr deine Tür aufbricht um dich zu retten oder ob das ein Einbrecher ist. Du kannst so einen Wachhund privat haben, aber als Assistenzhund taugt das eben nicht - du wirst damit Probleme bekommen und darfst dann eben auch nicht mit ihm in ein Krankenhaus.


      Oekonan wrote:

      Das heißt, auch ein ängstlicher Hund könnte zu einem Schutzhund erzogen/trainiert werden.
      Es werden hobbymäßig fast nur ängstliche Hunde zum Schutzhund erzogen. Mit einem ängstlichen Hund (der Deutsche Schäferhund ist ein schönes Beispiel, die sind meist recht ängstlich), der gelernt hat, in Angstsituationen sich wehren zu müssen, hast du ganz schnell einen Hund, der bei Provokation auf dem Hundeplatz das richtige Verhalten zeigt. Aber Angst ist ein ganz schlechter Antrieb für so Verhalten, denn sie schaltet das Denken aus. Du erhältst damit einen Hund, der in stressigen Situationen selbst schnell überfordert ist. Du wärst nicht der erste, dem der Hund dann auf ein mal an der falschen Hand hängt.

      Vergiss den Gedanken, dass der Hund dich beschützen soll, bitte wieder ganz schnell. Du kannst einen Hund haben, der warnt (also bellt). Aber wehren sollte er sich nicht für dich.

      Oekonan wrote:

      Der Hund meines Bruders ist nicht dumm!!
      Ja, da wird jeder Hundehalter sauer, wenn man den Hund als Dumm bezeichnet. Aber es ist einfach so: Bei Hunden gibt es intelligente, sozusagen mit hohem IQ (Border-Collie), die komplexe Aufgaben machen können. Und es gibt welche, die einfache Aufgaben machen. Das schöne an Hunden ist, dass sie (im Gegensatz zu Menschen) dann nicht eifersüchtig auf die intelligenten Hunde werden sondern einfach nur mit Stolz ihre einfache Aufgabe machen.

      Oekonan wrote:

      Meine Bedenken sich, wenn ich mir einen, wie du ihn beschreibst, dummen Hund anschaffen würde, dass ich dann nichts lerne.
      Du wirst ganz viel lernen. Und du solltest zum Lernen genau so einen Hund suchen. Denn da kannst du noch normales Verhalten beobachten.

      Ein Beispiel aus meinem Alltag: Wir haben in der Hundeschule das Verhalten von Hunden getestet, wenn eine fremde Person auf sie zu läuft. Bei dem „dummen“ Hund konnte die Person 5 mal auf ihn zu laufen. Der Hund hat ab einer gewissen Entfernung die üblichen Abwehrsignale gezeigt (Ohrenhaltung, …) um der Person zu signalisieren, dass sie zu nah ist. So einen Hund kann man super lesen und dann lernen, was man in der Situation macht. Und dann gab es den „intelligenten“ Hund. Der hat beim zweiten mal schon das Spiel durchschaut und dann mal nur die Ohren angeklappt, mal nur mit der Zunge über die Schnauze gewischt und so für sich selbst ausprobiert, wann die Person umdreht. Als Anfänger hast du mit so einem Hund ein Problem, denn er lernt schneller als du und er wird dann sein Verhalten entsprechend anpassen.

      Noch ein Beispiel: Beim Mantrailing haben wir einen Hund, der sehr lange braucht, um zu verstehen, wie das abläuft und was er tun soll. Der Hund fängt ganz langsam an, mit 5m-10m. In einer Übungsstunde kann der Hund so zehn mal suchen. Also zehn mal die Möglichkeit für den Halter, den Hund zu lesen, zu merken, wann er wirklich arbeitet und wann nicht, Zehn Möglichkeiten für beide, Fehler zu machen und daraus zu lernen. Und der Hund hat Spaß an den kurzen Suchen, er freut sich jedes mal.
      Und einen Hund, der beim ersten mal schon das ganze verstanden hat und dann direkt 50m-100m läuft. Wenn du ihn immer nur 5m suchen lässt, läuft der beim zweiten mal gar nicht los, frei nach dem Motto: „Ich riech doch, dass der hinter dem Auto sitzt.“ Für so einen Hund ist die längere Suche aber auch anstrengend und er kann dann nur zwei mal laufen. Also nur zwei Möglichkeiten voneinander zu lernen. Dafür viel mehr Zeit um Fehler zu machen und die Erfolgs / Fehler-Quote ist viel schlechter.

