Fehldiagnosen

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    • ich kann mir schon vorstellen, dass das noch alles im Spektrum liegt. Ich habe mittlerweile auch einige Autisten mit Borderline-Zügen kennengelernt. da kann sich auch schon einiges überschneiden. vor allem wenn die diagnose viel zu spät gestellt wird können sich im ungünstigen fall sehr destruktive verhaltensweisen entwickeln.

      die frage ist wohl eher, ob sich die therapeutin mit dem thema auskennt und darauf eingehen kann?

      DBT-Therapie kann auch helfen (wenn auch nicht alles daraus, ist auch kein Tipp "für jeden autisten"!)

      Ich hatte u.a. auch lange eine Borderline-Diagnose. Meine Therapeuten haben zwar damit gearbeitet aber auch immer gleichzeitig gesagt, dass meine Beziehungsgestaltung so garnicht dazu passen würde. Vielleicht ist das ein mögliches kriterium.
      ich verstehe aber ehrlich gesagt nicht so ganz, wieso du deine freundin so analysieren willst?
      im zweifelsfall ist auf jeden fall ein sehr ehrfahrener diagnostiker erforderlich und natürlich auch die offenheit der patientin wichtig, über mögliche traumata zu sprechen (damit meine ich nicht, dass man übergriffige erfahrungen berichten soll, sondern überhaupt sagen, dass dort (evtl) was ist usw.)
      Da es keinen Bluttest oder ähnliches gibt, wird eine rest-unsicherheit immer bleiben.
    • kastenfrosch wrote:

      Beziehungsgestaltung so gar nicht dazu passen würde.

      ...

      ich verstehe aber ehrlich gesagt nicht so ganz, wieso du deine Freundin so analysieren willst?
      Was meinst Du mit Beziehungsgestaltung genau?

      Ich möchte sie nicht analysieren und übe mich darin das auch nicht zu tun, deswegen frage ich ja um Rat und habe diesbezüglich meinen Eindruck etwas detaillierter geschildert. Ich war manchmal halt einfach schon in großer Sorge um sie, weil sie ein Mensch ist den ich sehr schätze.
    • maksa wrote:

      Was meinst Du mit Beziehungsgestaltung genau?
      Bei Borderlinern ist es in der Regel so, dass die Beziehungsgestaltung sehr instabil ist, z.B. kann es ziemlich schnell/abrupt zu einem Wechsel zwischen Glorifizierung und Verachtung einer Bezugsperson kommen. Bei Autisten hingegen ist sowas eher untypisch.

      Ich hoffe, es war ok, dass ich geantwortet habe.
    • maksa wrote:


      Meine Frage ist:
      Wie kann man ganz genau erkennen ob jemand evtl. z. B. eine Borderline-Störung hat oder nicht oder ob die obige Beschreibung Begleiterscheinungen von traumatischen Erfahrungen, Mobbing, evtl. Missbrauchserfahrung etc. sekundär resultierend vom Asperger-Syndroms sind?
      der/die/das adressierte 'man' soll ein Diagnostiker mit wissenschaftlicher Qualifikation sein oder 'jederman' :question:
    • Pechblende wrote:

      warum willst du diese Rolle übernehmen
      Ich übernehme keine Rolle.

      maksa wrote:

      Ich möchte sie nicht analysieren und übe mich darin das auch nicht zu tun, deswegen frage ich ja um Rat und habe diesbezüglich meinen Eindruck etwas detaillierter geschildert. Ich war manchmal halt einfach schon in großer Sorge um sie, weil sie ein Mensch ist den ich sehr schätze.
      Das geht doch jetzt recht klar aus dem obigen Satz hervor.

      maksa wrote:

      ... mir geht es hier jetzt eher um die Freundin ... und wer dazu vielleicht etwas Wissenswertes beitragen kann aus Sicht des AS und ob das oben Beschriebene noch im Erfahrungsspektrum des AS ist.
      Bitte keine Diagnostik-Fachsimpelei, mir ist meine Frage ernst, sonst hätte ich sie nicht gestellt. Danke.
    • maksa wrote:

      Grübler_1988 wrote:

      kann es ziemlich schnell/abrupt zu einem Wechsel zwischen Glorifizierung und Verachtung einer Bezugsperson kommen
      Das verstehe ich nicht ganz, kannst Du einige konkrete Beispiele nennen?
      Es fällt mir schwer, spontan irgendwelche Beispiele zu nennen. Soweit ich weiß, kann bei Borderlinern der kleinste Auslöser (z.B. der Partner vergisst beim Satz "Guten Morgen, mein Schatz" der Borderlinerin lächelnd ins Gesicht zu schauen) bereits ausreichen um massiv getriggert zu werden und somit emotional von einem Extrem zum anderen Extrem zu wechseln. Der Partner wird dann nicht mehr glorifiziert, sondern verachtet. Bei Borderlinern gibt es typischerweise keine Abstufungen, sondern sie leben immer zwischen zwei Extremen.

      The post was edited 1 time, last by Grübler_1988 ().

    • Grübler_1988 wrote:

      emotional von einem Extrem zum anderen Extrem zu wechseln
      Findet der Wechsel dann unmittelbar statt, also z.B. direkt nach dem Satz oder dem fehlenden Lächeln, oder durch eine daraus resultierende Diskussion die diesen Wechsel provoziert?

      Könnte die Ursache auch allgemeines Misstrauen sein?

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    • maksa wrote:

      Findet der Wechsel dann unmittelbar statt, also z.B. direkt nach dem Satz oder dem fehlenden Lächeln, oder durch eine daraus resultierende Diskussion die diesen Wechsel provoziert?
      Ich weiß nicht, ob man das so strikt trennen kann. Wenn Emotionen so extrem wechseln, bleibt eine Diskussion eigentlich nicht aus.

      maksa wrote:


      Könnte die Ursache auch allgemeines Misstrauen sein?
      Eher ein Ur-Misstrauen. Bei Borderline werden als Ursache traumatische Erlebnisse in der Vergangenheit (v.a. in der Kindheit) vermutet.
    • kastenfrosch wrote:

      vor allem wenn die diagnose viel zu spät gestellt wird können sich im ungünstigen fall sehr destruktive verhaltensweisen entwickeln.
      Das denke ich auch. Grade wenn gelernt wird, dass man der eigenen Wahrnehmung und Intuition nicht trauen kann, diese als falsch angesehen wird, weil sie nicht zur vorgegebenen Norm passt. Das kann Kinder auch sehr aus der Bahn werfen (RW) und Misstrauen etc. schüren (RW).
      Hast du schon mal daran gedacht, dass es auch Asperger mit Traumta gibt z.B.
    • maksa wrote:

      Meine Frage ist: Wie kann ich ganz genau erkennen ob jemand evtl. z. B
      Kannst du nicht. Das können nicht Mal Therapeuten, wenn sie nicht aut die Themen geschult sind.
      Ich empfinde das "über dritte hinweg selbst-diagnostizieren" überheblich, auch wenn es vermutlich besorgt gemeint ist. Zum Einen werden dritten ungefragt mögliche Laien-Diagnosen unterstellt. Zum Anderen wird dadurch sehr viel über dritte geurteilt, gewertet und behauptet.
      Ich würde das alles andere als toll finden, wenn man das über mich machen würde.

      Selbst wenn du mit diesen Laien-Diagnosen über andere richtig liegen würdest, was hast du davon? Und was hat sie davon? Im Moment kommt es mir eher so vor, als hätte das hauptsächlich eigennützige Zwecke und wenn es einem nur das Gefühl gibt, vermeintlich zu helfen.
      Vor allem lese ich hier nichts davon, dass sie überhaupt gefragt wurde ob sie möchte, dass du dich da einmischt. Und, ob sie möchte dass du online über sie hinweg mit anderen über sie schreibst. Als Freunde sollte man doch miteinander reden und nicht übereinander.

      Egal ob sie Autismus hat, oder Borderline, ein Trauma oder was auch immer, ist es wichtig Personen zu haben die einem Vertrauen geben, Verlässlichkeit. Wenn sie nichts hiervon weiß, verheimlichtst du es ihr entweder. Oder du sagst es ihr hinterher, was je nach vermuteter Diagnose sehr schlimm für sie sein kann. Ich vermute, dass du ihr nur helfen willst, aber man kann über niemamden hinweg entscheiden ihm zu helfen. Sei für sie da, sei ihr die Hilfe die sie möchte, unabhängig was sie haben könnte. Das hilft ihr mehr als (vermutlich) hinter ihrem Rücken nach Diagnosen zu suchen.

