Soziales Kompetenztraining / zu diesem gezwungen werden

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    • Soziales Kompetenztraining / zu diesem gezwungen werden

      Hallo Zusammen,

      ich habe ein Problem mit immer wieder kehrenden Sozialen Kompetenz Trainings. Entweder im klinischen Umfeld oder Massnahmenbegleitend, aktuell wieder im Rahmen eines klinischen Aufenthaltes.
      Immer heisst es Sie sind doch asperger Autist, die brauchen das, je mehr je besser.
      Leider habe ich auch viele Aspies kennengelernt die sich regelrecht darauf freuen endlich wieder in Rollenspielen, die alltäglichen Situationen, sei es mit Chefs oder Arbeitskollegen, nachzuempfinden.

      Bei mir ist es so, dass diese Sozialen Kompetenz Rollenspiele sehr große innere passive Agressivität auslösen, ich bin innerlich so überfordert und total sauer und frustriert, dass ich diesen "... " machen muss.

      Sicherlich sollte es möglich sein auch für einen Autisten ein kleines Gespräch zu führen, in der Form: ("haben sie mal 5 euro für mich?", "nein","ok schade...")
      Aber bei mir läuft innerlich ein ganz anderer Film ab,
      1. Ich soll die Situation xy spielen
      2. (innerlich: ich will das nicht, ich möchte nicht gequält werden...)
      3. Person B ist ihr Gesprächspartner legen Sie los (Videokamera läuft..)
      4. (warum kann das nicht einfach aufhören? Die muss doch sehen, dass es mir nciht geut dabei geht...)
      5. Die wollen mich in die Situation bringen um mich zu bewerten und zu demütigen und um sich lustig zu machen!
      6. Gut damit sie mich nicht in die Situtaion drängen können sage ich irgendwas....
      7. Ja,nein, schade, ende auf wiedersehen (therapeut sichtlich nicht sehr zu frieden aber er kann nicht meckern weil die Aufgabe wurde ja mehr oder weniger erfüllt)

      Problem ist für mich mir bringen diese Sozialen Kompetenz Trainings nichts, das mag bei anderen anders sein, ich möchte einfach nicht von anderen Bewertet werden und Feedback erhalten.
      Somit leide ich noch zusätzlich an einer anderen Problematik die nichts mit Asperger zu tun hat, ich vermute mal es sind noch gewisse Ängste die da in mir schlummern ich also ein Sonderfall bin oder wie ist es bei Euch?

      Wie Sind Eure Erfahrungen bzgl. Soziales Kompetenz Training gerade in Hinblick auf asperger Syndrom?
      Hat es Euch was gebracht?
      Ich weiss im Moment nicht was ich denen erzählen soll, je mehr ich sage, dass ich das nicht kann desto lauter proklamieren Sie den Bedarf den ich genau dabei hätte.

      Danke für Eure Antworten!
      finde im Leben heraus was Du nicht gut kannst, und dann lass es bleiben. [ALF]
    • Ich musste mal im Rahmen einer Qualifizierungsmassnahme ein Sozialkompetenztraining (aber nicht speziell für Autisten, sondern für "Normalos") mitmachen. Ich wusste damals aber auch noch nichts von AS, ich wusste nur, dass ich irgendwie anders war. Das Ganze war eine einzige Katastrophe. Ich weigerte mich anfangs, dabei mitzumachen, weil ich nicht gefilmt werden wollte. Der Dozent (ein Psychologe!) hat mich aber immer wieder dazu gedrängt, bis ich irgendwann nachgegeben hab und mit einem der anderen Teilnehmer ein Gespräch vor der Kamera geführt habe. Ich hab mich dabei ganz furchtbar gefühlt und wusste auch gar nicht, was ich sagen sollte, da meine Gesprächspartnerin nur über irgendeine Soap geredet hat, die ich gar nicht kannte. Es hiess dann, ich wäre völlig desinteressiert und hätte das Gespräch dauernd abgeblockt, weil ich nicht auf ihre Fragen zu der Soap antwortete und ich dann zaghaft versucht habe, das Gespräch auf ein anderes Thema zu bringen. Ich hab dann gefagt, wie ich bitte auf Fragen zu einer Serie antworten soll, wenn ich die betreffende Serie gar nicht kenn, aber den Einwand liess er gar nicht gelten. Er hat dann mit der ganzen Gruppe breit und lang über mich und mein Verhalten während der Massnahme debattiert. Ich wäre desinteressiert an dem, was der Dozent erzählt, weil ich ihn nicht angesehen und zudem noch maulig geguckt hätte, statt zu lächeln. Ich hab aber nur konzentriert zugehört (und dabei lächel ich nunmal nicht und schau meinem Gegenüber auch nicht dauernd in die Augen). Dann hiess es noch, ich würde ihn nicht mögen, weil ich die Beine übereinander geschlagen hatte und die Schuhsohle dabei in seine Richtung wies. Stimmte auch nicht, es war einfach nur bequemer für mich (was NTs da manchmal alles raussehen wundert mich immer wieder). Ausserdem hiess es dann, ich würde mich wohl für was Besseres halten, weil ich meine Pausen lieber alleine verbrachte, statt mit den Anderen.
      Er hat mir dann eine lange Liste mit Verhaltensregeln gegeben, die ich in Zukunft einhalten und üben sollte und wenn ich das nicht gemacht hab, dann hat er mich jedesmal vor der ganzen Gruppe zusammengemeiert und sogar angeschrien. Am Ende bekam ich einen Overload mit einem ordentichen Meltdown, hab ihm den Ordner mit der Liste vor die Füße gepfeffert (es hätte nicht viel gefehlt und ich hätte ihm den Ordner an den Kopf geworfen) und bin heulend abgehauen. Da ich Sanktionen seitens des Arbeitsamtes befürchtete, bin ich am nächsten Tag aber wieder hingegangen. Da meinte er dann (wieder vor der ganzen Gruppe und so laut, dass es ja jeder mitbekam), dass ich eh ein hoffnungsloser Fall sei und danach hat er mich völlig ignoriert. Die Gruppe natürlich auch, aber das war mir eh egal, denn das waren alles nur Idioten. Er hat dann sogar versucht, mich bei meiner Arbeitsvermittlerin schlecht zu machen, aber die kannte mich zum Glück gut und hat ihm nicht geglaubt.
      Gebracht hat mir das Ganze nur eins: ich war anschliessend noch verschlossener und wusste überhaupt nicht mehr, wie ich mich denn verhalten sollte und welches Verhalten "falsch" oder "richtig" war.

