Sirenentest

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    • Matou wrote:

      Ich verstehe grundsätzlich nicht, warum Geld für Apps rausgeschmissen wird, die viele Menschen gar nicht nutzen (können).
      Weil sehr viel mehr Menschen sie nutzen können als die, die es nicht können.
      Ich wäre aber auch für ein SMS-basiertes System, was mit jedem Telefon funktioniert.

      Warum die Sirenen abgebaut wurden, versteh ich auch nicht. Das war doch robuste Technik, bestenfalls sogar noch mit Handkurbel zu bedienen und damit unabhängig von Strom oder gar Handynetzen. Ab und zu mal bissel Öl/Fett oder was immer die Dinger brauchen, reinschmieren und 1x im Jahr testen. Es muss ja nicht jede Woche sein.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • @Garfield: Ebent, selbst nach dem EMP kann immer noch der Bürgermoischdr die Lochsirene kurbeln. Gehörlose Bekannte schrieb mir gerade, dass sie die Sirenen früher sehr wohl mitgekriegt hat und dann tat wie alle: Gucken, was das Problem ist. Dass der Wideraufbau der Sirenen immer noch eine Option ist, scheint niemand zu diskutieren. Warum nicht?
      equo ne credite
    • Matou wrote:

      , selbst nach dem EMP kann immer noch der Bürgermoischdr die Lochsirene kurbeln.
      Klar kann er das. Aber was bringt es? Er bekommt dann auch keine Information mehr, warum nichts mehr funktioniert. Außer ein Marathonläufer-Briefbote bringt das in Papierform vorbei. Dann kann er kurbeln und warten, ob Jemand zum Feuerwehrhaus kommt. Und denen kann er das Schreiben dann vorlesen: "Liebe Bürger, es funktioniert nichts mehr. Es wird so schnell auch nichts wieder funktionieren. Ihr seid nun auf Euch gestellt. Viel Glück!"
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • Getreu nach dem Motto "Wenn morgen die Welt untergeht, würde ich trotzdem heute noch einen Baum pflanzen" ;)

      Da fällt mir gerade ein, ich wollte mir doch immer mal schon einen Solarkocher zulegen. Mal schnell im Prepper-Shop gucken.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • Garfield wrote:

      Da fällt mir gerade ein, ich wollte mir doch immer mal schon einen Solarkocher zulegen. Mal schnell im Prepper-Shop gucken.
      Und bei schlechtem Wetter gibt es kalte Küche? ;) :d

      Ich will den Thread jetzt nicht noch in einen "Prepper-Thread" umwandeln, aber zum Thema Kocher möchte ich doch "kurz" was schreiben. Da OT und doch nicht ganz so kurz im Spoiler.


      Display Spoiler
      Wer sich wirklich einen Notfallkocher besorgen möchte, dem empfehle ich einen zweiflammigen Coleman-Benzinkocher -> KLICK Dazu noch ein paar Liter Benzin. Nicht das Zeug von der Tanke! Entweder das (total überteuerte) original Coleman-Fuel -> KLICK oder das wesentlich billigere ASPEN 4 -> KLICK Das Benzin dann in einen kleinen Metall (!) Reservekanister umfüllen und gut ist. Benzin von der Tankstelle geht zwar auch, aber der "Generator" (Vergaser) setzt sich damit rel. schnell zu.

