Diagnose für Anfänger

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    • Ich glaube die Leute, die auf eine Diagnose hoffen, haben lange genug gelitten, und zwar unter Mobbing, Ausgrenzung, Ausgelacht werden, nicht verstanden werden, die Welt nicht verstehen, warum man mit viel Mühe nicht weiter kommt, das Gegenteil von dem machen, was man eigentlich will, warum man was kann und es den Anschein hat man habe versagt. Ich glaube die Diagnose ist eine Erklärung für das was man nicht versteht.
      Ich meine, wer sagt schon während eines Vorstellungsgespräches " ich bin schusselig", aber man ist schon froh überhaupt was gesagt zu haben. Wenn man mit allen Mitteln versucht sich anzupassen und dabei täglich über seine Grenzen geht. Und das Ergebnis ist dann, dann die anderen Leute zunächst nicht erkennen können, das mit einem was "anders" ist. Sie es aber mit Verzögerung doch bemerken.
    • miss_user wrote:

      Sie meinte, dass sie denkt es sein unwahrscheinlich. Ich glaube, sie will sichergehen, dass da Anzeichen sind, bevor ich zu einem Zentrum geschickt werde.
      Das ist auch gut so. Die Diagnosestellen sind ja bereits hoffnungslos überlaufen und es wäre sinnvoll, diese vor allem für die Leute freizuhalten, die massive Probleme im Alltag haben und mit der Diagnose dann den dringend nötigen Schwerbeschädigtenausweis beantragen können. (ist jetzt rein allgemein geschrieben, nicht auf Dich bezogen)

      miss_user wrote:

      Ich glaube die Leute, die auf eine Diagnose hoffen, haben lange genug gelitten, und zwar unter Mobbing, Ausgrenzung, Ausgelacht werden, nicht verstanden werden, die Welt nicht verstehen, warum man mit viel Mühe nicht weiter kommt, das Gegenteil von dem machen, was man eigentlich will, warum man was kann und es den Anschein hat man habe versagt. Ich glaube die Diagnose ist eine Erklärung für das was man nicht versteht.
      Ich meine, wer sagt schon während eines Vorstellungsgespräches " ich bin schusselig", aber man ist schon froh überhaupt was gesagt zu haben. Wenn man mit allen Mitteln versucht sich anzupassen und dabei täglich über seine Grenzen geht. Und das Ergebnis ist dann, dann die anderen Leute zunächst nicht erkennen können, das mit einem was "anders" ist. Sie es aber mit Verzögerung doch bemerken.
      Wenn die Diagnose nur eine Erklärung liefert - dann endet ja nicht das Leiden. Das geht nur, wenn man aktiv an sich arbeitet, ggf. zusammen mit einer passenden Therapeutin. Das kann man auch ohne eine Diagnose, indem man an den konkreten Problemen arbeitet. Kaum Jemand wird weniger mobben oder auslachen, wenn Du die Diagnose vorzeigst.

      miss_user wrote:

      Sagt der Begriff "Rechtfertigen" etwas?
      Man sagt mir, dass ich mich immer rechtfertigen würde und das brauche ich nicht. Ich rechtfertige mich oft dafür, dass ich lernen möchte.
      Was möchtest Du dazu wissen?
      Ob man sich rechtfertigen muss oder darf, hängt sehr stark von der Situation und von der Person ab.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • Das stimmt natürlich, ich glaube aber dass eine Diagnose eine Erleichterung ist , denn es gibt mir eine Erklärung. Wenn ich keine Erklärung bekomme, ist es sehr schwierig für mich, etwas nach zu vollziehen.
      Wo ich mir nicht ganz sicher bin, ist die Hilfe die ich Anspruch nehmen könnte, was hier schon erwähnt wurde, dass heißt ein Nachteilsausgleich. Einfach so wird mir die Lehrerin nicht helfen, gerade wenn sie denkt, dass ich mich falsch verhalte.

      Das ich rechtfertige, dass wurde mir gesagt. Ich erzähle zu oft wieso ich bestimmte Dinge mache. Zu viel Preis geben.
    • Ich denke eine Erklärung dafür man selbst zu sein sollte es nicht brauchen. Man ist wie man ist und das Spektrum ist sehr groß bei ASS also wirklich erklärend fand ich die Diagnose weniger.

