Neuer Job

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    • Hallo,
      monatelang war ich arbeitslos. Ich bin gar nicht mehr an Arbeitsabläufe, Routinen und das frühe aufstehen gewöhnt.

      Morgen soll ich einen Lehrgang von der Arbeitsagentur beginnen.

      Jetzt habe ich total Angst um diese Uhrzeit regelmäßig aufzustehen und die unterschiedlichen Arbeitsbedingungen zu erfüllen.

      Wie kriege ich das Aufstehen hin? Habe im Schlaf so manchen Wecker ausgemacht und habe weiter geschlafen...

      Markus
    • Glückwunsch zum Neustart! Ich wünsche dir viel Spaß und viel Erfolg.

      Ich war noch viel länger arbeitslos und startete dann auch wieder mit einer Vollzeit Weiterbildung. Es hat schon ein bisschen gedauert, bis ich mich wieder dran gewöhnt hatte, täglich früh aufzustehen und zu lernen. Es war anstrengend, aber es ging gut und ich habe anschließend auch wieder einen Job gefunden.

      Ich habe auch schon Wecker ausgemacht ohne es zu merken, daher befindet sich mein Wecker jetzt in einem anderen Raum. Ich muss also definitiv aufstehen, um den Wecker auszumachen. Außerdem habe ich mir anfangs zwei Wecker gestellt, das brauchte ich dann aber gar nicht.
      Alles was du sagst, sollte wahr sein. Aber nicht alles was wahr ist, solltest du auch sagen.
      Voltaire
    • Mit meinen Glückwünschen halte ich mich gezielt zurück. Was heißt hier "Lehrgang"? Ist es eine Maßnahme vom Arbeitsamt, in die man reingezwungen wird?



      Markus7733 wrote:

      Wie kriege ich das Aufstehen hin? Habe im Schlaf so manchen Wecker ausgemacht und habe weiter geschlafen...
      Den Wecker mehrfach einstellen im Schlummermodus. Beim ersten Mal wacht man auf und kann aber noch bis zum zweiten oder dritten Mal weiterschlafen.

      The post was edited 1 time, last by da_hooliii ().

    • Glückwunsch zum Neustart.

      Stell den Wecker einfach weiter weg von deinem Bett auf, dann musst du aufstehen, um ihn aus
      zu schalten. So habe ich es auch immer gemacht, denn mir ist es auch schon mal passiert, dass
      ich den Wecker ausgeschaltet habe und einfach weiter geschlafen habe.
    • 2hoch8 wrote:

      Markus7733 wrote:

      Jetzt habe ich total Angst um diese Uhrzeit regelmäßig aufzustehen
      Frühs aufstehen müssen die meisten Leute, die arbeiten. Klingt als wärst du zu faul.
      nein. Das ist eine durchaus gute Sorge, denn die ist Ausdruck des Verantwortungsgefühls.

      @Markus7733: mir hilft genau diese Angst, den Wecker zu überhören oder aus sonstigen Gründen zu verschlafen, morgens aufzustehen. Meist bin ich 2Minuten vorm Wecker wach. War von März bis August auch nahezu durchgehend wegen Corona daheim und hatte wahnsinnige Angst, an dem Punkt zu versagen. Aber genau das hat mir geholfen. Viel Erfolg!
    • Was soll "faul sein" überhaupt sein? Entweder hat man Antriebsschwächen oder Depressionen oder Ängste oder die eigene Chronobiologie passt nicht in die heutige Arbeitswelt. Es gibt Menschen, deren innerer Tag mehr als 24 Stunden hat, was bedeutet, dass sie später müde werden und dementsprechend später aufstehen müssen, um gesund und leistungsfähig zu bleiben. Es gibt auch Menschen, die mehr oder weniger Schlaf brauchen. Wir sind nun mal nicht alle gleich. Ich glaube, die wenigsten Menschen sind wirklich "faul" im Wortsinne.
      Und unempathisch finde ich es auch @2hoch8, jemandem zu sagen, er wäre faul, wenn dieser sagt, dass er Angst hat, etwas für ihn Ungewohntes hinzubekommen. :frown:
    • Chamäleon wrote:

      Es gibt Menschen, deren innerer Tag mehr als 24 Stunden hat, was bedeutet, dass sie später müde werden und dementsprechend später aufstehen müssen, um gesund und leistungsfähig zu bleiben. Es gibt auch Menschen, die mehr oder weniger Schlaf brauchen. Wir sind nun mal nicht alle gleich. Ich glaube, die wenigsten Menschen sind wirklich "faul" im Wortsinne.
      Danke für Deine Ausführungen, @chameleon!

      Ich bin Medizinerin und verfüge - als selbst von einer genetisch bedingt weit von der Norm abweichenden Chronobiologie - über gewisse Kenntnisse in der Schlafmedizin.

      Nicht jeder ist von seinem naturgegebenen Schlaf-Wach-Rhythmus für das Aufstehen am frühen Morgen gut geeignet. Und nicht jeder, der spät aufsteht, ist automatisch ein Langschläfer.

      Leider leben wir aber in einer Gesellschaft, die frühes Aufstehen als Tugend betrachtet. Dass das für mindestens ein Drittel der Bevölkerung gesundheitlich nicht gerade zuträglich ist, weil die betroffenen Personen damit ständig gegen ihre innere Uhr leben müssen, wird leider immer noch weitgehend ignoriert.

