In Berlin von Punkt A nach B zu kommen

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    • In Berlin von Punkt A nach B zu kommen

      Von Punkt A nach B zu kommen in einer Großstadt wie Berlin kann nervenraubend sein, auch für NTs. Egal mit den Öffis, Fahrrad oder Auto (das Letze würde ich mich nie Antun). Ich bevorzüge Fahrrad, weil die Öffis ... mehr oder wenig alles Sensorisches hat, was man als Aspie nicht braucht. Ich liebe eigentlich Fahrrad fahren, aber es ist trotzdem ziemlich anstrengend. An Kreuzungen werde ich immer gestresst von den Autos, und in Strassen ohne Radwege (oder noch schlimmer: zugeparkte Radwege) überholt Autos einem mit zu wenig Abstand. Ich kriege häufig Meltdowns wenn ich angehupt werde, was leider oft passiert in Berlin.

      Wie kommt ihr von A nach B? Strategien?
      Bin kein Deutscher Muttersprachler, von daher kann ich nicht immer grammatisch einwandfrei schreiben.
    • Meine Reise im Heißluftballon war sehr entspannend. Ab und zu faucht mal der Brenner, ansonsten ist es da oben sehr still.

      Auf dem Boden bevorzuge ich das Fahrrad über Nebenstraßen und damit auch größere Umwege, so lange dort wenig oder gar kein Verkehr ist.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • In "meiner" Großstadt (Köln) komme ich am liebsten per Bahn von A nach B. 2-5 Minuten-Takt, quasi überall eine Straßenbahn und viele S-Bahnen bieten im Prinzip überall eine gute Möglichkeit von A nach B zu kommen.
      Bus fahren hasse ich, da kann man auch gleich Auto fahren. :d

      Für Strecken von und zum Bahnhof nutze ich mittlerweile meinen E-Scooter, den ich dann in der Bahn mitnehme und auch in Gebäude (Schule etc.) reinnehmen kann. Klar, zu Fuß gehen ist aber immer eine Option.

      Auf dem Land darf es auch das Fahrrad sein, bzw. (bald) ein E-Scooter mit sehr hoher Reichweite und dicken Luftreifen. Manchmal ist man da aber dann doch auf die Dienste eines PKW angewiesen...
      Nichts beschleunigt Dich so sehr wie ein Linearmotor.
    • Taron wrote:

      In "meiner" Großstadt (Köln) komme ich am liebsten per Bahn von A nach B. 2-5 Minuten-Takt, quasi überall eine Straßenbahn und viele S-Bahnen bieten im Prinzip überall eine gute Möglichkeit von A nach B zu kommen.
      Bus fahren hasse ich, da kann man auch gleich Auto fahren. :d

      Für Strecken von und zum Bahnhof nutze ich mittlerweile meinen E-Scooter, den ich dann in der Bahn mitnehme und auch in Gebäude (Schule etc.) reinnehmen kann. Klar, zu Fuß gehen ist aber immer eine Option.

      Auf dem Land darf es auch das Fahrrad sein, bzw. (bald) ein E-Scooter mit sehr hoher Reichweite und dicken Luftreifen. Manchmal ist man da aber dann doch auf die Dienste eines PKW angewiesen...
      @Taron ist dein E-Scooter so ein "Kleinstfahrzeug"? Aufm Land kann ich ganz gut Auto fahren, da ist es eigentlich kein Problem.
      Bin kein Deutscher Muttersprachler, von daher kann ich nicht immer grammatisch einwandfrei schreiben.
    • Pingupappa wrote:

      @Taron ist dein E-Scooter so ein "Kleinstfahrzeug"?
      Ja, elektrisches Kleinstfahrzeug aka eKFV. Kostenlos in Bus/Bahn mitzunehmen, kein Führerschein, max. 20 km/h, keine Helmpflicht, Radwege nutzbar. Vesicherung kostet irgendwas zwischen 15-30 € im Jahr (Teilkasko).

      In Großstädten muss man sich daran erst gewöhnen, vor allem wegen den anderen Verkehrsteilnehmern. In Köln und Umgebung haben sich diese Fahrzeuge bereits durchgesetzt, da fällt der "Umstieg" nicht mehr so schwer.
      Nichts beschleunigt Dich so sehr wie ein Linearmotor.
    • @Taron in Berlin gibt es auch eine Menge solche E-Scooters, aber die werden meistens von Touris gefahren, gerne auch zur zweit (mindestens bevor Corona). Ich habe noch nie einen gefahren, denn das Fahrrad fährt ja schneller (Multimodalität hat nur bedeutet: "Fahrrad zur U-Bahn" für mich).
      Bin kein Deutscher Muttersprachler, von daher kann ich nicht immer grammatisch einwandfrei schreiben.
    • Pingupappa wrote:

      @Taron in Berlin gibt es auch eine Menge solche E-Scooters, aber die werden meistens von Touris gefahren, gerne auch zur zweit
      Leider ein bundesweites Problem was sträflich geahndet gehört, insbesondere weil die Außenstehenden diese Probleme auf alle E-Scooter (also auch die "privaten" bzw. nicht die der Verleihdienste) runterbrechen...