      Allerdings ermöglicht einem die Diagnose dringend benötigte Hilfen zu bekommen z. B. Ergotherapie um die Organisation und Struktur im Alltag besser hinzubekommen und zu lernen, einen Nachteilsausgleich in der Uni für Prüfungen und Kommunikation, einen Schwerbehindertenstatus um Hilfen im Beruf zu bekommen und auch bei der Bewerbung usw.

      Auch hat mir die Diagnose ermöglicht im Austausch mit anderen ASSlern herauszufinden welche Hilfsmittel und Tipps sie nutzen und zu probieren, ob mir diese auch helfen. Z. B. getönte Brille, Gehörschutz, Gewichtsdecke...
    • MangoMambo wrote:

      Ich denke eine Erklärung dafür man selbst zu sein sollte es nicht brauchen. Man ist wie man ist und das Spektrum ist sehr groß bei ASS also wirklich erklärend fand ich die Diagnose weniger.

      Allerdings ermöglicht einem die Diagnose dringend benötigte Hilfen zu bekommen z. B. Ergotherapie um die Organisation und Struktur im Alltag besser hinzubekommen und zu lernen, einen Nachteilsausgleich in der Uni für Prüfungen und Kommunikation, einen Schwerbehindertenstatus um Hilfen im Beruf zu bekommen und auch bei der Bewerbung usw.

      Auch hat mir die Diagnose ermöglicht im Austausch mit anderen ASSlern herauszufinden welche Hilfsmittel und Tipps sie nutzen und zu probieren, ob mir diese auch helfen. Z. B. getönte Brille, Gehörschutz, Gewichtsdecke...
      Deine Informationen sind für mich alle sehr Hilfreich, ich danke dir. Ich weiss nicht wirklich, was da noch alles auf mich zukommt, da ich noch ziemlich am Anfang stehe. Ich war vor Jahren mal bei einem Psychotherapeuten, nach einer Sitzung hatte ich den Sinn nicht gesehen.
      Als ich ca 13 war meinte ich zu meinem Hausarzt dass ich gestresst sei und der meinte ich solle nicht übertreiben , er meinte ich kann gar nicht gestresst sein.

      Die einzigen Medikamente die ich genommen habe, waren Beruhigungstropfen. Das kam, weil ich es nicht lange in Geschäften aushielt. Ich war oft beim Arzt und mir wurde Blut abgenommen und es war immer alles in Ordnung mit mir. Also ich hatte nie irgendeine Lösung für die Schwierigkeiten im Alltag. Ich muss immer Genügend Essen und Trinken, bevor ich irgendwo hingehe. Wenn es im Geschäft eine lange Schlange gibt, dann lege ich im Notfall alles weg, was ich kaufen wollte. Wenn ich viel einkaufe, dann gehe ich dahin, wo ich weiss, dass man schnell eine Kasse aufmacht. Bin auch schon einmal in Ohnmacht gefallen, beim Warten, da hatte ich auch nichts gegessen.
      Also für einige der Hilfsmöglichkeiten stehe ich ja schon auf der Warteliste. Für die Tagesklinik müsste ich Zeit aus meinem Studium entwenden. Bei der Ergotherapie bin ich auch auf der Warteliste,da kann ich auch nach dem Unterricht noch hin.

      Mit den Hilfsmittel tue ich mich schwierig.
      Wenn ich in der Bahn sitze und es wird laut geredet, dann setzte ich mich meist weg.
      -Einmal- hat mein Telefon wegen einer Text Nachricht geklingelt, da wurde gleich geschimpft.
      Das ist wieder etwas, das ich nicht verstehe.
    • miss_user wrote:

      Wenn andere ein Urteil über mich fällen, dann ist es für mich völlig unverständlich. Was mir aber über die Jahre aufgefallen ist, ist, dass die nur den soziale Aspekt betrachten und nicht verstehen können, dass man sich rein für den Inhalt interessieren kann. Kann das irgendwie hinkommen?
      Darüber habe ich mir selbst noch nie Gedanken gemacht, mich interessieren ja auch gewisse Dinge mehr als andere, und das sind meist eher wissenschaftliche, selten Dinge die andere als emotional betrachten würden, dennoch fühle ich selbst eine art Euphorie oder jedenfalls eine wohltuende Befriedigung wenn ich mich mit den Themen befasse, vermutlich ist es das was uns dazu überhaupt bringt sich mit gewissen Themen zu beschäftigen. Ich vermute nur das bei Autisten dies meist eben eher Themen sind die man gut analysieren kann und bei anderen menschen sind es vielleicht eher andere Dinge.
    • RegenbogenWusli wrote:

      miss_user wrote:

      Wenn andere ein Urteil über mich fällen, dann ist es für mich völlig unverständlich. Was mir aber über die Jahre aufgefallen ist, ist, dass die nur den soziale Aspekt betrachten und nicht verstehen können, dass man sich rein für den Inhalt interessieren kann. Kann das irgendwie hinkommen?
      Darüber habe ich mir selbst noch nie Gedanken gemacht, mich interessieren ja auch gewisse Dinge mehr als andere, und das sind meist eher wissenschaftliche, selten Dinge die andere als emotional betrachten würden, dennoch fühle ich selbst eine art Euphorie oder jedenfalls eine wohltuende Befriedigung wenn ich mich mit den Themen befasse, vermutlich ist es das was uns dazu überhaupt bringt sich mit gewissen Themen zu beschäftigen. Ich vermute nur das bei Autisten dies meist eben eher Themen sind die man gut analysieren kann und bei anderen menschen sind es vielleicht eher andere Dinge.
      Wie betrachten andere die Wissenschaft als emotional? ich finde irgendwie, ..leben und leben lassen, jeder hat Gründe für die Dinge die er oder sie macht, das hinterfragen ist für mich echt anstrengend.
    • Ein Thema, worüber ich gar nicht so richtig nachgedacht habe (früher aber mir Kopfschmerzen bereitet hatte) ist: Beziehungen.
      In einem Fragebogen wurde gefragt, wie schlimm ich es finde, wenn ich verlassen werde. Aber diese Frage konnte ich gar nicht beantworten, denn sie war mir zu allgemein; gilt übrigens für die meisten Fragen, deswegen dauert es immer so lange für mich diese zu Beantworten, die meißten haben keinen genauen Bezug.

      Früher waren Freund ich so begeistert, wenn sie einen Freund hatten man hatte Pärchen in der Schule gesehen und irgendwie bin ich einfach mit den andren mitgezogen, hatte auch einen Freund (hat aber oft gewechselt), will den aber immer so schnell wie möglich loswerden, weil ich irgendwie genervt bin. Wenn es eskaliert, bin ich oft froh aber dann melden die sich noch. Also ich melde mich dann gar nicht mehr. Oder man macht mir Vorschriften oder hinterfragt, was ich mache. Als wäre ich zu blöd meine eigenen Entscheidungen zu treffen. Andersherum, merke ich nicht, wenn die Leute lügen. Bzw. wenn man mich für blöd hält und ich Situationen anspreche und man mir sagt das ich das Problem erzeuge. Aber wenn ich herausfinde, dass man mir Blödsinn erzählt hat, dann ist Ende mit meiner Geduld. Es löst bei mir ein Gefühl aus, wie Verrat oder Hintergehen, völlig egal wie klein oder groß die Lüge.

      Oft wurde mir gesagt "Was, du hast keinen Freund? Das kann ich mir bei dir gar nicht vorstellen"
      Ergibt diese Aussage einen Sinn??
      oder "warum spielst du denn in einer Männermannschaft, gibt es denn kein Frauenteam?"(Das hatte mich übrigens eine Ex-Freund gefragt, ich bin sehr sportlich)
      ja in einem Frauenteam war ich nebenbei drin, habe es aber nicht lange ausgehalten.

      Weitere Eigenschaft: Spezialinteresse
      Also es ist schwer zu sagen, ich glaube mein Spezialinteresse liegt darin, mich anzupassen. Ich schaue mir viele Videos an, darüber wie das Gehirn funktioniert, und habe viel an meinem Verhalten gearbeitet. Ich habe mir viel über den Buddhismus angehört "Dhamma Talk" Man sagt "The study of buddhism is the study of the mind" deswegen soll es auch bei Depressionen helfen. Es werden die heikelsten Themen angesprochen, wie Angst, Eifersucht, Tod. Diese werden dann in einem positiven Kontext dargestellt und erklärt. Ich interessiere mich für Leute, die anders Denken. Beispielsweise hatte ich den Film über Steve Jobs gesehen und da gab es eine Szene als er noch gejobbt hatte und meinte, dass die anderen alle keine Ahnung hätten, er dann alleine während der Nacht arbeitetet. Da habe ich mich selbst drin wieder gesehen.

