Therapie Hund

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    • Wie pflegeleicht ein Hund ist, lässt sich nicht immer voraussehen. Am ehesten, wenn man ein bereits erwachsenes Tier nimmt, bei dem die Eigenschaften schon bekannt sind. Ein Welpe kann dagegen ein ziemliches Überraschungspaket sein. Du brauchst auf jeden Fall recht viel Zeit, um mit dem Hund Gassi zu gehen, ihn zu beschäftigen, zu füttern und zu pflegen. Manche stresst das eher und für manche ist diese Beschäftigung mit dem Tier eine Art Erholung.
      Alles was du sagst, sollte wahr sein. Aber nicht alles was wahr ist, solltest du auch sagen.
      Voltaire
    • kim wrote:

      Wie pflegeleicht ein Hund ist, lässt sich nicht immer voraussehen. Am ehesten, wenn man ein bereits erwachsenes Tier nimmt, bei dem die Eigenschaften schon bekannt sind. Ein Welpe kann dagegen ein ziemliches Überraschungspaket sein. Du brauchst auf jeden Fall recht viel Zeit, um mit dem Hund Gassi zu gehen, ihn zu beschäftigen, zu füttern und zu pflegen. Manche stresst das eher und für manche ist diese Beschäftigung mit dem Tier eine Art Erholung.
      Am besten man holt sich ein Hund aus dem Tierheim. Im Tierheim arbeiten Menschen, die sich auskennen und wissen, wie man Hunde erzieht. Die Hündin meines Bruders ist aus dem Tierheim und sie ist total lieb und sehr gut erzogen.
      Andere Hundebesitzer waren total überrascht, dass diese Hündin den Tisch mit dem Essen nicht umgekippt hat, wenn er irgendwo zum Essen eingeladen wurde. Auch pinkelt sie nicht in der Wohnung rum oder demoliert den ganzen Garten oder Hof. Auch darüber waren die anderen Hundebesitzer überrascht. Wenn man sich Welpen zulegt, dann sollte man auch in der Hundererziehung einiges an Zeit und Geld investieren.
    • Oekonan wrote:

      Auch pinkelt sie nicht in der Wohnung rum oder demoliert den ganzen Garten oder Hof. Auch darüber waren die anderen Hundebesitzer überrascht.
      Wie kann man darüber überrascht sein?
      Weder meine Hunde noch die ca. 40 Hunde in unserem Freundes-/Bekanntenkreis tun das!
    • Oekonan wrote:

      dass diese Hündin den Tisch mit dem Essen nicht umgekippt hat, wenn er irgendwo zum Essen eingeladen wurde. Auch pinkelt sie nicht in der Wohnung rum oder demoliert den ganzen Garten oder Hof. Auch darüber waren die anderen Hundebesitzer überrascht
      8o
      Das kenne ich von keinem meiner Hunde und ich habe Hunde, seit ich 13 Jahre alt bin.
      Haben die ihre Tiere überhaupt erzogen?
      "Ich kehre in mich selbst zurück und finde eine Welt."

      (Johann Wolfgang von Goethe)
    • Lilith wrote:

      Das kenne ich von keinem meiner Hunde und ich habe Hunde, seit ich 13 Jahre alt bin.
      Haben die ihre Tiere überhaupt erzogen?
      Nein, sie haben sich diese Hunde als Welpen zugelegt. Die sind dann irgendwie ohne erfahrene Hände eines Hundetrainers großgeworden. Zumindest haben die erzählt, wenn mein Hund da wäre, dann würde es hier nicht so aussehen. Der würde alles kaputtmachen, hin-und herrennen, usw.
    • Hmmm...
      Ich habe einen großen Jagdhund und einen ebenso großen Herdenschutzhund und ich stelle mir gerade vor, wie es hier aussehen würde, wenn die beiden nicht erzogen wären...
      Vor allem wäre es dann ausserhalb meines Hauses/Grundstücks hochgradig gefährlich.
    • zaph wrote:

      Hmmm...
      Ich habe einen großen Jagdhund und einen ebenso großen Herdenschutzhund und ich stelle mir gerade vor, wie es hier aussehen würde, wenn die beiden nicht erzogen wären...
      Vor allem wäre es dann ausserhalb meines Hauses/Grundstücks hochgradig gefährlich.
      :nod: :nod: :nod:
    • Ich hatte auch schon eine Deutsche Dogge, Rottweiler, Labrador und jetzt einen Galgo-Mischling.
      Nicht auszudenken, wenn die gemacht hätten, was ihnen gerade in den Sinn gekommen ist.
      "Ich kehre in mich selbst zurück und finde eine Welt."

      (Johann Wolfgang von Goethe)
    • Ob ich hundeerfahren bin, weiß ich nicht genau. Aber ich habe vom "Wadenbeißer" eben bis zu einer Dogge schon jede Art gehabt.

