Hat irgendwer hier auch ne Essstörung? Soll ja bei Autisten häufiger vorkommen.

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    • Mit Kohlenhydraten etc. kenne ich mich nicht aus. Aber ist interessant.

      Dein Aspekt mit dem plötzlich gesunden Essen finde ich auch sehr interessant, weil ich fühle mich dadurch auch nicht vitaler und manchmal fragte ich mich auch, ob ich mich damit nicht sogar noch platter fühle. Wobei das auch mit dem übrigen Stress zu tun haben könnte, für den dann der Zucker fehlt. Aber ich hatte mich auch schon gefragt, ob man den Körper nicht vielleicht auch irgendwie überrumpeln könnte, wenn man plötzlich umswitcht. Aber keine Ahnung. Ich fühle mich heute nicht mehr so gut nach Schokolade und ähnlichem aus dem Grund, dass ich weiß, was das für ein Gift auf Dauer ist.

      Obst und Gemüse können aber auch durch Pestizide verseucht sein und ich hörte öfters, dass der Boden zunehmend weniger Nährstoffe habe. Habe das bislang nicht recherchiert.
      Oder gar aus Fukushima kann undeklariertes Zeugs in unsere Läden kommen. Gab ja mal irgendne Meldung in den Nachrichten, dass das nicht mehr deklariert werden muss.

      https://netzfrauen.org/2018/03/26/57032/ wrote:

      Im Dezember 2017 hob die Europäische Union die Einfuhrkontrollen einiger Erzeugnisse und Meeresfrüchte aus den von der AKW-Katastrophe in Fukushima betroffenen Regionen auf.
      (...)
      Während es in Thailand, nachdem bekannt wurde, dass Fisch aus Fukushima angeboten werden sollte, zu einem Boykottaufruf kam, sollen in der EU Produkte wie Reis, Rindfleisch und verarbeitetes Obst aus Fukushima gefördert werden. Sollte verarbeitetes Obst in die Regale kommen, muss die Herkunft nicht gekennzeichnet werden.
      Ansonsten Weizen etc. soll ja ungesund sein. Quinoa und Amaranth gute Alternativen. Die mag ich wohl auch essen, auch wenn das für mich wie auch Nudeln nach so gut wie nichts schmecken. Muss überall meine Kräutersauße mit dazu. Wobei es Amaranth und Quinoa auch als Schoko-überzogene Riegel gibt.

      Mit dem Trinken ist es mir teilweise auch aufgefallen, dass ich manchmal mir nicht sicher bin, ob ich Durst habe oder nun nur denke, was trinken zu sollen, weil es heißt, dass man viel trinken soll, wenn auch nicht zuviel, weil das auch wieder schädlich sein können soll. Daher habe ich nun die Angewohnheit jeden Abend vor dem zu Bett gehen noch Mal 3 Schluck Wasser zu trinken. Und zuletzt in in meinen Disco-Wochenenden trank ich am Ende eine Wasserflasche nach dem Alk, um meinem Körper wieder ausreichend gute Flüssigkeit zu verschaffen. Ich konnte nach solchen Nächten zwar auch ohne Wasser auskommen, aber da merkte ich dann schon, dass ich Durst habe und trank dann gerne was. Ansonsten ist das bei mir anders als bei dir mit dem Sport. Sobald ich auch nur länger laufe, muss ich ständig was trinken. Auch beim Radfahren und seit meiner Pubertät auch nach dem Reiten. Dann kann ich bis zu einem halben Liter auf ein Mal trinken. Das fing dann an, dass ich was zu Trinken dabei haben musste und zeitgleich auch mein sportliches Schwitzen. Zuvor hatte ich sonst nur bei Nervosität bei Besuch bei unvertrauteren Leuten sehr stark geschwitzt. Ein Jahr darauf dann normal stark beim Sport, wobei es Leute gibt, die weniger schwitzen. Ich zähle zu den Stärker-Schwitzenden. Besonders bei Nervositäts-Stress.

      Ja, wir hatten unser Frühstück auch zu Hause gegessen, aber in der Schule dann noch ein Brot mitbekommen.

