Extreme Gleichgültigkeit, wie bei euch ausgeprägt?

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    • Extreme Gleichgültigkeit, wie bei euch ausgeprägt?

      Zitat.

      Extreme Gleichgültigkeit und Teilnahmslosigkeit kommt bei manchen psychischen Erkrankungen vor, so zum Beispiel beim Autismus und bei manchen Formen der Schizophrenie. Bei Menschen mit kognitiver Behinderung, bei misshandelten Kindern sowie bei Menschen mit psychischem Hospitalismus (Deprivation) kann eine krankheitsbedingte Gleichgültigkeit entstehen, wenn der Körper nicht zu weiteren geistigen Anstrengungen fähig ist. Dabei spricht man auch manchmal von Apathie.
      Zitat ende.

      Quelle.
      de.m.wikipedia.org/wiki/Gleichg%C3%BCltigkeit

      Bei mir ist es gerade sehr stark ausgeprägt, stärker als sonst.

      Bei Themen wie Finanzen und Fahren etc kann es sehr gefaerlich sein, weshalb ich versuche kognitiv gegenzusteuern.

      Wie ist es bei euch?
      Wundert mich, dass es kein Symptom der Depression ist, da ich von einer schweren Depression bei mir ausgegangen bin, da ich gerade ua. wenig Kraft habe.
      Ganz ganz liebe Gruesse.
      L.G. Daniel :thumbup: :thumbup:

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    • Also bei mir ist es so, dass ich extreme Gleichgültigkeit gegenüber den Dingen spüre, die mich nicht interessieren. Das führt dazu, dass man mich als schwer psychotisch und konzentrationsgestört abstempelt hat. Und das, obwohl ich eine offizielle Diagnose in Sachen Autismus habe. Außerdem werden mir schnell die einfachsten sozialen Situationen zu viel, sodass ich einen Overload mit Heulattacken bekomme. Seit 2020 mehr denn je. Darum wünsche ich mir, dass die Welt nur aus Mozart, den 1980er-Jahren, Büroarbeiten und einfachen Zeichnungen bestehen sollte.
    • harmonicfour wrote:

      Das was ich mit Gleichgültigkeit meinen wollte, ist, dass ich soziale Situationen nicht richtig einordnen kann. Deswegen traue ich mich nicht, auf Hochzeitsfeiern und Beerdigungen zu erscheinen.
      Das einordnen bzw. verstehen von sozialen Situationen hat nichts mit Gleichgültigkeit zu tun.

      Gleichgültigkeit ist z.B. Saufen macht dumm, na und oder mir doch egal oder so ähnlich.

      Du gehst auch direkt in die vollen. Fange klein an, mit kleineren Menschenansammlungen. Wenn du bemerkst, dass dir das nichts mehr aus macht, dann steigerst du es weiter. Wichtig: Nur so viel, wie du es aushalten kannst und es dir nicht zu viel wird.

      Lieber viele kleine Schritte mit Erfolg, als zu große Schritte mit 2 Schritte vor und einem zurück. Zu einem späteren Zeitpunkt, kannst du immer noch auf die großen Schritte wechseln.
    • Ich denke, die Gleichgültigkeit, die ich habe, ist eine Restsymptomatik meiner Depressionen. Man kann soetwas nicht durchmachen, ohne davon irgendwie verändert zu werden.
      So kann es eigentlich nicht weitergehen. Wird es aber.
    • Tux wrote:

      Bein Autismus ist es keine scheinbare Gleichgültigkeit. Ein Autist fühlt sehr wohl Schmerz und nimmt auch die Temperatur war. Wieso sollten die beiden Empfindungen gleichgültig sein?
      es gibt Tage, da klopft der Schmerz an, aber ich lass ihn nicht rein. Da hab ich auch mal fasziniert auf ein brennendes Stück Papier gestarrt, das auf meiner Hand gelandet ist. Oh, das brennt ... Interessant. Die Narbe ist immer noch da :) .
    • Lars77 wrote:

      Da hab ich auch mal fasziniert auf ein brennendes Stück Papier gestarrt, das auf meiner Hand gelandet ist. Oh, das brennt ... Interessant. Die Narbe ist immer noch da :) .
      Das kenne ich vom Radtraining, irgendwie. Es scheint als ob das Schmerzgefühl von Denken abgekoppelt ist. Also nach dem Motto: Es schmerzt, und nun.. was soll ich damit anfangen? Also wenn ich richtig in die Belastung gehe (RW) dann merke ich schon wie die Oberschenkel enorm ziehen(RW) , aber irgendwie hat das, außer das Gefühl das sie ziehen (RW), keine Auswirkungen. Ich trete dann einfach weiter. Ich hatte auch schon fast einen Blinddarmdurchbruch und da hatte ich "normale" Schmerzen bzw. wohl ein "normales" Schmerzengefühl. Ich konnte mich kaum bewegen und schon gar nicht denken bzw. was anderes fühlen.
    • floater70 wrote:

      Daniel1 wrote:

      Bei Themen wie Finanzen und Fahren etc kann es sehr gefaerlich sein, weshalb ich versuche kognitiv gegenzusteuern.
      was du da genauer meinst, könnte mich interessieren, also mit konkreten Beispielen, wie schaut's aus?
      Hey, gefühlstechnisch scheint mir gerade alles egal zu sein, was ich schlecht und gefaehrlich finde.
      Tippe bei mir auf eine Depression und/oder Resignation mit Kraftlosigkeit.
      Wie ich es anders erklären kann, weiss ich nicht.
      Alles alles Gute.
      L.G. Daniel :thumbup: :thumbup:

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