      Um sich mit dem frühen Aufstehen aber wenigstens besser zu arrangieren, könnte Dir ggf. die Etablierung und Befolgung von Schlafhygieneregeln
      helfen, @Markus7733.

      Die hier im Thread mehrfach vorgeschlagene Maßnahme, den Wecker weiter weg vom Bett zu platzieren, ist auch eine gute Idee.

      Ich wünsche Dir alles Gute.

      The post was edited 2 times, last by Input ().

    • Markus7733 wrote:

      Wie kriege ich das Aufstehen hin? Habe im Schlaf so manchen Wecker ausgemacht und habe weiter geschlafen...
      Ich bin gestern zufällig über diesen Trick gestolpert. Unbewusst hab ich das schon immer so gemacht, seit ich einen Handywecker habe. Und es macht das Aufstehen wirklich sehr viel einfacher :nod:
      Das Wichtigste ist es, nie mit dem Anfangen aufzuhören. - Albert Einstein
    • Das mach ich auch so. ^^
      Da entfällt komplett der Drang, den Wecker auszumachen und weiterzuschlafen, man will ja den schönen Song zuende hören. :prof: :d
      "Das ganze Unglück der Menschen rührt allein daher, daß sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben vermögen." ~ Blaise Pascal
    • Akustische Wecker stressen mich total. Bei mir funktioniert Licht zum Wecken, und dann gibt es noch Vibration. Mein Fitnesstracker (Armband) kann durch Vibration wecken, davon bin ich bisher zu 100% wachgeworden.
      Alles wird galaktisch gut.
    • da_hooliii wrote:

      Mit meinen Glückwünschen halte ich mich gezielt zurück. Was heißt hier "Lehrgang"? Ist es eine Maßnahme vom Arbeitsamt, in die man reingezwungen wird?
      Da schließe ich mich an. Der Titel des Threads klang für mich wesentlich besser als der Eröffnungsbeitrag selbst. Gerade wenn der Lehrgang vielleicht nicht selbst gewählt oder gewünscht ist, finde ich die Gedanken dazu umso verantwortungsvoller und bedachter. Es kann schließlich sehr, sehr schwer sein, sich tragfähige neue Routinen anzueignen, gerade dann, wenn man in den entsprechenden Bereich gar nicht unbedingt möchte. Den Autor dann als "faul" zu bezeichnen, ist meiner Ansicht nach einfach unreflektiert und daneben.

      Chamäleon wrote:

      Was soll "faul sein" überhaupt sein? Entweder hat man Antriebsschwächen oder Depressionen oder Ängste oder die eigene Chronobiologie passt nicht in die heutige Arbeitswelt. Es gibt Menschen, deren innerer Tag mehr als 24 Stunden hat, was bedeutet, dass sie später müde werden und dementsprechend später aufstehen müssen, um gesund und leistungsfähig zu bleiben. Es gibt auch Menschen, die mehr oder weniger Schlaf brauchen. Wir sind nun mal nicht alle gleich. Ich glaube, die wenigsten Menschen sind wirklich "faul" im Wortsinne.
      Ich gehöre selbst zu den "Eulen" und stimme hier voll zu. Und ja, Depressionen spielen bei Antriebsschwäche oft eine große Rolle. Wiederholte Erfahrungen von Scheitern und Misserfolg können es zudem schwierig machen, zuversichtlich und motiviert an ein neues Projekt heranzugehen. Gar nicht so selten gibt es außerdem auch gesundheitliche Probleme, etwa Stoffwechselstörungen, für die es schwer sein kann, einen Arzt zu finden, der das wirklich mal gründlich abklärt.
      From my youth upwards my spirit walk'd not with the souls of men. (...)
      My joys, my griefs, my passions, and my powers, made me a stranger.
    • Leonora wrote:

      da_hooliii wrote:

      Mit meinen Glückwünschen halte ich mich gezielt zurück. Was heißt hier "Lehrgang"? Ist es eine Maßnahme vom Arbeitsamt, in die man reingezwungen wird?
      Da schließe ich mich an. Der Titel des Threads klang für mich wesentlich besser als der Eröffnungsbeitrag selbst. Gerade wenn der Lehrgang vielleicht nicht selbst gewählt oder gewünscht ist, finde ich die Gedanken dazu umso verantwortungsvoller und bedachter. Es kann schließlich sehr, sehr schwer sein, sich tragfähige neue Routinen anzueignen, gerade dann, wenn man in den entsprechenden Bereich gar nicht unbedingt möchte.
      Ok - es hat tatsächlich noch jemand außer mir gemerkt ^^ Lehrgang vom Arbeitsamt ist nichts Positives. Das ist meistens eine Maßnahme, die vom Arbeitsamt vorgeschrieben wurde. Teilweise ist so ein Lehrgang weit unter dem Leistungsniveau der meisten Teilnehmer. Man wird z.B. einfach in einen Kurs gesteckt in denen man Excel auf Anfängerniveau lernen soll obwohl man ein Profi ist. Der Sinn dieser Lehrgänge ist, dass man "beschäftigt" wird egal wie und aus den Statistiken von Arbeitslosen rausfällt.