      Meine Geschwister sind auch größer, als ich, wenn auch nur wenige Zentimeter. Sie waren immer schon groß und wohlgenährt, wobei mein Bruder ja täglich Chips aß, während ich das Geld für sportliche Aktivitäten ausgab. Und meine Schwester lebte schon selbstständig. Bruder ist diagnostizierter Autist. Schwester hatte teilweise auch schon autistische Züge als Baby. Ernährungstechnisch aß sie schon immer eher zu viel, wie auch mein Bruder und mein Vater. Ich komme da eher nach meiner Mutter, wobei sie noch weniger Hunger und Durst spürt. Sie hat aber auch und das bis heute Probleme mit dem Magen, bzw mit einem anderen Verdauungsorgan. Ich hatte nur als Baby ständig Magenprobleme und dann 1 - 2 Mal jährlich bis zu meinem 10. Lebensjahr übelst starke Magengrippen. Dann schaffte ich es meinen Brechreiz zu unterdrücken (Achtung unappetitlich) in dem ich Luft runterschluckte, um das wieder nach unten zu drängen, mehrere Male, bis mein Magen aufgab. Und dann bekam ich nie wieder diese Magenprobleme / seither nie wieder diesen Brechreiz gehabt. Aus meiner väterl. Fam. gibt es auch 2 mit Unverträglickeiten. Bei mir könnte sich so einiges zusammenmischen.

      Hatte letztens auch von einer Zöliakie-Epilepsie gelesen und Zöliakie an sich finde ich auch sehr interessant. Auf jeden Fall bläht sich mein Bauch immer nach dem Essen auf, besonders nach Weizenprodukten.

      The post was edited 4 times, last by Four ().

    • Das mit dem aufblähen des Bauches kenne ich auch. Das ist aber nicht auf Weizen beschränkt. Ich wurde vor ein paar Jahren auf Gluten und andere Unverträglichkeiten getestet und habe keine Zöliakie oder Laktoseintoleranz. Ich denke eher, dass es von den ganzen Zusatzstoffen kommt. Wenn ich Haferflocken mit Milch esse, habe ich keinen aufgeblähten Bauch, bei einer Schüssel Cornflakes kommt es schon mal vor. Auch bei fertigen Gemüse und so wird ja von der Industrie ja auch der Fertiggungsprozess so optimiert, dass eine Garzeitersparniss ja gleichzeitig weniger Produktionskosten bedeutet. Auf solche Fertiggungsprozesse ist das menschliche Verdauungssystem ja gar nicht eingestellt. Solche Zubereitung gibt es ja nicht mal hundert Jahre.

      Bei Haferflocken, langkettigge Kohlenhydrate (Mehrfachzucker), kommt ja noch hinzu, dass diese im Magen-Darm-Trakt noch aufquellen und somit die Verdauung verlangsamt wird. Daher ist der Körper länger mit der Aufspaltung der Zuckerketten beschäftigt als bei kurzkettigen Kohlenhydraten (Zweifachzucker), wie Schokolade, und somit wird weniger schnell Monosaccharide (Einfachzucker als Endprodukt) in den Körper geleitet. Bei Zweifachzucker wird mehr Energie in den Körper geleitet als er gerade benötigt und dann speichert der Körper dann als Fettpolster ab. Da die Zweifachzucker aber relativ schnell verdaut werden, kommt, im Normalfall, nach dem Energieschub schnell wieder der Hunger. Deswegen kann beim Sport auch problemlos Süßkram gegessen werden, er benötigt es sogar um nicht Muskelmasse zu verdauen. Man muss halt immer auf das Gleichgewicht achten.

      Gerade die Nitratwerte werden in Deutschlands Böden überschritten. Daher kommt es vir, dass man diese Giftstoffe selbst über das Mineralwasser aufnimmt. Unsere Lebensmittelindustrie ist halt auf Effizienz und Kostenreduzierung ausgelegt. Und es werden ja immer mehr Menschen die mit der vorhandenen Fläche ernährt werden müssen. Klingt zwar komisch, aber um die Böden wieder zu entgiften müssen es weniger Menschen auf dem Planeten werden. Auch muss die Bereitschaft da sein Zeit in die Zubereitung von Essen zu investieren. Wenn ich ein Essen in fünf Minuten zubereitet kann, dann ist es ja so im Produktionsprozess verändert und bearbeitet worden, dass mit dem ursprünglichen Produkt, außer dem Aussehen, nicht mehr viel zu tun hat. Und damit muss das Verdauungssystem erstmal klarkommen. Bei mir gibt es manchmal tagelang kein gekochtes Essen, weil ich sowas nicht essen will. Klar, esse ich auch mal Pizza oder Tiefkühlkost, aber von tagelang kaltem Essen habe ich noch keine Mangelerscheinungen bekommen. Aber mit Kinder im Wachstum sieht das ja anders aus. Ich lebe halt alleine.