      Dann fing ich beim Baumarkt an und das war ein weitaus besseres "Sozialkompetenztraining". Dank sehr verständnisvoller Kolleginnen, die mir immer wieder Tipps gaben und mich immer wieder ermuntert haben, mit den Kunden zu reden, war ich irgendwann zu etwas Smalltalk und einem anständigen Verkaufsgespräch fähig. Als ich dort nach zwei Jahren aufhörte, hatte ich sogar zwei Kundinnen, die sich nur von mir bedienen lassen wollten. Der Chef lobte mich, weil ich mich so positiv entwickelt hatte und auch meine Arbeitsvermittlerin, bei der ich dann wieder landete, war sehr erstaunt. Sie meinte, ich wäre viel offener geworden (dass ich im Grunde nur geschauspielert hab, interessierte niemand, man musste ja "normal" sein).

      Ich finde es eigentlich nicht schlecht, wenn man soziale Regeln und sowas erklärt bekommt und das auch bis zu einem gewissen Grad trainiert, aber ich persönlich würde nie wieder freiwillig an einem solchen Training teilnehmen. Mag sein, dass ein Training speziell für Autisten anders aussieht, aber ich hab nach dem Sch.... jedenfalls keine Lust mehr, dass rauszufinden. Wenn mich jemand zu so einem Training schicken würde, würde ich mich weigern, da mitzumachen. Ich hab mittlerweile gelernt, mich bis zu einem gewissen Grad anzupassen und das muss halt reichen. Wem das nicht schmeckt, der hat halt Pech gehabt. Rollenspiele mochte ich übrigens noch nie und werde freiwillig auch nie wieder welche machen.
      Ich bin nicht auf der Welt, um zu sein, wie Andere mich gern hätten.
    • Zu seinem Glück hatte ich an dem Tag nur den Ordner mit und es war auch nichts anderes in Reichweite... Wenn ich ausraste, dann nämlich richtig, dann schmeiss ich auch mit Messern und Äxten, sofern ich welche in die Finger krieg...
      Ich bin nicht auf der Welt, um zu sein, wie Andere mich gern hätten.
    • RE: Soziales Kompetenztraining / zu diesem gezwungen werden

      enterbility wrote:

      Problem ist für mich mir bringen diese Sozialen Kompetenz Trainings nichts, das mag bei anderen anders sein, ich möchte einfach nicht von anderen Bewertet werden und Feedback erhalten.
      Somit leide ich noch zusätzlich an einer anderen Problematik die nichts mit Asperger zu tun hat, ich vermute mal es sind noch gewisse Ängste die da in mir schlummern ich also ein Sonderfall bin oder wie ist es bei Euch?
      Kompetenztraining in sozialer Hinsicht macht nur Sinn, wenn man es freiwillig macht.
      Training auf Zwang duerfte denselben Effekt haben wie schwarze Paedagogik ...
      und genauso bringt Feedback unter Druck nur arg begrenzte Fortschritte ...

