Menschenbild von Therapeuten, Sozialarbeiter zu Autisten?

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    • Menschenbild von Therapeuten, Sozialarbeiter zu Autisten?

      Ich komme immer besser mit der humanistischen Psychotherapie zurecht.
      Den resourceorientierten Ansatz dort liebe ich.
      Gemeinsam wird dort erarbeitet, wie mit den vorhandenen Ressourcen, Besserungen möglich sind.
      Die andauerndsten Stabilisierungen durfte ich deshalb auch in der Hochgratklinik der Adulaklinik und mit Hilfen des Autismuszentrums erzielen.
      Siehe.

      de.m.wikipedia.org/wiki/Humanistische_Psychologie

      de.m.wikipedia.org/wiki/RRessourcenorientierung

      Für mich das Beste vom Besten.

      Siehe.
      dr-reisach-kliniken.de/
      .......

      Ausserhalb des Autismuszentrums, welches ich auch sehr kompetent und herzlich wie die genannten Kliniken finde, wo Gespraeche aber nur in gewissen Abständen möglich sind, tue ich mich mit dem autoritäre Verhalten des Personals schwerer, da das Personal für mich weniger emotional da ist, mir aber mehr sagen will, was richtig oder falsch ist, mit mir aber weniger die Probleme reflektiert.
      Obwohl ich in die Selbstständigkeit will, fühle ich mich von solchen Menschen in die Kinderrolle gedrängt.

      Mir kommtt vor, dass psychiatrische KliniKen wie viele Sozialarbeiter kein Interesse haben, den Patienten emotional zu stärken, zu unterstuetzen, damit er seinen Weg geht, da sie sonst selber an ihre Abgrenzungsthemen kommen.
      Da sagen sie leider lieber den Patienten was richtig oder falsch ist, wobei der Patient in die Abhängigkeit, wie in die Kinderrolle gepresst wird, da Personal nur so lange da ist, wie der Patient sich unterwirft.

      Obwohl ich an sich, viele gute Sozialarbeiter kenne, scheinen die Rollenbilder der Psychiatrie sehr stark in den Koepfen der 'Helfenden' verankert zu sein.

      Das Menschenbild von 'Montessori' gefällt mir.
      Siehe.
      de.m.wikipedia.org/wiki/Montessorip%C3%A4dagogik

      Zitat.
      Als Grundgedanke der Montessoripädagogik gilt die Aufforderung „Hilf mir, es selbst zu tun“.
      Zitat ende.


      Dieser Ansatz harmoniert sehr gut mit dem resourceorientierten Ansatz der humanistischen Psychotherapie.
      Trotzdem werden solche ambulante Therapien leider nicht angeboten, da autoritäre Methoden wie Tiefenpsychologie und Verhaltenstherapie angeboten werden.

      Für viele Helfenden sind es sicherlich die richtige Verfahren,
      da sie da als Experten gesehen werden und sie sich weniger in den Dialog mit dem Patient begeben müssen.
      Für mich ist dies alles andere als patientenorientiert.

      Bin gespannt, wie ihr das Verhalten von Sozialarbeiter, Therapeuten im ambulanten Umfeld für euch sieht.
      Auch wenn sie kompetent, herzlich sind, die Rollenbilder der Psychiatrie haben die Meisten meiner Ansicht nach in ihren Koepfen verankert

      Bin sehr auf eure Meinungen und Ansichten gespannt.

      L.G. Daniel :thumbup: :thumbup:

      The post was edited 3 times, last by Daniel1 ().