      Wer jetzt Panik bekommt und denkt: " 8o Benzin! Das kann doch explodieren 8o !" den kann ich beruhigen. Diese Kocher werden seit ca. 100 Jahren hergestellt. Und zwar in den USA! Wenn die Dinger gefährlich wären, dann hätte schon längst jemand Coleman auf "Alles Geld der Welt" ;) verklagt und mindestens die Hälfte zugesprochen bekommen :lol:

      Warum ich Benzinkocher den (normalerweise als Notfallkochern empfohlenen) Gaskochern vorziehe:

      Diese Kocher sind sehr robust und zuverlässig. Vernünftig eingelagert funktionieren die auch nach jahrzehntelangem "Dornröschenschlaf". Die Heizleistung ist enorm, sie lassen sich gut regeln und der Verbrauch ist gering. Brennstoff ist sehr gut verfügbar und lagerbar. In verschlossenen Metallreservekanistern ist Benzin "unbegrenzt" lagerbar. Gaskartuschen mit Ventil können unter Umständen mit der Zeit unbemerkt ihren Druck verlieren. Angestochene Stechkartuschen können ebenfalls ausgasen. Sollte einem das "saubere" Benzin (ASPEN / Coleman-Fuel) doch mal ausgehen, kann man auch was aus dem Auto abzapfen. Ein durch die Benutzung von üblichem Kraftstoff verstopfter "Generator" (Vergaser) lässt sich reinigen. Wenn man ganz bewusst normalen Kraftstoff benutzen möchte, wäre ein Reservegenerator sinnvoll. Dann kann man den Kocher weiter benutzen, während man den verstopften Generator reinigt. Selbst bei extrem niedrigen Temperaturen funktionieren Benzinkocher problemlos. Diese billigen Gaskartuschenkocher benutzen oft Butan Gas. Die stellen bei niedrigen Temperaturen ihren Dienst ein, weil das Gas nicht mehr verdampft. Selbst wenn der Kartuschenkocher noch startet, durch die Gasentnahme kühlen die Kartuschen ab und dann bleibt die Küche kalt. Propangaskocher sind da weniger empfindlich.

      Wer jetzt Bedenken wegen Gestank hat, den kann ich beruhigen. Die speziellen Benzine riecht man eh kaum. Sie riechen wie Feuerzeugbenzin (ist im Prinzip das gleiche Zeug). In den dicht schließenden Metallreservekanistern lässt sich das ohne Probleme in der Wohnung lagern. Auch der Tank der Kocher ist dicht. Die Abgase bei der Verbrennung riecht man zwar, ab sie "stinken" nicht. Gaskocher erzeugen auch Abgase die genauso riechen. Selbst bei der Benutzung von "schmutzigem" Otto-Kraftstoff stinken die Abgase nicht. Nur bei Waschbenzin erzeugen die Abgase einen stechenden Geruch. Warum auch immer... :roll: Wenn man den Kocher "abschaltet" riecht man etwas Benzin, da die Reste aus dem "Generator" nachverdampfen. Bei ASPEN / Coleman-Fuel ist das nicht wirklich schlimm, Otto-Kraftstoff ist deutlich zu riechen aber auch nur kurzzeitig.

      Der größte (einzige?) "Feind" der Coleman-Kocher ist der Rost. Nutzt man den Kocher mit maximaler Leistung, brennt sich der Lack am Gehäuse stellenweise weg (stinkt dann auch). Da fängt das (dünn lackierte) Blech schnell an zu rosten. Auch die Bördelnaht des Tanks neigt zur Rostbildung. Beim Betanken drauf achten, daß kein Wasser in den Tank gelangt. Der ist von innen zwar beschichtet, aber man weiß ja nie wie gut. Wer so einen Kocher aber nicht dauerhaft draußen stehen hat, der dürfte keine Probleme mit durchgegammeltem Gehäuse oder Tank bekommen.

      Hier ein sehr gut gemachtes Video, daß die Funktion und Benutzung erklärt. Es handelt sich dabei um einen Coleman 425E. Der wurde in den 70ern gebaut. Der Aufbau und die Funktion ist aber mit den aktuellen Modellen absolut identisch. -> KLICK



    • H. M. Murdock wrote:

      Und bei schlechtem Wetter gibt es kalte Küche?
      Da wird halt gegrillt.