      Natuerlich koennen solche Erlebnisse auch Trigger erzeugen, so dass man hinterher eher Blockaden/Aversionen entwickelt, statt Kompetenzen ...
      so einen Ausbilder wuerd ich zuegig loswerden wollen ...



      Vor gut zwei Wochen habe ich ja ein hier angekuendigtes Toastmasters-Treffen organisiert, und wir schauen derzeit, wann und wie es weitergeht.

      Kern dessen ist es, dass man sich gegenseitig Feedback gibt - mit dem erklaerten Ziel, einander aufzubauen und zu helfen.
      Jemanden niederzumachen ist also ausdruecklich ein NO-GO, und im Idealfall werden sogar Missgeschicke motivierend angesprochen - die hohe Kunst des Feedbacks! Anspruchsvoll, und doch machbar!
      Solches Feedback zu geben gehoert ebenfalls zu den Trainingsdisziplinen, wodurch das Training auch soziale Kompetenzen verbessert.
      Schliesslich hat neben Fuehrungs- sogar die Teamkompetenz viel mit Feedback zu tun.

      Ich habe vor rund 3 Jahren danach gesucht, wie ich meine Ausstrahlung veraendern kann.
      So landete ich nach anderen Versuchen bei Toastmasters.
      Ich habe also selbst Feedback gesucht.
      Und insbesondere habe ich ein konstruktives Umfeld gefunden, welches mir helfen wollte.
      Unter solchen Voraussetzungen kann man Einiges hinkriegen, was unter Druck wenig Chancen hat.
      Und das basiert eben auch auf Bereitwilligkeit.

      Das Treffen habe ich organisiert, weil ich voellig sicher bin, dass nicht nur ich, sondern auch andere Autisten unter vernuenftiger Atmosphaere erheblich besser lernen koennen.
      Der Anklang spricht fuer sich.


      Man liest sich ... Sascha
    • @Windtänzerin

      Lieben Dank für Deine Worte, so glaube ich zumindestens nicht ein total abnormaler Aspie zu sein der im gegensatz zu "allen anderen" Rollenspiele weder mag noch kann.

      "
      Ich finde es eigentlich nicht schlecht, wenn man soziale Regeln und
      sowas erklärt bekommt und das auch bis zu einem gewissen Grad trainiert,
      aber ich persönlich würde nie wieder freiwillig an einem solchen
      Training teilnehmen. Mag sein, dass ein Training speziell für Autisten
      anders aussieht, aber ich hab nach dem Sch.... jedenfalls keine Lust
      mehr, dass rauszufinden. Wenn mich jemand zu so einem Training schicken
      würde, würde ich mich weigern, da mitzumachen. Ich hab mittlerweile
      gelernt, mich bis zu einem gewissen Grad anzupassen und das muss halt
      reichen. Wem das nicht schmeckt, der hat halt Pech gehabt. Rollenspiele
      mochte ich übrigens noch nie und werde freiwillig auch nie wieder welche
      machen.
      "
      ->>> Dem kann ich nur vollkommen zustimmen!
      Bei mir ist es nämlich genauso, am Anfang der Stunde ist immer etwas theorie, warum gibt es Missverständnisse, welche Beziehung stehen die Miteinander redenden zueinander, damit lässt sich dann eine Konversationsstrategie ableiten. Es ist ja ein unterschied ob jemand bei Mediamarkt einen defekten Eierkocher für 5 euro zurückgeben möchte oder Wenn das Gespräch auf gleicher Ebene mit Kollegen abläuft oder noch haariger ist es wenn man es mit in der Hirachie höher gestellten Personen zu tun hat.

      Für alle Fälle gibt es unterschiedliche Regeln und natürlich diverste Fettnäpfchen/Fettnapfcontainer
      Ich habe früher beruflich auch gerne diverse ausgetestet zb. bei Problemen immer gleich mit dem Abteilungsleiter reden, statt den mir Vorgesetzen Teamleiter anzusprechen, ich dachte warum nur? Der hat doch gar nichts zu entscheiden? Naja, später wurden mir solche Dinge zum verhängnis als es um Entscheidungen ging die er mir gegenüber treffen musste/durfte, konnte er mit einem nein, meine berufliche Zukunft verbauen und sich selbst diese Kränkung des einstigen Übergangen werdens ausgleichen.

      Die Massnahme wo ich gerade bin da gehts leider nicht um Autismus, ist ein normales Kompetenztrainig, ich werde morgen mal mit dem Arzt reden, ob ich da vielleicht raus darf, auch, dass ich im Forum hier auf Verständnis gestossen bin.
      Hoffe mein Puls geht langsam mal unter 100 habe den ganzen Abend schon eien 125ppm Angstpuls, weil ich nciht weiss wie ich denen sagen soll "ich will das nicht"
      Habe immer das gefühl mich versteht keiner und die hören nur oh er will mehr....