      Du merkst: Als Anfänger lernst du am besten von den Anfängerhunden. Die bringen dir Körpersprache und die Basics bei. Die verzeihen dir, wenn du Fehler machst, weil sie nicht gleich in jeden Fehler etwas besonderes hinein interpretieren. Und wenn du dann mit dem Hund Erfahrung gesammelt hast, dann kannst du über „schwierigere“ nachdenken.


      Oekonan wrote:

      Dann werden Zwergpinscher auch vermutlich nichts für mich sein.
      Zwergpinscher passt etwa auf die Beschreibung deiner Wünsche. Passen tun sie aber glaube ich eher nicht. Sie sind sehr aktiv - du wirst dich darauf einstellen müssen, dass du 3 Stunden am Tag mit ihnen etwas tun musst und du solltest mit so einem Hund auch mehr machen als nur laufen. Was sehr gut geht sind Tricks (Dog dance, …) und Nasenarbeit. Wenn du das nicht tust, dann hast du eine kleine Schnappnatter. Ich kenne leider sehr viele Zwergpinscher, da sie oft falsch ausgelastet werden und dann wegen Überforderung der Besitzer abgegeben werden. Deshalb kann ich dir die Rasse als Anfänger nicht empfehlen, solange du nicht wirklich einen aktiven Lebensstil hast, in den du den Hund gut integrieren kannst. Es gibt aber auch hier starke Unterschiede in der Rasse und auch mit Mischlingen, die dann nicht so Aktiv sind. Ich kenne auch Pinscher, die bei Regenwetter / im Winter mit 5 Minuten Gassirunden zu Frieden sind.
      Wird schon I am a human being capable of doing beautiful things RUN
    • hundefreund wrote:

      Glaub mir: Der Hund kann das nicht unterscheiden, ob die Feuerwehr deine Tür aufbricht um dich zu retten oder ob das ein Einbrecher ist.
      Ja, aber der Hund wartet doch, dass ich Befehle erteile, um zu handeln, oder?

      hundefreund wrote:

      Bei Hunden gibt es intelligente, sozusagen mit hohem IQ (Border-Collie)
      Hab gegoogelt. Der Border Collie sieht dem Hund meines Bruders optisch sehr ähnlich. Der Border Collie ist ein typischer Hütehund. Obwohl die Hündin meines Bruders ein Mischling ist, kann sie auch als Hütehund eingesetzt werden. Der Border Collie gefällt mir ganz gut.

      hundefreund wrote:

      Du merkst: Als Anfänger lernst du am besten von den Anfängerhunden. Die bringen dir Körpersprache und die Basics bei. Die verzeihen dir, wenn du Fehler machst, weil sie nicht gleich in jeden Fehler etwas besonderes hinein interpretieren. Und wenn du dann mit dem Hund Erfahrung gesammelt hast, dann kannst du über „schwierigere“ nachdenken.
      Bist du Hundetrainer?
      Ja, natürlich werde ich mit den etwas "leichteren" Hünden anfangen müssen. Bloß nur weil ich einen besonderen Hund mag, heißt es nicht, dass ich gleich diesen Hund anschaffen werde.

      hundefreund wrote:

      Was sehr gut geht sind Tricks (Dog dance, …) und Nasenarbeit.
      Dog Dance? Nasenarbeit? Was versteht man darunter?

      hundefreund wrote:

      Deshalb kann ich dir die Rasse als Anfänger nicht empfehlen, solange du nicht wirklich einen aktiven Lebensstil hast, in den du den Hund gut integrieren kannst.
      Sind alle anderen Hundehalter arbeitslos? Wenn ein Hund viel Zuwenundung braucht, dann kann man doch nicht arbeiten. Das sagte mir mal einer, der Erfahrung mit dem Dobermann hatte. Das war nicht sein Hund, aber er hat jahrelang auf ihn aufgepasst. Er meinte, da würde ein anspruchsvoller Job nicht mehr gehen, weil der Hund dann zum Jobersatz wird.
      Gassirunden nerven mich nicht wirklich. Ich mache das gerne. Da kann man sehr einfach dann einen Schrittzähler benutzen.
      Nur habe ich auch andere Dinge zu tun. Ich kann mich doch nicht 100% auf dem Hund konzentrieren.
    • Oekonan wrote:

      Ja, aber der Hund wartet doch, dass ich Befehle erteile, um zu handeln, oder?
      Nein. Der Hund, der von sich aus dich verteidigt, macht das, weil er der Meinung ist, dass es notwendig ist. Nicht weil du es ihm sagst.


      Oekonan wrote:

      Der Border Collie gefällt mir ganz gut.
      Trotz dem: Finger weg. Hol dir auf keinen Fall einen Border-Collie. Und auch keinen Aussie (Australian Shepherd). Auch nicht „nur“ aus der Show-Linie.

      Oekonan wrote:

      Dog Dance? Nasenarbeit? Was versteht man darunter?
      Dog Dance ist ein Sport, bei dem du zusammen mit dem Hund tanzt. Hier ein Video, wie das bei Profis aussieht:


      EDIT: Noch was mit passendem kleinen Hund, das wäre etwa, was man als „normaler“ Hundehalter an Tricks aufbauen kann:



      Wenn du das wirklich so professionell machst, dann kannst du den Border-Collie beschäftigen. Es gibt viele, die das Hobbymäßig machen und dann natürlich nicht auf dem Niveau.

      Nasenarbeit ist alles, was es an Arbeit für die Nase gibt. Mantrailing (einer Spur einer geruchlich bekannten Person folgen), Flächensuche (durch ein Gebiet laufen und eine unbekannte Person dort suchen), Fährte (Bodenverletzungen suchen und so z.B. Wild folgen), Geocaching, einfach nur in einer hohen Wiese Futter oder Spielzeug suchen, …


      Oekonan wrote:

      Sind alle anderen Hundehalter arbeitslos? Wenn ein Hund viel Zuwenundung braucht, dann kann man doch nicht arbeiten. Das sagte mir mal einer, der Erfahrung mit dem Dobermann hatte.
      Nicht alle, aber viele. Hundebesitzer sind oft in Familien, da sind es dann meist die Frauen, die sich um den Hund kümmern, wenn der Mann arbeitet. In Hundeschulen und ähnlichem siehst du fast nur Frauen und auch beim Gassi gehen ist ein großer Anteil Frauen. Es gibt auch Singles, die Hunde halten, dann nimmt das halt einen relativ großen Teil der Freizeit ein. Der Hund darf oft mit zur Arbeit oder wird während der Arbeitszeit von einem Hundesitter ein mal Gassi geführt. Und dann geht man Abends nach dem Arbeiten noch mal eine große, entspannte Runde mit dem Hund.
      Wird schon I am a human being capable of doing beautiful things RUN

      The post was edited 2 times, last by hundefreund ().

    • Oekonan wrote:

      Ja, aber der Hund wartet doch, dass ich Befehle erteile, um zu handeln, oder?
      Man darf einen normal erzogenen Hund nicht meinem einem Assistenzhund vergleichen. Einige Assistenzhunde sollen selbstständig handeln, wenn der Besitzer es vorübergehend (in einer Krise) nicht kann. Wofür bräuchte denn ein Autist einen Assistenzhund?

      Und ein normal erzogener Hund handelt idealerweise nie selbstständig, sonst ist er unberechenbar und unter Umständen gefährlich.

