Warum niemals nie nie nicht in der ersten Iteration?

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    • erutan wrote:

      Oder ich nutzte beim Titel die Möglichkeiten der sprachlichen Gestaltung um etwas auszudrücken.

      Tut mir leid, dass das Einzelnen nicht verständlich ist & ihnen daher nichts anderes übrig bleibt als sich darüber lustig zu machen.

      Wir sehen also: Auch Autisten, oder als vermeintliche Autisten im Autisten-Forum angemeldete Menschen, können sich wie ignorante, engstirnige Flachpfeifen verhalten.

      Autismus schützt halt nicht vor Dummheit. ;)

      & darüber hinaus: Ich habe den Thread eröffnet weil ich ein Problem habe - da muss jeder für sich selbst entscheiden inwiefern Witze dann angebracht sind. Ist ja ähnlich mit den omnipräsenten Hinweisen auf mangelnde Rechtschreibung. Wenn der eigene Verstand einem keinen anderen Umgang damit erlaubt - tjo, dann ist das so.

      Nur weil wir unter dem gleichen Himmel wohnen, haben wir ja nicht alle den gleichen Horizont. ;)
      Falls du das auf meinen Kommentar beziehst... ;) Ich habe lediglich gesagt, dass mich der Titel triggert und mehr nicht. Bzw. habe ich dir dann sogar noch einen Hinweis gegeben. Alles easy, alles cool.
    • Ally wrote:

      In der Arbeit hat es mich auch häufig genervt, wenn man nur eine kurze Info eines Kollegen benötigte und die Frage sich auch mit Ja oder Nein hätte beantworten lassen oder eben mit einem kurzen Satz oder Wort, wenn es keine Ja oder Nein Frage war. Statt dessen geht es dann x mal hin und her und bla und blubb und kostet nur unnötige Zeit und Energie. Noch schlimmer, wenn der andere die Antwort überhaupt nicht weiß, es aber nicht gleich sagt, sondern sonstwas erzählt, was sein "könnte".
      Ja genau, das meinte ich ja damit dass man auf die Psyche der NT (oder generell der anderen) ständig Rücksicht nehmen muss.

      Denn es gibt nur wenige Menschen, die 'weiß ich nicht' sagen können, ohne dass ihnen ein identitätsstiftendes Körperteil abfällt (Frauen wie Männer - wobei das bei Männern ME schlimmer ist).
      Gleiches im Ja/Nein Fall. Wenn man eine Frage nur mit ja oder nein beantwortet, wie soll man dann seine Expertise darstellen?
      Für mich fühlt sich das oft so an, als sitze ich in der Mitte eines Bukkake-Rings und alle entladen sich auf mir & von mir wird verlangt immer freundlich zu bleiben & bestenfalls noch danke zu sagen.

      Hinweise wie "das war ne ja/nein Frage" oder "mir reicht ein ja oder nein" oder "du kannst ruhig sagen, dass du es nicht weißt, das stört mich nicht" sind, besonders im Arbeitsumfeld nicht wirklich zulässig.

      Ich finde das extrem belastend ständig auf die psychischen Schwächen der anderen Rücksicht nehmen zu müssen damit die Kommunikation funktioniert, aber wenn ich selbst gerade einen schwachen Moment habe, ist nie jemand da, der meine 'Ladung' aufnimmt.
    • Ich habe, wie auch schon von @erutan und @jaw erwähnt, den Eindruck, als wären die meisten Menschen gar nicht an unmittelbaren Lösungen interessiert.
      Es scheint irgendwelche Rituale des "sich gegenseitig erstmal bedauerns" und des Betrachtens und Bewunderns des Problems zu geben, die ich nicht so ganz nachvollziehen kann.
      Bei Teamsitzungen ist das regelmäßig so, dass ich eigentlich gleich eine Lösung hätte, die jedoch ignoriert wird, weil ich das Problem anscheinend nicht genug gewürdigt habe. Als muss man sich stundenlange Diskussionen antun, bis endlich eine gemeinsame Lösung gefunden wird, die der Lösung entspricht, die ich am Anfang vorgeschlagen habe.
      Das ist nervig und anstrengend aber ist wohl eine gesellschaftliche Gepflogenheit.
      Ich glaube die Menschen kommen sich beim gemeinsamen Jammern über Probleme einfach näher.
      @erutan ich weiß das ist ein bisschen an deiner Ausgangsfrage vorbei, aber das fiel mir beim Lesen diese Threads noch ein.
    • Melanie84 wrote:

      @erutan ich weiß das ist ein bisschen an deiner Ausgangsfrage vorbei, aber das fiel mir beim Lesen diese Threads noch ein.
      So engstirnig bin ich nicht - passt schon ;)

      Aber du hast Recht, das ist möglicherweise ein wichtiger Aspekt, gemeinsames Leid verbindet ähnlich gut wie gemeinsame Feindbilder.
      Komisch ist das Verhaltensmuster insbesondere wenn man bedenkt dass einem ständig eingetrichtert wird man müsse stets effizienter und schneller werden. Das zählt dann ja scheinbar nur wenn es nicht die eigene Psyche betrifft.
      Aber egal wie, es bleibt auch hier die ewig währende Frage: Wie kann man damit dauerhaft umgehen ohne selbst auf der Strecke zu bleiben?

      Tendenzen sich immer öfter geschlossen zu halten, obwohl man es besser weiß (oder dem Eindruck erliegt es zu tun) nehme ich auch bei mir wahr. Es bringt ja nix außer Frust auf meiner Seite. Aber sich immer wieder anzusehen wie andere vor die Wand fahren, obwohl man es besser weiß (oder dem Eindruck erliegt es zu tun) finde ich auf Dauer auch anstrengend. & spätestens im 'unter einem Dach' Szenario auch irgendwie schwierig, denn die Fehler der anderen belasten dann ja auch meinen Geldbeutel.
    • erutan wrote:



      Aber egal wie, es bleibt auch hier die ewig währende Frage: Wie kann man damit dauerhaft umgehen ohne selbst auf der Strecke zu bleiben?
      Wahrscheinlich gehört es zum Leben dazu in gewisser Hinsicht "auf der Strecke zu bleiben". :)
      Ich gewinne jedenfalls immer mehr den Eindruck, als käme hier keiner ungeschoren davon. Dass man anderen Menschen nicht helfen kann auch wenn man deren Probleme ganz klar sieht hab ich auch schon oft feststellen müssen.
      Es ist als ob jeder in seiner eigenen Welt, mit seiner eigenen Wirklichkeit lebt und von außen kommt man da nicht ran.
      Das ist wie in dem Buch " Das Schloß" von Kafka, man kommt einfach nicht hin. Und so surreal erscheint mir auch die Kommunikation mit einem Menschen, der sich gar nicht helfen lassen will.
      Manche Menschen definieren sich auch über ihre Probleme, wenn man ihnen die Probleme wegnimmt haben sie erstmal nichts mehr mit dem sie sich beschäftigen können.

      Ich glaube das wichtigste ist, dass man genug Freiraum für sich hat, auch in der eigenen Gedankenwelt.
    • Man kann ja auch lernen, ein Gespräch freundlich, aber bestimmt (anzu-)führen.
      Wenn ich in einem Meeting bspw. keine gescheite Antwort kriege, werde ich eben noch deutlicher und bestimmter.
      Im Privaten kommt es darauf an: Entweder versucht man es mit Humor oder man wird auch da bestimmter.

      Bestimmtes Auftreten kann man in einem Coaching oder (meiner Meinung nach nachhaltiger und fundierter) in einer Therapie lernen.
    • jaw wrote:

      Bin Legastheniker, werde den Fehler also nie finden.
      - ist doch wurscht - Inhalt zählt, nicht die Verpackung!