      Display Spoiler

      Das Coleman Dingens sieht auf jeden Fall besser handhabbar aus als der Benzinkocher, den ich von Camping-Ausflügen kenne, der dafür quasi bei mir um die Ecke hergestellt wurde und quasi Wehrmacht-erprobt ist. Zwar unheimlich robust, ohne Luftpumpe und die Vergaserdüse setzt sich auch nicht so schnell zu - aber es dauerte gefühlt ewig und kostete immer etliches an Esbit-Würfeln, ehe er endlich von selbst brannte.
      scherning.de/Lampen/Juwel_34.htm
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • Garfield wrote:

      Da wird halt gegrillt.
      :thumbup: Geht aber auch nur dann, wenn man ein trockenes Plätzchen (Garage / Carport / Überdach) hat. (Benzin)kocher lassen sich auch in der Wohnung benutzen, auch wenn davon abgeraten wird. Gute Lüftung ist natürlich Voraussetzung.


      Display Spoiler


      Garfield wrote:

      Das Coleman Dingens sieht auf jeden Fall besser handhabbar aus als der Benzinkocher, den ich von Camping-Ausflügen kenne, der dafür quasi bei mir um die Ecke hergestellt wurde und quasi Wehrmacht-erprobt ist. Zwar unheimlich robust, ohne Luftpumpe und die Vergaserdüse setzt sich auch nicht so schnell zu - aber es dauerte gefühlt ewig und kostete immer etliches an Esbit-Würfeln, ehe er endlich von selbst brannte.
      scherning.de/Lampen/Juwel_34.htm
      Ah, ne "Barthel-Bombe" :thumbup: Die Dinger werden so genannt, weil es mit ihnen "öfter" (ist übertrieben) zu Unfällen kam. Bei ungünstigen Bedingungen (Topf groß, Kochzeit rel. lang, wenig Wind, "hohe" Außentemperatur) können die Dinger schon mal "hochgehen". Durch den Windschutz wird der Tank recht heiß.

      Die Leistung ist mit ca. 1.5 kW auch eher mikrig. Der Coleman hat etwas über 4 kW. Wird nur ein Brenner benutzt, dann liegt die Leistung da an. Wird der zweite Brenner auch betrieben, dann verteilt sich die Leistung auf die beiden Brenner.

      :prof: Der Juwel lässt sich auch mit Spiritus vorwärmen. :prof: Notfalls auch direkt mit Benzin, allerdings ist das eine ordentliche Rußerei.

      Solltest Du noch so ein Juwelchen übrig haben, ich hätte Interesse... :d Der fehlt noch in meiner Sammlung.

    • H. M. Murdock wrote:

      Geht aber auch nur dann, wenn man ein trockenes Plätzchen (Garage / Carport / Überdach) hat.
      Hätte ich zwar - aber ist alles aus Holz. Da will ich kein Feuerchen züngeln lassen. Dort kommt keine Feuerwehr hin, egal wie ich laut ich eine Sirene imitiere.
      Dann lieber Regenjacke anziehen beim Grillen.
      Display Spoiler
      Das Juwelchen ist leider verschollen und selbst wenn ich es irgendwann wiederfinde, ist es vermutlich genau so weggerostet, wie die chinesischen Petroleum-Lampen aus dieser Zeit, die mir neulich in die Hände fielen.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_

      The post was edited 1 time, last by Garfield ().

    • H. M. Murdock wrote:

      (Benzin)kocher lassen sich auch in der Wohnung benutzen, auch wenn davon abgeraten wird. Gute Lüftung ist natürlich Voraussetzung.
      Wenn man mit Benzin kocht, ist das nicht gesundheitsbedenklich, wenn die Abgase (ohne Kat) beim Topf ohne Deckel irgendwie in den Topf und an die Lebensmittel kommen?
      Ich denke, mit Alkohol als Brennstoff ist das unbedenklicher als mit Benzin.
      Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit. Erasmus von Rotterdam (1465/1469 - 1536)
    • Garfield wrote:

      Tankstellenbenzin
      Genau daran dachte ich, als ich Benzin las. Mit so'n Zeug würde ich vllt. max. Eier im Wasser und zunen Deckel kochen. Das Wasser ist danach bestimmt verseucht z. B. mit V-Power oder W-Power oder beiden = VW-Power, womit wir beim Schummeldiesel wären und das ist richtig iiieeeehhhh.
      Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit. Erasmus von Rotterdam (1465/1469 - 1536)
    • Referat über Kocher:

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      Nervenbündel wrote:

      Wenn man mit Benzin kocht, ist das nicht gesundheitsbedenklich, wenn die Abgase (ohne Kat) beim Topf ohne Deckel irgendwie in den Topf und an die Lebensmittel kommen?
      Ich denke, mit Alkohol als Brennstoff ist das unbedenklicher als mit Benzin.
      Ach iwoooo... Klar, generell entstehen "schädliche" Abgase. Da es noch keine (?) Kocher gibt die Wasserstoff verbrennen, kommt da logischerweise auch kein Sauerstoff raus :d ;) Auch Gaskocher machen "schädliche" Abgase.

      Das "saubere" Benzin (ASPEN / Coleman-Fuel) ist Alkylatbenzin -> KLICK Das verbennt wiklich sehr sauber. Und selbst wenn man Tankenbenzin benutzt, fällt man nicht gleich tot um. Wäre das so, dann wäre ich schon lange hinüber. Der Verbrauch ist wirklich minimal. Denkt doch mal zurück in die "gute alte Zeit" :d ;) Vergaser (evtl. noch schlecht eingestellt), Choke gezogen, verbleit und natürlich keinen Kat. Wer da eine Weile an einer viel befahrenen Straße entlang ging, der hat wesentlich mehr Dreck aufgenommen. Von den ganzen Stadtbewohnern und besonders denen "aus'm Pott" will ich erst gar nicht reden.

      Auch wenn ich solche Kocher öfter benutze, für die meisten ist das Teil als Notfallkocher gedacht und nicht zur regelmäßigen Benutzung. Die Dosis macht das Gift :d

      Noch dazu, viele grillen ja auch auf die "klasische" Weise. Also, daß Fett tropft ungehindert in die Glut. Und selbst wenn es aufgefangen wird, die Abgase von Holzkohle sind garantiert auch nicht "öko". Ein Elektro- und Gasgrill ist (zumindest für mich) kein "richtiger" Grill.


      Alkohol -> Spiritus: Schlechte Heizleistung, besonders bei niedrigen Temperaturen. Schlechter zu regeln und die Abgase können auch unangenehm riechen (Vergällungsmittel?). Je nach Qualität des Brennstoffes, neigen Spirituskocher zum Rußen. Da ich selber nur selten Spiritus verbrenne kann ich folgendes weder bestätigen noch dementieren: Ich habe Berichte gelesen, daß es zu einem bitteren Geschmack im Mund führen kann, wenn in Innenräumen "größere Mengen" Spiritus verbrannt werden.



      Nervenbündel wrote:

      womit wir beim Schummeldiesel wären und das ist richtig iiieeeehhhh.
      Ich referiere :d hier von Benzinkochern, nicht von Dieselkochern :prof: Aber ja, es gibt natürlich auch Dieselkocher. Die tragbaren Dinger sind allerdings umgelabelte Petroleumkocher und sind (waren) eher beim Militär im Einsatz. Ursprünglich haben die auch Benzinkocher benutzt. Aber da mit der Zeit von Benzinfahrzeugen auf Diesel umgestellt wurde, wurden auch die Kocher ersetzt. Da das Militär nicht noch einen zusätzlichen Brennstoff (Petroleum) bereitstellen wollte, wurde aus den Petroleum eben die Dieselkocher. Eins, fix, drei, keine Hexerei! :lol: Habe ich natürlich auch. Aber das sind dann wirklich Notfall(!)kocher. Müssen rel. lange / aufwändig vorgewärmt werden. Besonders bei niedrigen Temperaturen ist das mühsam und zeitraubend. Noch dazu lassen sie sich schlecht regeln. Laufen sie eine Weile mit kleiner Flamme, dann kühlen sie aus und fangen an zu "Spucken". Qualm in der Bude und die Pötte sind verrußt. :thumbdown: Ich mag die Dinger nicht.

