Nutzen des GdB

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    • Nutzen des GdB

      Warum kann man den SBA eigentlich nicht für sinnvolle Hilfen im Alltag nutzen?

      Zum Beispiel, dass für jemand mit SBA bei einem Arzt mehr Budget zur Verfügung steht.
      Beispiel Arzt
      Egal ob jemand einen GdB von 30 wegen Depression, oder 50 wegen Autismus, oder anderem (auch körperlichem) hat, sind das alles Menschen die z.B. bei Ärzten einen erhöhten Bedarf haben. Sei es, dass der Arzt sich mehr Zeit nehmen müsste, oder was den Umfang einer Untersuchung betrifft, vielleicht sind auch häufigere Arztbesuche nötig. Das ändert aber nichts am Budget, was eine Praxis pro Patient zur Verfügung hat. Viele Ärzte können sich deshalb gar nicht mehr Zeit nehmen, oder umfangreicher untersuchen, selbst wenn sie wollten.
      Arzttermine gehen bei mir immer "schief" (RW) weil ich z.B. nicht ausführlich genug erzähle. Der Arzt müsste mehr nachfragen, was Zeit kostet. Oder ausführlicher untersuchen, was Geld kostet. Ich lasse mich schwieriger auf Behandlungen ein, bräuchte Folgetermine weil ich etwas nicht angesprochen hatte. Die Praxis bekommt deswegen aber trotzdem nicht mehr Budget.

      Entweder könnte man das Budget für einen Patient abhängig von der Höhe des GdB erhöhen. Mit einem GdB von 30 bekäme der Arzt pro Quartal 30 Euro anstatt 14,irgendwas Budget für den Patient. Mit einem GdB 50 Euro pro Quartal, usw. Oder pauschal sagen, sobald jemand einen GdB hat, gibt es 50 Euro mehr Budget pro Quartal für den Patient.
      (Kleiner Scherz: Dann wird man zukünftig beim Arzt nicht mehr bevorzugt weil man Privatpatient ist, sondern weil man einen GdB hat).

      Das mit dem Arzt war nur ein Beispiel, mir geht es generell um den Nutzen des GdB im Alltag.

      Wer eh nicht arbeiten kann, sei es aus körperlichen, geistigen, seelischen, psychischen, Gründen, auch kein Merkzeichen bekommt, dem nutzt der GdB doch effektiv nicht wirklich etwas. Ermäßigungen für Freizeitaktivitäten bekommt man meist auch erst ab einem GdB von 50. Aber sonst hat man vom GdB docn eigentlich keinen Nutzen, soweit ich weiß. Wer so eingeschränkt ist, dass man Anspruch auf ein/mehrere Merkzeichen hat, wird vermutlich auch nicht so häufig ins Schwimmbad, Kino, Museum, etc. gehen, dass sich die 1-3 Euro Rabatt lohnen würden. Wer so eingeschränkt ist um nicht arbeiten zu können, bekommt durch die Einschränkung zwar einen GdB, aber die Vorteile für den Job nutzden demjenigen dann auch nichts.

      Daher kam mir der Gedanke, dass Menschen mit GdB doch eher etwas davon hätten, wenn der GdB im Alltag eine Hilfe wäre. Auch für Menschen ohne Merkzeichen, oder mit einem GdB unter 50.
      Toleranz ist, wenn Toleranz kein Thema sein muss.
    • Seelenlos wrote:

      Aber sonst hat man vom GdB docn eigentlich keinen Nutzen, soweit ich weiß.
      Bei der Arbeitssuche sind andere Leute vom Arbeitsamt zuständig, du musst bevorzugt zu Gesprächen eingeladen werden (besonders im öffentlichen Dienst), du kommst ggf. für andere Maßnahmen infrage usw.

