Wie ist es so bei einer Arbeitstherapie?

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    • Wie ist es so bei einer Arbeitstherapie?

      Laut Arbeitsamt wäre ich jetzt noch nicht geeignet für BBW oder Behindertenwerkstatt sondern soll erstmal zu einer Arbeitstherapie. Gibt es jemanden der auch bei einer war und weiß wie so eine Arbeitstherapie ist und ob das auch was Gutes ist für Autisten?
    • Gedankenkarussell99 wrote:

      Laut Arbeitsamt wäre ich jetzt noch nicht geeignet für BBW oder Behindertenwerkstatt sondern soll erstmal zu einer Arbeitstherapie. Gibt es jemanden der auch bei einer war und weiß wie so eine Arbeitstherapie ist und ob das auch was Gutes ist für Autisten?
      Interessant, davon habe ich im ambulanten Rahmen noch nichts gehört.
      Ich hatte eine Arbeitstherapie während der stationären RPK Massnahme.

      de.m.wikipedia.org/wiki/Rehabilitation_psychisch_Kranker

      rehaverein.de/angebote/medizin…erufliche-rehabilitation/

      Da die Einrichtung und ich nichts von meinem Autismus wussten war die Zeit für beide Seiten sehr schwierig und überfordernd

      L.G. Daniel :thumbup: :thumbup:
    • Stationär kenne ich das auch. Ist vergleichbar mit einer Werkstatt aber halt deutlich weniger Zeit.
      Schrauben zählen etc.
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • Hi,

      Ich bin in der Arbeitstherapie eines Heimes in dem ich nicht wohne. Ich rede oft der einfachheit halber davon dass ich in einer WfbM bin. Ich habe auch erfahrung mit stationärer Arbeitstherapie. Ich erzähle jetzt aber erstmal über die Ambulante.

      Ich bin dort seit 4 Jahren, angefangen habe ich mit 2x2 Stunden in der Woche. Dann wurde langsam gesteigert um an die Grenze dessen was ich leisten kann zu kommen, zwischendrin waren wir bei 4x3 Stunden die woche. Bedingt dadurch dass es mir wieder schlechter geht und durch Corona(hauptsächlich deswegen!) sind wir bei 3x1,5h von den Aufgaben her nehme ich eine Sonderrolle ein, da ich wie 3 andere Kollegen den Lärm in der Halle in der die eigentliche AT Stattfindet nicht ertrage. In der Halle sind Sachen zu tun wie Kabelbinder zu bündeln binden, Aldi-Kisten auswaschen, Teile für die Autoindustrie prüfen... und einiges mehr je nachdem was gerade anfällt, aber alles sehr Monotone arbeiten. - Wie in jeder WfbM. Ich selbst bin für den Empfang des Gebäudes zuständig und nehme die Anrufe von Leuten entgegen die Krank sind und deswegen nicht in der AT Auftauchen außerdem Drucke, Laminiere, Falte, Loche oder Tacker ich Sachen die der Trägerverein des Heimes oder die Werkstatt braucht.

      So jetzt zu stationärer Arbeitstherapie. Hier gibt es sehr unterschiedliche Konzepte, unsere Lokale Klinik bietet einen Bereich mit Schreibarbeiten einen mit Gärtnerei und einen mit Holzarbeiten an. Persönlich gesehen habe ich bisher nur die Holzarbeiten(zu laut) und die Schreibarbeiten ist aber beides von netten Leuten angeleitet die auch schauen dass man sich nicht überfordert. In einer anderen Klinik in der ich war, konnte man in der AT in verschiedene Berufe rein "schnuppern".

      Mit freundlichen Grüßen
      Lea

      EDIT: Was ich noch sagen wollte, die AT ist vom Charakter her lockerer als eine WfbM so geht zum Beispiel krank ohne Krankschreibung oder auch mal früher gehen wenn es einem nicht so gut geht.
      Handle ehrlich, handle weise, sei freundlich, baue Brücken keine Mauern, aktzeptiere Fremdes, freue dich über Unterschiede.