      Wobei der Nutzungsmix schon zu einem passen muss, in meinem Fall kann es wie beim letzten Urlaub auch schon mal sein, dass ich 10-15 km zum nächsten Bahnhof fahren muss, und da ist so ein transportables Vehikel schon ganz nett. :)

      Wer aber sonst nur kurze Strecken zum Bahnhof oder anderen Zielen laufen muss bzw. keine Sorge um das Fahrrad am Bahnhof hat (auf dem Land eher weniger ein Problem), braucht keinen E-Scooter. Und ja, es kann auch auf dem E-Scooter in einer Großstadt erstaunlich stressig sein - vor allem als Neuling - und das mag für den ein oder anderen schon ein Problem darstellen.
      Nichts beschleunigt Dich so sehr wie ein Linearmotor.
    • Kürzere Strecken von nur einigen Kilometern gehe ich, wenn ich Zeit habe, meist zu Fuß, das ist am entspanntesten (und man hat gleich noch das Fitnessstudio gespart :d ).

      Ganz lange Strecken von mehreren hundert Kilometern fahre ich mit der Bahn, wobei ich da die ewigen Pannen und Verspätungen sehr stressig finde. Ich plane meist schon im Voraus mindestens eine Stunde Verspätung mit ein, damit ich bei tatsächlichen Verspätungen nicht so in Stress gerate.

      Mittellange Strecken fahre ich mit dem Auto, fremde Strecken dabei immer mit Navi (extrem praktisch!!!) und oft auch mit vorheriger Recherche auf google maps (da kann man schon mal überlegen, welche Strecke die geringsten Probleme erwarten lässt bezüglich z. B. Staus).

      Ich wohne in einer ländlichen, fast dörflichen Kleinstadt in der Nähe einer größeren Stadt, und ohne Auto wäre man in der Mobilität schon stark eingeschränkt. Wenn ich mitten in einer Großstadt wohnen würde, dann würde ich wahrscheinlich noch stärker öffentliche Verkehrsmittel nutzen.

      The post was edited 1 time, last by MonaLisa ().

    • Taron wrote:

      Wer aber sonst nur kurze Strecken zum Bahnhof oder anderen Zielen laufen muss bzw. keine Sorge um das Fahrrad am Bahnhof hat (auf dem Land eher weniger ein Problem), braucht keinen E-Scooter. Und ja, es kann auch auf dem E-Scooter in einer Großstadt erstaunlich stressig sein - vor allem als Neuling - und das mag für den ein oder anderen schon ein Problem darstellen.
      Wird es quasi "Verträglich" E-Scooter in einer Großstadt zu fahren, wenn man Übung hat?


      MonaLisa wrote:

      Ich wohne in einer ländlichen, fast dörflichen Kleinstadt in der Nähe einer größeren Stadt, und ohne Auto wäre man in der Mobilität schon stark eingeschränkt. Wenn ich mitten in einer Großstadt wohnen würde, dann würde ich wahrscheinlich noch stärker öffentliche Verkehrsmittel nutzen.
      Das ist sehr verständlich. Es geht ja in der Kleinstadt gar nichts. Als Teenie in der Kleinstadt hatte ich einen Bus pro stunde zur Verfügung, und nur bis 20:30 oder so...
      Bin kein Deutscher Muttersprachler, von daher kann ich nicht immer grammatisch einwandfrei schreiben.
    • Pingupappa wrote:

      Wird es quasi "Verträglich" E-Scooter in einer Großstadt zu fahren, wenn man Übung hat?
      Kommt drauf an, aus meiner Sicht vor allem wie man mit den Gesamtumständen (Lärm, Verkehr, Menschen) in der Großstadt zurecht kommt.
      Für Aspies mit Reizfilterschwäche sicherlich schon sehr schwierig (damit habe ich kaum bis keine Probleme), das gilt dann aber für jedes Individualverkehrsmittel.

