Wann und wie von der Arbeit frei nehmen wenn Partner/Kind krank ist?

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    • Braucht sie deine Unterstützung in ihrem Anliegen oder will sie ein Prinzip durchsetzen?

      Wie alt ist das Kind, geht es schon in die KiTa?

      Formal kann ich folgende Erfahrung teilen: als ich einen mehrwöchigen Krankenhausaufenthalt und anschließend noch großen Erholungsbedarf hatte, konnte ich über die Krankenkasse eine Haushaltsunterstützung für die Kinder bezahlt bekommen. Hier kann auch der Ehepartner/andere Elternteil einspringen. Unsere Kinder besuchten KiTa und Schule. Mein Mann bekam dann von der Krankenkasse das Gehalt erstattet, was zwischen Betreuungsende der KiTa/Schule und seinem Dienstschluss durch die nun notwendige Kinderbetreuung wegfiel. Er ging also vormittags arbeiten und nachmittags kümmerte er sich um die Kinder. Das Gehalt für den Vormittag bekam er vom Arbeitgeber, den Lohnersatz am Nachmittag von MEINER Krankenkasse.

      Wenn dein Sohn die KiTa besucht, ist das vielleicht ein Modell, mit dem du deiner Verpflichtung, die zu Recht, deinem Arbeitgeber gegenüber empfindest, nachkommen kannst und gleichzeitig deinem Sohn gerecht werden kannst.

      Denn jetzt spricht die Erzieherin aus mir: lass den Konflikt mit deiner Frau mal außen vor. Für deinen Sohn wird der Krankenhausaufenthalt deiner Frau mit Abstand am anstrengensden werden, wenn sie ansonsten die Hauptbezugsperson für euer Kind ist. Er braucht in dieser Zeit einen geliebten Menschen und Halt. Plötzlich ist alles anders. Mama ist beim Aufstehen nicht da, Mama gibt ihm keinen Nachtkuss und dank Corona dürft ihr sie wahrscheinlich noch nicht mal richtig im Krankenhaus besuchen. Dein Sohn braucht seinen Papa in dieser Zeit. Als du ihn gezeugt hast, bist du einen Vertrag mit ihm eingegangen. Nämlich für ihn zu sorgen. Dieser Vertrag kann, anders als dein Arbeitsvertrag, nicht von dir gekündigt werden. Diesen Vertrag musst du gerade erfüllen.

      Wenn es nicht um Krankenhausaufenthalte oder andere wirklich schwere Erkrankungen geht, bin ich aber auch auf dem Standpunkt: lieber soll die Oma das Kind von der KiTa abholen und betüddeln, bis der andere Elternteil von der Arbeit kommt. Aber "Mama muss ins Krankenhaus" ist eine ganz andere Dimension für dein Kind.
      Ich schreibe in der Regel vom mobilen Endgerät aus - merkwürdige Wortkonstrukte sind ggf. der Autokorrektur geschuldet
    • @Mandelkern

      Du klingst ja wie meine Frau :lol: Allerdings hast Du es besser erklärt. Unser Sohn geht leider nicht in die KiTa (in der heilpädagogischen Einrichtung hat es leider überhaupt nicht geklappt) und insofern ist an Deinen Argumenten was dran. Ich habe auch schon mit meinem Chef geregelt, dass ich nächste Woche-

      @Several
      So wie Du, sehe ich das auch nicht. Ich versuche schon immer, meiner Frau eine Hilfe zu sein. Manchmal erwartet Sie aber eher emotionale Hilfe und nicht praktische Hilfe. Das in einer Ehe jeder in erster Linie für sich selber verantwortlich ist, entspricht nicht meinem Verständnis von Ehe und Partnerschaft, da hätte ich auch alleine bleiben können. Trotzdem verstehe ich was Du sagen willst, aber in dem Fall enspricht das nicht meinen Werten, mag aber für andere sinnvoll sein.
    • LeuChris wrote:

      Das in einer Ehe jeder in erster Linie für sich selber verantwortlich ist, entspricht nicht meinem Verständnis von Ehe und Partnerschaft,
      da hätte ich auch alleine bleiben können.
      Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, schließt nicht aus für einander da zu sein und sich gegenseitig zu helfen. Ein ausgeglichenes Maß zwischen Selbstverantwortung und für einander da zu sein sehe ich hier aber nicht, sonst gäbe es doch evtl. diesen Thread nicht? Ihr seid ja trotz eurer Partnerschaft weiterhin eigenständige Menschen, Individueen, mit eigenen Bedürfnissen. Sich selbst oder die eigenen Bedürfnisse für seinen Partner aufzugeben finde ich genau so ungesund, wie das zu erwarten. Gerade weil ihr in einer Partnerschaft seid, geht es doch darum solche Probleme gemeinsam zu besprechen, auf die Bedürfnisse des Partners Rücksicht zu nehmen und nicht zu sagen "Ich will das so und erwarte das von dir!"

      LeuChris wrote:

      aber in dem Fall enspricht das nicht meinen Werten, mag aber für andere sinnvoll sein.
      Das "mir einen Krankenschein zu holen, obwohl ich nicht krank bin, widerstrebt mir stets" widerspricht scheinbar aber auch deinen Werten.
      Toleranz ist, wenn Toleranz kein Thema sein muss.
    • Das stimmt. Aber die Diskussion hier über das Thema hat mir schon verdeutlicht, dass es Situationen gibt, in denen es angebracht ist (natürlich mit legalen Mitteln) dafür Sorge zu tragen, dass ich mich um Haushalt und Kind kümmere und das es aber auch Situationen gibt, in denen das Einbinden von Großeltern eher angebracht ist. Das es nicht nur darum geht, das alles irgendwie läuft sondern auch darum geht, ein gewisses Gefühl hervorzurufen oder zu bedienen. Für mich ist vieles/alles sehr rational zu regeln und was mir immer wieder/noch schwer fällt ist es, dass die Bedürfnisse andere Menschen oft nicht rationaler sondern emotionaler Natur sind. Deswegen war mein Eingangspost möglicherweise auch schon zu stark gefärbt (RW) und ich habe die Diskussion ursprünglich in eine bestimmte Richtung geführt.
    • LeuChris wrote:

      Manchmal erwartet Sie aber eher emotionale Hilfe und nicht praktische Hilfe.
      Formuliert sie da konkrete Anliegen? Emotionale Hilfe finde absurd abstrakt formuliert (auch wenn ich von meinem Mann weiß, dass Frauen sich da gerne wage ausdrücken, je mehr konkrete Unterstützung sie brauchen, desto verschleiererter tragen sie es wohl vor).

      Ich brauche auch emotionale Unterstützung von meinem Mann. Die formuliere ich konkret. Für mich ist Unterstützung in Form von wertfreiem Zuhören wichtig. Da nutze ich ihn, um Zugriff auf meine Wahrnehmung und Gefühle zu bekommen (durch das Aussprechen meinerseits und Verständnisfragen seinerseits). Aber ich erwarte nicht, dass er emotionale Verantwortung mir gegenüber übernimmt. Ich bin für mich, meine Gefühle und mein Handeln selbst verantwortlich. Ich muss mich selbst tragen und meine Probleme selbst lösen. Alles andere wäre schräg.

      Ich finde diese Übertragung, dass du emotionale Bedürfnisse bei deiner Frau befriedigen musst, in dem du emotionale Bedürfnisse deines Sohnes befriedigt, merkwürdig (auch wenn ich theoretisch weiß, dass Menschen so sind) und ich kenne die beklemmenden Gefühle, die das hervorruft. Eigentlich müsst ihr euch GEMEINSAM um die Bedürfnisse eures Kindes kümmern, ohne dass das gegenseitig gewertet wird. Habt ihr Unterstützung darin, eine gemeinsame "Sprache" zu finden?
      Ich schreibe in der Regel vom mobilen Endgerät aus - merkwürdige Wortkonstrukte sind ggf. der Autokorrektur geschuldet
    • LeuChris wrote:

      Für mich ist vieles/alles sehr rational zu regeln und was mir immer wieder/noch schwer fällt ist es, dass die Bedürfnisse andere Menschen oft nicht rationaler sondern emotionaler Natur sind.
      Weiß sie das und versteht sie das auch?