      Oekonan wrote:

      Sind alle anderen Hundehalter arbeitslos? Wenn ein Hund viel Zuwenundung braucht, dann kann man doch nicht arbeiten.
      Ich habe ein paar Jahre gearbeitet, als ich meine zwei Hunde hatte. Tagsüber gab es einen Hundesitter, der eine Runde mit ihnen ging. Und den größten Teil meiner Freizeit habe ich dann mit den Hunden verbracht, weil sie viel beschäftigt werden mussten, um ausgeglichen zu sein. Wenn man Hunde unterfordert, dann können sie schnell mal Verhaltensweisen entwickeln, die unerwünscht sind. Der Nachbarhund unter mir, ein Jack Russell, bekommt so gut wie keine Beschäftigung und hat sich angewöhnt die (z.T. imaginären) Katzen zu verbellen, die um sein Grundstück herum laufen. Das ist ein Negativbeispiel.
      Alles was du sagst, sollte wahr sein. Aber nicht alles was wahr ist, solltest du auch sagen.
      Voltaire
    • Du meine Güte....
      Eigentlich wollte ich in diesem Thread nichts mehr schreiben aber nun kann ich nicht anders . Der Inhalt dessen was du schreibst Oekonan wirkt verstörend auf mich. Irgendwie habe ich den Eindruck hier stimmt was nicht. Fällt sonst niemandem was auf???
      Bitte hole dir lieber einen Roboterhund oder Tamagotchi . Vielleicht ist es aber auch Absicht und du machst dir hier einen Witz raus....
    • Elementarteilchen wrote:

      Du meine Güte....
      Eigentlich wollte ich in diesem Thread nichts mehr schreiben aber nun kann ich nicht anders . Der Inhalt dessen was du schreibst Oekonan wirkt verstörend auf mich. Irgendwie habe ich den Eindruck hier stimmt was nicht. Fällt sonst niemandem was auf???
      Bitte hole dir lieber einen Roboterhund oder Tamagotchi . Vielleicht ist es aber auch Absicht und du machst dir hier einen Witz raus....
      Elementarteilchen, ich möchte mir noch keinen Hund zulegen. Ein Hund passt nicht in meinem Leben rein im Moment. Falls ich mir einen Hund anschaffen sollte, dann kann ich alle Ratschläge in meine Entscheidung einfließen lassen. Ich finde es gut, dass andere Erfahrene mich warnen, so dass ich keine Fehlentscheidungen treffe. Es geht in der Diskussion nur darum, dass andere versuchen, mir Hunde vorzuschlagen, die am besten zu mir passen würden. Ich finde Hundefreund und Lilith haben mir gute Anhaltspunkte gegeben. Ich verstehe natürlich auch, dass ein Hund viel Aufmerksamkeit braucht. Dann ist es doch besser, dass ein jemand offen darüber spricht, bevor man sich einen Hund anlegt und den dann abgeben muss, weil man mit falschen Vorstellungen an die Sache rangegangen ist. Andere Unerfahrene haben das vielleicht so gemacht und mussten hinterher feststellen, dass sie es lieber hätten bleiben lassen müssen.
    • Elementarteilchen wrote:

      Bordercollie ist ein hochintelligenter Hütehund dem man ohne Schafherde oder ausgiebigstem Hundesport nicht gerecht werden kann.
      Absolut auch meine Meinung!

      kim wrote:

      Und ein normal erzogener Hund handelt idealerweise nie selbstständig
      Auch da stimme ich prinzipiell zu.
      Aber ich mache eine Ausnahme:
      Bei Herdenschutzhunden (und auch das sind Hunde!) ist selbstständiges Handeln gewollt und genetisch veranlagt.
      Wenn es Hunde gibt, die niemals, never, nie-nie-nie in Anfängerhände gehören, dann sind es Herdenschutzhunde.