      Sage mal Windtänzerin und Baumarkt?
      Evtl. Pflanzenabteilung?

      Achso, tja das Thema ausrasten...vielleicht ist das mein Fehler, ich kann mich da nach außen nicht so geben wie ich mich innerlich fühle, ich hocke da argumentiere, kurz und bissig starre an die Wand aber mehr passiert nicht, ich warte quasi ab bis die sirenen aufhören, der Alarm zu ende ist und erst dann komme ich aus dem Schutzbunker, vielleicht sollte ich diese Strategie mal überdenken :)
      finde im Leben heraus was Du nicht gut kannst, und dann lass es bleiben. [ALF]
    • @Sascha,

      Danke auch Dir für Deine Antwort, nun wem es hilft Feedback von außen zu bekommen um sich zu optimieren, für den ist soetwas und auch Dein spezielles Programm sehr sehr hilfreich.

      "Kern dessen ist es, dass man sich gegenseitig Feedback gibt - mit dem erklaerten Ziel, einander aufzubauen und zu helfen."
      --->>> absolut eine tolle Sache!
      Nur ich habe über die Jahre mitbekommen, dass mein eigener Regelkreis nicht funktioniert.
      Wenn ich dann Feedback von außen erhalte, führt das zu Mitkopplungen und das System schingt sich auf. (muss das jetzt mal so aus Regelungstechnischer Sicht schreiben :)

      Ich kenne viele Aspies, die dieses Feedback dankbar annehmen, ich würde es mir für mich auch wünschen das zu können aber ich kanns nicht.
      Von daher wollte ich mal wissen ob ich der einzige bin und ggf. noch ne andere Störung bei mir auf dem Zettel steht.

      Meine persönlichen Erfahrungen in Sozialen Kompetenz Trainings / Rollenspielgruppen usw. sind, dass entweder liegt der Fokus auf loben, dann bekommt man egal wie gut oder schlecht ich bin immer zu hören "toll toll toll" ich selbst weiss aber dass das nicht stimmt. Dies macht mich dann nur noch agressiver. Selbst wenn die es ernst meinen und meine Eigen/Fremdwahrnehmung hier einen Offset aufweist.

      Oder ich bekomme relativ ehrliches Feedback, in der Form "ja mache doch dieses oder jenes anders...."
      Dann ist das sehr ehrlich gemeint und auch konstruktiv nur leider wirkt das für mich wie ein Schlag ins Gesicht, jemand kritisiert an meiner fragielen Persönlichkeit herum, ahja.
      Ich weiss ja er meint es nicht so, nur ich habe da bei mir kein mitspracherecht der Körper reagiert dementsprechend mit innerer Abwehr, zittern und so, Puls läuft hoch.. .

      -->>sicher ein Thema in richtung Selbstwertgefühl Problematik oder noch andere Stellschrauben.
      Aber egal was ich mache Feedback erzeugt bei mir immer etwas anderes als es soll. Brauche wohl einen Größeren Schraubenzieher :)

      Aber nochmal damit ich hier keine Missverständnisse hinterlasse, Grundsätzlich finde ich sollche Programme gut. Sie ziehlen ja auch nciht in erster Linie darauf ab die Betroffenen zu quälen sondern möchten Hilfestellung geben.
      Und ich bin mir sicher dass es bei vielen auch bestens funktioniert...., habe aber Angst gegenüber dem Arzt mir das Recht rauszunehmen, dass es bei mir nun eben nicht funktioniert... .
      finde im Leben heraus was Du nicht gut kannst, und dann lass es bleiben. [ALF]
    • enterbility wrote:

      Die Massnahme wo ich gerade bin da gehts leider nicht um Autismus, ist ein normales Kompetenztrainig, ich werde morgen mal mit dem Arzt reden, ob ich da vielleicht raus darf, auch, dass ich im Forum hier auf Verständnis gestossen bin.
      Hoffe mein Puls geht langsam mal unter 100 habe den ganzen Abend schon eien 125ppm Angstpuls, weil ich nciht weiss wie ich denen sagen soll "ich will das nicht"
      Habe immer das gefühl mich versteht keiner und die hören nur oh er will mehr....
      Mangelndes Verstaendniss, dadurch Stressueberlastung, Angstblockade ...
      Vielleicht schreitet der Arzt schon ein, wenn Du nur die hier gesagten Sachen ihm klarmachen kannst?


