Hirntraining für Autisten

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Tux wrote:

      Man bittet um Entschuldigung für "Taten und den Folgen", die durch die eigenen Aussagen oder Handlungen ausgelöst, verursacht worden sind.
      Ich gebe Dir völlig recht. Allerdings nützt mir das nichts. Ich entschuldige mich für Dinge, die ich getan oder gesagt habe und die völlig in Ordnung sind. Im Nachhinein ist mir klar, dass ich mich nicht hätte entschuldigen müssen, aber eben oft erst im Nachhinein.
      Jedes mal, wenn man mir sagt, ich wäre nicht gesellschaftsfähig,
      werfe ich einen Blick auf die Gesellschaft und bin überaus erleichtert.
    • Nelke wrote:

      Allerdings nützt mir das nichts. Ich entschuldige mich für Dinge, die ich getan oder gesagt habe und die völlig in Ordnung sind. Im Nachhinein ist mir klar, dass ich mich nicht hätte entschuldigen müssen, aber eben oft erst im Nachhinein.
      Sehe es so:

      Du hast eine Entscheidung an einem Zeitpunkt x, mit dem dort verfügbaren Wissen / Kentnniss getroffen.
      Im Nachhinein hast du festgestellt, dass die Entschuldigung nicht nötig gewesen ist, weil die Aktion im grünen Bereich gewesen ist. Du hast also neues Wissen / Kentniss erlangt, daher eine andere Entscheidungsgrundlage, die zu einer anderen Entscheidung geführt hätten. Also dazu gelernt. Was ist daran verwerflich?

      Was genau meinst du mit nützt dir nichts? Kannst du ein wenig genauer werden?
    • Durkadenz wrote:

      Entschuldige dich nicht immer.
      Passende Antwort: Entschuldige bitte, dass ich mich entschuldigt habe. :d
      Although it can be a problem, I wouldn't swap my autism for anything. It makes me, who I am. I just wouldn't be the same without it.
      Obwohl er Probleme machen kann, würde ich meinen Autismus gegen nichts in der Welt tauschen. Er macht mich zu der, die ich bin. Ich wäre einfach nicht dieselbe ohne ihn. (Rosie King)
    • Tux wrote:

      Was genau meinst du mit nützt dir nichts? Kannst du ein wenig genauer werden?
      Du hast recht, dass ich einen Erkenntnisgewinn habe. Aber wenn ich wieder in die selbe oder eine ähnliche Situation komme, entschuldige ich mich wieder. Ich bin einfach so angestrengt, dass ich erst im Nachhinein wieder einmal erkenne, dass ich mich nicht hätte entschuldigen müssen. Das wusste ich vor der Situation und danach, aber eben nicht in der Situation.
      Jedes mal, wenn man mir sagt, ich wäre nicht gesellschaftsfähig,
      werfe ich einen Blick auf die Gesellschaft und bin überaus erleichtert.
    • Kommt immer anders als man denkt, und am ende ist man doch der dumme, und fühlt sich für seine Tat die man angesprochen hat irgendwie schuldig. Bei mir war das vor paar Wochen, hab Saisonarbeit, ich und ein Kollege wir hatten den gleichen Eintrittstermin, er wurde am 20.11 gekündigt und ich am 21.11, ja haben Samstagsarbeit.. aber das komische, wir waren so immer da, mein Kollege hatte sogar einen Zahnarzttermin wo er mal Weg war, aber unser Urlaub wurde auf fehlstunden und Tage angerechnet... Ich arbeite als Grabpfleger, und wenns mal Regnet ruft uns die chefin an in der Früh, wir dürfen zuhause bleiben, oder während der Arbeit nach hause gehn.. oder die sagt wir können uns den Samstag sparen, hinterher hat des meinen Urlaub gekostet..... von Annahmeverzug oder sowas hat die wohl nix gehört, aber ich war ja auch Froh dann das ich heimkann, aber das ist irgendwie kein richtiger Urlaub. Ich hab die angesprochen, und weng so formuliert das da beschissen wird, hat dann paar Tage später meine Stunden gezeigt, und auch das sie durch meinen Behindertenanspruch 2,5 Tage zusätzlich berechnet hat.. ja keine Ahnung, hab mich dann irgendwie auch entschuldigt, und weil die auch irgendwie sauer war gwagwa ich bescheiss doch net bin die beste Arbeitgeberin der Welt, und wenn ich net wär bekommst du doch woanders eh keinen Job.. In mir kochts... 2,5 Tage mehr und 1 Tag später gefeuert, bei (ich war öfters Samstags da als mein Kollege, und nie unentschuldigt Krank.. nur ein Tag weil ich antibiotika für diese scheiss Zecke die mich mit Borelliose verseut hat holen musste) gleichen Zeiten, da ist doch was faul... und ich endschuldige mich oder bin dann klein..
    • Ich weiß nicht, ob ich ein anderer Mensch sein möchte.
      Denn das wäre ich, wenn ich mein Gehirn so stimulieren lassen würde.
      Andererseits hätte es unvorstellbare Vorteile.
      Aber es ist ebenso insgesamt unvorstellbar für mich.
      Man braucht mehr als ein Wort, um einen Menschen zu beschreiben.
    • Solange Kinder nicht dazu gezwungen werden und keine Schäden davon zu befürchten sind, warum nicht?Das Gehirn zu trainieren, sei es jetzt über Biofeedback, Aufgaben, Computerspiele, elektrische Impulse etc.... Unser Gehirn ist Phänomenal und kann so was von lernfähig sein, gigantisch...

      Wenn ich Möglichkeiten hätte mein Gehirn (vertrauensvoll) angeleitet zu trainieren, wäre ich glaub ich sehr dankbar...