      Demjenigen, der ausreichend Hundeerfahrung hat (und die geforderten Haltungsbedingungen erfüllen kann), der sich der Besonderheit dieser Hunde bewusst ist und bereit ist, sich dieser Herausforderung zu stellen, dem kann ich sagen, dass ein Hund einer solchen Rasse eine riesige Erweiterung des Horizonts bietet, weil diese Hunde einfach so komplett "anders" sind.
      Wir haben uns lange mit dem Thema auseinandergesetzt und neben unserem Jagdhund lebt mittlerweile ein Mioritic Mädchen bei uns.
      Sie kam direkt aus dem rumänischen Tierschutz zu uns, es dauerte ein paar Monate, bis sie sich wirklich eingelebt hatte, aber sie ist heute der loyalste Begleiter, den wir uns denken können.
      Ich liebe ihre Unbestechlichkeit und manchmal auch ihren Dickkopf.
    • kim wrote:

      Man darf einen normal erzogenen Hund nicht meinem einem Assistenzhund vergleichen. Einige Assistenzhunde sollen selbstständig handeln, wenn der Besitzer es vorübergehend (in einer Krise) nicht kann. Wofür bräuchte denn ein Autist einen Assistenzhund?
      Ich bin etwas irritiert. Verstehe ich das richtig, dass ein Assistenzhund selbständig entscheiden kann? Was, wenn dieser Hund aber dann doch aggressiv wird?

      Es mag Autisten geben, die sich verlaufen und nicht so einfach wieder zurück nach Hause finden. Für solche Autisten mag ein Assistenzhund genial sein.
      Hab mal gehört, dass ein Malteser für Autiten mit Mutismus ein toller Hund sein soll. Ein Hund kann sie auch helfen, sich zu entspannen. Für solche Autisten mag ein Assistenzhund genial sein.

      Weiter oben heißt es aber, dass ein gut ausgebildeter Schutzhund nur auf Befehl des Besitzers in diese Rolle schlüpft? Schutzhunde werden doch auch erzogen.
    • kim wrote:

      Wofür bräuchte denn ein Autist einen Assistenzhund?
      assistenzhunde-zentrum.de/inde…sistenzhunde/autismushund

      Es gibt einige Autisten die Assistenzhunde haben. Und denen dadurch geholfen wird im Alltag.

      Für mich wäre z.B. ein Hund wichtig, der am Bordstein stehen bleibt, mir anzeigt, wenn ich gestresst bin und mich aus Menschentrauben an den Rand führen kann, super wäre auch wenn er mich aufmerksam macht, falls ich Wecker oder Telefon ignoriere. Auch können Assistenzhunde Abstand zu anderen Menschen herstellen und halten, schlechtes Stimming unterbrechen. Bei Overloads helfen z.B. durch Kontakt und Druck herstellen. Vielleicht ist das ja irgendwann mal möglich für mich, dann bräuchte ich weniger menschliche Begleitung.
    • Oekonan wrote:

      Ich bin etwas irritiert. Verstehe ich das richtig, dass ein Assistenzhund selbständig entscheiden kann? Was, wenn dieser Hund aber dann doch aggressiv wird?
      Ein Assistenzhund muss manchmal selbstständig handeln, wenn sein Besitzer nicht in Lage ist. Aber er tut dann Dinge, die ihm antrainiert wurden. Bei der langen Ausbildung von Assistenzhunden bezweifel ich, dass die einen Hund ausbilden würden, der auch nur ansatzwese aggressiv ist. Es werden ja auch Hunde ausgewählt mit einem besonders geeigneten Charakter. Wie kommst du darauf, dass ein Assitenzhund aggressiv werden könnte? Verstärkte Aggression ist bei Hunden oft etwas, was ihnen antrainiert wurde.

      Oekonan wrote:

      Weiter oben heißt es aber, dass ein gut ausgebildeter Schutzhund nur auf Befehl des Besitzers in diese Rolle schlüpft? Schutzhunde werden doch auch erzogen.
      Ein Schutzhund ist in meinen Augen eine Waffe und da ist es auf jeden Fall wünschenswert, wenn der Hund nur auf Befehl handelt. Schutzhunde werden dazu erzogen, auf Befehl aggressiv zu sein.