      Gilt Zeichnen als Spezialinteresse? In der Grundschule ist mir aufgefallen, dass es mir nicht schwer fiel, zu Zeichnen. Mir hatte es aber keiner beigebracht. Ich kann Klaviernoten lesen, hatte aber kein Unterricht.
      Mich Interessieren bestimmte Motive, (jedes Land hat doch bestimmte Motive, dass es auf Stoffe und Papier druckt).

      Verhalten, das ich nicht zuordnen kann:
      ich kann Stundenlang in einem Geschäft rumrennen, wenn es dort für mich viel zu sehen gibt, gerade wenn es dort Motive gibt (japanische ganz besonders). Das gilt für Gegenstände sowie für Lebensmittel. Ich schaue mir alles in den Regalen ganz genau an. Wenn andere Leute da sind kann ich mich dabei nicht gut konzentrieren, und dann gehe ich da hin, wo es leer ist.
      Andere wollen dann sich die Sachen gegenseitig zeigen und drüber reden. Also es stört mich immer wenn jemand mitkommt, das lenkt mich ab.

      Hier ist noch was ganz wichtiges!!
      Wenn ich mit neurotypischen rede, dann habe ich das Gefühl dumm zu sein, jedes Mal. Als wäre ich zu blöd meinen eigenen Namen schreiben zu können.
      Natürlich war ich auch viel zu blöd dazu den Rubiks Cube zu lösen. Als mir aber einer mit ASS zeigte wie geht, habe ich mich drangesetzt und es selber versucht. Mein jetziger Rekord liegt etwas bei über einer Minute. Ich habe mir einen Speedcube gekauft und bin gerade dabei weitere Algorithmen zu lernen. Ich finde sie zwar immer noch schwierig, aber nicht mehr unmöglich.

      Genau das Beispiel zeigt doch, dass wenn man nicht für sich ist und seine Interessen lebt, es nicht gesund für einen ist.
      Ein Kollege meinte mal zu mir, dass er es nicht mag, wenn die Leute sich in ihrem Zimmer verkriechen und nicht sozial miteinander interagieren.
      Das hat mir das Gefühl gegeben, dass es nicht gut ist, sich im Zimmer zu verstecken bzw Sachen für mich alleine mache. (Ich bin nicht die ganze Zeit in meinem Zimmer, ich unternehme auch, halt nur alleine) Also habe ich genau das Gegenteil gemacht. Ich habe alles gegen meine Willen getan, habe Zeit mit meinen Kollegen verbracht. Man hat mich dann am Ende beschuldigt und so ziemlich in den Boden getreten, da war dann ein Vorfall wo ich es nicht mehr ausgehalten hatte und dann entschieden hatte für mich zu sein und mich völlig abgekapselt (das war für mich Erleichterung). Dafür habe ich mich schuldig gefühlt, als hätte ich ein Verbrechen begangen, so schlimm war das.

      Ich habe mir gestern ein Buch über das Asperger Syndrom gekauft.
      Als ich zu meinen Eltern meinte dass ich negativ auf ADS getestet wurde, meinte meine Mutter "wir hatten ja keine Ahnung"
      Ich hatte Mal ein Buch über Hypersensibilität gekauft. Ich hatte es ihr mit Wut auf den Tische geschmissen, und war wütend, das die mich bisher nur als Problemkind mit wahrscheinlichem ADHS abgestempelt hatten.
      Meine Mutter meinte immer ich muss lernen wie ich mit Menschen rede. Dieser Satz hat mich wütend gemacht. Denn hatten meine Eltern überhaupt versucht zu lernen, wie man mit mir redet?

