Späte "Diagnose"&die Folgen

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    • Späte "Diagnose"&die Folgen

      Ich bin 46 Jahre, Single, keine Kinder.
      Anfang 2019 war mir nach eigenen langjährigen Recherchen klar, ich bin Asperger. Meine psychologische "Karriere" ist lang... Psychopharmaka, Tageskliniken, nicht eingelöste Einweisungen incl.
      Ich bin was ich bin. Aber mich treibt neuerdings etwas um:
      Ich sehe Dinge, Situationen, Menschen,... auf meine Weise.. Das Problem ist: Damit bin ich allein.
      Das hat mir in der Vergangenheit viele Situationen beschert, die ich nicht verstand.
      Ich bin jetzt hier. Ich suche einen Weg, hier&jetzt zu leben. Habt Ihr Ratschläge, Tips...oderso?
    • SanEve wrote:

      Ich bin 46 Jahre, Single, keine Kinder.
      Anfang 2019 war mir nach eigenen langjährigen Recherchen klar, ich bin Asperger. Meine psychologische "Karriere" ist lang... Psychopharmaka, Tageskliniken, nicht eingelöste Einweisungen incl.
      Ich bin was ich bin. Aber mich treibt neuerdings etwas um:
      Ich sehe Dinge, Situationen, Menschen,... auf meine Weise.. Das Problem ist: Damit bin ich allein.
      Das hat mir in der Vergangenheit viele Situationen beschert, die ich nicht verstand.
      Ich bin jetzt hier. Ich suche einen Weg, hier&jetzt zu leben. Habt Ihr Ratschläge, Tips...oderso?
      Ich will alles löschen,aber ich weiß nicht, wie
    • Hallo Eve,

      nur weil es einige Stunden dauert bis jemand antwortet bist du nicht alleine.

      Du kannst dich an die Moderation wenden wenn du einen Beitrag gelöscht haben willst, denke ich.

      Hier im Forum findest du ganz viele Ratschläge und Tipps. Du kannst es Mal versuchen Themen die dich interessieren in die Suche einzugeben.

      Wenn du konkrete Fragen hast beantworte ich die auch gerne und versuche Tipps zu geben. :)

      LG Mango
    • SanEve wrote:

      Habt Ihr Ratschläge, Tips...oderso?

      SanEve wrote:

      Tips, Ratschläge? Sicher.
      Das "Problem" ist nur, ohne direkte Fragen oder Äußerungen, wo denn die Probleme sind, wirst Du wohl auch keine Tipps und Ratschläge bekommen...

      Mir (als VA) hat das viele Lesen in diesem Forum schon sehr geholfen. Vor allem -> "Ich bin nicht allein! Es gibt auch andere, die so 'ticken' wie ich!" Egal ob ich jetzt einer mit "genügend Aspie-Anteilen" bin, so daß eine Diagnose zustande kommt, oder eben auch nicht.
    • Von mir auch willkommen. Ich bin mir auch erst dies Jahr mit 54 endgültig bewusst geworden, dass da mehr ist, als nur autistische Züge und warte auf Diagnostik. Bin mir ziemlich sicher, dass ich durch zuviel masking ( verursacht durch brutales wegerziehen meiner Besonderheiten) seit Jahren im autistischen Burnout bin.
      Ich wünschte, es wäre früher klar geworden, dass ich Autistin bin.
      Liebe Grüße von Celsiana * Ich bin die ich bin
    • Herzlich willkommen @SanEve

      Ich habe meine Diagnose auch erst spät (mit 57 Jahren) erhalten und wäre auch froh gewesen, wenn jemand den Verdacht schon früher - viel früher - gehabt hätte. Im Nachhinein erklären sich 90% meiner Probleme damit - die anderen 10% sind Folgen des Frustes, den ich jahrzehntelang hatte. Frust, weil mich niemand verstand und vor allem, weil ich mich selbst nicht verstand.

      Die Diagnose, bzw. das Wissen darum, warum ich anders bin, macht mir heute vieles leichter, weil ich nicht mehr gegen mich selbst kämpfe. Ich kann mit den Problemen jetzt ganz anders umgehen, bzw. vielen auch einfahc aus dem Weg gehen, ohne mich wie eine Versagerin zu fühlen.
      ~ Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein. ~
    • SanEve wrote:

      Ich sehe Dinge, Situationen, Menschen,... auf meine Weise.. Das Problem ist: Damit bin ich allein.
      Das hat mir in der Vergangenheit viele Situationen beschert, die ich nicht verstand.
      Ich bin jetzt hier. Ich suche einen Weg, hier&jetzt zu leben. Habt Ihr Ratschläge, Tips...oderso?
      Du fragst nach Tipps: Ich empfehle immer wieder gerne Selbsthilfegruppen für Autisten, wenn es darum geht zu merken, dass man mit einem besonderen Blick auf die Welt nicht alleine ist. Ansonsten empfinden manche Menschen auch eine Therapie als hilfreich.
      Surprised by the joy of life.
    • SanEve wrote:

      Dass hier ist wie ein Spiegel meines Lebens. ALLEIN.
      THX für diese Bestätigung.
      Das war auch für mich einer der ersten Eindrücke im Forum-
      es ist in einigen Apekten ein Spiegel dessen, wie ich mich sonst mit mir und in Gruppen auch fühle.

      Ich bin schon lange hier, ich habe mich verändert, mein "Sein" im Forum hat sich verändert.
      Doch bleibt es dennoch irgendwie "spiegelig" :)

      Ein eher erholsamer Aspekt hier für mich ist, dass man in eigenem Ermessen an- und ausschalten kann, das ganze Forum oder auch mal nur Unterforen,
      man kommen und gehen kann wie man will.

      Und einige user haben hier auch Kontakte im Realleben knüpfen können, bis hin zu Partnerschaften.
      Wenn wir den Kirschbaum spalten, finden wir dort keine Blüte.
      Es ist der Frühling, der die Blüten hervorbringt.

      Ama Samy