      Man liest sich ... Sascha
    • Ich finde es erstaunlich, dass du annahmst, dass es für Aspies typisch sei, Rollenspiele zu mögen. Ich habe nämlich eher das umgekehrte "Problem", dass ich Rollenspiele mag aber die meisten Quellen behaupten, Aspies würden Rollenspiele nicht mögen. Allerdings gibt es verschiedene Arten von Rollenspielen. Ich mag vor allem Fantasyrollenspiel und Ähnliches. Ob ich ein Rollenspiel zum Training sozialer Kompetenzen mag, kann ich nicht pauschal beantworten, das hängt sehr von den Rahmenbedingungen ab. Aber was ich ganz und gar nicht mag ist, von einer Gruppe kritisiert zu werden, erstrecht dann, wenn sehr viel oder sehr heftige Kritik kommt und wenn es dort verboten ist das Feedback zu kommentieren und man es kommentarlos hinnehmen muss.

      Vor gut zwei Wochen habe ich ja ein hier angekuendigtes Toastmasters-Treffen organisiert, und wir schauen derzeit, wann und wie es weitergeht.

      Toastmaster? Du meinst Meister im toasten von Toast? Oder geht es hier eher um das Zubereiten und toasten eines Feedback-Sandwichs bzw. darum, aus Toast ein solches zu kreieren? Oder darum, wer am besten darin ist, spontan einen Toast auszusprechen mit gut gewählten Worten? ;)
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.
    • @Windtänzerin
      Klingt auch nett :)
      Ich kam nur drauf weil Windtänzerin klingt für mich nach Bambus und mit dem beschäftige ich mich seit einem Jahr intensiv, eine tolle Pflanze wie ich finde und ich könnte da noch ein paar Tips gebrauchen zwecks hoher sichtschutz im Garten.
      Na ich drücke auf jedenfall die Daumen, dass Du als Zoo-Gärtnerin was findest!
      finde im Leben heraus was Du nicht gut kannst, und dann lass es bleiben. [ALF]
    • @Lex
      Naja, ich kam auf die Annahme, dass Aspies die ich kenne gerne Rollenspiele machen bzw. hoch motiviert an das Thema "soziales Kompetenztrainig" herangehen, aus meiner eigenen subjektiven Beobachtung. Besonders bei der Teilnahme an einer beruflichen Fördermassnahme seitens des Arbeitsamtes bei dem es ausschliesslich um Asperger Autisten ging und dort auch ein umfangreiches angebot bzgl. sozialem Kompetenztrainig zur verfügung gestellt wurde und zu meinem Erstaunen gab es bis auf meine wenigkeit keinen der das Thema nicht mit grosser lust und motivation anging. Ich persönlich fand eher Motivation bei sachen wie Kunst oder anderen Kreativen dingen, nur halt nicht wenns um meine Eigenen sozialen Fähigkeiten geht da lasse cih gerne den deckel drauf liegen... .

      ""Problem", dass ich Rollenspiele mag aber die meisten Quellen behaupten, Aspies würden Rollenspiele nicht mögen."
      -->>hättest Du da mal eine Quelle?
      mir wird aus Ärztlicher/Therapeutischer Sicht immer eingeredet, dass Aspies in dem Bereich Defizite haben, ergo MÜSSEN sie ja einen Bedarf haben und dieser wird einfach angeboten und gut ist, so mein bisheriges Erleben in dem medizinischen Milieu.
      Hoffe dieses Schubladendenken überall hört mal auf, so in 500 jahren...
      finde im Leben heraus was Du nicht gut kannst, und dann lass es bleiben. [ALF]
    • Lex wrote:

      Vor gut zwei Wochen habe ich ja ein hier angekuendigtes Toastmasters-Treffen organisiert, und wir schauen derzeit, wann und wie es weitergeht.
      Toastmaster? Du meinst Meister im toasten von Toast? Oder geht es hier eher um das Zubereiten und toasten eines Feedback-Sandwichs bzw. darum, aus Toast ein solches zu kreieren? Oder darum, wer am besten darin ist, spontan einen Toast auszusprechen mit gut gewählten Worten? ;)
      Letzteres ist der Ursprung der Namensgebung fuer Toastmasters International, einem auf allen Kontinenten vertretenen Dachverband.

      Ich nutze deren Ausbildungskonzept jetzt seit zweieinhalb Jahren.
      Die haben keine Ahnung von Autismus, aber das Trainingsangebot hat mir irrsinnig geholfen.
      Die letzten Monate habe ich in der SHG immer haeufiger mal gezeigt habe, welche Kompetenzen sich Autisten (und auch jede andere Person) dort antrainieren koennen.
      So kam es dazu, dass mir vorgeschlagen wurde, die Toastmasters der SHG einmal vorzustellen:
      Einladung zum 24.01.2015: Kommunikationstraining in Berlin

      Das hat den Leuten gefallen, und es gab genug Interesse, damit wir das wiederholen.
      Jetzt schauen wir gerade, wer dabei mitmacht, da insbesondere der Vorbereitungsaufwand fuer mich alleine einfach sehr viel ist.
      Ausserdem mache ich mir Gedanken, wie ich das Toastmasters-Konzept auf Autisten anpassen kann, Feintuning sozusagen.