      Also soll der GdB helfen, um die Arbeitsfähigkeit wiederherzustellen bei nicht arbeitsfähigen Personen.
    • Kann mich da MangoMambo nur anschließen. Mit einer Schwerbehinderung musst du bevorzugt zu
      Vorstellungsgesprächen eingeladen werden und auf dem Arbeitsamt gibt es da extra Mitarbeiter.
      Du darfst keine Zeitarbeit machen.
    • Seelenlos wrote:

      Aber sonst hat man vom GdB docn eigentlich keinen Nutzen, soweit ich weiß.
      Fünf Tage mehr Urlaub, Steuerfreibetrag, früher abschlagsfrei in Rente, Mehrarbeit kann abgelehnt werden, erweiterter Kündigungsschutz.
      Aber diese Nutzen kommen natürlich nur zum Tragen, wenn man arbeitet.
    • ich fände zumindest wenn Ärzte mehr Geld bekämen ganz gut. Aber es gibt jetzt ja schon möglichkeiten wie die PIA die für mich einfach mehr Geld bekommt als ein Niedergelassener Psychiater.... aber auch hausarzt und Neurologe wäre gut wenn die mehr Budget für mich hätten.
      Handle ehrlich, handle weise, sei freundlich, baue Brücken keine Mauern, aktzeptiere Fremdes, freue dich über Unterschiede.
    • zaph wrote:

      Aber diese Nutzen kommen natürlich nur zum Tragen, wenn man arbeitet.
      Genau das meine ich.

      Entweder ist man so arg eingeschränkt, dass man Merkzeichen dazu bekommt die einem helfen. Oder mann muss arbeitsfähig sein, damit einem der GdB was nutzt.
      Und alle dazwischen, was haben die von einem GdB? Was hat ein nicht arbeitsfähiger ohne Merkzeichen effektiv von einem GdB?

      Ich finde es ja lobenswert, wenn jemand trotz Einschränkungen arbeitsfähig ist. Aber es gibt eben auch Menschen, die gerade wegen ihren GdB Einschränkungen nicht arbeitsfähig sind.
      Toleranz ist, wenn Toleranz kein Thema sein muss.
    • Seelenlos wrote:

      Und alle dazwischen, was haben die von einem GdB? Was hat ein nicht arbeitsfähiger ohne Merkzeichen effektiv von einem GdB?
      Man hat zb einen Mehrbedarf und dieser wird beim Wohngeld eingerechnet.
      Man kann früher in Altersrente. Ja, die bekommen auch Nichterwerbstätige. Es sei denn es wurde niemals eingezahlt.
      Bezieht man eine (EM-)Rente wirkt sich der GdB auch auf die Steuerpflicht aus. Er erhöht das Jahreseinkommen ab dem man steuerpflichtig wird.
      Ansonsten eben diverse Ermäßigungen von denen Du auch schon sprachst. Kino, Museum, Schwimmbad. Ab welchem GdB das gewährt wird ist aber abhängig vom Betreiber. Da gibt es keine Gesetze.
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • Seelenlos wrote:

      Zum Beispiel, dass für jemand mit SBA bei einem Arzt mehr Budget zur Verfügung steht.
      Das wäre eine gute Idee. Mehr Geld für das Gespräch sollte es ja generell geben, aber besonders für Leute, die kompliziertere Sachen haben oder sich nicht so gut ausdrücken können, und das kann ja ggf. mit dem SBA auch abgebildet werden. Es würde jedenfalls einigen Leuten helfen, auch wenn andere (ohne SBA) sagen werden, sie könnten mehr Zeit auch gut brauchen.
      Alles wird galaktisch gut.
    • Seelenlos wrote:

      Ich finde es ja lobenswert, wenn jemand trotz Einschränkungen arbeitsfähig ist. Aber es gibt eben auch Menschen, die gerade wegen ihren GdB Einschränkungen nicht arbeitsfähig sind.
      Ein GdB von 50 oder mehr kann dabei helfen, die Arbeitsbedingungen so zu gestalten, dass man überhaupt arbeitsfähig ist/wird bzw. bleiben kann.
    • Seelenlos wrote:

      Ich finde es ja lobenswert, wenn jemand trotz Einschränkungen arbeitsfähig ist. Aber es gibt eben auch Menschen, die gerade wegen ihren GdB Einschränkungen nicht arbeitsfähig sind.
      ... und die Arbeits-, bzw. Leistungsfähigkeit kann auch gerade bei einem GdB von 30-40 sehr stark eingeschränkt sein und gerade dann wäre ein Schutz zum Erhalt des Arbeitsplatzes ja insbesondere wichtig!