      Kann schon sein, dass sie dich eben immer wieder darauf hinweisen muss oder dir das jedes Mal mitteilen muss, wenn du so emotionale Sachen vielleicht nicht intuitiv bemerkst/wahrnimmst.
      Toleranz ist, wenn Toleranz kein Thema sein muss.
    • Mandelkern wrote:

      Formuliert sie da konkrete Anliegen? Emotionale Hilfe finde absurd abstrakt formuliert (auch wenn ich von meinem Mann weiß, dass Frauen sich da gerne wage ausdrücken, je mehr konkrete Unterstützung sie brauchen, desto verschleiererter tragen sie es wohl vor).
      Das hat ja irgendwie auch mit Sozialisation und Erfahrungen zu tun.
      Natürlich geht es hier in erster Linie um das Wohl des Kindes, aber doch auch um die Einheit "Familie". Innerhalb der Familie gilt doch für alle Beteilgten, dass der Wunsch danach sich geborgen und unterstützt zu fühlen nicht etwas völlig unrealistisches und überzogenes ist. Gerade wenn man krank ist. Und damit meine ich vor allem die Kernfamilie, weil z.B. Schwiegereltern ja nicht automatisch dem anderen Ehepartner so nah sind wie die eigene Familie.
      Wenn man ein Leben lang gelernt hat, durch seinen eigenen Eltern z.B., Zuneigung fühlt sich so und so an oder wird dadurch geäußert dass es dem anderen wichtig ist mit mir Zeit zu verbringen, ist man eben enttäuscht und fühlt sich ungeliebt wenn man das nicht so erfährt. Klar kann man das logisch nachanalysieren, aber die erste emotionale Reaktion ist Enttäuschung. Damit eine Beziehung funktionieren kann, muss man eben über solche Erwartungen reden und auf beiden Seiten anerkennen dass der andere Dinge vielleicht anders auffasst, oder dass es andere Erwartungen gibt. Und dann versuchen das bei den eigenen Handlungen, und der interpretation der Handlungen des anderen zu berücksichtigen.

      @LeuChris: Ich hoffe Du hast eine schöne Zeit mit Deinem Sohn, das wichtigste ist dass ihr euch wohl fühlt, und meine Meinung: Haushaltskram sollte immer dem Spass und der Entspannung untergeordnet werden :fun:
    • @Mandelkern
      Professionelle Hilfe haben wir, ja. Präcorona lief das auch richti gut, von März bis September ist das allerdings weggebrochen und das hat eher wieder für Rückschritte gesorgt. Ich glaube, dass es nicht darum geht, die emotionalen Bedürfnisse zu befriedigen, sondern die Emotion zu erkennen und dann daraus eine Entscheidung abzuleiten, die glücklich macht und erwartet wird. Klar, über Erwartungen muss man reden und das klappt vielleicht nicht immer so gut und ist meiner Erfahrung nach für NT Frauen sehr schwer. Ich habe jedenfalls noch keine kennengelernt, der das gut gelungen ist und ich befinde mich derzeit in meiner 5. langjährigen Beziehung mit einer Frau. Am Ende hat glaube ich alle Frauen genau das an mir angenervt (hat gestern übrigens jemand "The Good Doctor" auf VOX gesehen? Da ging es letztlich auch genau um diese Problematik).

      @Several
      Ja, das wäre definitiv ein Punkt an dem ich mir mehr Geduld wünschen würde. Meine Frau unterliegt immer noch dem Irrglauben, dass ich Erfahrungen aus einer bestimmten Situation intuitiv auf eine neue, leicht modifzierte Version dieser Situation, übertragen kann. Kann ich aber nicht und ich verstehe, dass das für Sie auch schwer zu antizipieren ist.