      Man liest sich ... Sascha
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      Zu Rollenspielen: ich hasse Rollenspiele und verweigere mich so gut wie möglich, wenn ich bei Fortbildungen welche machen soll. Ein soziales Kompetenztraining habe ich aber noch nicht gemacht.

      Meine Theorie ist, dass eigentlich die meisten Aspies mit Rollenspielen ein Problem haben müssten, weil es mit Schauspielen und "so tun als ob" zu tun hat. Ich glaube, dass es für Autisten besser wäre, wenn sie sich Szenen von echten Schauspielern anschauen könnten, um durch Beobachten zu lernen. Bei mir funktioniert das jedenfalls wesentlich besser als mit einem Rollenspiel. Wenn ich sehen und beobachten kann, wie etwas "richtig" geht, kann ich es später, wenn ich mal im echten Leben in die Situation komme, anwenden. Aber in einem Rollenspiel etwas vorzuspielen, das kann ich nicht.
      Alles wird galaktisch gut.
    • Meine Theorie ist, dass eigentlich die meisten Aspies mit Rollenspielen ein Problem haben müssten, weil es mit Schauspielen und "so tun als ob" zu tun hat.
      Wieso Theorie, es ist Fakt.


      Zu so einem Training bringen mich keine 10 Pferde hin
      "They say humans are social animals, they can't live alone. But you can live pretty well by yourself. I tell ya...instead of feeling alone in a group, It's better to have real solitude all by yourself."―Faye Valentine
    • Okay ich denke das Ding ist einfach, dass man bestimmte Dinge differenzieren muss. Das erste ist: "Wie gut oder schlecht bin ich in einer bestimmten Sache?" Das zweite ist: "Wie gerne mag ich diese Sache?" und das dritte ist: "Wie motiviert bin ich, diese Sache auszuüben und mich so in dieser zu steigern?" Letzteres kann davon abhängen, wie gerne man die Sache mag. Dieses kann - muss aber nicht - damit zusammenhängen, ob man in dieser Sache bereits Erfolge verbucht hat. Die Motivation kann aber auch auf Frage vier basieren, nämlich: "Wie wichtig ist es mir, mich in dieser Sachr zu steigern?"

      Da das etwas trocken klingt, mal ein paar Beispiele: 1. Jemand findet Kampfsport ganz toll (Motivation), ist aber unsportlich und dadurch wenig talentiert. Er wird es aufgrund der hohen Motivation aber weiter ausführen es sei denn die häufigen Misserfolge oder unschöne Rahmenbedingungen oder Nebeneffekte (z. B. Schmerzen durch die "angedeuteten" Schlänge wegen erhöhter Schmerzempfindlichkeit) lassen die Motivation letztlich schwinden. 2. Jemand ist wirklich schlecht in Mathe und hasst Mathe, will aber unbedingt das Abitur schaffen und beißt daher die Zähne zusammen, nimmt Nachhilfeunterricht, etc. Vielleicht schafft er es dann oder auch nicht.

      Nun aber wieder direkt auf das Thema bezogen:
      Mag sein dass die meisten Menschen mit Asperger nicht besonders talentiert sind was Schauspiel und Rollenspiel betrifft, durch Training lassen sich die Fähigkeiten jedoch steigern. Manche Mädchen mit Asperger betreiben schon als Kinder gerne Fantasyrollenspiel (z. B. Tiere spielen auf dem Schulhof oder bei Freunden zuhause, wenn sie tierbegeistert sind) da es ihnen das Ausleben von Kreativität und eine Ablenkung von ihren Alltagsproblemen ermöglicht. (Dass manche Aspergermädchen eine Vorliebe für Fantasiewelten haben und z. B. mit Kuscheltieren entsprechende Rollenspiele machen, lässt sich übrigens auch im Buch von Christine Preißmann nachlesen). Auch Mittelalter-Fantasyrollenspiel für Erwachsene sind bei manchen Leuten mit Asperger beliebt.

      Gerade da manche Asperger Probleme mit dem Erkennen und Zeigen ihrer eigenen Identität haben, kann es eine Erleichterung sein, sich durch das bewusste Einnehmen einer Rolle bzw. verschiedener Rollen jeweils auf bestimmte Persönlichkeitsaspekte zu fokussieren und diese quasi übertrieben darzustellen und auszuleben, eventuell auch mit bewusst angewandter, überzogener Stimmmodulation und Gestik, etc., was im Rahmen eines Improvisationstheaters auch durchaus angemessen wirkt. Manche zeigen diese Wandlungsfähigkeit auch durch das bewusste Einnehmen/Spielen verschiedener sozialer Rollen in Alltagssituationen abhängig davon in wessen Gesellschaft sie sich gerade aufhalten und welche Erwartungen an sie in dieser Situation gesetzt werden.