      @MangoMambo
      Meine Frage war eher rhetorisch gemeint. ich denke, wer sich mal über Assistenzhunde informiert hat, der weiß, dass diese Hunde Aufgaben erlernt haben, die sie unter Umständen selbstständig ausführen müssen.
      Alles was du sagst, sollte wahr sein. Aber nicht alles was wahr ist, solltest du auch sagen.
      Voltaire

      The post was edited 2 times, last by kim ().

    • kim wrote:

      Bei der langen Ausbildung von Assistenzhunden bezweifel ich, dass die einen Hund ausbilden würden, der auch nur ansatzwese aggressiv ist.
      Ja, ich kann verstehen, dass nur bestimmte Hunderassen dafür geeignet sind. Wenn ein Hund aber trotzdem durchdreht wegen falscher Haltung, dann könnte das durchaus passieren?

      kim wrote:

      Verstärkte Aggression ist bei Hunden oft etwas, was ihnen antrainiert wurde.
      Bestimmte Hundereassen sind vom Charakter her aggressiv, wie Pitbulls oder Bull Terriers. Diese Hunde brauchen daher eine konsequente Erziehung.

      kim wrote:

      Ein Schutzhund ist in meinen Augen eine Waffe und da ist es auf jeden Fall wünschenswert, wenn der Hund nur auf Befehl handelt. Schutzhunde werden dazu erzogen, auf Befehl aggressiv zu sein.
      Ich verstehe! Wenn ein Schutzhund aber auch für den Besitzer oder die Kinder des Besitzers eine Gefahr werden, dann ist eindeutig was falsch gelaufen. Pitbulls gelangten oft in Schlagzeilen, weil sie Kinder attackiert hatten. Es hieß immer, dass diese Hunde attackiert haben ohne provoziert worden zu sein. Ich kann mir das zwar nicht vorstellen, aber bin auch nur ein im Bezug zu Hunde ein Laie.
    • Oekonan wrote:

      Ja, ich kann verstehen, dass nur bestimmte Hunderassen dafür geeignet sind. Wenn ein Hund aber trotzdem durchdreht wegen falscher Haltung, dann könnte das durchaus passieren?
      Du hast eine blühende Fantasie.

      Oekonan wrote:

      Bestimmte Hundereassen sind vom Charakter her aggressiv, wie Pitbulls oder Bull Terriers.
      Wo hast du diese Meinung denn her? Ich denke nicht, dass Hunde aggressiv geboren werden, sondern nur vom Menschen dazu getrieben werden.

      Oekonan wrote:

      Ich verstehe! Wenn ein Schutzhund aber auch für den Besitzer oder die Kinder des Besitzers eine Gefahr werden, dann ist eindeutig was falsch gelaufen. Pitbulls gelangten oft in Schlagzeilen, weil sie Kinder attackiert hatten.
      Du verstehst anscheinend auch nicht, was ein Schutzhund ist. Ein Schutzhund wird professionell dazu ausgebildet ein Schutzhund zu sein. Das hat nichts mit solchen Leuten zu tun, die ihre (Kampf)-Hunde dazu erziehen aggressiv zu sein. Wenn jemand seinen Hund nur aggressiv macht, muss er sich nicht wundern, wer der dann auch mal ein Kind verletzt.
      Alles was du sagst, sollte wahr sein. Aber nicht alles was wahr ist, solltest du auch sagen.
      Voltaire
    • kim wrote:

      Wo hast du diese Meinung denn her? Ich denke nicht, dass Hunde aggressiv geboren werden, sondern nur vom Menschen dazu getrieben werden.
      Es gibt Hunde, die sich eher als Kampfhunde eignen als andere. Viele Assistenzhunde haben ja einen besonderen Charakter, weswegen sie eher für diese Aufgabe in Frage kommen.
      Du hast ja geschrieben:

      kim wrote:

      Es werden ja auch Hunde ausgewählt mit einem besonders geeigneten Charakter.