      Wenn du Verhalten von ihr nicht verstehst, sprich mit ihr darüber, nicht mit uns.
      Toleranz ist, wenn Toleranz kein Thema sein muss.

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    • maksa wrote:

      ob das oben Beschriebene noch im Erfahrungsspektrum des AS ist.
      Was änderte es, wenn hier jemand (also ein Laie) schriebe, es sei nicht mehr wie bei AS? Nichts, denn Deine Freundin will ja nicht zu einem Psychiater, und da geht sie ja wohl auch nicht hin, wenn Du ihr sagst "ja aber in einem Internetforum hat jemand geschrieben, dass...". Ob sie möglicherweise zusätzlich zu AS noch Borderlinerin oder bipolar (wegen der heftigen Stimmungsschwankungen könnte man auch daran denken) oder sonstwas ist, wirst Du hier nicht erfahren, und es wäre für Deine Freundin auch völlig egal, da sie es - wie Du schreibst - ja garnicht wissen will.
    • Als ich Menschen kennenlernte die ihre Störungen therapeutisch in den Griff bekommen hatten, was ich erstaunt darüber, wie viele Ähnlichkeiten die einzelnen untereinander haben.
      Wobei hier auch unterschieden werden muss, was ist ähnlich
      bezüglich der Störung und wie sie sich auf die eigene Wahrnehmung auswirkt
      bezüglich der Empfindlichkeiten zu dem, was aus der Umwelt einem entgegengebracht wird
      bezüglich der Reaktionen der Umwelt auf die eigene Störung
      bezüglich der Umwelt auf eigene Reaktionen auf das, was von der Umwelt einem entgegengebracht wird.

      Es ist völlig egal, ob überhaupt schon eine psychische Störung oder Krankheit vorliegt oder nicht, immer wieder z.B die eigene Wahrnehmung abgesprochen zu bekommen, führt garantiert zu einer oder einer weiteren Störung oder Krankheit.
      Ständiges entmutigt werden - egal ob durch überängstliches Umfeld oder destruktives "Nicht gut genug", Koppelung von Leistungs- bzw Verhaltensforderungen an "Liebe", auch ein unberechenbar ambivalentes Umfeld führen zu Beziehungs-Störungen, die sich unterschiedlich zeigen können, usw.usw.

      Das eigene Gefühls-Erleben einer "irren Umwelt" unterscheidet sich hier nicht.
      Was das aber in Folge an inneren "Erklärungsversuchen" ergibt, und welche Verhaltensweisen zur "emotionalen Selbstverteidigung" unbewusst "gewählt" werden,
      hängt wohl wieder von vielem ab (von genetisch bis Zufall).

      Betrachtet man AS als "nur" anderen Neurotyp, kann sich, je nach Umfeld, wie bei NTs auch, so ziemlich jeder Störung "draufsetzten".
      NT-Depression/AS-Depression...
      Grundsätzlich gleich - nur ein paar Unterschiede.

      Betrachtet man AS als Störung, dann wäre das ein individuell schon angeborener Mix mit Elementen aus allen möglichen psychischen Störungen,
      betrachtet man AS als Krankheit, wäre das ein Mix aus diversen psychischen Krankheiten.

      Wenn AS ein anderer Neurotyp ist, bleibt der, wenn diese Störungen bzw Krankheiten behandelt werden.
      Wobei hier AS ja bliebe und am besten Bestandteil der Therapie wäre, um ein paar Unterschiede im therapeutischen Vorgehen zu berücksichtigen UND schon mal einen geeignetere Umgang MIT dem eigenen AS zu lernen, um therapeutisch besser und schneller voran zu kommen. Oder eben erst das andere und dann alles zu AS.

      Wenn AS eine Störung oder Krankheit ist, müsste das verschwinden, wenn ALLE damit verbundenen Störungen und Krankheiten einzeln weg-therapiert wurden.

      So oder so käme man um Therapie nicht drumherum. Bei der AS im ersten Fall das Kleinste der Probleme wäre. Und im anderen Fall dann auch mit weg wäre.