      Wenn man mit dem Rad in der Großstadt keine Schwierigkeiten hat, kann der E-Scooter auch für Aspies sicherlich eine Möglichkeit der Fortbewegung sein. Gewöhnen muss man sich an das Fahrzeug aber so oder so, wegen den kleinen Rädern, der Kurvenlage und der Beschleunigung (die zum Teil recht ordentlich ausfallen kann). Auch ist das Handling für einen Neuling erstmal ungewohnt, wenn man bspw. mit der Bahn fahren will, klappt man das Fahrzeug zusammen.

      Viele Unfälle passieren genau deswegen, ungeübte springen mitten in der Großstadt auf so ein Teil und stürzen sich damit ohne jegliche Fahrpraxis direkt ins Getümmel. Daher: erstmal in einer Seitenstraße ohne großen Verkehr üben, zuerst ohne Motor (wie einen klassischen Tretroller), dann mit.
      Nichts beschleunigt Dich so sehr wie ein Linearmotor.
    • Ich fahre nicht gerne in der Großstadt rum. Als ich wieder hier her zurück zog im Jahr 2002 ging das noch und selbst vor ca 10 jahren war es noch irgendwie aushaltbar mit den Öffies in die Innenstadt zu fahren, egal um welche Uhrzeit. Mit der S-bahn geht das noch wenn man um bestimmte Uhrzeiten fährt wo nicht alle unterwegs sind.
      Mit Bus und Straßenbahn geht das eigentlich fast garnicht, es ist einfach zu voll.
      Ich weiß nicht wie das heute ist, aber als die Corona-zeit noch nicht war, war es üblich das die Leute sich bis zum gehtnichtmehr in die Straßenbahnen zwengten. Jetzt sollte sowas eigentlich nicht passieren, aber ich befürchte das die Leute nicht darum herum kommen weil die ja irgendwie weiterhin zur Arbeit kommen müssen.
      Die Behindertenwerkstatt die ich mir nächste Woche anschaue ist in einem nachbarstadtteil der auch außerhalb der Innenstadt liegt, also fahre ich dann quasi von einem außenliegenden Stadtteil in den anderen mit nur einem Bus, überwiegend über Wohngebiete und Land/Wald, da sind nie so dermaßen viele Leute mit unterwegs.
      Das finde ich sehr gut und da kann ich ggf die Öffies nutzen ohne einen Fahrdienst der Werkstatt nutzen zu müssen.
      Fahrradfahren habe ich mal eine Zeit lang versucht, immer wieder mal aber ich hab es nie so richtig beherrscht. Ich stelle mich mit so größeren Sachen irgendwie ungeschickt an.
      Ich fall oft hin oder verliere die Kontrolle über Fahrräder weswegen ich mich auch nie so wirklich traute damit auf der Straße zu fahren. Die Bürgersteige sind hier dafür aber auch nicht so wirklich ausgelegt, und man ist den Fußgängern im Weg bzw die sind mir im weg aber man gehört als Radfahrer ja auch nicht auf den Bürgersteig.
    • MangoMambo wrote:

      Offis und Gehörschutz.Wenn möglich nehme ich jemand mit, der mich begleitet.
      Irgendwie finde ich die S-Bahn verträglicher als die U-Bahn, und Buss am schlimmsten. Macht es für einen Unterschied welche Öffi du benutzt?
      Bin kein Deutscher Muttersprachler, von daher kann ich nicht immer grammatisch einwandfrei schreiben.
    • Wenn ich im Herbst die Ausbildung beginnen sollte , muss ich mit Zug in eine andere Stadt mit Regio Zug.

      Es liegt noch im mach baren Rahm. Überlege mit ein Erwachsen Scooter von Micro zu besorgen . Für Weg Strecke von und zum Bahnhof und Lehrbetrieb.

      Sonst laufe ich viel weil Buse merkwürdige Fahrzeit haben und ca 2km 1,80€ kosten.
      Das Do ist der Weg. :prof:
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      Ich kann grundsätzlich jedes Verkehrsmittel benutzen. Kann ich wählen (was auch wetterabhängig ist), ziehe ich das Fahrrad vor. Bei Öffis steigt mit steigender Fahrgastdichte mein Unwohlsein, aber bis so 20 Minuten habe ich auch in einer vollen Berliner U-Bahn keine großen Probleme. Anders sieht es aus, wenn Betrunkene im Wagen sind oder Leute, die penetrant nach etwas stinken, Kotze, Pisse, Deo... Oder Typen, die sich großspurig-laut unterhalten.

      Gut ist es immer, solange ich mich noch auf eine Lektüre, Zeitung, Buch usw. fokussieren kann.
      Es gibt so viele Menschen, die darauf brennen zu sprechen. All dieses Gerede ist der Welt kaum von Nutzen. (Mahatma Gandhi, Mein Leben)