Mann zwingt Kontakt auf

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    • Four wrote:

      Da dieser Mann einen Hund hat, ist der vermutlich alleinlebend,
      Er könnte auch bei seinen Eltern wohnen/leben. Aber stimmt, an Pflegehund habe ich gar nicht gedacht. Ich hatte vorhin schon darüber nachgedacht, warum ihm anscheinend keiner erklärt (z.B. Eltern, Sozialbetreuuer, etc.) wie man sich anderen gegenüber verhält. Wann man Grenzen überschreitet, wie man sich in der Öffentlichkeit verhalten sollte, etc.

      Neoni wrote:

      @Seelenlos Du hast doch deinen Hund. Der wird dich verteidigen sollte der Mann dir wirklich viel zu nahe kommen
      Es war bisher nie der Fall dass er aufdringlich wurde, er rennt einem auch nicht hinterher o.ä. Wenn man zütig wegläuft, kann man erfolgreich entkommen. Ich will ihm auch nichts unterstellen, es geht mir viel mehr darum dass es mir persönlich einfach Angst macht wenn ich verfolgt werde bzw. wenn nicht akzeptiert wird, das ich keinen Kontakt möchte. In dem Fall vermutlich, weil er es nicht versteht.

      Backnetmaster wrote:

      aber hier geht es ja anscheinend nicht um bewusstes Stalking.
      Nein das war nie mein Anliegen ihm das zu unterstellen. Es geht mir nur darum, dass mich persönlich sein Verhalten verängstigt und verunsichert (kann gut sein, dass andere das gar nicht so schlimm finden und deswegen bisher keiner was dagegen gesagt hat) und dass ich überfordert bin, mit der Situation umzugehen. Bisher war Flucht meine Art damit umzugehen, aber das sehe ich auch nicht als Dauerlösung.

      Backnetmaster wrote:

      durch diese kleinen Gespräche
      Es gab bisher keinen Kontakt, ich bin immer erfolgreich geflüchtet.

      Ich weiß nicht ob es daran lag, dass ich nicht alleine war oder, dass es ein anderer Mann war, aber irgendwas davon hatte ihn vorhin abgehalten. Da war nichts mit hinterher laufen und Kontakt suchen, im Gegenteil er blieb auf Abstand und ging in die andere Richtung. Irgendwie scheint er unterscheiden zu Können, in welcher Situation er jemandem nachläuft und wann nicht. Das hatte ihn für mich aber nur noch seltsamer gemacht.

      Four wrote:

      um zu fragen, ob er da her stammt.
      Ja ich werde gucken wo ich nachfragen kann, irgendwer anders im Ort wird ihn mit Sicherheit auch schon gesehen haben.
      Toleranz ist, wenn Toleranz kein Thema sein muss.
    • Er kann und darf doch hingehen, wo es ihm beliebt, oder?

      Wenn ich spazierengehe, kann es doch auch vorkommen, daß andere irgendwo hinter mir gerne dieselbe Strecke gehen wollen. Wieso sollte sich jemand verbieten lassen, wohin er gehen darf?
    • Seelenlos wrote:

      wenn nicht akzeptiert wird, das ich keinen Kontakt möchte. In dem Fall vermutlich, weil er es nicht versteht.
      Du hast ihm ja nicht die Chance gegeben zu verstehen wenn Du es ihm nicht sagst. Woher soll er es also wissen?
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • Ginome wrote:

      Seelenlos wrote:

      wenn nicht akzeptiert wird, das ich keinen Kontakt möchte. In dem Fall vermutlich, weil er es nicht versteht.
      Du hast ihm ja nicht die Chance gegeben zu verstehen wenn Du es ihm nicht sagst. Woher soll er es also wissen?
      genau. Du solltest Dir ein Schild umhängen mit der Aufschrift "wenn Sie mir begegnen oder in die gleiche Richtung laufen, ich dann grundsatzlich ausweiche, und nochmals ausweiche weil Sie mir folgen, sollen Sie wissen, dass dies eine Ablehnung von Kontakt ist. Zwar ist das eine soziale Üblichkeit, die jeder mit der Muttermilch aufsaugt, aber hier sei es nochmals gesagt. Ausweichen bedeutet: kein Kontaktwunsch"!
      :irony:

      Ginome: Seelenlos hat durchaus deutlich gezeigt, dass sie keinen Kontakt möchte. Also nix mit keine Chance gegeben. Woher er es also wissen soll: Ausweichen bedeutet No-Kontakt!
      Corona ist dem Ring ähnlich.
      Der Ring in "Der Herr der Ringe" zeigt die Intensität der dunklen Seite der Wesen. Corona auch...
    • Aber gerade hier sollte doch ein Verständnis dafür sein, dass manche Signale bzw Üblichkeiten missverstanden werden.
      Deshalb meine Empfehlung das unmissverständlich zu kommunizieren.
      Das muss nicht gleich per Einweisung bzw Unterlassungserklärung sein, auch wenn das so gesehen, alles Formen der Kommunikation sind.

      The post was edited 1 time, last by Backnetmaster ().

    • Chch wrote:

      Ginome: Seelenlos hat durchaus deutlich gezeigt, dass sie keinen Kontakt möchte. Also nix mit keine Chance gegeben. Woher er es also wissen soll: Ausweichen bedeutet No-Kontakt!
      Wenn er wirklich geistig behindert ist, und danach scheint es ja auszusehen, ist das vermutlich nicht deutlich genug. Nur Ausweichen heißt eigentlich gar nix.
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • @Seelenlos

      Ich nehme mal an, dass der Tipp hier nicht besonders praktikabel ist, weil Du ja schon mehrfach geschrieben hast, dass Du Angst vor dem Mann hast und Dich nicht traust, ihn anzusprechen.

      Nur mal als Gedankenexperiment:
      Wie wäre es, ihn bei der nächsten Begegnung - am besten an einer gut einsehbaren Stelle, wo Du Dich sicher fühlst - einfach mal zu fragen, ob Du ihm weiterhelfen kannst. :roll: (Nach dem Motto: Sie laufen hinter mir, möchten Sie etwas?)
      Es ist ja nicht wahrscheinlich, dass Du dann attackiert wirst, da der Mann nicht gefährlich zu sein scheint. Vielleicht ist er ja dann ganz überrascht und erfreut, dass sich mal jemand mit ihm beschäftigt.
      Auf jeden Fall würdest Du ihn ein Stück weit "kennenlernen", und sei es nur in Form einer knappen Reaktion, und Dinge und Personen, die man kennt, verlieren ja oft ihre scheinbare Bedrohlichkeit.

      Offensichtlich scheint ja gar keiner den Mann tatsächlich zu kennen (weil alle vor ihm weglaufen), und in so einem Fall steigert man sich ganz schnell in irgendwelche negativen Phantasien hinein, die höchstwahrscheinlich gar nicht zutreffend sind.
    • Vielleicht ist der Mann einfach nur einsam, geht viel mit seinem Hund spazieren und erkundet neue Wege, indem er anderen Menschen folgt.
      ~ Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein. ~
    • Gute Idee, zu zweit oder zu dritt den Mann anzusprechen, besonders Hundebesitzer kennen andere Hundebesitzer vom sehen, wissen, ob dessen Hund sich mit dem eigenen verträgt, wann Gassi geht uvm. Ansonsten kann ein Hinweis an die Pol. nicht schaden...
    • BerndBarthel wrote:

      Ansonsten kann ein Hinweis an die Pol. nicht schaden...

      Eventuell doch, denn die Polizisten werden mit Sicherheit bloß mit den Schultern zucken, einen schlimmstenfalls auslachen, weil für sie einfach kein Grund vorliegt einzugreifen. Es gibt keine Straftat, und "komische Käuze" gibt es zuhauf; wenn man polizeilicherseits jeden ansprechen würde, könnte man bald die Hälfte der deutschen Bevölkerung (okay, leichte Übertreibung) hier einbeziehen.

