Online-Umfrage zur Nicht-Inanspruchnahme von Autismus-Therapie (Hinderungsgründe und Hindernisse im Erwachsenenalter)

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    • Online-Umfrage zur Nicht-Inanspruchnahme von Autismus-Therapie (Hinderungsgründe und Hindernisse im Erwachsenenalter)

      Hallo liebe Mitglieder!

      Mein Name ist Fjodor Ostojic und ich studiere "Soziale Arbeit" an der FH Münster. Ich suche Teilnehmerinnen und Teilnehmer für meine Studie zum Thema "Nichtinanspruchnahme von Autismus-Therapie: Hinderungsgründe und Hindernisse im Erwachsenenalter". In der Befragung geht es um Autismus-Therapie als Leistung der Eingliederungshilfe, wie sie in sogenannten Autismus-Therapie-Zentren bzw. Autismusambulanzen stattfindet. Die Untersuchung ist Bestandteil meiner Masterarbeit.

      Erwachsene bilden im Vergleich zu Kindern und Jugendlichen eine deutliche Minderheit im Klientel von Autismus-Therapie-Zentren. Das Ziel dieser Studie ist, Ursachen dafür zu ergründen und mögliche Handlungsbedarfe aufzudecken.

      Die Umfrage richtet sich also an volljährige Personen mit Autismus, die aktuell keine Autismus-Therapie in einem Autismus-Therapie-Zentrum wahrnehmen. Abgefragt werden Informationen zu Ihrer Lebenssituation und Gründe der Nichtinanspruchnahme einer Autismus-Therapie.

      Die Beantwortung des Fragebogens dauert circa 5 Minuten. Die Teilnahme erfolgt völlig anonym.

      Hier der Link zum Online-Fragebogen: https://www.questionpro.com/t/AQ7wVZia8l

      Vielen Dank für Ihr Interesse! Ich freue mich über jede Teilnahme!
    • Hmm, hab's gerade durchgeklickt. War unerwartet schnell vorbei, vielleicht hätte ich doch nicht der Einfachheit halber "ich stehe auf einer Warteliste" anklicken sollen (Antrag ist gestellt). Ich verstehe jedenfalls nicht, wie man daraus jetzt Hinderungsgründe schließen kann, ich hatte erwartet dass man diese noch schriftlich ausführen kann.

      • Mangel an Therapiemöglichkeiten für Erwachsene (als ich das erste Mal bei dem ATZ anrief wurde gefragt, wie alt denn mein Kind sei, für Erwachsene gab es schlicht keine Angebote)
      • Mangel an Therapieplätzen im Allgemeinen
      • Dank Corona noch längere Wartezeiten, man konnte mir nicht einmal sagen ob es sich um Monate oder Jahre handeln würde, da die Entwicklungen aufgrund von Corona nicht abschätzbar seien
      • Hohe Hürden (warum muss das erst von der Eingliederungshilfe bewilligt werden?), was zu noch weiteren Wartezeiten führt
    • Mein Gedächtnis ist nicht das Beste, aber.....ich fand es ging wenig um Hinderungsgründe und Hindernisse im Erwachsenenalter?


      Die Frage mit der Deutschkenntniss hat mich echt irritiert - mein Deutsch ist gut (Muttersprache), aber nicht hervorragend...? Ich hatte in der Schule mit Deutsch immer schwer zu kämpfen..... Was ist der Sinn dieser Frage?
    • Danke an alle für das Feedback!

      an L84: "Ich stehe auf einer Warteliste" führt dazu, dass die Umfrage beendet wird, weil das impliziert, dass die Inanspruchnahme eines ATZs in Gang gesetzt ist. Dass ich daraus nicht auf Hinderungsgründe schließen kann, ist natürlich korrekt.

      an ChCh und Vulkan: Das ist nicht böse gemeint. Es geht darum, unseriös ausgefüllte Daten herauszufiltern. Sowas kommt leider vor.

      an Wolke(n) am Himmel: Die Frage nach den Deutschkenntnissen bezieht sich darauf, dass mangelnde Sprachkenntnisse ein Barriere bei der Inanspruchnahme von Angeboten darstellen können.
      Je nach Beantwortung des Fragebogens, fällt er kürzer oder länger aus. Ich vermute, dass Ihr Eindruck damit zusammenhängt.

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    • Fjodor wrote:

      an ChCh und Vulkan: Das ist nicht böse gemeint. Es geht darum, unseriös ausgefüllte Daten herauszufiltern. Sowas kommt leider vor.

      Nehmen Sie denn an dass jemand, der die Fragen nicht wahrheitsgemäß beantwortet hat, an der Stelle dann Skrupel bekommt und mitteilt, dass er zuvor gelogen hat?

      Oder dass er dann aufgrund der Frage die vorherigen Antworten korrigiert?
      Most great people have attained their greatest success just one step beyond their greatest failure.