      (3/4 der Familie ist überdurchschnittlich begabt und hat Legasthenie. - Ich weiß, dass das so ist - dass du den Fehler selbst gar nicht bemerkst. Dann werd' ich dich aufklären: In deinem Kontext sagt der Mann etwas zur Frau, zu 1(einer!) Frau. Das benötigt dann das höfliche "Sie".

      Meinte er alle möglichen Frauen ringsherum, dann hätte das "sie" gepasst= alle Frauen = die Frauen = sie.) Egal. Der Gag war gut.

      Ally wrote:

      Ich hatte den Eindruck, danach lief es tatsächlich kurze Zeit besser, aber das auf das Seminar folgende Wochenende schien bei den meisten Leuten das Gelernte wieder aus dem Hirn gelöscht zu haben.
      Ich denke, dass es viele "Übungseinheiten" braucht, bis eine solche Neuerung zentral verschaltet und verpackt werden kann.

      erutan wrote:

      Wir sehen also: Auch Autisten, oder als vermeintliche Autisten im Autisten-Forum angemeldete Menschen, können sich wie ignorante, engstirnige Flachpfeifen verhalten.
      :d

      Autisten sind wundervoll vielseitige Individuen!
      Den Teil in der Mitte habe ich jetzt niemals nimmer nie nicht gesehen :oops:
      If you're happy and you know it clap your hands.....(three times!)

      "Man sieht nur mit der Lupe gut" - Prinzessin Petronia (ihr in den königlichen Mund gelegt von Katharina Greve)
    • Melanie84 wrote:

      Wahrscheinlich gehört es zum Leben dazu in gewisser Hinsicht "auf der Strecke zu bleiben".
      Ich gewinne jedenfalls immer mehr den Eindruck, als käme hier keiner ungeschoren davon.
      Marilyn French schreibt in ihrem Roman "Das blutende Herz", dass die Dozentin auf die Frage ihrer wiss- und karrierebegieriger Studenten nach dem tiefsten Sinn des Lebens, dem Extrakt aus vielen Jahren Forschung und Lehre, antwortet: "Alle bauen Scheiße."

      Yo, män.
      If you're happy and you know it clap your hands.....(three times!)

      "Man sieht nur mit der Lupe gut" - Prinzessin Petronia (ihr in den königlichen Mund gelegt von Katharina Greve)
    • merryhappy wrote:

      Man kann ja auch lernen, ein Gespräch freundlich, aber bestimmt (anzu-)führen.
      Ne, ne das ist genau das Aspi-verhalten das mich vor meinen Kollegen letztlich enttarnt hat.
      Niemals werde ich kompetent ein Gespräch anführen können, ohne dabei einen behinderten Eindruck zu machen.
      Es gibt bestimmt Leute hier im Forum die das lernen können, aber ich bestimmt nicht.
    • Ja, sorry :)
      Ich weiß du hast alle damit gemeint nicht nur mich.
      Kommunikation mit mehr als ein oder zwei Menschen ist mein Wunder Punkt, ich versuche schon seit 16 Jahren das zu " lernen".
      Und die Tatsache, dass man meiner Meinung nach eben nicht alles einfach " lernen" kann hat mich gerade aufgeregt.
      Diskutiert bitte über das Thread Thema, weil das passt jetzt echt nicht mehr dazu...
      Lg
    • Musste gerade wieder an diesen Thread denken. Da ich bald zu einer Reha fahre, habe ich in einer FB Gruppe noch eine Frage gestellt. Es antworteten zahlreiche Leute, aber maximal 1 oder 2 antworteten wirklich auf meine Frage. Bei denen, die anscheinend unbedingt was schreiben mussten, was nur am Rande mit der Frage zu tun hat, hab ich mich höflich bedankt für den Hinweis, dabei noch vermerkt, dass es darum jedoch nicht ging und die Kernaussage meiner Frage noch einmal wiederholt.

      Bei jeder weiteren Antwort die kommt und im Wesentlichen keine Antwort auf meine Frage liefert, fällt es mir schwerer, noch höflich zu bleiben. Ich mache inzwischen immer noch einen freundlichen Smiley dahinter, um meine Antwort zu entschärfen. Wobei dieser auch ironisch gesehen werden könnte.. naja, mal abwarten ob ich damit bald einen Shitstorm auf mich ziehe oder die Smileys wirklich als freundlich angesehen werden.