      Ich musste mich sehr mit Widerspruch etc. auseinandersetzen und habe im Nachhinein für mich festgestellt, dass der GdB eigentlich so wie er heutzutage zumindest für ASS gehandhabt wird etwas ziemlich Belangloses ist.

      Sicher mag es vereinzelt auch 'kleine' Vorteile geben, aber den eigentlichen Sinn eines GdB halte ich gegenwärtig komplett von Amtswegen 'Thema verfehlt' und mehr 'Schikane' als Hilfe.
    • Was ist denn der eigentliche Sinn eines GdB?
      Ich finde, für's Arbeitsleben bringt er schon was, und selbst wenn man Rente bezieht und sie hoch genug ist, dass man Steuern zahlt, bringt er auch was.
      Nur Mittellose haben diese Vorteile nicht, aber dann gibt es noch das, was Schreiberling schrieb, man kann mit GdB auch in bestimmte Maßnahmen reinkommen, über die man vielleicht schafft, wieder ins Arbeitsleben zu kommen.

      Gut wäre natürlich, wenn man noch etwas einfacher an Merkzeichen rankäme. Das ist halt gerade mit Asperger schwierig, weil man sonst so normal wirkt.
      Alles wird galaktisch gut.
    • maksa wrote:

      aber den eigentlichen Sinn eines GdB halte ich gegenwärtig komplett von Amtswegen 'Thema verfehlt'
      Gut ausgedrückt. Vor allem greifen echte Nachteilsausgleiche im Arbeitsprozess erst ab einem GdB von 50, so dass alles, was darunter liegt, in die Röhre guckt.

      maksa wrote:

      ... und die Arbeits-, bzw. Leistungsfähigkeit kann auch gerade bei einem GdB von 30-40 sehr stark eingeschränkt sein und gerade dann wäre ein Schutz zum Erhalt des Arbeitsplatzes ja insbesondere wichtig!
      Und genau hier schließt sich der Kreis.
    • Seelenlos wrote:

      Zum Beispiel, dass für jemand mit SBA bei einem Arzt mehr Budget zur Verfügung steht.
      Bei den MZEB (vgl. bagmzeb.de/mzebs-finden/) ist es so, dass aufgrund des Vorliegens eines GdB mehr Zeit/Budget zur Verfügung steht. Wie das im Einzelnen ausgestaltet ist mit den Eingangsbedingungen ist dann unterschiedlich. Ein Beispiel wäre behindertenhilfe.bruderhausdia…mit-geistiger-behinderung

      Schreiberling wrote:

      Ein GdB von 50 oder mehr kann dabei helfen, die Arbeitsbedingungen so zu gestalten, dass man überhaupt arbeitsfähig ist/wird bzw. bleiben kann.
      Sehe ich auch so.

      maksa wrote:

      ... und die Arbeits-, bzw. Leistungsfähigkeit kann auch gerade bei einem GdB von 30-40 sehr stark eingeschränkt sein und gerade dann wäre ein Schutz zum Erhalt des Arbeitsplatzes ja insbesondere wichtig!
      Dafür kann man dann die Gleichstellung beantragen.
      Surprised by the joy of life.
    • MangoMambo wrote:

      Bei der Arbeitssuche sind andere Leute vom Arbeitsamt zuständig, du musst bevorzugt zu Gesprächen eingeladen werden (besonders im öffentlichen Dienst), du kommst ggf. für andere Maßnahmen infrage usw.
      Das mag auf dem Papier so sein und in manchen Städten in manchen Bundesländern in Deutschland sogar funktionieren. Tatsächlich jedoch, und das ist nicht meine exklusive Meinung, werden Menschen mit GdB und gerade auch Menschen im autistischen Spektrum eben nicht bundesweit bevorzugt zu Gesprächen eingeladen, sondern ganz im Gegenteil ganz schnell abgeschoben. Das reicht von Behindertenwerkstätten über McJobs bis hin zu Aussteuerung und Zwangsverrentung. Hinzu kommt, die freie Wirtschaft zahlt in der Regel lieber Ablass, bevor sie Behinderte einstellt.
      How you gonna win, when you ain't right within? - Lauryn Hill
    • Schreiberling wrote:

      kann dabei helfen, die Arbeitsbedingungen so zu gestalten, dass man überhaupt arbeitsfähig ist/wird
      Das würde ich auch abhängig davon machen, aufgrund welcher Erkrankung(en) jemand einen GdB bekommen hat.
      Ich weiß nicht ob es dazu Angaben gibt wie viele Menschen mit GdB einen Job haben, oder ob die Mehrheit der Menschen mit GdB eben wegen ihren Einschränkungen vielleicht absehbar auch gar nicht mehr arbeitsfähig sein würde.

      Jemand mit Krebs bekommt z.B. nur befristet für die Dauer der Erkrankung den GdB, vorausgesetzt es bleiben keine Folgeschäden. Während der Chemotherapie denke ich nicht, dass die Person in der Zeit arbeitsfähig wäre. Was bleibt so jemandem dann von seinem auf die Dauer der Erkrankung befristeten GdB? Menschen mit starker chronischer Migräne, die teilweise nicht Mal das Haus verlassen können, werden vermutlich auch nichts von möglichen Rabatten bei Freizeitaktivitäten haben. Psychische Erkrankungen lassen sich auch nicht immer alle therapieren und/oder mit Tabletten weg bekommen. Demenz trägt auch nicht gerade zur Arbeitsfhähigkeit bei. Sicher gibt es auch Erkrankungen die von dem GdB profitieren, weil die Person trotzdem arbeitsfähig ist, aber eben nicht nur.

      Shenya wrote:

      Gut wäre natürlich, wenn man noch etwas einfacher an Merkzeichen rankäme. Das ist halt gerade mit Asperger schwierig, weil man sonst so normal wirkt.
      Ich finde das nicht nur bei Asperger wichtig. Es kann schon jemand mit Depression fremde Hilfe brauchen, um überhaupt aus dem Haus raus zu kommen. Geschweige denn, mit öffentlichen Verkehrsmitteln irgendwo hin zu fahren. Bei Menschen mit DIS kann es aufgrund der Amnesie dazu führen, dass sie wo ganz anders ankommen als sie wollten, und nicht wissen wie sie dort hin kamen. Sozialphobie, Diabetes, Panikstörung, ADHS...Beispiele gäbe es einige, für die ein Merkzeichen eine enorme Hilfe wäre. Natürlich abhängig vom Einzelfall, aber das wird (nach meiner Erfahrung) auch nicht als Einzelfall abhängig vom Hilfsbedarf entschieden. Sondern nur, ob man die Kriterien (z.B. Gehbehinderung) erfüllt oder nicht.