      Natürlich gibt es aber auch das andere Extrem, nämlich Leute mit Asperger, denen jegliche Art von Rollenspiel extrem schwer fällt und die es auch noch nie mochten (daher wird das häufig auch als Diagnosekriterium in diversen Aspeger-Selbsttests und Büchern mit aufgeführt), wogegen bei anderen Leuten eben einfach die Rahmenbedingungen abschrecken, dass sie es z. B. nicht mögen gefilmt und von anderen kritisiert zu werden oder dass sie die typischen Sozialrollenspiele als langweiligen Kinderkram empfinden oder dass sie dazu gezwungen werden und/oder es schon zu oft machen mussten und alleine deshalb schon eine ablehnende Haltung entwickeln.

      Dies sind allerdings nur meine persönlichen Einschätzungen/Annahmen wenn auch teils untermauert von Literatur und Internetquellen, die ich las. Ich denke jede Eigenerfahrung, die hier jemand schreibt, kann helfen das Bild zu vervollständigen. Letztlich gibt es jedoch nicht nur die eine ultimative Wahrheit, da jeder Mensch anders und individuell ist in seinen Vorlieben, Ansichten, Erfahrungen und Talenten.
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.
    • Lex wrote:

      (Dass manche Aspergermädchen eine Vorliebe für Fantasiewelten haben und z. B. mit Kuscheltieren entsprechende Rollenspiele machen, lässt sich übrigens auch im Buch von Christine Preißmann nachlesen).

      Das ist ja auch etwas ganz anderes.
      Alles wird galaktisch gut.
    • Ich mag Rollenspiele nur sehr bedingt gerne.

      Wenn es um Lebenssituationen geht, die mir vertraut sind und mein analytischer Verstand gefragt ist und/oder es um Abfrage meines Wissens geht, mag ich diese sehr gerne, denn es macht mir Spaß, zu zeigen, dass ich etwas kann. Aber die Rollen, die ich spiele, sind dann zum großen Teil die typischen Dinge aus meinem Berufsleben bzw. aus meiner Ausbildungslaufbahn (z.B. Ärztin und Physiotherapeutin, Lehrerin, Prüferin oder Prüfling, aber auch Patientin (eine die sehr kritisch nachfragt) und eine äußerst kritische Kundin, die dem Verkäufer mit ihren speziellen Fragen gehörig auf die Nerven geht :twisted: ). Hier hatte ich den Vorteil, dass mich die Materie zum einen sehr interessiert (ich fühle mich sicher in diesen Bereichen), und ich zum anderen für den Wissenzuwachs auch auf die soziale Kommunikation angewiesen war (praktische Fertigkeiten erwerben, an Patienten üben), so dass ich diese sorgfältig studierte. Und ein kritisches Nachfragen gehört ohnehin zu meinem Naturell, so dass ich diesen Part nicht wirklich "spielen" muß.

      Es gibt aber auch Lebensthemen, die mich nicht so sehr tangieren, wie z.B. die Smalltalksituation. Da tendiere ich dazu, auf ein Thema zu lenken, das mich interessiert und es auch zu vertiefen, obwohl ich weiß, dass es nicht erwünscht ist; ein sehr kurzes echtes Smalltalkgespräch bekomme ich aber auch hin, wenn es unbedingt erforderlich ist. Diese Rolle z.B. würde ich auch nie auf Kommando spielen wollen. Was ich garnicht hinkriegen würde, wäre ein Elternteil zu verkörpern oder ein spielendes Kind; eine solche Aufforderung würde eine regelrechte Panikattacke inklusive Aggressitvität in mir auslösen. Wenn das dann auch noch gefilmt werden würde, würde ich ohne weitere Begründung den Raum verlassen und nie wieder bei der Veranstaltung aufschlagen - ich würde eine Erkrankung oder meine Hörbeeinträchtigung vorschieben oder irgendwelche anderen Ausreden.

