Kommunikation und Interaktion: Ein paar Tipps für den Alltag

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    • Danke für den Link. Ansich sind diese 13 Hinweise schon ganz gut, aber meiner Meinung nach richtet sich diese Tips eher an Menschen mit wenig Selbstbewusstsein anstatt mit Kommunikationstörungen.
      Ich habe neulich mal ein Gespräch gehabt in dem es darum ging, dass ich Menschen schwer bis gar nicht einschätzen kann. Auch in der Hinsicht der Vertrauensbildung. Für mich persönlich gibt es Bewertung des Vertrauens keinen Unterschied zwischen Abmachungen einhalten, zb. Pünktlichkeit bei einem Treffen, Geld leihen oder auch mal ein Glas halten. Daher bin ich in der Vergangenheit schon an die falschen Leute (RW) geraten und da liegt dann auch mein Problem mit dieser Aussage. Mir wurde geraten bei einem Treffen mit unbekannten Personen, was Vertrauensbildung angeht, nicht ein blindes Vertrauen (RW) durch solche "Kleinigkeiten" zu entwickeln. Schließlich sind die meisten Menschen nicht von Natur aus uneigennützig. Gerade NTs verfolgen, bewusst und unbewusst, einen Plan im Gespräch. Und diesen erkenne ich halt nicht. Wenn jemand also mein Glas gehalten hat und ich es unbeschädigt und unausgetruncken wiederbekomme, dann hat diese Person erst eine Stufe zur Vertrauensbildung abgeschlossen nicht mehr. (RW) Danach müssen dann weitere Folgen. Wie ich diesen Ratschlag in meine Verhaltenssteuerung integriere weiß ich noch nicht, da ich im Gesprächen eigentlich immer mit anderen Dingen beschäftigt bin um solche Situationen adhoc bewerten zu können. Das muss über die Selbstreflextion danach erfolgen.
    • platzhalter wrote:

      Danke für den Link. Ansich sind diese 13 Hinweise schon ganz gut, aber meiner Meinung nach richtet sich diese Tips eher an Menschen mit wenig Selbstbewusstsein anstatt mit Kommunikationstörungen.
      Ich schreibe nicht nur über Autismus sondern auch über Mental Health Themen allgemein.

      Das war ein Artikel für Jedermann/-frau, und eben nicht nur auf Autisten zugeschrieben, auch wenn ich Autismus erwähnt habe. Nur für Autisten hätte ich ihn tatsächlich viel spezieller formulieren müssen. Es geht darin nicht explizit um Kommunikationsstörungen, sondern darum, wie es generell leichter gehen kann, anzuknüpfen.
      :)
    • Für mich wäre interessant wie ich ein bischen diplomatischer wirken kann. Wenn ich meinem Gegenüber sage was Sache ist kommt es oft nicht so feinfühlig rüber , wurde es mir gesagt. Ich kann das auch irgendwie schlecht beurteilen, ich halte mich eigentlich für ziemlich nett. ;)
    • Elementarteilchen wrote:

      Für mich wäre interessant wie ich ein bischen diplomatischer wirken kann.
      Anstatt das zu sagen, was mir als erstes durch den Kopf schießt, versuche ich eine andere Formulierung zu finden. Gelingt nicht immer, vor allem, wenn das Gegenüber spontan eine Antwort erwartet. Schriftliche Kommunikation ist mir auch deshalb lieber, weil ich rumprobieren kann, bevor ich etwas absende.
      Alles was du sagst, sollte wahr sein. Aber nicht alles was wahr ist, solltest du auch sagen.
      Voltaire
    • Ich habe so eine antrainierte "Bremse" inzwischen, damit meine ich, dass ich eigentlich grundsätzlich erstmal stoppe, wenn ich etwas sagen will und überlege, wie sich das für mich anhören würde. Und dann probiere ich im Kopf noch Alternativen aus. Das mache ich aber nur bei Menschen, wo mehr Diplomatie gefragt ist, bei der Arbeit z.B. Ansonsten ist mir die direkte Ausdrucksweise allerdings lieber.
      Alles was du sagst, sollte wahr sein. Aber nicht alles was wahr ist, solltest du auch sagen.
      Voltaire
    • Hallo,
      Mir ist gerade beim lesen aufgefallen, dass ich die meisten der Punkte durch versuch Und Irrtum schon herausgefunden habe und versuche anzuwenden.
      Aber mit Punkt 5 und 6 hab ich große Probleme, seit Jahren, versuche ich mich in Gesprächen zurück zu halten aber ich habe teilweise einen richtigen Redezwang und wirke oft rechthaberisch.
      Diese Verhaltensweise belastet mich sehr und ist glaube ich auch sehr auffällig. In einem Gespräch kann ich mich beim Zuhören aber auch nicht richtig konzentrieren, das erfordert enorme Konzentration, dass ich mich nicht ausklinke und nur noch Rauschen höre.
      Das ist glaube ich der Hauptgrund warum ich soviel reden muss, weil ich sonst gedanklich abschweife.
      Auch auf Fortbildungen oder Teamsitzungen muss ich immer wieder reinquatschen um wieder präsent zu sein. Ich lebe zwar schon echt lang mit dieser Eigenschaft aber wenn jemand einen Tipp hat was man da zur Selbstkontrolle tun könnte wäre ich echt dankbar.
      Lg