      @Kugelfisch
      Das ist in unserer Situation bestimmt von großer Bedeutung. Die Eltern meiner Frau leben beide nicht mehr und das macht es für Sie umso schwieriger, die Hilfe meiner Eltern anzunehmen. Zumal meine Eltern auch, naja sagen wir mal, speziell sind. Selbst ich komme nicht so super blendend mit Ihnen aus und obgleich meine Mutter oft mein erster Ansprechpartner war (weil ich aber auch sonst keine Alternative hatte) habe ich selbst auch ein eher von Distanz geprägtes Verhältnis zu Ihnen. Ich glaube meine Frau fühlt sich tatsächlich nicht wohl bei dem Gedanken, dass meine Eltern die Obhut unseres Sohnes verantworten. Und das verstehe ich. Danke auch für Deine Wünsche. Tatsächlich empfinde ich die Zeit alleine mit meinem Sohn immer als besonders schön.
    • Ich kann das mal wieder auffrischen hier. Meine Frau hat vermutlich das, was man einen "Mütter-Burnout" nennt. Faktisch kann ich jetzt wählen zwischen: Ich lasse Sie total heiß laufen oder ich gehe zum Arzt und lasse mich ein paar Wochen krank schreiben um hier zu Hause helfen zu können. Psychologische Hilfe ist ja nicht zeitnah zu bekommen (keine Termine, Reha würde ewig dauern, stationäre Aufenthalte nur bei Suizidgefahr kurzfristig möglich und dann letztlich auch nur Zudröhnung). Finde ich immer noch blöd aber ich weiß mir (uns) auch nicht mehr anders zu helfen. Meine Frau braucht im Grunde einen Krankenschein, der Sie von den Aufgaben in der Familie entbindet, weil das eben ihre Arbeit ist. Das kann Sie aber nicht machen. Also muss ich sagen, dass ich den Belastungen auf der Arbeit im Moment nicht mehr standhalten kann (und irgendwie ist das ja sogar richtig, weil diese Doppelbelastung zur Zeit auch für mich auf Dauer nicht zu ertragen ist).
    • Also ich meine das deine Frau da eindeutig zufiel von dir verlangt. Gerade wenn sie, warum auch immer, häufiger krank ist, oder im Krankenhaus liegt. Ihr zwei und gerade deine Frau dürft ja nicht vergessen das du mit deinem Arbeitgeber einen Arbeitsvertrag hast. Und wenn dann dein Cheff sich irgendwann sagt. Mit dem kann ich hier nichts mehr anfangen. Bist du ganz schnell Arbeitslos!!
      Und nun Achtung :sarcasm: Dann hast du den ganzen Tag nur für Frau und Kinder Zeit.
    • @LeuChris:

      Stellt doch auf 430€ Basis eine Haushaltshilfe an, die deine Frau unterstützt. Dann ist es unnötig sich krank zu melden und deine Frau wird entlastet.

      Quartiert die Kinder doch mal für ein Wochenende bei Oma und Opa ein. Die freuen sich und du und deine Frau könnt entspannen oder einen Kurztripp machen.
    • Tux wrote:

      @LeuChris:

      Stellt doch auf 430€ Basis eine Haushaltshilfe an, die deine Frau unterstützt. Dann ist es unnötig sich krank zu melden und deine Frau wird entlastet.

      Quartiert die Kinder doch mal für ein Wochenende bei Oma und Opa ein. Die freuen sich und du und deine Frau könnt entspannen oder einen Kurztripp machen.

      Unser Sohn lässt sich nicht ausquartieren. Wir sind schon froh darüber, dass er im Kindergarten erlaubt, dass meine Frau in einem anderen Raum auf ihn wartet.
      Für die Haushaltshilfe fehlt das Geld. Wenn das mit dem Pflegegrad klappt, würden wir das aber umgehend machen.
    • LeuChris wrote:

      Unser Sohn lässt sich nicht ausquartieren.
      Dann quartiert Oma und Opa eben ein und fährt ein paar Tage weg.


      LeuChris wrote:

      Wir sind schon froh darüber, dass er im Kindergarten erlaubt, dass meine Frau in einem anderen Raum auf ihn wartet.
      Wie kann ich das mit dem Warten verstehen? Deine Frau bringt ihn in den Kindergarten und wartet dann bis der Kindergarten zu Ende ist?
    • Ich wiederhole mich: lasst euch von der Krankenkasse Mal informieren, welche Modelle es für euch geben kann. Geh zum sozialpsychiatrischen Dienst und lasst euch dort bereiten. Ist euer Sohn am ATZ angeschlossen? Wenn nicht, setzt ihn auf die Warteliste. Dringend. Denn auch autistische Kinder sind erziehbar und es geht nicht, dass ihr beide an einem Kind kaputt geht.