      Das mit Quinoa und sonstigem Superfood halte ich für übertriebenes Marketing, besonders in Biomärkten. Wenn die Lupine erst per Schiff/Flugzeug aus Brasilien eingeführt werden, ist das weder ökologisch noch ernährungstechnisch sinnvoll. Da ist ne einheimische Karotte um längen besser. Insgesamt wird viel zu wenig saisonales Gemüse im Supermarkt oder Biomarkt angeboten. Meine Oma macht im Winter oft Wrukeneintopf. Der schmeckt gut, ist gesund und muss nicht vom anderen Kontinent beschafft werden. Es gibt natürlich noch andere Alternativen wenn man keine Rüben mag.
    • platzhalter wrote:

      Das mit dem aufblähen des Bauches kenne ich auch. Das ist aber nicht auf Weizen beschränkt. Ich wurde vor ein paar Jahren auf Gluten und andere Unverträglichkeiten getestet und habe keine Zöliakie oder Laktoseintoleranz. Ich denke eher, dass es von den ganzen Zusatzstoffen kommt. Wenn ich Haferflocken mit Milch esse, habe ich keinen aufgeblähten Bauch, bei einer Schüssel Cornflakes kommt es schon mal vor. Auch bei fertigen Gemüse und so wird ja von der Industrie ja auch der Fertiggungsprozess so optimiert, dass eine Garzeitersparniss ja gleichzeitig weniger Produktionskosten bedeutet. Auf solche Fertiggungsprozesse ist das menschliche Verdauungssystem ja gar nicht eingestellt. Solche Zubereitung gibt es ja nicht mal hundert Jahre.
      Ich bin neulich über einen Artikel gestolpert, in dem die kurze Gehzeit von Industriebrot als Verursacher von Blähungen
      beschrieben wird:

      EatSmarter! wrote:

      [...]
      Häufig grummelt es nach dem Verzehr von Brot im Bauch, die Diagnose lautet da schnell: Reizdarm-Syndrom oder Glutenunverträglichkeit. Doch Wissenschaftler der Universität Hohenheim fanden jetzt heraus, dass nicht das Getreide die Blähungen verursacht, sondern die zu kurze Gehzeit.
      Die Wissenschaftler untersuchten in ihrer Studie sowohl die Getreidearten als auch den Herstellungsprozess. Gerade die Industriebrote gehen viel zu kurz, meist nur eine Stunde. Doch der Prozess ist sehr wichtig, denn dabei werden unverdauliche FODMAP-Zucker abgebaut.
      Der Begriff FODMAP beschreibt eine Gruppe von kurzkettigen Kohlenhydraten und sogenannten Zuckeralkoholen, die fermentierbar sind. Sie sind weder giftig noch gefährlich, lösen aber bei Reizdarm-Patienten Schmerzen aus, weil der Dünndarm sie nicht abbauen kann. Im Dickdarm bilden die FODMAP-Zucker Kohlendioxid, Methan und Wasserstoff, wodurch Blähungen entstehen.
      [...]
    • Ja Danke Input. Das werd ich mal Bekannten zeigen, die den Verdacht auf Glutenunverträglichkeit haben.
      Ich las letztens nur irgendwas, dass manchmal nicht Gluten, sondern Weizen an sich im Verdacht steht, aber dort konnte das nicht näher begründet werden. Das könnte damit ja passen.

      Das mit den verschiedenen Zuckerarten ist auch interessant, Platzhalter.