    • Sozialarbeiter, und ähnliche, die mit mir umgehen wie mit einem Kind haben meiner Meinung nach den Beruf verfehlt.
      Ich habe beides schon erlebt, also Helfen auf Augenhöhe aber auch von oben herab Unterdrückung.
      Das betrifft aber nicht nur Autisten sondern alle Arten von psychisch Kranken / Behinderten.
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • Gibt es denn die Möglichkeit eine humanistische Psychotherapie offiziell von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen zu bekommen, oder geht das nur "hintenrum" - also mit falscher Abrechnung?
      Als Selbstzahler oder mit einer privaten KV ist diese Therapieform ja möglich.
    • Ergotherapeuten haben eigentlich (intuitiv) einen humanistischen Blick. Sie dürfen psychisch-funktionelle Therapie über die gesetzliche KK anbieten, die gerade auf das persönliche Wohlbefinden im Alltag abzielt. Es gibt auch welche, die psychotherapeutische oder psychologische Qualifikationen zusätzlich haben. Man kann auch in einem Vorgespräch (auch per Mail) in einer Praxis nachfragen, wie mit dem Arzt über die Verordnung gesprochen werden kann, damit dieser den "passenden" Diagnoseschlüssel (vgl. ICF) finden kann.
    • Hallo lieber @Hutmacher ,
      meines Wissens wird psychotherapeutisch nur ambulante Tiefenpsychologie und Verhaltenstherapie bezahlt. Möchte auch mal mit meiner Kasse sprechen, da die Therapeuten mich wegen keiner Autismus-Erfahrung nicht nehmen.

      Da Therapeuten aus dem humanistischen Bereich eh resourceorientiert arbeiten, wäre es auch meine Wahl.

      @NinaO , herzlichen Dank für den Tip, dass ist auch ein interessanter Ansatz.

      Ergotherapie

      heilmittelkatalog.de/massnahmen-der-ergotherapie.html

      Zitat.
      Psychisch-funktionelle Behandlung


      Eine psychisch-funktionelle Behandlung dient der gezielten Therapie krankheitsbedingter Schädigungen mentaler Funktionen, insbesondere psychosozialer, emotionaler, psychomotorischer Funktionen und Funktionen der Wahrnehmung und den daraus resultierenden Beeinträchtigungen der Aktivitäten und gegebenenfalls der Teilhabe.
      Sie umfasst insbesondere Maßnahmen zum Erreichen therapeutischer Ziele auf Schädigungsebene, wie
      • Stabilisierung oder Besserung globaler mentaler Funktionen
        • des quantitativen und qualitativen Bewusstseins,
        • der Orientierung zu Ort, Zeit und Person,
        • der Intelligenz (z. B. bei Demenz),
        • globaler psychosozialer Funktionen (z. B. bei Autismus),
        • der psychischen Energie, des Antriebs und des Schlafes,
      • Stabilisierung oder Besserung spezifischer mentaler Funktionen
        • der Aufmerksamkeit,
        • des Gedächtnisses,
        • der Psychomotorik (z. B. Tempo),
        • der Emotionen (z. B. Affektkontrolle),
        • der Wahrnehmung (räumlich-visuell),
        • des Denkens (Denktempo, Inhalte),
        • höherer kognitiver Funktionen, wie des Abstraktionsvermögens, und des Einsichts- und Urteilsvermögens,
        • der Handlungsplanung,
        • der Selbst- und Zeitwahrnehmung.
      Therapeutische Ziele auf Aktivitäts- und Teilhabeebene umfassen insbesondere
      • Entwicklung oder Wiederherstellung und Erhalt von Aktivitäten:
        • aus dem Bereich allgemeine Aufgaben und Anforderungen (z. B. tägliche Routine in richtiger Reihenfolge durchführen, Tagesstrukturierung),
        • aus dem Bereich Lernen und Wissensanwendung (z. B. bewusste sinnliche Wahrnehmung, Aufmerksamkeit fokussieren),
        • aus dem Bereich interpersoneller Interaktionen und Beziehungen (soziale Interaktion, Aufbau und Erhalt von Beziehungen),
        • der Selbstversorgung und des häuslichen Lebens (z. B. Waren des täglichen Bedarfs beschaffen),
      • Stärkung der Eigenverantwortlichkeit, des Selbstvertrauens und der Entscheidungsfähigkeit,
      • Erlernen von Kompensationsstrategien gegebenenfalls unter Nutzung vorhandener Hilfsmittel und Umgang mit externen Hilfen.
      Die psychisch-funktionelle Behandlung kann als Einzel- oder Gruppenbehandlung
      verordnet werden.[/b][/i]


      Zitat Ende.

      L.G. Daniel :thumbup: :thumbup:

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