„Verspieltheit nutzt der Bildung und im Berufsleben“ Interview im Deutschlandfunk

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • „Verspieltheit nutzt der Bildung und im Berufsleben“ Interview im Deutschlandfunk

      Ich will jetzt nicht behaupten, dass da schon ein echter Therapieansatz sei, aber drüber nachgedacht, ob das eine Dimension bei der Frage der Schwere der Beeinträchtigung sein könnte, habe ich dann schon:
      ondemand-mp3.dradio.de/file/dr…0200910_1450_7b3c288c.mp3
      Vom 10. September 2020, 14:50 Uhr
      „Verspieltheit nutzt der Bildung und im Berufsleben, Interview Prof Rene Proyer“
      Länge 6:27 min
      Autor/in Jahn, Thekla
      Hören bis 19. Januar 2038 – 04:14 Uhr
      Sendung Campus & Karriere

      Ich denke nämlich, dass das bei mir dazu beiträgt, dass ich mich in bestimmten Situationen unerwartet wenig belastet fühle.
    • ....ich wüsste jedenfalls nicht, wo ich ohne meine eigene Verspieltheit heute wäre.... :]
      When you're hot, you're hot - and when you're not, you're not (Jerry Reed)

      "Man sieht nur mit der Lupe gut" - Prinzessin Petronia (ihr in den königlichen Mund gelegt von Katharina Greve)
    • Für mich ist Verspieltheit auch notwendig, um ein gutes Leben führen zu können.
      Jedes mal, wenn man mir sagt, ich wäre nicht gesellschaftsfähig,
      werfe ich einen Blick auf die Gesellschaft und bin überaus erleichtert.
    • Interessant!
      Wenn ich an meine Verspielheit denke, dann ist da diese (fast kindliche) Neugier, die die Augen groß werden lässt, die Impulse von Energie bringt und ggf. Staunen, Lust, Necken, Schmunzeln, Leichtigkeit.....schön, wirklich interessant!

      Manchmal bekomme ich aber auch kein gutes "Echo" auf meine Verspielheit zurück, dann ist die Verspieltheit ins "Fettnäpfchen" getreten oder war zu "albern", zu wenig "erwachsen" ^^

      Danke @shnoing
    • Wobei ich mit Verspieltheit und so vor allem damit verbinde, sich dann eben mit Sachen zu beschäftigen, die einen interessieren. Kann man verspielt sein bei Dingen die einen nicht interessieren? Und egal was man macht, es wird imemr dinge geben die einen nicht interessieren.
    • Es gibt ja einen Unterschied zwischen "passivem Interesse" - also von außen wird was "geliefert", das an etwas anknüpft, wozu eh schon Interesse da ist - und frei gewähltem aktiven Interesse, mit dem man beschließt, sich für etwas Neues zu interesseren, zu dem es noch keinen inneren Anknüpfungspunkt gibt, bzw nur einen, der emotional bisher negativ "belegt" war, was erst mal "Abwehrreflexe" hervorruft, die mit aktivem Interesse überwunden werden können.
      Musste ich dieses Jahr vor der Steuererklärung...und nach einer Weile machte die dann sogar Spaß :m(: :d
      Liebe braucht Mut
      worldometers.info/
      Gegen Komplexität kann man nicht demonstrieren (scobel)
      ted.com/talks/stephanie_busari…urce=facebook&language=de
      youtube.com/watch?v=I79fZFvz9JA
    • Ich vermute das man Verspieltheit recht weit interpretieren kann.

      Aus Tierdokus weis ich, das die Tiere, die dafür bekannt sind verspielt zu sein, auch aus dem Welpenalter hinaus betrachtet, die intelligentieren sind.

      Bei Menschen muss das nicht unbedingt so sein, aber ich habe mich sehr oft gefragt, warum im Schulunterricht meist ab einem gewissen Alter keine Spiele mehr in den Unterricht eingebaut werden, oder die Bücher nicht mehr bunt und ansprechend aussehen sondern langweilig und nüchtern.
      Vielleicht verbinde ich Verspieltheit auch einfach mit bunt, mit Bildern oder irgendwas in der Art.
      Diese Dinge sollen den Kindern ja helfen die Matärie die sie da lernen sollen interesannter zu finden, und ich denke das sollte bei älteren Menschen nicht aufhören, nur weil sie älter sind.
      Jedenfalls hat es mir nicht geholfen sondern eher das gegenteil bewirkt, ich habe dann in diese Bücher reingemalt weil ich sie so dermaßen langweilig fand.
    • Happy to be wrote:

      Es gibt ja einen Unterschied zwischen "passivem Interesse" - also von außen wird was "geliefert", das an etwas anknüpft, wozu eh schon Interesse da ist - und frei gewähltem aktiven Interesse, mit dem man beschließt, sich für etwas Neues zu interesseren, zu dem es noch keinen inneren Anknüpfungspunkt gibt, bzw nur einen, der emotional bisher negativ "belegt" war, was erst mal "Abwehrreflexe" hervorruft, die mit aktivem Interesse überwunden werden können.
      Musste ich dieses Jahr vor der Steuererklärung...und nach einer Weile machte die dann sogar Spaß :m(: :d
      Wobei man das mit dem "Abwehrreflexe überwinden" nicht übertreiben sollte. Hatte ich mal versucht, um mir Interesse für meine Rechtsprüfung zusammenzusammeln. Hat nicht geklappt. Und ein Jahr gedauert, bis der morgendliche Würgreiz wieder weg war. Also Abneigung 1 - aktives Interesse 0. Hab immer noch eine Abneigung gegen menschliche Gesetze (wie war noch mal der Spruch von wegen Gesetze und Wurst?). Da bleib ich in der Technik. Das Ohmsche Gesetz rührt jedenfalls kein Gesetzgeber mit politischer Agenda an.
    • Zodd wrote:

      Wobei ich mit Verspieltheit und so vor allem damit verbinde, sich dann eben mit Sachen zu beschäftigen, die einen interessieren. Kann man verspielt sein bei Dingen die einen nicht interessieren? Und egal was man macht, es wird imemr dinge geben die einen nicht interessieren.
      Ich habe das so verstanden, dass man (wenns klappt) Dinge, die einen nicht so interessieren, spielerisch "um-definiert".
      Ich finde zB in sozialen Situationen hilfreich, mich als "participant observer" zu verstehen, also quasi als Forscher in einem zu beforschenden "setting". Dadurch gewinne ich innere Distanz zur Situation und die Belastung reduziert sich.
    • shnoing wrote:

      Ich habe das so verstanden, dass man (wenns klappt) Dinge, die einen nicht so interessieren, spielerisch "um-definiert".
      Ich finde zB in sozialen Situationen hilfreich, mich als "participant observer" zu verstehen, also quasi als Forscher in einem zu beforschenden "setting". Dadurch gewinne ich innere Distanz zur Situation und die Belastung reduziert sich.
      Ah okay, danke. Hm mache ich das auch? Ich glaube ich distanziere mich da anders. Eher in Richtung: Ich mache es nicht für mich, sondern für andere.