    • Digital_Michael wrote:

      Naja, ich erinnere mich noch, dass die Dinger in meinem Heimatort jedesmal flächendeckend plärrten - Tag oder Nacht - wenn die Feuerwehr ausrückte. War das sinnvoll (im Sinne eines Hinweises an ALLE Bürger wegen einer Gefahr)? Wohl eher nicht. Denn diejenigen, die es tatsächlich betraf (bspw. benachbarte Gebäude) hätten das spätestens alleine durch die Fahrzeugsirenen von Polizei und Feuerwehr mitbekommen. Ist ja nicht so, als ob die sich wie die Apachen anschleichen.
      Die Sirenen haben nicht geplärrt, weil die Feuerwehr ausgerückt ist. Die Feuerwehr ist ausgerückt, weil die Sirenen geplärrt haben. Die Sirenen alarmieren nämlich die freiwilligen Feuerwehren - sonst müsste die Einsatzzentrale ja alle Feuerwehrmänner und -frauen einzeln anrufen.

      Was die Warn-Apps angeht: Wenn es NINA für ältere Androidversionen gab, dann können doch für ältere Handys diese Versionen (auch offiziell) zur Verfügung gestellt werden. Die gibt es ja schließlich noch und können im Internet frei runtergeladen werden.
      ~ Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein. ~
    • Leseratte wrote:

      Wenn es NINA für ältere Androidversionen gab, dann können doch für ältere Handys diese Versionen (auch offiziell) zur Verfügung gestellt werden.
      Und wenn die alte WarnÄpp mit der neuen nicht mehr kompatibel ist? Oder die alte WarnÄpp systembedingt Sicherheitslücken hat?
      Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit. Erasmus von Rotterdam (1465/1469 - 1536)
    • Matou wrote:

      Ich verstehe grundsätzlich nicht, warum Geld für Apps rausgeschmissen wird, die viele Menschen gar nicht nutzen (können).

      Garfield wrote:

      Warum die Sirenen abgebaut wurden, versteh ich auch nicht. Das war doch robuste Technik, bestenfalls sogar noch mit Handkurbel zu bedienen und damit unabhängig von Strom oder gar Handynetzen.
      Das sehe ich auch so.

      Jetzt soll Herr Unger,Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe,entlassen werden.(Quelle)

      Was war denn anderes als ein Fehlschlag zu erwarten?Auf den öffentlichen Gebäuden wurden (zumindest hier in Berlin) schon vor sehr langer Zeit die Sirenen abgebaut.
      Die Handy-Alarmierung hat nicht funktioniert wie sie sollte.
      HALLO?-Das millionenfache SMS-Nachrichten zur gleichen Zeit die Netze überlasten und nicht funktionieren weiß doch jeder der schon mal zu Sylvester um 0:01 Uhr einen Neujahrsgruß verschicken wollte. :m(:
    • Wir wissen nun, warum die Warnapp versagt hat: Es gab 30 gleichzeitige Testalarme. Das war natürlich nur ein Problem des Tests. Wenn eine wirkliche Katastrophe wie eine Flut kommt, sprechen sich die Behörden natürlich vorher ab, wer die Warnung raus schickt. :irony:
      Wird schon ein Wrack ist ein Ort, an dem ein Schatz schlummert. - Alligatoah
    • hundefreund wrote:

      Wir wissen nun, warum die Warnapp versagt hat: Es gab 30 gleichzeitige Testalarme. Das war natürlich nur ein Problem des Tests. Wenn eine wirkliche Katastrophe wie eine Flut kommt, sprechen sich die Behörden natürlich vorher ab, wer die Warnung raus schickt. :irony:
      Was die Überlastung angeht:

      Es ist nur in Katatrophenfilmen so, daß Außerirdische oder Asteroide dei Welt bedrohen.

