Erschöpfung, Arbeit und ES

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    • maksa wrote:

      Weißt Du es? Quellen oder nur wieder Mutmaßung, Verallgemeinerung und allgemeine Verunsicherung?
      Ich weiß es. 40% der Autismus-Diagnosen sind falsch.

      „Uns von auswärtigen Stellen zugewiesene ASS Patienten sind in 40 Prozent der Fälle fehldiagnostiziert“
      mpg.de/autismus/brose-ehrenreich

      Das heißt nicht, dass die dort die einzige Entscheidungsgewalt haben, wer Autismus hat, sondern dass ca. 40% aller Autismus-Diagnosen in der Gesamtbevölkerung nicht zutreffen, über alle Diagnostikstellen gesehen.
    • @LateNightAspie. Genau das was du beschrieben hast kenne ich . Erbrechen als Stimming, die Familienkonstellation ist bei mir wie bei dir, Thema Arbeit ebenfalls. Nun arbeite ich seit den Burnout nicht mehr und das Erbrechen ist nur noch sehr selten denn es ist ja ziemliche Gewalt gegen einen selbst. Ich versuche mitfühlender mit mir umzugehen.
      Jetzt gerade geht es mir nicht gut und mein Schreiben ist sicher konfus. Aber ich wollte sagen: du bist nicht allein.
    • 2hoch8 wrote:

      Ich weiß es. 40% der Autismus-Diagnosen sind falsch.

      „Uns von auswärtigen Stellen zugewiesene ASS Patienten sind in 40 Prozent der Fälle fehldiagnostiziert“
      mpg.de/autismus/brose-ehrenreich

      Das heißt nicht, dass die dort die einzige Entscheidungsgewalt haben, wer Autismus hat, sondern dass ca. 40% aller Autismus-Diagnosen in der Gesamtbevölkerung nicht zutreffen, über alle Diagnostikstellen gesehen.
      Den Beitrag finde ich interessant und ich kann mir auch vorstellen, dass das zutrifft, da ich auch oft meine Zweifel diesbezüglich habe, aber was hat das hier im Thread zu tun? Eröffne doch einen Extra-Thread, dann kann man das ja diskutieren. Denn generell finde ich, dass es ok ist, seine Zweifel bezüglich mancher Autismus-Diagnosen zu äußern. Nur muss es am richtigen Platz sein.
    • Fidoline wrote:

      Den Beitrag finde ich interessant und ich kann mir auch vorstellen, dass das zutrifft, da ich auch oft meine Zweifel diesbezüglich habe, aber was hat das hier im Thread zu tun? Eröffne doch einen Extra-Thread, dann kann man das ja diskutieren. Denn generell finde ich, dass es ok ist, seine Zweifel bezüglich mancher Autismus-Diagnosen zu äußern. Nur muss es am richtigen Platz sein.
      Da gebe ich dir recht, es tut mir leid, dass das hier an der falschen Stelle ist.
    • Danke ❤️❤️ nicht konfuser als ich

      Warum arbeitest du nicht mehr wenn ich fragen darf? Wegen der Diagnose? Oder was anderes?
      Ich frage mich immer wo ist mein weg

      Elementarteilchen wrote:

      @LateNightAspie. Genau das was du beschrieben hast kenne ich . Erbrechen als Stimming, die Familienkonstellation ist bei mir wie bei dir, Thema Arbeit ebenfalls. Nun arbeite ich seit den Burnout nicht mehr und das Erbrechen ist nur noch sehr selten denn es ist ja ziemliche Gewalt gegen einen selbst. Ich versuche mitfühlender mit mir umzugehen.
      Jetzt gerade geht es mir nicht gut und mein Schreiben ist sicher konfus. Aber ich wollte sagen: du bist nicht allein.
    • Als ich den Job angefangen habe wusste ich noch nicht dass ich autistisch bin , empfindlich war ich schon immer und Zusammenbrüche gab es auch schon immer aber woher die kamen wusste ich nicht.
      Dann nach 2 Jahren Arbeit in einer pädagogischen Einrichtung hatte ich den Burnout gefolgt von Depressionen übelster Sorte. Ich habe mich noch nicht ganz erholt. Der kleinste Stress wirft mich um.
      Also ich arbeite nicht mehr weil ich es nicht kann.
    • 2hoch8 wrote:

      Ich weiß es. 40% der Autismus-Diagnosen sind falsch.