      Oekonan wrote:

      Eignet sich ein Rottweiler für Autisten?
      Das kann man so absolut weder verneinen noch bejahen. Prinzipiell ja...

      Oftmals ist das Problem ja, das sich Hunderassen einfach angeschafft werden, ohne das man sich mit den Eigenarten, möglichen Krankheiten und den Anforderungen an Haltung und Beschäftigung mit dem Tier vorher Gedanken gemacht wird. Ich empfehle, dass man sich zuerst einmal Fachliteratur besorgt und dann entscheidet.
      Rottweiler sind auch nicht in jedem Bundesland problemlos zu halten. ("Kampfhund")
      Mein Hundemädel war ein Glücksgriff, unkompliziert, ausgeglichen, ohne Aggressivität und kein Alpha-Tier und ohne Neigung zum Bellen.

      Prinzipiell musst Du schauen, ob Du z.B. lärmempfindlich bist - dann sind bellfreudige Rassen ungeeignet.
      Hast Du eine gleichbleibenden Tagesablauf und kannst Trainig und Auslauf gut integrieren - dann gehen Arbeitshunde gut
      Bei Rottweiler (u. allen anderen Hunden auch) musst Du klare Kommandos geben und diese konsequent durchsetzen. Kannst Du das gleichbleibend?
      Den je größer der Hund, desto klarer muss sein, wer Chef ist.
      Einen Dackel kannst Du unter den Arm klemmen.

      Bei uns im Ort musste ein Rotti eingeschläfert werden, weil der junge Mann ihn "scharf" gemacht hat und der Hund zur potentiellen Gefahr wurde für alle. :(
      Verkraftest Du es, auch alles wegzuräumen, was so aus dem Hund herauskommt?
      Auch hier - je größer der Hund...
      Und da rede ich nur vom gesunden Hund.
      Übelkeit und Durchfall sind hier echt nicht lustig.
      Als die Dogge im Sterben war, haben wir sie zu viert getragen. Den Rottweiler "nur" zu zweit oder zu dritt.
      Meine jetzige ist dagegen mit ca. 22-25 kg ein Leichtgewicht.
      "Ich kehre in mich selbst zurück und finde eine Welt."

      (Johann Wolfgang von Goethe)
    • Ein Hund wäre für mich auch eher interessant, wenn jemand anders ihn hält und ich nur ab und zu Gassi gehe. Ich glaube, ich wäre von den täglichen Pflichten schnell gestresst und überfordert. Vielleicht wenn ich mal in Rente bin und sonst keine Pflichten mehr habe.

      Manche Tierheime suchen ja auch Gassigänger, sowas ist vielleicht oft die bessere Möglichkeit.
      Alles wird galaktisch gut.
    • Shenya wrote:

      Manche Tierheime suchen ja auch Gassigänger, sowas ist vielleicht oft die bessere Möglichkeit.
      Definitiv ist das eine gute Lösung, bevor man sich mit der Haltung eines Tieres überfordert.
      "Ich kehre in mich selbst zurück und finde eine Welt."

      (Johann Wolfgang von Goethe)
    • Lilith wrote:

      Bei Rottweiler (u. allen anderen Hunden auch) musst Du klare Kommandos geben und diese konsequent durchsetzen. Kannst Du das gleichbleibend?
      Den je größer der Hund, desto klarer muss sein, wer Chef ist.
      Das sehe ich auch so, aber man muss auch tatsächlich Chef sein und es nicht nur spielen. Das merken Hunde sofort, sie sind absolute Meister im Lesen unserer Körpersprache.
      Klare Kommandos und die Durchsetzung sind superwichtig, aber allein dadurch ist man in der Weltsicht eines Hundes noch nicht die letzte Instanz.

      Ein Rottweiler als Anfängerhund? Nein, lieber nicht! Rottweiler haben eine hohe Reizschwelle und sind deshalb prima Familienhunde (wenn es gelingt, sie vernünftig zu sozialisieren).
      Aber wenn diese Reizschwelle überschritten wird, dann wird es gefährlich. Und "gefährlich" heißt in diesem Fall "lebensgefährlich".
      Ein Mensch sollte deshalb erst mit einer anderen, geeigneteren, Rasse üben und lernen, mit Hunden umzugehen, bevor er sich dieser Herausforderung stellt.
      Im Interesse aller Beteiligten.
    • Ich habe auch einen Hund :) . Er ist ein echter Freund , es geht mir immer besser wenn er dabei ist wenn ich unterwegs bin und kuscheln beruhigt.
      Ich würde mir die Rasse oder auch die Rassenzusammensetzung sehr genau anschauen vor der Anschaffung damit ihr gut zusammen passt.
      Ein Dobermann ist kein Anfängerhund....und bedenke dass andere Menschen vor ihm Angst haben könnten, das macht nicht soviel Spaß beim Spaziergang. Man will den Hund doch auch mal von der Leine lassen damit er mit den anderen rumtollen kann.
    • zaph wrote:

      Das sehe ich auch so, aber man muss auch tatsächlich Chef sein und es nicht nur spielen. Das merken Hunde sofort, sie sind absolute Meister im Lesen unserer Körpersprache.
      Wenn man einen Hund wie einen Dobermann und Rottweiler hat, dann ja. Insbesondere Dobermänner sind sehr hartköpfig und versuchen, sich immer durchzusetzen. Wenn dann würde ich mir schon einen Dobermann kaufen, der sozialisert und trainiert ist. Hab mal auf YouTube ein Video zum Thema Wachhunde angeschaut. Da wurden ausschließlich Dobermänner trainiert. Diese Hunde kosten dann ca. 10000-20000 Euro oder sind sogar teurer. Auch hier sagen die Trainer, dass man den Hund komplett und immer kontrollieren muss. Er darf deshalb nie eigene Entscheidungen treffen. Diese Hunde sind aber trainiert.
      Einmal bin ich dem Hund meines Bruders Gassi gegangen und da kamen zwei Mädels mit einen Dobermann. Dieser Dobermann hat sich ruhig verhalten und dem Hund meines Bruders kaum Beachtung geschenkt, während der Hund meines Bruders losgebellt hat. Fand ich schon lustig.

      Elementarteilchen wrote:

      und bedenke dass andere Menschen vor ihm Angst haben könnten, das macht nicht soviel Spaß beim Spaziergang.
      Da haben die bösen Menschen die Hunde zu bösen Wesen erzogen. Das prägt sich dann in den Köpfen, dass solche Hunde grundsätzlich böse sind. Klar, ich muss sagen, dass ich nicht allzu viele Dobermänner getroffen habe. Wo gehen die denn die Besitzer alle Gassi?

      Ja, wenn dann denke ich auch, dass ich vielleicht einen kleineren Hund, wie einen Chihuahua oder einen Zwergpinscher zuerst anschauen sollte. Chihuahuas finde ich süß, aber würden nicht so zu mir passen. Hat jemand mit Chihuahuas Erfahrungen?
    • ein chihuahua ist trotz seiner geringen Größe ein richtiger Hund der auch mutig ist wenn seine Besitzer ihn nicht zum Schoßhund degradiert haben.
      Was erwartest du denn von deinem Hund?
      Willst du mit ihm zum Hundesport oder magst du lieber lange Waldspaziergänge alleine?
      Willst du einen Begleiter der überall mit hin kann? Ist es wichtig dass er eher ruhig ist? Oder eher aufgeweckt? Magst du langes oder kurzes Fell?
    • Ich bin mit 10-11 Jahren von einem Schäferhund angesprungen und dann gebissen worden und seit diesem Zeitpunkt habe ich immer einen großen Bogen um Hunde gemacht. Dabei spielte die Rasse / Größe keine Rolle. Und doch habe ich mir immer einen Hund gewünscht. Über die Verantwortung habe ich mir keine Gedanken gemacht. Wir haben eine Katze und das ist ganz unkompliziert. Die macht sich bemerkbar wenn sie raus will und irgendwann steht sie dann wieder da und möchte rein ( meistens wenn sie etwas fressen will ). Und wenn es ihr nicht gut geht oder sie krank ist, das merkt man. Aber Katzen haben lange keine so starke Bindung zu uns Menschen wie es Hunde haben ( meine Erfahrungen ). Die Verantwortung für einen Hund ist nochmals eine ganz andere. Ich gehe seit ca 2 Jahren einmal die Woche mit einem Freund und seinem Hund laufen. Dies tut mir sehr gut und ich komme da gut runter und kann entspannen und die Zeit mit dem Hund genießen. Aber es ist nicht mein Hund und ich habe nicht die Verantwortung. Ich glaube dieser Umstand nimmt mir ganz viel Druck weg. Und der Smalltalk mit den anderen Hundebesitzern übernimmt mein Freund. Ich habe mich aber auch schon über Therapiehunde informiert und belesen. Dies sind oft Labrador-Retriever-Mischungen. Diese Hunde haben aber ein ganz spezielles Training und Ausbildung absolviert bis sie als Therapiehund einem "Besitzer" übergeben werden. Dies kann auch mit erheblichen Kosten verbunden sein. Und die Verantwortung bleibt auch für dieses Tier. Vielleicht kennst du ja jemanden mit Hund und kannst dich so ein bisschen in die ganze Thematik vertiefen bevor du dir einen eigenen Hund zulegst.