      Aber um die Böden nicht zu verseuchen müssen meines Erachtens nur weniger Giftstoffe fabriziert werden. Allein die ganzen Psychopharmaka im Grundwasser. Und Kleidergerbungen in den Flüssen der dritten Welt-Ländern (hatten wir ja per PN). Der ganze Plastikmüll. Atomunfälle, Ölunfälle. Alles nur wegen Geld. Dabei braucht man kein Öl zum Heizen oder sonst was. Autos können elektrisch fahren, niemand bräuchte Psychopharmaka, wenn er nicht genötigt wäre, sich so über extrem anzupassen.. Um einen Beruf zu bekommen müssen manche sogar das Land verlassen. Familien und Freunde werden gesplittet und wenn man Gleichgesinnte im Internet findet, kann man die auch nicht einfach mal treffen. Man arbeitet von früh morgens bis es abends wieder Dunkel wird oder muss sich mit teilweise krankmachenden Behörden auseinandersetzen. In China bringen sich am laufenden Band reihenweise Leute um wegen der Wirtschaftskraft. Aber Hauptsache die Wirtschaft wächst.. Ich hab wohl auch gelesen, dass es trotz alle dem immer mehr Menschen gibt und geben wird. Aber es gibt auch etliche Natur-Vergewaltigungen, die man ALLE verhindern könnte. Allein Hanf wächst schnell und wäre ein guter Ersatz für die Papierindustrie. Nur weiß ich nicht, in wie weit man Wasser wieder entseuchen könnte. Habe nur gelesen, dass sich durch Corona einige Natur ziemlich wieder erholt hat.
    • Zum Thema Essstörung...
      Nach einem lebensverändernden Ereignis ging es los.
      Ich hatte das als kleines Kind - auf einmal ging nix mehr runter. Ich behauptete vor meinen Eltern, ich könne nicht mehr schlucken.
      Dann war es eine lange Zeit gut und ich schaufelte unkontrolliert alles in mich hinein.
      Und auf einmal... kam es wieder.
      (Vllt nebenbei gefragt ... können solche Symptome
      durch Traumata quasi reaktiviert werden?)
      Ich weigere mich, bestimmte Nahrungsmittel, Konsistenzen etc. zu essen, zu schlucken, respektive muss würgen.
      Bin ich völlig überlastet, stelle ich das Essen komplett ein.
      Ich tracke exakt was ich esse , nutze Ergänzungsdrinks, um dem Körper alle Nährstoffe doch irgendwie zuzuführen, zwinge mich, zu essen.
      Mittlerweile geht das nur in absoluter Ruhe.
    • @Input & @platzhalter

      Wenn Brot etwas älter ist und nicht frisch aufgebacken, verträgt man es auch besser. Und beim selbstgemachten Hefeteig für Pizza: Viele lassen diesen nur eine Stunde gehen. Fragt man aber einen echten „Pizzaiolo“ weiß man, dass die ihn sehr viel länger gehen lassen, dann veträgt man auch diesen. Ich mache meinen Pizzateig grundsätzlich morgens, wenn ich die Pizza abends zubereiten möchte. Manche warten bis zu 24h.
      Was Zusatzstoffe und deren Wirkung betrifft empfehle ich das Buch „Die Ernährungslüge“ von Hans-Ullrich Grimm. Gibt auch eine Internetseite dafür, mit Listen.
      Selbstdiagose...
    • Essen kann man auch mal vergessen! So, oder so ähnlich, könnte meine Motto lauten.

      Ist meine Tagesstruktur chaotisch oder nicht gegeben wird es meist richtig schlimm. Gleiches gilt dann auch für Situationen unter massivem Stress. Sofern ich mich dann nicht extrem daran erinnere oder dazu zwinge mal etwas zu mir zu nehmen, kann es schnell passieren, dass ich den ganzen Tag über nichts esse. Leider bemerke ich mein Hungergefühl oft entweder gar nicht, oder nur kaum. Wenn ich dann in den "Kaum-Momenten" nicht aktiv daran arbeite mich zum Zubereiten einer Mahlzeit durchzuringen, dann war es das meist und mein Gewicht purzelt wieder nach unten. Oder ich bekomme, motiviert durch leckere Gerüche und Düfte, kurzfristig Appetit und kurz danach ist er dann auch schon wieder weg.

      Wählerisch bei meiner Speisewahl bin ich leider auch, ich mag bestimmte Geschmäcker und Konsistenzen nicht. Ich bekomme dann Speisen nicht mehr runter. Beispielsweise esse ich unheimlich gerne Fisch, finde ich aber nur eine Gräte, dann ist das Essen für mich beendet, da dann das Speisen für mich zum Kampf wird und ich eher mit Gräten sammeln beschäftigt bin, als mit dem Essen, ich werde dann unruhig bis hin zu frustriert/wütend. Zudem mag ich es gerne deftig, kann aber bestimmte Geschmacksnuancen überhaupt nicht leiden, Würgereiz bis hin zum Verlust des Appetits stehen dann meist auf dem Plan - ich bekomme dann einfach nichts mehr runter. Mein Chef und seine Frau(, ich arbeite Mini-Mini-Job-Mäßig in einem China-Restaurant als Fahrer und dort gibt es oft Mittagessen für alle zusammen,) amüsieren sich regelmäßig darüber, wie ich fein säuberlich jedes auch noch so kleine Koriander-Blättchen aus dem Essen raus sortiere.