      „Uns von auswärtigen Stellen zugewiesene ASS Patienten sind in 40 Prozent der Fälle fehldiagnostiziert“
      mpg.de/autismus/brose-ehrenreich

      Das heißt nicht, dass die dort die einzige Entscheidungsgewalt haben, wer Autismus hat, sondern dass ca. 40% aller Autismus-Diagnosen in der Gesamtbevölkerung nicht zutreffen, über alle Diagnostikstellen gesehen.
      Nein, das heißt es nicht. Das heißt, dass ca. 40% der externen Probanden, die an der Studie in Göttingen teilnehmen möchten, nicht den dortigen Einschlusskriterien entsprechen. Autismus ist schließlich keine "harte" Diagnose wie etwa Down-Syndrom, die sich klar an einer Besonderheit auf genetischer bzw. chromosomaler Ebene festmachen lässt. Autismus hat klare Diagnosekriterien, die werden aber anhand eines persönlichen Eindrucks diagnostiziert und dürften sich so von Diagnostiker zu Diagnostiker etwas unterscheiden, sogar innerhalb einer Diagnosestelle. Auch sämtliche in Göttingen Diagnostizierten werden sicher nicht an allen anderen Stellen die Diagnose bestätigt bekommen.
      From my youth upwards my spirit walk'd not with the souls of men. (...)
      My joys, my griefs, my passions, and my powers, made me a stranger.
    • Das sehe ich anders. Eine Diagnose, die an einer Stelle bestätigt wird und an anderer nicht, ist deshalb nicht unbedingt falsch. Wie gesagt, F-Diagnosen werden nach "weichen" Kriterien gestellt, schon per definitionem, die können gar nicht überall identisch sein.
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    • 2hoch8 wrote:

      Da gebe ich dir recht, es tut mir leid, dass das hier an der falschen Stelle ist.
      @Fidoline @2hoch8 @Leonora
      Da ich das Thema auch interessant finde, es aber hier wie schon zuvor bemerkt nicht wirklich hinpasst, habe ich einen neuen Thread eröffnet:
      MPI Göttingen: "40% der Autismus-Diagnosen sind falsch"

      (Man beachte, dass der verlinkte Thread öffentlich ist.)
      Edit: Hast recht, dann war mein Hinweis unnötig. :m(:
      Danke außerdem fürs Verschieben.
      "Das ganze Unglück der Menschen rührt allein daher, daß sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben vermögen." ~ Blaise Pascal

      The post was edited 1 time, last by Abendstern ().

    • Vielen Dank. Dann geh ich auch rüber. ;)

      Aber dieser Thread ist doch ebenfalls öffentlich?
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    • Leonora wrote:

      Eine Diagnose, die an einer Stelle bestätigt wird und an anderer nicht, ist deshalb nicht unbedingt falsch.
      Exakt. Das gilt nicht nur für Autismus. F Diagnosen sind trotz klarer Kriterien immer vom subjektiven Eindruck des Diagnostikers und seiner Erfahrung abhängig. Manche Diagnosen sind eher eindeutig und leichter zu vergeben, andere nicht. Eine hochfunktionale Depression z.B. läuft auch extrem oft unter dem Radar und bei Menschen, die nicht super dünn sind, wird viel zu oft eine Anorexie übersehen bzw. als Diagnose nicht akzeptiert, obwohl das entsprechende Verhalten eindeutig ist.
    • Mir ist im Endeffekt auch nicht wirklich wichtig ob autistin oder nicht. Ich würde mich nur gern endlich verstehen und an welchen "radchen" im Leben in drehen muss damit ich die Es überwinden kann und auch endlich mit mir selber zufrieden sein kann. Nicht immer anderen hinterher laufe.