      Ein wichtiges Thema das ich noch ansprechen möchte sind Medikamente:
      Ich reagiere nicht gut drauf und beim Neurologen und Psychotherapeuten will man mir immer Medikamente verschreiben.
      Da würde ich schon am liebsten den Raum verlassen.
      Ich hatte mal beim Arzt eine Spritze bekommen, das war gegen Heuschnupfen. Bei mir ist es immer sehr stark, oft kann ich im Sommer nicht raus.
      Als ich den Arzt fragte, was das ist, meinte er das ist eine Wunderspritze. Also geholfen hatte es, ich hatte zwei Jahre lang kein Heuschnupfen, war aber dadurch anfälliger was andere Krankheiten anging. Ich hatte eine Kreuzreaktion durch Ankibiotika und musste ins Krankenhaus. Mein ganzer Körper war mir Ausschlag versehen.

      Zum Ende möchte ich etwas wichtiges sagen:
      Bitte antwortet nicht, wenn ihr lange weile habt und euch das Thema nicht selber betrifft und ihr euch mit dem Thema nicht auskennt. Somit bitte ich Neurotypische Bemerkungen zu unterlassen. Wenn ihr noch keine Diagnose habt, aber Anzeichen, dann könnt ihr gerne Antworten. Bitte gebt mir keine Ratschläge, oder sagt wie ich etwas zu tun haben soll. Es sind schon einige Kommentare, auf die ich bewusst nicht reagiert habe, und ich bitte diese Leute auf meine Posts nicht zu antworten. -------Ich möchte das nicht. ----- Dass heißt, wenn mir jemand seine Meinung aufdrängen möchte, wenn ich diesen Vorschlag ablehne, dann bitte nicht versuchen zu überzeugen.

      Ich habe schon viel verständliches Feedback erhalten. Dafür bedanke ich ich mich sehr.

      The post was edited 2 times, last by miss_user ().

    • miss_user wrote:

      ich finde irgendwie, ..leben und leben lassen, jeder hat Gründe für die Dinge die er oder sie macht, das hinterfragen ist für mich echt anstrengend.
      Bei mir hängt das vom Thema ab. Hinterfragen tue ich meist bei eher mir nicht verständlichen Verhaltensweisen wie "Was hat der Jenige davon ständig absichtlich andere in Streit zu bringen" oder "Was hat jemand davon wenn er sich ständig über XY aufregen muss anstatt mal anders über die Sache selbst zu denken und andere Meinungen zu akzeptieren" (letzteres bezog sich auf diesen idiotischen Schüler aus Paris der einen Lehrer umgebracht hat wegen einer Meinungsverschiedenheit). Das würde nie so eskalieren, wenn die Emotionen nicht so hockochen täten. Ich habe erst heute mit meinem Gruppenleiter über so ein Thema gesprochen.
      Er erklärte mir das einige Leute mehr oder schneller emotionsgesteuert werden, und hier ist das Kleinhirn aktiv. Er meint es kann nicht beides gleichzeitig aktiv sein, und da ich nicht so bin sagt er, sei bei mir mehr das Großhirn aktiv was rational und analytisch und eben nicht emotional mit einem Thema umgeht.
    • RegenbogenWusli wrote:

      miss_user wrote:

      ich finde irgendwie, ..leben und leben lassen, jeder hat Gründe für die Dinge die er oder sie macht, das hinterfragen ist für mich echt anstrengend.
      Bei mir hängt das vom Thema ab. Hinterfragen tue ich meist bei eher mir nicht verständlichen Verhaltensweisen wie "Was hat der Jenige davon ständig absichtlich andere in Streit zu bringen" oder "Was hat jemand davon wenn er sich ständig über XY aufregen muss anstatt mal anders über die Sache selbst zu denken und andere Meinungen zu akzeptieren" (letzteres bezog sich auf diesen idiotischen Schüler aus Paris der einen Lehrer umgebracht hat wegen einer Meinungsverschiedenheit). Das würde nie so eskalieren, wenn die Emotionen nicht so hockochen täten. Ich habe erst heute mit meinem Gruppenleiter über so ein Thema gesprochen.Er erklärte mir das einige Leute mehr oder schneller emotionsgesteuert werden, und hier ist das Kleinhirn aktiv. Er meint es kann nicht beides gleichzeitig aktiv sein, und da ich nicht so bin sagt er, sei bei mir mehr das Großhirn aktiv was rational und analytisch und eben nicht emotional mit einem Thema umgeht.
      Was meinst du das mit Klein-und Großhirn?

      Nun, der Fall ist etwas komplizierter.