      Aber, egal was die "eigentliche" Ursache" ist, was die Folgen, selbst für die gesündesten, ungestörtesten Menschen ist gestörtes Verhalten eine Herausforderung , die sie ja erleben und das bei Ihnen mindestens Verwirrung, aber oft heftige Gefühle auslöst, mir denen SIE dann irgendwie klarkommen müssen - oder sich, wenn nicht - davon abgrenzen müssen, um nicht selbst eine oder weitere Störungen zu entwickeln.
      Ein Depressiver Mensch, den Angehörige da ja nicht heraus holen können, sorgt bei diesen für Angst, Hilflosigkeit, Verweiflung. Nicht umsonst heißt es, Depression sei "ansteckend". Sind Kinder dem ausgesetzt, erleben sie sich als " nie gut genug".
      Die Unberechenbarkeit von Bordeline, Bipolar, Psychosen, kann andere traumatisieren, vor allem wenn es die Kinder sind, Kinder narzisstischer Eltern kommen nie "ungestört" da heraus....

      um dann im Verlauf des Lebens mit ihrem Verhalten zu irritieren, weiteres "einzukassieren", und - verständlich - auch auf Abwehr zu stoßen.

      Jede Diagnose ist nur die Überschrift bzw der Titel über ein ganzes Leben und hunderttausende Erlebnisse und Gefühle und den Versuch, dabei irgendwie das eigene Ich zu bewahren und zu schützen. Ein Titel, der vergeben wird, je nachdem, was die "Lesenden" individuell davon inhaltlich erfassen und was sie davon für wichtig darin halten.
      Aber DAS hilft erstmal weder den "Diagnostizierten" noch denen, die mit ihnen umgehen wollen/sollen.
      Im therapeutischen Setting helfen sie, einen Anfang zu finden für die Arbeit daran, wie das Leben besser werden kann.
      Allgemein kann es allen helfen, etwas entspannter und hoffnungsfreudiger in die Zukunft zu blicken. Aber ohne die jetzt notwendige Arbeit für diejenigen, die eine Störung entwickelt haben, ändert sich nichts.
      Und dann ist es für die, die daran verzweifeln, vor allem wenn sie mit eigenen "kämpfen", einfach gesünder, sich emotional und auch real abzugrenzen. Weil sich sonst schnell die dazu passenden Co-Störungen entwickeln können (so sie nicht schon "mitgebracht" wurden und wieder "aktiviert werden").
      Wie bei Alkoholabhängigkeit die Co-Abhängigkeit.
      Davor schützen Freundschaft und Liebe nicht.
      Gegen ein ganzes Leben eines anderen kann man nicht "anlieben" oder "dagegen anfreunden".
      Man kann sich nur mit jemandem und mit dem ganzen bisherigen Leben be- und anfreunden.
      Aber da, wo der andere nicht mit sich und seinem Leben befreundet ist, wird das von diesen zur Abwehr DESWEGEN führen. Wer findet schon gut, wenn andere akzeptieren und mögen, was man bei sich selbst nicht mag und am liebsten weg haben will ?

      Alles nicht so einfach.
      Liebe braucht Mut
      worldometers.info/
      Gegen Komplexität kann man nicht demonstrieren (scobel)
      ted.com/talks/stephanie_busari…urce=facebook&language=de
      youtube.com/watch?v=I79fZFvz9JA
    • MangoMambo wrote:

      Hast du schon mal daran gedacht, dass es auch Asperger mit Traumata gibt z.B.
      Ja, das ist meine Vermutung und deshalb möchte ich ja gerne wissen, ob jemand aus AS-Sicht mir erklären kann, woran ich den Unterschied zu einer Borderline-Symptomatik (denn ich kenne mich damit nicht aus) als 'unwissender Laie' erkennen kann ...


      @Seelenlos ... ohne die Absicht zu verfolgen eine 'Laien-Diagnose' zu stellen, denn davon halte ich rein gar nichts! Und ich denke dies ist hier auch über mich bekannt, dass ich nichts von Laien-Diagnosen und Selbstdiagnosen halte.

      Seelenlos wrote:

      Ich empfinde das "über dritte hinweg selbst-diagnostizieren" überheblich, auch wenn es vermutlich besorgt gemeint ist. Zum Einen werden dritten ungefragt mögliche Laien-Diagnosen unterstellt.
      Das ist nicht überheblich, denn ich diagnostiziere nicht und ich stelle auch keine Laien-Diagnosen und habe auch hier darum gebeten, dies nicht zu tun!