      Napoleon Hill

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    • ifi wrote:

      Nehmen Sie denn an dass jemand, der die Fragen nicht wahrheitsgemäß beantwortet hat, an der Stelle dann Skrupel bekommt und mitteilt, dass er zuvor gelogen hat?
      Es gibt Leute, die klicken sich durch so Fragebögen nicht um absichtlich zu lügen, sondern einfach um zu wissen, was für Fragen da kommen. Und die geben dabei nicht ihre wahren Antworten an. Wenn man fair ist, bricht man dann einfach auf der letzten Seite ab.
      Wird schon ein Wrack ist ein Ort, an dem ein Schatz schlummert. - Alligatoah
    • Erwachsene sehe ich nicht unnedingt als Minderheit bei Autismus Therapien, sondern es gibt nach meiner Erfahrung für Erwachsene weniger solcher Angebote. Deswegen finde ich die Sichtweise bzgl. der Minderheit und der nicht in Anspruchnahme nicht richtig. Um etwas nicht in Anspruch zu nehmen, müsste ja überhaupt erst das Angebot ausreichend vorhanden sein.

      Was ist bei "Welche Autismus Diagnose haben Sie" mit Autismus Spektrum Störung gemeint? Und warum kann man "keine Diagnose" angeben?
      Warum gibt es bei "Wo wurde die Diagnose gestellt" nicht Autismus Ambulanz als Möglichkeit?
      Warum wird man nach "chronischen Erkrankungen oder Behinderungen" gefragt? Oder ist damit zusätzlich zum Autismus gemeint?
      Bei der Frage nach warum fände ich "ich bin an einer Therapie interessiert, aber es gibt kein Angebot in meiner Region" als Option gut. Erschwerende Faktoren sind für mich nicht das gleiche, wie keine Möglichkeit zu haben.
      Wie kommt man zu den Fragen nach Zugangsbarrieren und Hindernissen? Beim ersten Ausfüllen hatte ich diese Fragen nicht.
      Was ist bei Hindernissen mit "ich leide an einer chronischen Erkrankung oder Behinderung die mich in meiner Mobilität einschränkt gemeint? Auch Autismus?
      Wer mit Absicht falsche Angaben macht, kann auch bei der Frage ob man ehrlich war, lügen.

      Ich finde es kontraproduktiv, dass die Umfrage anscheinend anders verläuft, je nachdem was man auswählt. Manchmal versteht man vielleicht eine Frage oder die Auswahlmöglichkeiten falsch und dann kann man an gar nicht dieselben Fragen beantworten wie manch andere Teilnehmer.
      Toleranz ist, wenn Toleranz kein Thema sein muss.

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    • Fjodor wrote:

      an L84: "Ich stehe auf einer Warteliste" führt dazu, dass die Umfrage beendet wird, weil das impliziert, dass die Inanspruchnahme eines ATZs in Gang gesetzt ist. Dass ich daraus nicht auf Hinderungsgründe schließen kann, ist natürlich korrekt.
      Ich hatte es angeklickt weil die Formulierung meiner Situation noch am ehesten entsprach, aber ja, es war wohl ein Fehler.

      Ich stehe noch nicht auf einer Warteliste sondern hatte bereits einen Antrag/Fragebogen an das ATZ ausgefüllt und von diesem wiederum nun die Aufforderung bekommen, enstprechende Papiere bei der Eingliederungshilfe einzureichen.

      Es könnte sein, dass das niemals von der Eingliederungshilfe bewilligt werden wird oder ich auf ewig zwischen verschiedenen Leistungsträgern hin- und hergeschickt werde und einen solchen Hinderungsgrund würdest Du dann auch nie erfahren.
    • ifi wrote:

      Fjodor wrote:

      an ChCh und Vulkan: Das ist nicht böse gemeint. Es geht darum, unseriös ausgefüllte Daten herauszufiltern. Sowas kommt leider vor.
      Nehmen Sie denn an dass jemand, der die Fragen nicht wahrheitsgemäß beantwortet hat, an der Stelle dann Skrupel bekommt und mitteilt, dass er zuvor gelogen hat?

      Oder dass er dann aufgrund der Frage die vorherigen Antworten korrigiert?

      hundefreund wrote:

      ifi wrote:

      Nehmen Sie denn an dass jemand, der die Fragen nicht wahrheitsgemäß beantwortet hat, an der Stelle dann Skrupel bekommt und mitteilt, dass er zuvor gelogen hat?
      Es gibt Leute, die klicken sich durch so Fragebögen nicht um absichtlich zu lügen, sondern einfach um zu wissen, was für Fragen da kommen. Und die geben dabei nicht ihre wahren Antworten an. Wenn man fair ist, bricht man dann einfach auf der letzten Seite ab.