      Ich finde, wenn man den Mann tatsächlich mal vorsichtig anspricht, anstatt immer nur wegzulaufen, dann stehen die Chancen gut, dass man die gruselige Situation dadurch auflöst. Es wird mit Sicherheit nichts Schlimmes passieren.
      Aber vielleicht denkt @Seelenlos dann künftig nicht mehr: "Oh Mann, der unheimliche Typ ist schon wieder hinter mir her", sondern vielmehr: "Ach, guck an, da ist ja wieder Fritz mit seinem Hund Bodo". :d
      Vielleicht ist der Typ ja am Ende ganz nett (oder zumindest dadurch, dass man mal mit ihm gesprochen hat, nicht mehr bedrohlich). :)
    • Im Moment kommt es mir unvorstellbar vor, auch mit Begleitung, diesen Mann ansprechen zu wollen.

      Auch wenn er mir keine Angst machen würde, mir nicht hinterher laufen würde, würde ich einfach keinen Kontakt wollen. Das hat auch nichts speziell mit dieser Person zu tun, ich bin draußen generell froh wenn ich in Ruhe gelassen werde. Wenn mich Leute grüßen oder ansprechen die man flüchtig kennt, ist mir der Kontakt genau so unangenehm. Diesen Mann ansprechen zu Müssen, um dadurch eventuell zukünftig Kontakt vermeiden zu können, klingt widersprüchlich.

      Es kann ja auch sein, dass er "ich möchte keinen Kontakt" gar nicht versteht. Und mich zukünftig dann erst Recht verfolgt, eben weil wir dann schon Mal Kontakt hatten.

      Ich will damit nicht eure Vorschläge abwerten, ohne etwas zu machen kann sich an der Situation nichts ändern, da habt ihr Recht. Aber ich will ihn wirklich nicht ansprechen müssen, auch nicht wenn es jemand anderes macht und ich dabei bin.
      Toleranz ist, wenn Toleranz kein Thema sein muss.
    • Seelenlos wrote:

      Aber ich will ihn wirklich nicht ansprechen müssen, auch nicht wenn es jemand anderes macht und ich dabei bin.
      Dann wird sich aber definitiv nichts ändern. Vom Jammern passiert nunmal nichts.
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • Seelenlos wrote:

      Im Moment kommt es mir unvorstellbar vor, auch mit Begleitung, diesen Mann ansprechen zu wollen.


      [...]

      Es kann ja auch sein, dass er "ich möchte keinen Kontakt" gar nicht versteht. Und mich zukünftig dann erst Recht verfolgt, eben weil wir dann schon Mal Kontakt hatten.

      Ja, ich hatte mal einen freund, der psychisch krank wurde, und der versteht ein "nein" überhaupt nicht. Der hat keinerlei einsicht, wenn man ihm grenzen setzt, egal wie deutlich man das macht, im gegenteil muss man sich dann noch beschimpfungen anhören, dass man undankbar und unfreundlich sei...

      Insofern kann ich sehr gut verstehen, dass du selbst in keinster weise mit diesem menschen in kontakt treten möchtest.


      Aber scheinbar hat es ja schon geholfen, als du nicht alleine da warst. Vielleicht hilft es schon, öfter mal in begleitung dort zu sein, damit der das interesse verliert. Vielleicht kann auch dein begleiter den typ mal zur rede stellen, ohne dich dabei und ohne explizit auf dich bezug zu nehmen.
    • Wie wäre es damit, den Spieß umzudrehen? In Begleitung, wenn er wieder hinterher läuft, sich abrupt umdrehen und direkt auf ihn zugehen. Dann sehen, wie er reagiert. So stellt man sich auch seiner Angst, plötzlich ist man Handelnder und nicht mehr der, mit dem etwas passiert.
      Durch eine Konfrontation könnte man eventuell auch ein wenig etwas über den Geisteszustand dieses Mannes erfahren.