      Ich suche Rat von Menschen aus dem AS die evtl. etwas dazu aus eigener Erfahrung berichten können oder einen hilfreichen konstruktiven Hinweis zur Thematik einer Situation wie meine oben beschriebene geben können.

      Danke an @L84 und @kastenfrosch für Hinweise dieser Art.

      ... und nochmals ich weiß, um die Wichtigkeit professioneller diagnostischer Abklärung, diese Art der Zurechtweisung ist bei mir nicht nötig und ich wurde bereits dankbarerweise darauf hingewiesen:

      Pechblende wrote:

      eine ganz genaue Erkenntnis wird wohl nur einem qualifizierten Diagnostiker und auch nicht mit Unfehlbarkeitsanspruch möglich sein
      Ein Rat zu suchen ist nicht überheblich. Das ist auch aus meiner Fragestellung ersichtlich und ich habe mehrere Male klar betont, dass es mir nicht um eine 'Laiendiagnose' meinerseits geht!

      HCS wrote:

      Was änderte es, wenn hier jemand (also ein Laie) schriebe, es sei nicht mehr wie bei AS? Nichts
      Korrekt. Das weiß ich.

      HCS wrote:

      Ob sie möglicherweise zusätzlich zu AS noch Borderlinerin oder bipolar (wegen der heftigen Stimmungsschwankungen könnte man auch daran denken) oder sonstwas ist, wirst Du hier nicht erfahren
      Das erwarte ich auch gar nicht. Ich kenne mich mit der Thematik Borderline oder Bipolar nicht aus, deswegen frage ich ja um Rat.

      Seelenlos wrote:

      hauptsächlich eigennützige Zwecke
      Da täuscht Du Dich! Ich habe davon keine eigennützigen Zwecke und schon gar nicht hauptsächlich. Bitte urteile nicht über meine Beweggründe, auch wenn sie Dir nicht gefallen mögen.
      Dennoch danke ich Dir für Deine Offenheit!

      Seelenlos wrote:

      Vor allem lese ich hier nichts davon, dass sie überhaupt gefragt wurde ob sie möchte, dass du dich da einmischt.
      Das stimmt. Aber ich schreibe auch nicht über sie in persona, sondern habe anonym eine Situation geschildert und um hilfreichen Rat aus AS-Perspektive gebeten, wo sollte ich dies bitte tun, wenn nicht hier.

      Das stimmt, ich sollte mich nicht oder möglichst wenig einmischen. Danke für diesen wesentlichen Hinweis!

      Seelenlos wrote:

      Als Freunde sollte man doch miteinander reden und nicht übereinander.
      Genau. Deswegen lerne ich hier ja was dazu, um ihr vielleicht einen Tip geben zu können, über den sie sich dann wie bereits öfter mal in einem Gespräch dankbar freut. Und ich betone nochmals mir geht es hier nicht um mich, sondern, dass es einem Menschen möglichst ganz gut geht, weil dieser Mensch sich das wünscht.

      Seelenlos wrote:

      Ich vermute, dass du ihr nur helfen willst, aber man kann über niemanden hinweg entscheiden ihm zu helfen. Sei für sie da, sei ihr die Hilfe die sie möchte, unabhängig was sie haben könnte.
      Auch das stimmt. Danke nochmals für Deine Offenheit, das weiß ich sehr zu schätzen!

      Seelenlos wrote:

      sprich mit ihr darüber, nicht mit uns.
      Erstens kannst Du nicht wissen und mögest deshalb auch bitte nicht beurteilen ob und mit wem ich darüber spreche und zweitens sprich für Dich selbst, aber nicht in einem meinungsverstärkendem autoritären Plural und verbiete mir nicht hier im Forum, die Fragen zu stellen, die ich gerne stellen möchte!

      ( :) ... hab schon verstanden wie du das gemeint hast, also auch dafür danke.)

      Also zusammenfassend: Ich suche hier Rat von AS-Erfahrenen die zu meiner einleitend anonym beschriebenen Situation hilfreiche Hinweise geben können. Ich stelle keine Laien-Diagnose und beabsichtige dies auch nicht und es steht mir frei Fragen zu stellen und es steht jedem frei darauf zu antworten oder eben nicht, ohne zu urteilen, zu verbieten und zu kritisieren.

      :) Danke.

      The post was edited 1 time, last by maksa ().