      Es ging darum, dass ich einen negativen Coronatest brauche, der am Tage der Anreise maximal 3 Tage alt ist, es im Moment aber durchaus 5-7 Tage dauern kann, bis das Testergebnis kommt. Daher wird es mir gar nicht möglich sein, diese Vorschrift einzuhalten. Ich wollte dann wissen, ob andere kürzlich in der gleichen Situation waren und wie sie das mit den maximal 3 Tagen gelöst haben. Es kamen dann Antworten, dass andere das nicht machen mussten, oder dass jedem klar sein muss, dass es im Moment länger dauern kann usw... - Ja, es ist mir klar. Wäre es mir nicht klar, dass es länger dauern könnte, wäre meine Frage doch absolut obsolet gewesen und ich hätte sie niemals gestellt! Aber selbst wenn nicht, solche Kommentare tragen nicht im geringsten zur Lösung bei. Selbst wenn in jeder Zeitung steht, dass es länger dauern kann, ändert es nichts an der Tatsache, dass derzeit die maximal 3 Tage im schlimmsten Falle nicht einzuhalten sind. Oh man, schon während ich das hier schreibe, rege ich mich schon wieder auf :shake: dabei ändert ja auch aufregen nichts an den unpassenden Antworten :prof: Egal, ich musste das mal loswerden und der Thread war ja auch dafür gedacht.

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    • @platzhalter, es gibt leider kein solches Labor in meiner Nähe. Für die ganze Stadt ist nur ein einziges Labor zuständig. Es gibt ein Testzentrum, zu dem man auf gut Glück hinfahren kann, allerdings werden dort Leute oft wieder nach Hause geschickt, weil es überlaufen ist. Dazu hat es nur am Nachmittag geöffnet. Das Risiko ist mir zu groß, dort an einem Freitag Nachmittag in der Schlange zu stehen und dann nicht mehr dranzukommen. Dann hat auch kein Arzt mehr auf, zu dem ich alternativ abends noch hingehen könnte. Das Testzentrum sendet die Tests am Ende ebenfalls in das einzige Labor, welches es hier gibt, von daher ist egal, auf welchem Wege meine Probe dorthin gelangt. Die dortigen Mitarbeiter arbeiten wirklich schon rund um die Uhr, auch am Wochenende, aber können die Masse einfach nicht mehr so schnell bewältigen. Im Moment bleibt mir nur, den Arzttermin, den ich für Freitag Vormittag vereinbart habe, wahrzunehmen und zu hoffen, dass es schnell geht. Ich werde dabei auch gleich fragen, wann die Probe abgeholt wird oder ob es ggf. schneller geht, wenn ich das ganze selber direkt nach dem Termin zum Labor fahren würde.

      Edit: Ich habe noch einmal gegoogelt und tatsächlich noch ein Labor gefunden. Dort steht, dass sie nur Verdachtsfälle testen. Das Labor ist in einem Ärztehaus. Evlt. ruf ich dort doch einmal an und frage nach, wie lange es dort dauern würde und was es kostet. Der Test muss zwingend am Freitag stattfinden. Donnerstag ist zu früh und am Wochenende gibts keine Gelegenheiten.

      Noch ein Edit: Sie bieten laut der Website nur Antikörpertests an, aber keinen PCR Test. Ich brauche einen PCR Test. Dennoch war die Idee gut. Ich suche mal weiter, ob es im näheren Umkreis oder einer Nachbarstadt noch eine weitere Möglichkeit gibt.

      Ein letztes Edit (versprochen): Es ist wohl schon bisschen spät und ich bin verwirrt. :D Werde mich morgen noch einmal damit beschäftigen und einfach dort direkt einmal nachfragen, was nun wie und zu welchen Konditionen angeboten werden kann.

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