Übelkeit/Erbrechen beim Anblick von Masken/Mund-Nase-Schutz // Habt ihr Tipps?

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    • Matou wrote:

      @feuerwehrpatron: Ich muss nicht kotzen, hab aber schon Panik erlebt, als es zu viele Maskierte um mich herum waren. Besonders heftig war meine Reaktion, als mein Partner Maske trug und ich ihn nicht erkannte. Die mühsam geübtet Muster-Erkennung wollte gar nicht anspringen, Kontrollverlust, Schreckstarre. Mit wenigstens einem erkennbaren Gesicht in der Nähe geht es für mich. Vielleicht hilft dir das ebenso? Ansonsten ist deine Reaktion die ehrliche und mir absolut nachvollziehbare Antwort auf die aktuellen Umstände.

      Nun, kommt drauf an, wie groß die Gruppe ist. Wenn zwei/drei vorher bekannte Gesichter ohne Maske in der Gruppe und innerhalb meubes Blickfeldes sitzen geht es für 1/2 stunde gut (waren mit mir 10 Personen).

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      @Shenya: nein, das geht gar nicht. Ich wurde iimmer darauf trainiert, auf den Mund oder sobst was zu schauen. Kinderarzt und Augenartzt Es ist wichtig, immer nach vorne zu schauen, um zu sehen, was passiert, damit man niemanden anrempelt.

      Nun, ich bin kurzsichtig. Mit Brille habe ich das Gefühl, dass alle so nah an mich rankommen.
      Ohne Brille geht es etwas besser. Aber dann ist die Gefahr sehr groß, dass ich stolpere. Ohne Brille bin ich total unaufmerksam. Oder ich kam anseren schon viel zu nah. Da kann ich den Abstand überhaupt nicht einschätzen. Und das angemeckert werden ist auch soo belastend.
    • So, leider wird eibe Psychotherapie von der Krankenkasde nicht bewilligt. Ich hatte erst im letzten Jahr (November 2019) eine beendet. Ubd danach muss 2 Jahre Schluss sein, sagte er mir.

      Habe mit der Krankenkasse gesprochen. Da fragte mich der Sachbearbeiter am Telefon: "Die derzeitigen Verordnungen gelten ja nur bis 30.11 oder 31.12. Wozu sollen wir eine Therapie bewilligen, wenn ja gar nict klar sei, ob die Probleme im nächsten Jahr noch bestehen würde? Erfahrungsgemäß würde es ja ein paar Wochen bis ein paar Monate dauern, bis die erfolgreich wäre. Wenn dann die Maskenpflicht aufgehoben würde, wäre die Therapie ja nutzlos. Sie müsdten hier genau sein, weil ich ja erst vor einem Jahr eine Psychotherapie beendet hätte. Da müsste in einem solchen Fall die Dauer der Belastung ohne Therapie genau erfasst werden. Sie hätten halt Vorschriften. "

      Nutzen würde ja nur eine Verhaltenstherapie. Die hatte ich aber ja auch erst letztes Jahr. Außerdem müsste ich ja einen Paychotheraoeuten in der Nähe finden, da ich ja Öpnv schlecht nutzen kann.
    • feuerwehrpatron wrote:

      Nutzen würde ja nur eine Verhaltenstherapie. Die hatte ich aber ja auch erst letztes Jahr. Außerdem müsste ich ja einen Paychotheraoeuten in der Nähe finden, da ich ja Öpnv schlecht nutzen kann.
      Ein Weg ringsrum könnte ggf. eine Ergotherapie sein, ich weiß nicht, ob die auch bei so einem Problem möglich ist.
      Da muss man aber nicht warten und mir zumindest hat Ergotherapie sehr geholfen.
      Du kannst es ja mal ausprobieren, dafür brauchst du nur eine Verschreibung von deinem Hausarzt.
    • Nun, die Frage ist ja auch:

      Wo finde ich einen Paychotherapeuten oder ggf. Ergotherapeuten, der ohne Maske behandelt?
      Wenn weiter weg: Wie komme ich dorthin? (Öpnv schaffe ich nicht solange Maskenpflicht besteht, Führerschein hab ich nicht. Außerdem alleinstehend ... und keine Bekannte in der Gegend, mit Nachbarn zerstritten, Taxifahrer nutzen ebenfalls Maske).
      Video geht auch nicht und soll auch nicht optimal sein Aber mein alter Laptop hat eh keine kamera - und usb anschlüsse sind kaputt.
    • Doch ... der Kreis hat hier anscheinend eine Allgemeinverfügung erlassen ..

      Hatte nochmal extra eine E-Mail hingeschickt. Darauf kam folgende Antwort:

      "Nein, eine Ausnahme für psychotherapeutische, ergotherapeutische Praxen besteht in Xx nicht, solange der Inzidenzwert über 50 liegt. Ausnahmenkönnen erst bei einer Inzidenz unter 50 genehmigt werden. Da Sie selbst keine Maske tragen können, muss ihr Arzt/Psychologe/Therapeut eine FFP2 tragen oder durch eine Scheibe getrennt sein. Bitte suchen Sie sich einen entsprechenden Therapeuten, der über solche entsprechend ausgestatten Räumlichkeiten verfügt."

      Nun, ist ja so oder so schwierig was zu finden. Der Psychotherspeut vir Ort hat nur ein kleines Sprechzimmer, aber abgelehnt. Ergotherapeut gibt es hier nicht in der Nähe. 25 Minuten Busfahrt wären das.

      Tabletten: Sehr schwierig. War schon in den letzten Jahren schon oft genug im Krankenhaus wegen Medikamentenunverträglichkeit. Da hatte ich richtige Magenkrämpfe und teilweiser Atemnot ...

      Ich weiß nicht, ob ich mich dazu überwinden kann. Zumal da ja nur noch Leute mit Masken rumlaufen. Vielleicht trägt sogar der Patient neben mir dauernd eine Maske. Das würde ich nicht aushaltrn können. Ich brauche auf jedenfall Zeit, mal kurz durchzuatmen. Außerdem dazu der unangenehme Krach von blubbendern Sauerstoff- oder ähnlichen technischen Geräten.


      Ablenkung Musik: ich mag nur Hörbücher. Musik ist immer so unangenehm in den Ohren. Doch für Fußwege ist Hörbuch nichts. Da konzentrier ich mich so auf die Geschichte, dass ich andere Leute anrempele (Ist mir schon mal passiert, aber schon recht lange her). Oder derzeit vuelleicht von den Masken tragenden Leuten angemeckert werde, das man doch Abstand halten soll.

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    • @feuerwehrpatron: Hast du die Möglichkeit, raus in die Natur zu gehen? Wald in der Nähe? Tiere beobachten, die Pflanzen- und Pilzwelt studieren? Ich muss mir nun auch wieder was Neues überlegen, da alle Proben bis Jahresende abgesagt sind. Noch weniger Normalität. Noch mehr Zeit für die neue Leere.

      Ich gewöhne mich gerade um. Hatte mühsam gelernt, das ganze Gesicht zu betrachten, Focus auf die Nasenspitze. Geht nun nimmer. Ich bekam erste Rückmeldungen von (maskierten) Leuten, dass ich sie sehr direkt in die Augen starre. In Augen versinke ich oft, drum ja die Nasenspitzen-Taktik. Damit muss die Welt also nun leben...
      equo ne credite