Mann zwingt Kontakt auf

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    • Klar, kann sein. Nur hat er ja kein Recht darauf, dass man sich mit ihm befasst und ihn kennenlernt um festzustellen, dass er bloß was für Probleme auch immer hat.

      Wenn man das kann/will/muss, warum nicht. Wenn nicht, dann auch okay.

      Vermutlich würde ich persönlich aber eher noch einen Sozialarbeiter/Streetworker o.ä. dorthinschicken.
    • Für mich hört sich das nach einem geistig verwirrten (oä) Mann an, der harmlos ist. Ich würd trotzdem mal die Polizei fragen, wie Du Dich verhalten könntest.
      Ich bin ne Ulknudel... aber ich kann auch ernst ^^
    • Möglichkeiten, wie in solchen Situationen handeln, lässt sich auch einüben in Seminaren wie z.B.
      presseportal.de/blaulicht/pm/12415/4166465
      zivilcourage-rlp.de/
      deeskalation-deutschland.de/selbstbehauptung-fuer-frauen
      usw.usw.
      buergergesellschaft.de/praxish…atschlaege-bei-bedrohung/

      L84 wrote:

      Klar, kann sein. Nur hat er ja kein Recht darauf, dass man sich mit ihm befasst und ihn kennenlernt um festzustellen, dass er bloß was für Probleme auch immer hat.

      Wenn man das kann/will/muss, warum nicht. Wenn nicht, dann auch okay.

      Vermutlich würde ich persönlich aber eher noch einen Sozialarbeiter/Streetworker o.ä. dorthinschicken.
      Egal ob man will oder nicht, es wird sich ja mit ihm befasst.
      Alle Spekulationen hier, was das für einer sein könnte und wie er einzuschätzen ist, IST ein Befassen mit ihm.

      Sich mit der Situation mal genauer zu befassen, wäre also ein Loslösen davon, sich mit ihm zu beschäftigen, also nicht mehr zwischen "was ist das für einer" (psychologisch betrachtet) und "was macht das gefühlsmäßig mit mir" (auch psychologische Betrachtungsweise) hin und her zu pendeln.

      Was die Situation angeht, spielt hier "soziale Dynamik" eine Rolle. Es gibt allgemein, egal was der andere für ein "jemand" ist, einfach Dinge, mit denen man den friedlichsten Menschen zum Ausrasten bringen kann, und andere, mit denen man eine Situation deeskalieren kann.

      Die Frage ist, nehme ich genug wahr, um überhaupt was einschätzen zu können und dann das geeignete auswählen zu können. Manchmal kann es sinnvoll sein, leiser zu sprechen, manchmal energischer, manchmal kräftiger - je nach "Datenlage".
      Schaue ich aber erst gar nicht hin, dann fehlen mir eben diese Daten, bringe ich meinen Ärger oder meine Angst mit rein, dass ich mich überhaupt damit beschäftigen soll, verhidnere ich schon damit, genug und schnell genug "Daten zu sammeln".
      Es handelt sich immer um Wirkung und Wechselwirkung.

      Ob man wiill oder nicht, es ist die Umwelt, die die Tatsachen schafft, mit was man sich beschäftigen muss. Wenn es regnen könnte, weil ich denke, dahinten die dunkle Wolke könnte es regnen lassen, muss ich mich damit beschäftigen, WIE selbst handeln um nicht nass zu werden.Dagegen helfen auch die besten metereologischen Kenntnissse oder Klagen über das schlechte Wetter nicht. 100% werde ich nicht abschätzen können, ob es regnen wird an der Stelle, an der ich mich befinde.
      Es ist aber hilfreich, zu wissen, dass Schirme helfen, und dann nimmt man eben enen mit, und kann ihn aufmachen, für den Fall, dass es regnet. (Es gint allerdings auch Menschen, die wollen sich nicht damit beschäftigen, sehen nicht ein, enen Schirm mitzunehmen, die dann den Regenschauer als "Pech" , "schlimmes Schicksal" oder sogar als "gegen mich und meine Ziele" und "wieso werde immer ich so mies behandelt vom Wetter" betrachten (die also alles persönlich nehmen).
      Insfern wäre auch völlig ungeeignet, den "rein psychologisch" betrachten zu wollen, mit der besten "Analyse" zu ihm würde nichts daran ändern, auswählen zu müssen, wie mit der Situation, die nun mal da ist, umgehen will. Hier bestimmt dann das Repertoire, das man sich selbst für sich selbst draufgeschafft hat, wie man mit so einer, und damit auch anderen und ähnlichen, Situationen umgehen kann.
      Ohne ABC wird man ja auch nicht lesen können.
      Keine Lust, das ABC zu lernen, führt dann eben dazu, das Straßenschild mit dem Straßennamen nicht erkennen zu können - da nutzt es auch nichts, jedesmmal wieder erneut zu Fragen, ob das die Königsstraße ist - die in jeder Stadt dazu auch noch anders aussieht, es nutzt nichts, die Königstraße aus 4 Städten zu kennen, um das Schild in der der 5. Stadt lesen zu können.

      Egal ob allgemeines "Sozial" oder solche Situationen, um sich darin zu orientieren, braucht es enfach ein gewisses ABC und die "Grammatik" des "Sozial" - zu der auch der Konkunktiv gehört (was könnte passieren, was müsste also getan werden). Um dann mit diesen Kenntnissen "sprechen" und damit vermitteln, oder ggf abgrenzend für sich allein umsetzen zu können, was man selbst für sich möchte.