      Ani wrote:


      Leonora wrote:

      Eine Diagnose, die an einer Stelle bestätigt wird und an anderer nicht, ist deshalb nicht unbedingt falsch.
      Exakt. Das gilt nicht nur für Autismus. F Diagnosen sind trotz klarer Kriterien immer vom subjektiven Eindruck des Diagnostikers und seiner Erfahrung abhängig. Manche Diagnosen sind eher eindeutig und leichter zu vergeben, andere nicht. Eine hochfunktionale Depression z.B. läuft auch extrem oft unter dem Radar und bei Menschen, die nicht super dünn sind, wird viel zu oft eine Anorexie übersehen bzw. als Diagnose nicht akzeptiert, obwohl das entsprechende Verhalten eindeutig ist.
    • 2hoch8 wrote:

      LateNightAspie wrote:

      Jemanden zum Arzt mitnehmen? Never. Ich lass sie doch niemanden meine Überforderung sehen.
      Ja. Ich vertraue keinem Menschen.
      Von dem was du hier so beschreibst glaube ich nicht, dass Autismus dein Problem ist. :roll:
      Das ist schon arg an der Grenze zum Absprechen einer Diagnose.
      Dass Autismus nicht das einzige und wichtigste Problem ist, heißt auch nicht, dass es eine Fehldiagnose wäre.
      Schon mal was von Komorbiditäten gehört?

      2hoch8 wrote:

      nichtgeschwindigkeit wrote:

      Ich kann perfekt kompensieren, aber zu einem hohen Preis. Ich habe trotzdem eine anerkannte Schwerbehinderung, einen Pflegegrad und zwei Betreuerinnen im Alltag. Das ist alles nicht so einfach, wie manche Menschen das darstellen. Gerade das maskieren kann man oft schwer ablegen, obwohl es einem auf lange Sicht schadet und nicht hilft.
      Heißt nicht dass man Autismus hat. Das verstehen manche nicht. Man kann auch andere Störungsbilder haben, mit denen man eine Schwerbehinderung etc. bekommt.Ihr wisst gar nicht, wie hoch die Zahl der Fehldiagnosen ist.

      2hoch8 wrote:

      Ich weiß es. 40% der Autismus-Diagnosen sind falsch.
      Dass dies eine voreilige Verallgemeinerung ist, haben wir schon an anderer Stelle diskutiert.
      Aber selbst wenn es richtig wäre, würde es nichts über den Einzelfall aussagen.
      Es steht dir nicht zu, hier zu entscheiden, welche Diagnosen richtig und welche falsch sind.

      2hoch8 wrote:

      Ich kenne sehr gut auch leichtere Fälle. Aber selbst die haben keine Gemeinsamkeiten mit manchem, was hier im Forum unter Autismus beschrieben wird.
      Was man über sich selbst erzählt, ist jedem selbst überlassen.
      Was manche hier im Forum schreiben, mag zwar vielleicht nicht immer dem entsprechen, was du dir unter Autismus vorstellst. Aber es heißt ja nicht, dass autistische Merkmale nicht auch vorhanden sind. Offenbar sind dann andere Probleme wichtiger, die aber durchaus auf Komorbiditäten zurückzuführen sein. Man muss hier nicht erst seine Autismussymptome glaubhaft machen, bevor man über Komorditäten oder andere Probleme schreiben.


      Also halte dich bitte mit deinen Einschätzungen über die Diagnosen zurück.
      Although it can be a problem, I wouldn't swap my autism for anything. It makes me, who I am. I just wouldn't be the same without it.
      Obwohl er Probleme machen kann, würde ich meinen Autismus gegen nichts in der Welt tauschen. Er macht mich zu der, die ich bin. Ich wäre einfach nicht dieselbe ohne ihn. (Rosie King)