      Dann schließe ich daraus, dass ein Hund mit ungeeignetem Charakter nicht dafür in Frage kommt, was auch immer du mit geeignetem Charakter meinst.

      kim wrote:

      Wo hast du diese Meinung denn her? Ich denke nicht, dass Hunde aggressiv geboren werden, sondern nur vom Menschen dazu getrieben werden
      Das denke ich auch! Warum aber sorgten ausgerechnet Pitbulls für Schlagzeilen? Vor 2 oder 3 Monate hat ein Rottweiler in meiner Nähe 2 Damen angegriffen und stark verletzt. Warum war das ausgerechnet ein Rottweiler? Warum werden Rottweiler meist immer als Wachhunde eingesetzt? Ich denke, weil sie einen geeigneten Charakter haben, um als Wachhunde zu dienen.

      kim wrote:

      Du verstehst anscheinend auch nicht, was ein Schutzhund ist. Ein Schutzhund wird professionell dazu ausgebildet ein Schutzhund zu sein. Das hat nichts mit solchen Leuten zu tun, die ihre (Kampf)-Hunde dazu erziehen aggressiv zu sein.
      Danke, dass du mir den feinen Unterschied nochmal verdeutlichst.

      kim wrote:

      Wenn jemand seinen Hund nur aggressiv macht, muss er sich nicht wundern, wer der dann auch mal ein Kind verletzt
      Er würde die Kinder auch verletzen, obwohl er die Kinder gut kennt?
    • @Oekonan

      Natürlich haben einige Hunderassen ein größeres Aggressionspontenzial in sich als andere, aber der Hund an sich ist dem Menschen gegenüber nicht aggressiv. Erst der Mensch macht den Hund aggressiv.
      Ich habe einige sogenannte Kampfhunde kennen gelernt, die lammfromm sind und keiner Fliege was zu leide tun würden und andere vermeintlich normale Hunde, die aufgrund falscher Erziehung aggressiv waren.
      Der Typ Mensch, der seinen Hund als Statussymbol und zur Einschüchterung hat, wird sich wohl immer einen Hund zulegen, der gefährlicher aussieht und keinen Pudel oder Labrador.

      Wir sind aber viel zu weit abgedriftet, hier ging es um Therapie Hunde, deshalb beende ich das jetzt in diesem Thread für mich.
      Alles was du sagst, sollte wahr sein. Aber nicht alles was wahr ist, solltest du auch sagen.
      Voltaire
    • kim wrote:

      Der Typ Mensch, der seinen Hund als Statussymbol und zur Einschüchterung hat, wird sich wohl immer einen Hund zulegen, der gefährlicher aussieht und keinen Pudel
      Als Kind wohnte in meiner Nähe ein älteres Ehepaar ohne Kinder, die einen Pudel hatten. Dieser Pudel war zumindest mir gegenüber und den meisten Kindern in der Nähe sehr aggressiv. Das ist der dümmste Hund gewesen, den ich je im Leben gesehen habe. Es lag aber auch an den Besitzern, die einfach doof waren und mich und Kinder überhaupt nicht wirklich ausstehen konnten. Sie haben ihren Hund benutzt, um die Kinder einzuschüchtern. Weiss noch, dass der Besitzer einmal stolz sagte, dass sein Hund auch und sehr gern Kinder beißen würde. Da sagte eines der Kinder (nicht ich), dass dann sein Hund eins auf dem Kopf mit dem Tennisschläger bekommen würde, falls er das versuchen würde. Dieser Hund ist einmal dann auch auf meine Mutter gesprungen, obwohl der angeleint war. Eine Entschuldigung von Seiten der Besitzer kam aber nicht.

      kim wrote:

      Wir sind aber viel zu weit abgedriftet, hier ging es um Therapie Hunde, deshalb beende ich das jetzt in diesem Thread für mich.
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