      Merke ich, dass das ein paar/Paar Tage so läuft, dann steuere ich meist dagegen und helfe mit gewissen Appetitzüglern nach und nutze dann die daraus entstandene Hunger-Attacke zu meinem Vorteil.

      Herrje, wie oft Leute schon mein Essverhalten kritisiert haben.

      Juna1986 wrote:

      Vllt nebenbei gefragt ... können solche Symptome

      durch Traumata quasi reaktiviert werden?
      Meiner Meinung nach und aus dem was ich im Bereich der Psychologie ableiten kann, ja - ein bisschen verworren was mein Kopf da gerade zusammen bastelt. Daher habe ich das eben mal gesucht und bspw. folgendes dazu gefunden: (Stichworte: Traum, Essstörung)

      klinik-waldschloesschen.de/beh…ungsbilder/essstoerungen/

      Ich versuche(!) es mal in meinen eigenen Worten: Essstörungen reaktiver Art interpretiere ich als Verlust der Eigenwahrnehmung aufgrund erheblicher externer oder interner Stressfaktoren, dabei geht der Bezug zum strukturierten Verhalten verloren, wozu offenbar auch das Essverhalten zählt. Sind grundsätzliche Veranlagungen zur Essstörung vorhanden, werden diese mit hoher Wahrscheinlichkeit durch ein Traumata verstärkt und/oder ausgelöst.
    • Mal eine ganz allgemeine Frage:

      Sind mit Essstörung eigentlich immer nur Störungsbilder wie Anorexie, Bulimie oder Binge-Eating gemeint oder gilt eine psychisch bedingte Appetitlosigkeit (z.B. im Fall von Ängsten/Depressionen etc.) auch schon als Essstörung?
    • Thajanu wrote:

      Mal eine ganz allgemeine Frage:

      Sind mit Essstörung eigentlich immer nur Störungsbilder wie Anorexie, Bulimie oder Binge-Eating gemeint oder gilt eine psychisch bedingte Appetitlosigkeit (z.B. im Fall von Ängsten/Depressionen etc.) auch schon als Essstörung?
      Nein, Essstörungen sind nicht nur Störungsbilder wie Anorexie und Co., sondern generell das "gestörte Verhalten zum Essen" aufgrund psychischer Einflüsse.


      Oh je, da hat sich ein Fehler in meinem Beitrag oben eingeschlichen, der mich gerade stört...

      T3Am3R wrote:

      Meiner Meinung nach und aus dem was ich im Bereich der Psychologie ableiten kann, ja - ein bisschen verworren was mein Kopf da gerade zusammen bastelt. Daher habe ich das eben mal gesucht und bspw. folgendes dazu gefunden: (Stichworte: Traum, Essstörung)
      Ich habe natürlich nach "Trauma" gesucht, nicht dem Traum :m(:


      Nach dem "Traum" werde ich nun allerdings im meinem Bett suchen gehen, Gute Nacht zusammen!
    • @T3Am3R

      danke. Ich hatte sowas vermutet.
      Dem Beginn der Essstörung ging eine traumatische Erfahrung voraus. Es kam zeitgleich.

      Ich finde mich auch wieder in „es geht nix mehr runter“.

      Dass es psychisch ist , ist klar. Ich wurde auf den Kopf gestellt. Ärzte konnten nix finden.
    • Hallo,

      kann man eine Essstörung als Komorbidität von Autismus sehen? Oder muss eine Essstörung als eigenständige Erkrankung zusätzlich diagnostiziert werden?

      Ich sehe bei mir das Problem, dass ich aus meiner Sicht zwar schon eine Essstörung (im Sinne von gestörtem Bezug zum Essen, Lebensmittel die ich vermeide, Unflexibilität bei Lebensmitteln oder Gerichten, manchmal extrem überbewusste und übergenaue Ernährung, manchmal ungesunde Phasen wo ich nur kaltes Essen mag oder wie kürzlich nur flüssiges) habe, aber die passt nirgends eindeutig dazu.

      Bisher war immer diagnostisch das Problem, dass ich weder Untergewichtig noch übergewichtig bin und mit deshalb keiner geglaubt hat.