      Chch wrote:

      Fjodor wrote:

      an ChCh und Vulkan: Das ist nicht böse gemeint. Es geht darum, unseriös ausgefüllte Daten herauszufiltern. Sowas kommt leider vor.
      meinst Du wirklich, dass jemand das zum Anlass nimmt, unwahre Antworten zu korrigieren? Ich glaub das nicht... Daher funktioniert dieser Filter nicht wirklich...
      Ich als Psychologie-Studentin muss sogenannte Versuchspersonen-Stunden sammeln. Dazu muss ich unter anderem ätzend viele dieser Online-Umfragen von anderen Studierenden und Forschungsinstituten, die Daten für ihre Forshungsarbeiten sammeln, beantworten. Ich gehe jede Wette ein, dass der ein oder andere Kommilitone abends nach dem ein oder anderen Bier gelangweilt auf die Idee kommen kann, ein paar VPh zu sammeln und sich durch Umfragen klickt. Wenn er fair ist, klickt er dann am Ende an, dass er nur Blödsinn angeklickt hat. Ich habe auch schon Umfragen gehabt, bei denen Zwischendurch immer wieder Fragen kamen wie "hallo, sind Sie noch wach oder klicken Sie beliebig rum? Klicken Sie c) an, um zu zeigen, dass sie aufmerksam teilnehmen". Damit lässt sich hinterher kontrolliert eine Wahrscheinlichkeit für falsche Angaben einberechnen. Es gibt auch Umfragendesigns, die dir Teilnehmer bitten, mithilfe bestimmter Methoden in einem gewissen Rhythmus falsche Antworten zu geben, und eine Grundrate für falsche Antworten zu haben (zB indem vor dem Beantworten jeder Frage gewürfelt wird und bei einer 6 gezielt falsch geantwortet wird).
    • Mandelkern wrote:

      Ich habe auch schon Umfragen gehabt, bei denen Zwischendurch immer wieder Fragen kamen wie "hallo, sind Sie noch wach oder klicken Sie beliebig rum? Klicken Sie c) an, um zu zeigen, dass sie aufmerksam teilnehmen".
      Sowas habe ich auch schon gefunden in Umfragen - das Vorgehen halte ich für sinnvoll.
      Most great people have attained their greatest success just one step beyond their greatest failure.

      Napoleon Hill
    • Fjodor wrote:

      ich studiere "Soziale Arbeit" an der FH Münster. Ich suche Teilnehmerinnen und Teilnehmer für meine Studie zum Thema "Nichtinanspruchnahme von Autismus-Therapie:
      Bei einer Umfrage an Autisten hätte ich es sinnvoll und zielführend gefunden, sich vor dem Erstellen der Umfrage auch Gedanken darüber zu machen, worauf man bei einer an Autisten gerichtete Umfrage inhaltlich achten sollte. Eindeutige Fragestellungen, verständlicher Ablauf. Gerne auch vorher nachfrage, "worauf muss ich achten, wenn ich eine Umfrage an Autisten richten möchte".

      In der Autismus Ambulanz in Hamm arbeitet ein Fjodor Ostojic als Rehabilitationspädagoge, vielleicht ist das ja derselbe wie der hier.
      Toleranz ist, wenn Toleranz kein Thema sein muss.
    • Mandelkern wrote:

      "hallo, sind Sie noch wach oder klicken Sie beliebig rum? Klicken Sie c) an, um zu zeigen, dass sie aufmerksam teilnehmen".
      Ich hatte auch mal die Idee, die Buttons in Dialogen jedesmal zufällig anordnen zu lassen. Also dass bei z.B. "Wollen Sie die Datei speichern?" jedesmal "Ja", "Nein", "Abbrechen" an anderer Stelle steht, damit die Leute nicht immer nur blind irgendetwas anklicken und um Aufmerksamkeit zu fördern.

      Von daher habe ich durchaus Sympathie für sotewas. Und da ich weiß, dass ich eine selbst entwickelte Umfrage selber mindestens zehnmal durchklicken würde um zu testen, ob sie auch wirklich so funktioniert wie sie soll würde ich auch so eine Schlussfrage einbauen, um meine Tests nicht werten zu lassen.
    • Chch wrote:

      Die letzte Frage ist völlig unsinnig. Am liebsten hätte ich geantwortet "nein! Ich veräppel Sie nur!" :nerved:
      Ich habe da das Fenster einfach geschlossen, das war mir zu doof und beleidigend. Bis dahin hatte ich das ernst genommen.

      Ich suche gerade eine Wohnung, in einem der Mietinteressentenbögen war die Frage: "Liegt ein Haftbefehl gegen Sie vor?"
      Wer würde da mit Ja antworten?
      Wie bei South Park.

      -Haben Sie Waffen oder Drogen im Auto?
      -Ja.........Nein!.....Verdammt!