      Eine Videoaufzeichnung von mir selbst habe ich auch immer sehr ungerne gehabt. Bei einer Prüfungssimulation für Personen mit Prüfungsangst (ich hatte keine solchen Probleme, hatte aber trotzdem freiwillig aus Neugier mitgemacht) wurde gefilmt. Ich spielte die Prüferin. Wegen der Filmerei wollte ich mich auch zunächst erst herausreden und gehen, da versuchte man auch nicht, mich zu hindern, sondern erklärte mir, dass es freiwillig sei und dass die Aufnahme auch gleich nach dem Ansehen gelöscht würde. Ich setzte mich erst in die allerletzte Reihe und beobachtete die anderen, die vor mir dran waren; wie sie in der Realität wirkten und wie das Ganze auf der Videoaufnahme wirkte (inklusive Verzerrungen des Tons, etc.). Ich sagte mir dann selber, dass mir eigentlich nichts passieren könne und ich einfach mal etwas mutig sein solle; ich hatte auch die Gelegenheit, die Aufnahme ungesichtet sofort löschen zu lassen. Und dann war ich doch sehr neugierig und sah mir die Aufnahme an (mir fiel während des Rollenspiels auf, dass mein "Prüfling" sehr große Angst zu haben schien, was ich mir nicht erklären konnte, denn außer einer sehr genauen Abfragerei hatte ich mir bewußt nichts zuschulden kommen lassen). Ich erschrak über mich selbst, wie ich auf dem Video wirkte und entschied, ab da an keine Videoaufnahmen von mir selbst mehr sehen zu müssen; ich kam da mit sehr stechendem Blick und einschüchternd rüber, obwohl ich eigentlich sehr lieb zu dem anderen sein wollte und ihm eigentlich helfen wollte, auf meine Fragen die Lösung selber zu erarbeiten. Ich arbeitete ab diesem Moment an mir selbst, um möglichst nicht mehr so "fordernd und den anderen mit Röntgenaugen durchleuchtend" herüberzukommen; es ist wohl besser geworden, aber es gibt immer mal wieder Momente, wo das laut meinem Mann wieder auftritt, insbesondere wenn ich überfordert oder unter Streß bin. Wegen der Diskrepanz meiner inneren Haltung bezüglich meines Gegenübers und meinem Auftritt, der Unfreundlichkeit und Herrschsucht annehmen läßt, bin ich inzwischen oftmals unsicher. Aus diesem Grund gewähre ich meinen Schülern häufiger Gnade vor Recht, gebe tendenziell die besseren Noten, obwohl ich merke, dass sie mit möglichst wenig Lernen einfach nur die 4 anstreben und kein Interesse am Fach haben und ärgere mich richtiggehend, dass ich nicht in der Lage bin, mit einem adäquaten Auftritt echte Selbstsicherheit und Verbindlichkeit zu vermitteln, damit die Schüler einen wohlwollenden Respekt mir gegenüber entwickeln.
      Würde man mir hier ein Kompetenztraining anbieten, das auf absoluter Freiwilligkeit basiert und ich jederzeit einen Rückzieher machen kann und mich nicht mit anderen messen muß, dann würde ich es gerne machen bzw. ausprobieren ;) wollen. Wichtig ist aber eben, dass ich sehr viel andere beobachten darf und Feedback über die Rollenspiele der anderen hören darf, theoretisches Hintergrundwissen vermittelt wird (auch anhand Anschauungsmaterialien wie Filme, wie bestimmtes Verhalten, Gestiken und Mimiken wirken) und dass ich nicht verpflichtet bin, selber aufzutreten. Das Feedback zu mir muß in neutralem Ton gehalten und sachlich sein und darf keine Zwänge, dass etwas unbedingt so und so abgeändert werden muß, enthalten (bestenfalls Empfehlungen).

      Kurzgefaßt: Ich mag Rollenspiele gerne, wenn ich mich in den gespielten Situationen sicher fühle (das heißt es geht um Wissensaustausch, oder die Lebenssituation ist mir im beruflichen Kontext vertraut) und ich hasse sie, wenn es um rein emotionsmäßige Themen geht, wie z.B. Smalltalk und Mutter. Für meine berufliche Kompetenz sind mir Rollenspiele, bzw. soziales Kompetenztraining willkommen, auch in der Gruppe. Voraussetzung ist aber absolute Freiwilligkeit, ein vertrauenswürdiger Kursleiter, der in der Lage ist, adäqates und professionelles Feedback zu geben, eine Gruppe, deren Mitglieder vorurteilsfrei und respektvoll gegenüber allen anderen Teilnehmer sind, und die Möglichkeit, jederzeit gehen zu dürfen ohne es begründen zu müssen.
      "Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muß man vor allem ein Schaf sein."
      - Albert Einstein -
    • Tabantus wrote:

      Meine Theorie ist, dass eigentlich die meisten Aspies mit Rollenspielen ein Problem haben müssten, weil es mit Schauspielen und "so tun als ob" zu tun hat.
      Wieso Theorie, es ist Fakt.
      Das sehe ich anders.
      Je mehr Zwang dahinter ist, desto weniger werden sich Autisten damit anfreunden koennen. Das wird auch NTs ned so gefallen.

      Wenn es um freiwillige Rollenspiele geht, koennen auch Autisten Spass daran entwickeln.
      Sieht man doch allein schon hier am Foren-RPG.
      Im alten Forum gab es einen Larp-Thread.
      Und ich nehme an, auch P&P gefaellt diversen Autisten.

      Und was Sozialkompetenztraining betrifft, so wird das vermutlich auch brauchbar, wenn es nur auf Freiwilligkeit basiert.


      Man liest sich ... Sascha