      Im realen Leben sind Katastrophen oder Unwetter eher regional. In HH bspw. kann es zwar
      zu gefährlichen Situationen bei Sturmflut kommen, die auch massive Maßnahmen wie die
      Evakuierung ganzer Stadtteile nach sich ziehen. Bei solchen Szenarien sind zumindest in
      der Warnphase Überlastungen nicht angezeigt.
      Zum einen deshalb nicht, weil die Warnungen auf klar geregelten Wegen abgesetzt werden
      und diejenigen, die sie absetzen, klar definiert sind. Zum anderen, weil die Bereiche, die von
      diesen Warnunge betroffen sind, überschaubar bleiben. Dazu kommt, daß die Alarmwege
      bei den Telekommunikationsgesellschaften Priorität haben (QoS). Von daher ist der Vergleich
      mit Silvester kein zulässiger.

      Fluten und Unwetter kommen nicht aus heiterem Himmel, deswegen sind die zuständigen
      Dienststellen schon Tage und Stunden vor einer evtl. Warnung im Bereitschaftsdienst und
      bereiten solche Sachen minutiös vor.
      Gerade Hamburg hat aus der Katastrophe von 1962 einiges gelernt, was noch heute dazu
      führt, daß solche Dinge permanent geübt und Planungen ständig revisioniert werden.

      In HH werden regelmäßig im Stadgebiet Blindgänger aus dem II.WK gefunden, die eine
      anschließende Evakuierung von Stadtgebieten nach sich ziehen, in denen neben Geschäften
      und Wohnungen auch Krankenhäuser, Altenheime, Schulen und Kindergärten liegen.
      Da reden wir von Zahlen von 1 - 75.000 Menschen aller Altersklassen und Mobilitäten.
      Diese Szenarien funktionieren entgegen der momentan öffentlich diskutierten Aufregung
      ganz professionell und gesittet. Und da ist die Vorwarnzeit Null und es ist keine Übung.

      Vor diesem Hintergrund ist viel von der Häme, die jetzt allenthalben ausgekübelt wird, einer
      massiven Unkenntnis der Verhältnisse und der heute üblichen Empörungskultur geschuldet
      und hat mit dem wirklichen Leben wenig zu tun.

      Wie immer eigentlich. Von nichts eine Ahnung und zu allem eine Meinung ist ja heute auch in
      der Presse der Standard. Der normale Bürger ist ja noch entschuldigt, schließlich kann nicht
      jeder alles wissen. Gleichwohl ist es nie verkehrt, vor gebrauch der Finger das Hirn einzuschalten.

      Die Medien jedoch sollten mal einen kurzen Blick in den Spiegel werfen, bevor sie baren Unsinn
      drucken oder senden. Zumindest einige Medien, insbesondere die mit den großen Buchstaben
      auf Seite 1. Oder sich endlich umbenenen in BLÖD.

      Ich kann es nur noch einmal wiederholen: Es sind Fehler gemacht worden, es ist einiges nicht
      bedacht worden und es hat einiges nicht funktioniert. Daraus kann man lernen und das wird
      auch passieren. Zumindest in HH ist der Lernprozeß schon im Gange.
      Und genau dafür sind solche Testszenarien da. Um Schwachstellen ausfzudecken, die im
      Katastrophenfall dann hoffentlich abgestellt sind.

      Dazu diente der Warntag. Er diente nicht der Volksbelustigung, auch, wenn einige das so
      aufgefaßt haben.
      Spontanität will wohlüberlegt sein.