      Die anderen haben kein Recht darauf, dass man sich mit ihnen beschäftigt. Richtig.
      das gilt aber auch umgekehrt.
      Es gibt auch kein Recht darauf, dass andere sich mit mir beschäftigen, ider dem, was man selbst will oder nicht will.
      Das gegenseitige, von mir zum anderen und vom anderen zu zu mir "Beschäftigen mit dem was man will", und der Austausch und Abgleich dazu mittels Kommunikation, ist das, was allgemein "sozial" genannt wrd.
      Aber es gibt auch es kein Recht, dass sich über das gesetztlich vorgesehene und dafür errichtete Institutionen und dann für diese Arbeit! bezahlte Menschen mit dem beschäftigen, was man kann oder nicht kann, und erst recht keines darauf, dass diese anderen die Folgen daraus ausgleichen. Es ist supernnett, WENN andere das "umsonst und freiwillig" tun. Aber keine "Selbstverständllichkeit".

      Es ist eine Illusion, dass andere sich "psychologisch geeignet" verhalten zu dem, was man an Macken, nicht Können und/oder nicht Gelerntem im Sozial, vor allem wenn diese selbst mit ihren Macken, dem nicht Gekonnten und nicht Gelerneten zu tun haben, imitbringen (und je nach dem worum das geht, hat da jeder Mensch irgendwas.
      Auch die meisten NTs "eiern" sich meist nur "irgendwie" durchs Sozial mit dem, was sie bis zum jeweiligen Zeitpunkt so dazu gelernt haben.

      Hat also der andere eine erhebliche Macke, egal ob NT oder Aspie, ist nur die Frage, was man selbst bisher gelernt hat, wie sich dazu verhalten. Als Mensch lassen sich andere Menschen nicht "vermeiden". Die sind nun mal da, die anderen ändern kann man auch nicht. Man hätte ja auch dazu kein Recht.
      Also bleibt nichts anderes, als sich mal mit dem Thema zu beschäftigen und was dazu zu lernen, um darin besser klar zu kommen. Hat man dazu keine Lust, ändert sich auch nichts, und alles bleibt, wie es ist - das "Leiden an den anderen". Dafür können die dann aber nix.
      Liebe braucht Mut
      worldometers.info/
      Gegen Komplexität kann man nicht demonstrieren (scobel)
      ted.com/talks/stephanie_busari…urce=facebook&language=de
      youtube.com/watch?v=I79fZFvz9JA
    • Happy to be wrote:

      Egal ob man will oder nicht, es wird sich ja mit ihm befasst.
      Alle Spekulationen hier, was das für einer sein könnte und wie er einzuschätzen ist, IST ein Befassen mit ihm.
      Ich gebe Dir Recht darin, dass das bis hierhin eine übermäßige Beschäftigung mit ihm ist. Klar, das sollte nicht sein.

      Du hast Auswege genannt, die ich unter bestimmten Voraussetzungen auch gut und richtig finde. Wenn man keine Angst hat bzw. die sich nicht ansehen lässt, wenn man die Zeit und Muße hat, sich mit den Problemen desjenigen zu beschäftigen und sich zutraut, ihm dabei helfen zu können usw.

      Seminare für Selbstbehauptung in bedrohlichen Situationen finde ich auch super, sollte man ganz unabhängig davon machen.

      Eine ganz andere Frage ist es aber ob es klug ist, sich überhaupt in Situationen zu begeben die einem nicht geheuer sind, und da appelliere ich dann auch schon daran sich das bei weitem unterschätzte "Bauchgefühl" nicht wegzurationalisieren ("bestimmt ganz harmlos, vielleicht sollte ich einfach mal in Kontakt mit ihm treten, ..."). Auf der anderen Seite dieser logisch zwar sehr berechtigten Einwände die Du gemacht hast und die ja auch durchaus zutreffen können - vielleicht ist er ja ein ganz lieber Kerl - steht nämlich die soziale Naivität, die durchaus auch gefährlich sein kann.

      Um es vereinfacht auszudrücken: wenn ich in den Park gehen will und sehe, dass dort dieser Typ ist der mich verfolgt und ein schlechtes Gefühl dabei habe, besonders wenn ich dort niemanden sehe der mir helfen könnte wenn ich um Hilfe schreie, dann höre ich besser auf mein Gefühl und gehe nicht in den Park.

      Das ist auch schon alles, was ich dazu sage. Deeskalation und Selbstverteidigung usw. kann man trotzdem alles lernen, und wenn man ihm gerne helfen möchte kann man das auch trotzdem anders machen (wie gesagt z.B. einen Streetworker o.ä. hinschicken, der dann auch tatsächlich helfen bzw. Hilfe vermitteln kann). Niemand hier weiß, was in seinem Kopf abgeht und ob es tatsächlich eine gute Idee ist, seine Versuche, einen Kontakt zu erzwingen glücken zu lassen.

      Bis hierhin signalisiert @Seelenlos: "Du bist nicht Teil meines Lebens und ich will Dich auch nicht in meinem Leben und Du kannst keinen Kontakt erzwingen". Vielleicht ist das sogar genau das richtige. Wir wissen doch gar nicht, was in seinem Kopf passiert wenn er die Erfahrung macht, sie erfolgreich zu etwas zwingen zu können. Besonders nicht, wenn sie die Erste ist bei der soetwas glückt und sie ihm dann Zuwendung schenkt, während alle anderen ihn ignorieren.

      Deine Tipps und Dein Können und Deine Erfahrung alles in Ehren, wenn Du Dich mit dem Typen unterhalten würdest und mit ihm klarkommst, ihm vielleicht sogar helfen kannst finde ich das alles super. Ich finde es aber auch richtig, sich Rat zu holen wenn man solche wiederkehrenden Situationen erlebt und sichergehen möchte, sich richtig zu verhalten bevor man einen Stalker hat.