Autismus und sättigungsgefühl

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    • Jirougorou wrote:


      ging mir früher auch so,... und Bauchschmerzen und Übelkeit Waren auch ein Zeichen.
      Inzwischen habe ich aber fast andauernd Appetit, bekomme aber kein sättigungsgefühl.
      Kenne ich ebenso. Woher kann dieser Wechsel kommen? Ob das psychisch ist? Oder doch physisch, würde mich interessieren wenn das jemand weiß...
      Selbstdiagose...
    • bei mir durch Medikamente.
      Ich hab früher Medikamente genommen, bei denen man den Appetit verliert und zurzeit nehme ich Medikamente, die Müdigkeit verursachen und dadurch hat man dauernd das Gefühl, hungrig zu sein bzw. Appetit zu haben.
    • ADD83 wrote:

      Woher kann dieser Wechsel kommen?
      Wenn man lange unterkalorisch isst, egal aus welchem Grund, kann es sein, dass der Körper quasi umschaltet auf Dauerhunger, um zum Essen zu zwingen. Wenn ihr phasenweise wieder zu wenig esst, hört dieser permanente Appetit oder Hunger nicht auf. Es kommt darauf an, sich gleichmäßig ausreichen zu ernähren.

      Wenn Euch der Dauerhunger stört, könnt Ihr versuchen, mehr Eiweiß zu essen- und zwar am besten schon morgens damit anfangen. Eiweiß macht nachhaltig satt. Kohlenhydrate sind wichtig, für Frauen noch mehr als für Männer. Also bitte nicht low carb ernähren. Etwas mehr umsteuern Richtung Eiweiß müsste schon helfen.

      Funktioniert auch, wenn der Hunger durch Medikamente verursacht wird. Eiweiß hilft auch gegen Dauermüdigkeit.

      Wenn Ihr rausfinden wollt, wieviel Eiweiß ihr tatsächlich esst, könnt Ihr mal eine Woche einen Ernährungstracker benutzen. Es ist meist erstaunlich, was dabei rauskommt! Man verschätzt sich da ganz leicht nach unten.
      Die Menge an Eiweiß, die Ihr braucht, rechnet so ein Teil auch ungefähr aus. Ich halte aber nichts davon, sich von so einem Tool versklaven zu lassen. Vor allem Autisten sollten aufpassen, wegen der Affinität zu Zahlen und der Gefahr, an Gewohnheiten hängen zu bleiben ;)

      The post was edited 1 time, last by Ani ().

    • Ich habe eher ein überproportionales Hungergefühl zum tatsächlichen Hunger bzw. Appetit.
      Es hat früh begonnen, dass ich meinte, ich hätte super viel Hunger und am Ende dann doch nicht so viel essen konnte.

      Mein Hungergefühl kommt eigentlich auch relativ schnell auf, meist nachdem ich wenige Stunden nichts gegessen habe. Oft reicht es dann schon einen kleinen Snack zwischendurch zu essen, um dieses Gefühl dann wieder zu beruhigen.
      Das kann aber bei mir auch damit zusammenhängen, dass mein Magen einer (zumindest in Verbindung mit den Hungergefühlen) relativ hohen Magensäure ausgesetzt zu sein scheint. Kontrolliert lassen habe ich dies jedoch noch nicht.

      Vielleicht hängt das aber auch mit der erhöhten Wahrnehmung zusammen? Also, dass ich für meinen Teil sensibler auf die unterschiedlichen Reize/Gefühle im Magen reagiere?
      Diagnose AS // Hochsensibel

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