      Unter Anderem hier im Forum habe ich von vielen Menschen gelesen, die für ihren GdB klagen mussten und einen langen, belastenden Weg hinter sich hatten.
      Und dann bringt der GdB einem nicht Mal wirklich was, sofern man nicht zumindest arbeitsfähig ist oder sogar einen Job hat.
      Toleranz ist, wenn Toleranz kein Thema sein muss.
    • Prinzipiell finde ich Deine Idee den GdB "aufzuwerten", für die die es "brauchen", gut. (Es gibt genügend Menschen die vom GdB profitieren obwohl sie es nicht "wirklich bräuchten" :( :frown: :roll: (Smiley "traurig" und "missbilligend/Stirnrunzelnd" und "überlegend/grübelnd)

      Mit SBA oder so kenne ich mich gar nicht aus, aber auch ich gehöre zu den Menschen die einen "erhöhten Arztaufwand" haben. Nicht weil ich viele Beschwerden habe oder körperlich oft krank bin, nein, ich meide Ärzte nach Möglichkeit, weil ich mich schwer tue bei diesen Terminen (darum wäre ein erhöhter Aufwand nützlich). Manchmal ist der erhöhte Aufwand dann auch so da, weil ich zu lange gewartet habe um etwas ärtzlich abklären zu lassen :m(:

      Seelenlos wrote:

      (Kleiner Scherz: Dann wird man zukünftig beim Arzt nicht mehr bevorzugt weil man Privatpatient ist, sondern weil man einen GdB hat).
      Ich finde das ist kein Scherz. Bevorzugen ist immer heikel, ich weiß, aber.....

      Eine weitere Möglichkeit der Aufwertung für Menschen mit GdB (und ich rede immer nur davon das es die ensprechende Person auch benötigt und nicht nur "ausnutzt - einem geschenktem Gaul schaue ich nicht ins Maul (RW)") sind natürlich auch die öffentlichen Verkehrsmittel oder Luxus eigenes Verkehrsmittel wie Auto, Fahrrad etc. (als Teilhabe am gesellschaftlichem Leben und gff auch Teilhabe am Arbeitsleben)

      Seelenlos wrote:

      Und dann bringt der GdB einem nicht Mal wirklich was, sofern man nicht zumindest arbeitsfähig ist oder sogar einen Job hat.
      Es wurden durchaus auch schon Beispiele gebracht in dennen der GdB was bringt ohne Job und Arbeitsfähigkeit!

      Ich habe "nur" einen GdB von 30 und bin Menschen mit "Schwerbehinderung" gleichgestellt.
      Einen Vorteil den ich unabhängig von Job und Arbeitsfähigkeit habe, ist das ich "leichter" psychosoziale Unterstützung erhalte, in dem ich meinen GdB, die Gleichstellung und "Sahnehäubchen (RW)" Erwerbsminderungsrente nennen.
    • Seelenlos wrote:

      Bei Menschen mit DIS kann es aufgrund der Amnesie dazu führen, dass sie wo ganz anders ankommen als sie wollten, und nicht wissen wie sie dort hin kamen.
      Das ist ein klassischer Fall von "G", evtl. sogar von "B". "G" aber definitiv weil das auch bei Orientierungslosigkeit vergeben wird.
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • Seelenlos wrote:

      Ermäßigungen für Freizeitaktivitäten bekommt man meist auch erst ab einem GdB von 50.
      In meiner Gegend bekommt man meist nur Ermäßigungen wenn man mindestens 70 hat oder auch zusätzlich ein B.
      Ich habe 50 und kann damit ermäßigungstechnisch in Essen so gut wie garnichts anfangen :-/


      Grugapark Essen wrote:

      Schwerbehinderte zahlen den regulären Eintrittspreis. Eine Begleitperson von Schwerbehinderten mit einer B-Eintragung im Behindertenausweis hat freien Eintritt.