      Du hast in einem anderen Thread nach Eltern-Kind-Kur gefragt. Vielleicht ist es sinnvoll, dass sie tatsächlich mit dem Kind alleine fährt. Vielleicht lernt sie dort auch, sich abzugrenzen. Sie muss sich nicht aufgeben, nur weil ihre Bedürfnisse mit denen eures Sohnes kollidieren. Sprecht mal mit der KiTa, welche Hilfssysteme die kennen. Mir fallen da spontan Kita-Einzelfallhilfe, Erziehungsberatung übers den psychosozialen oder allgemeinen Dienst und Familienbegleitung übers JA ein. Fanden schon Elterngespräche statt? Wie lang geht die Situation so, dass sie in der KiTa auf ihn wartet? (Wenn sie den Raum verlassen kann, kann sie auch das Gebäude verlassen, das ist meine Erfahrung mit Blick aufs Kind. Wenn sie das Gebäude nicht verlassen kann, klingt das eher nach einem Problem der Mutter als der des Kindes).
      Ich schreibe in der Regel vom mobilen Endgerät aus - merkwürdige Wortkonstrukte sind ggf. der Autokorrektur geschuldet
    • Tux wrote:

      LeuChris wrote:

      Unser Sohn lässt sich nicht ausquartieren.
      Dann quartiert Oma und Opa eben ein und fährt ein paar Tage weg.

      LeuChris wrote:

      Wir sind schon froh darüber, dass er im Kindergarten erlaubt, dass meine Frau in einem anderen Raum auf ihn wartet.
      Wie kann ich das mit dem Warten verstehen? Deine Frau bringt ihn in den Kindergarten und wartet dann bis der Kindergarten zu Ende ist?
      Das mit Oma und Opa einquartieren funktioniert auch nicht. Er fühlt sich nur bei uns nicht alleine und nachts braucht er die Sicherheit.

      Er ist noch in der Eingewöhnung (seit 3 Wochen) und er muss sich vergewissern, dass meine Frau noch da ist. Er geht auch zu Hause kaum alleine in andere Räume, weil er glaubt das wir weg sind, wenn er uns nicht sieht.

      @Mandelkern
      Das ATZ unterstützt uns und die Kita auch. Krankenkasse rufe ich Montag Mal an. Nach was frag ich denn da? Dachte immer ohne Pflegegrad geht nichts.
    • Wenn deine Frau krank ist, braucht es Unterstützung, damit ihre häuslichen Pflichten übernommen werden können. Wenn sie sich das Bein bricht, muss ja auch Unterstützung her.

      Okay, in der Eingewöhnung geht es noch.
      Ich schreibe in der Regel vom mobilen Endgerät aus - merkwürdige Wortkonstrukte sind ggf. der Autokorrektur geschuldet
    • LeuChris wrote:

      Krankenkasse rufe ich Montag Mal an. Nach was frag ich denn da? Dachte immer ohne Pflegegrad geht nichts.
      Du kannst mal exemplarisch hier bei der Barmer gucken (Barmer: Haushaltshilfe), unter bestimmten Voraussetzungen wird auch bei schweren Erkrankungen eine Haushaltshilfe für junge Familien bezuschusst.
      “If knowledge can create problems, it is not through ignorance that we can solve them.”
      ― Isaac Asimov
    • Diese Gedanken muss sich eventuell ein Psychiater machen. Hat sie sich da Mal vorgestellt? Denn auch psychische Erkrankungen sind ernst zu nehmen und es klingt so, als müsste sie gerade ernst genommen werden.
      Ich schreibe in der Regel vom mobilen Endgerät aus - merkwürdige Wortkonstrukte sind ggf. der Autokorrektur geschuldet
    • Mandelkern wrote:

      Diese Gedanken muss sich eventuell ein Psychiater machen. Hat sie sich da Mal vorgestellt? Denn auch psychische Erkrankungen sind ernst zu nehmen und es klingt so, als müsste sie gerade ernst genommen werden.
      Absolut. Aber man bekommt hier im Moment bei Psychiatern genau so gut Termine wie beim Therapeuten. Ich telefoniere im Moment alle Psychotherapeuten ab, was total schwer ist, weil viele nur 1x die Woche für eine halbe Stunde telefonisch erreichbar sind. Die Gemeinde, zu der die Kita gehört hat professionelle Seelsorger (Psychologen und Sozialarbeiter) aber meine Frau sträubt sich, Hilfe anzunehmen.