ATZ Autismus Therapiezentrum

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    • ATZ Autismus Therapiezentrum

      Hallo,

      man liest hier immer wieder von "ATZ", was leider zumindest für mich in der Forensuche keine brauchbaren Treffer ergibt. Wenn es hier schon irgendwo einen Thread dazu gibt (wovon ich ausgehe), würde ich mich über eine Verlinkung freuen.

      Mich interessieren Erfahrungen, Meinungen zu den angebotenen Therapien. Mittlerweile scheint es da zumindest in meinem Ort etwas für Erwachsene zu geben. Klingt auch alles erstmal super, wobei ich befürchte dass die Wartezeiten auf einen freien Therapieplatz ähnlich haarsträubend sind wie die auf einen Diagnostiktermin (habe ich nun aber auch per Mail erfragt).

      Danke
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    • Ich schätze, es kommt auch sehr auf die Region drauf an.

      In meiner Stadt werden nur Kinder und Jugendliche behandelt. Für Erwachsene fehlen die Kapazitäten. Abgesehen davon ist es auch schwieriger zu beantragen (wobei ich nicht verstehe, wieso man nicht einfach Psychotherapeuten mit Kassensitz oder Ergotherapeuten anstellen könnte bzw. als Netzwerk vermittelnd wirken...
      Es gibt Betreutes Wohnen für Erwachsene und eine Freizeitgruppe sowie verschiedene Selbsthilfegruppen.
      Mit dem Betreuten Wohnen habe ich leider schlechte Erfahrungen gemacht (die eine Mitarbeiterin war wirklich gut, ist aber schnell ausgefallen (in der Probezeit wieder gekündigt) und es gab keinen Ersatzansprechpartner über Wochen(!) nichtmal für den Notfall, der ungünstiger weise dann auch eintrat) :x :( Deswegen habe ich dann doch wieder jemanden ohne Fachwissen, dafür verlässlicher.
    • kastenfrosch wrote:

      Ich schätze, es kommt auch sehr auf die Region drauf an.
      Ja, mir wurde erst beim Lesen der Threads klar, wie extrem unterschiedlich die Therapiemethoden und Angebote sind. Das, was ich in den Threads gelesen habe klang unter dem Strich wenig attraktiv bis ziemlich abschreckend. Das, was ich im Therapiekonzept "meines" ATZ lese, ist ein multimodales Modell und klingt großartig. Wobei dort wiederum auch steht, dass die meisten ATZ mit einer solchen Methodenvielfalt arbeiten. Das erklärt dann aber wiederum auch die vielfältigen Erfahrungen.

      kastenfrosch wrote:

      In meiner Stadt werden nur Kinder und Jugendliche behandelt.
      Das war z.Zt. meiner Diagnosestellung auch noch der Stand. Die hatten damals nicht einmal Diagnostik für Erwachsene gemacht. Mittlerweile bieten die neben Diagnostik auch Therapie, Gruppen- und Beratungsgespräche für Erwachsene an.

      Es lohnt sich also vielleicht, in jährlichen Abständen oder so nochmal neu zu schauen.
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    • L84 wrote:

      Das war z.Zt. meiner Diagnosestellung auch noch der Stand. Die hatten damals nicht einmal Diagnostik für Erwachsene gemacht. Mittlerweile bieten die neben Diagnostik auch Therapie, Gruppen- und Beratungsgespräche für Erwachsene an.
      Das ist a wirklich eine tolle Entwicklung! Wohnst du in D?

      Wie die Erfahrungen mit ATZ sind, hängt neben den Erwähnten auch sicher noch davon ab, welche Erwartungen man hat. Jedenfalls habe ich öfter den Eindruck (hier im Forum), dass die Erwartungen einfach völlig an der Realtität vorbeigehen. Oft scheint es aber auch gleichzeitig nicht gut kommuniziert zu werden (von beiden Seiten). So könnte im Vorfeld schon viel Frust verhindert werden.
    • kastenfrosch wrote:

      Das ist a wirklich eine tolle Entwicklung! Wohnst du in D?
      Ja und ja, alleine dass es das Beratungsangebot auch für frisch diagnostizierte gibt, um ihnen "erste Hilfe bei der Diagnoseverarbeitung" zu leisten, finde ich großartig. Das hätte ich damals auch gebraucht. Bei der Beratung kann man prinzipiell wohl auch abklären, welche Erwartungen realistisch oder welche Angebote passend sind.

      Ich stelle jetzt einfach mal beispielhaft den Link für einen Flyer für Erwachsene rein: autismus-institut.de/wp-conten…7/07/Flyer-Erwachsene.pdf

      Und den Link zur eigentlichen Webseite, die ich vorbildlich gemacht finde: autismus-institut.de/


      Also es klingt alles toll und auch umfassend, aber wie Du schon erwähnt hast kann es auch sein, dass es schon an der Kostenübernahme scheitert oder allein diese sehr lange dauert. Wie lange die Wartezeit auf einen Therapieplatz ab dann dauern könnte konnte man mir nicht beantworten, da sie die Folgen der Corona-Pandemie noch nicht abschätzen können. Schade, dass es weiterhin solche Hürden gibt, aber wirklich schon toll eine Entwicklung.
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