      Stadtbad in Essen-Werden wrote:

      Behinderte ab 70 % MdE, anerkannte Begleitpersonen

      Lichtburg Kino wrote:


      Schwerbehinderte
      (mit mind. 80%) -1€ vom Normalpreis
      Im Cinemaxx gibt es scheinbar garkeine Ermäßigung für Behinderte.
      Im Moviepark Germany gibt es scheinbar auch keine Ermäßigungen mehr. Als ich das letzte mal dort war (mit einem Freund der 80 + B hatte, durfte ich zumindest vergünstigt mit rein)
      Jetzt steht dort movieparkgermany.de/besuch-planen/preise SBA unter 100 kostet genauso viel wie die normale Tageskarte 29,50€ und Begleitperson ist nicht verfügbar.
      Menschen mit 100 können sogar kostenlos rein, aber sie müssen sich vorher anmelden (2 Tage vorher).
      Ich habe es jetzt nicht getestet, aber es kann sein das man auch mit unter 100 einen Rabatt bekommen kann wenn man so einen Code eingibt beim Online-ticket-kauf.
      "Um einen Rabatt zu erhalten, müssen Gäste mit einer Behinderung und einem Eintrag eines GdB unter 100 in unserem Webshop den Aktionscode: PLU1004 (ab 12 Jahre & Erwachsene) und Aktionscode: PLU1007 (für Kinder 4-11Jahre) eingeben. "



      Ruhrmuseum Essen wrote:

      Menschen mit Behinderungen ab 70% G. d. B. mit amtlichem Ausweis (Mit Merkzeichen „B“ im amtlichen Ausweis erhält eine Begleitperson freien Eintritt.
      ---------------
      Im Bergbaumuseum in Bochum wird Behinderung nicht näher eingegrenzt, scheinbar kann dort jeder mit Behinderung den halben Preis als Ticket zahlen.

      Bergbau Museum Bochum wrote:


      Kinder/Jugendliche (6 – 17 Jahre), Studierende, Auszubildende, Arbeitslose, Menschen mit Behinderung, Spätbesuchende - 5€ anstatt 10€

      ------------------------Andere für mich interesannte Orte nicht in Essen sondern in Bayern/Nürnberg-------------------------


      Deutsches Museum München wrote:


      Schwerbehinderte (eingetragene Begleitperson frei) - SbA wird dort garnicht genannt
      8,00 €
      Senioren (ab 65 Jahren oder mit Rentenausweis) - wäre für meine Mutter interesannt
      8,00 €

      Kaiserburg Nürnberg sowie alle anderen Schlösser wrote:

      Schwerbehinderte (gegen Ausweis); die Begleitperson erhält freien Eintritt, sofern im Schwerbehindertenausweis die Notwendigkeit einer Begleitperson eingetragen ist

      (SbA wird nicht näher erleutert, man bekommt Ermäßigung, und falls man B hat, kann die Begleitperson sogar kostenlos mit rein)

      Deutsche Bahn Museum Nürnberg wrote:

      Ermäßigung:
      Gruppen ab 10 Personen, je Person Seniorinnen/Senioren/Studierende/
      Schwerbehinderte, Beschäftigte von DB/ BSW/ Post und Telekom, Mitglieder
      im RocoClub, , Märklinclub-Mitglieder (gegen Vorlage des Ausweises)
      und DGPT.
      Man zahlt hier 6€ anstatt 7€
      Nürnberg-Pass-Inhaber erhalten freien Eintritt. (das habe ich schon auf anderen Seiten auch gesehen, ich muss mich mal informieren was das für ein Pass ist)


      Germanisches Museum Nürnberg wrote:

      Ermäßigt € 5,– (Kinder und Jugendliche von 7 bis 17 Jahre, Schüler, Studenten, Schwerbehinderte, Erwerbslose, geschlossene Gruppen (ab 10 Personen) )
      Auch hier wird Schwerbehinderung nicht näher erleutert.


      Nordost Bad Nürnberg wrote:

      Ermäßigte Gebühren * 4,60 €


      * Gilt für Schüler und Studenten, Inhaber eines Nürnberg-Passes, schwer­behinderte Menschen und Frei­willige im Sinne des Wehr­pflicht­gesetzes sowie Frei­willige im Sinne des Bundes- und Jugend­frei­willigen­dienste­gesetzes.
      In Nürnberg und vermutlich auch in anderen Städten in Bayern könnte ich mit dem SbA schon was anfangen, hier in essen leider nicht.