Was haltet ihr von Intervallfasten

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    • Es kam sogar ein Arzt zu Wort, der täglich nur eine einzige Mahlzeit einnimmt - mittags, wo der Stoffwechsel auf dem Maximum ist. Dafür dann halt reichhaltig und in Ruhe. Der Neandertaler kannte es gar nicht anders. Dem lief nur alle paar Tage mal ein Stück Fleisch über den Weg.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • Aha, sagt das der oder die Neanderthalerin in uns :sarcasm: ....?

      Da muss ich doch noch mal klugscheißen: Stammesgemeinschaften, die auch aktuell noch fast wie in der Steinzeit bei uns in Europa leben, bestreiten 75% ihrer Nahrung aus pflanzlichen Zutaten. Nur der Rest ist tierischen Ursprungs - dazu gehören aber auch Eier oder der Honig von Wildbienen.
      Meistens wird dieser eiweißhaltige Nahrungsanteil viel höher geschätzt als der pflanzliche, durch den aber im Grunde der notwendige tägliche Bedarf gestillt wird.
      Jede, die schon mal hochschwanger war oder ein Kleinkind versorgt hat, weiß, dass jagen eher was für ledige Frauen oder Männer ist. Also gehen eher Männer auf die Jagd und bringen das begehrte Fleisch mit. Möglicherweise hat sich auf diese Art und Weise die männliche Vorherrschaft gegenüber Frauen entwickelt.

      Das war's mit der "von Mythenmetz'schen Abschweifung" für heute Abend! :prof:
      Macht ist das Spielzeug der Reichen, das sie mit niemandem teilen (Muriel Barbery, "Die Eleganz des Igels")
    • Ich ess meist kein Frühstück. Mochte ich schon als Kind nicht. Hab also ca 16h Pause. Trotzdem zu viele Kilos. Was aber sicher auch mit den Medis zusammenhängt ( war früher eher sehr dünn) Und ich kann mich ja wegen der Fibro( oder CFS whatever) nicht so viel bewegen.
      Liebe Grüße von Celsiana * Ich bin die ich bin
    • Eigentlich ist das Intervall-Essen die für mich angenehmste Lebensweise. Nach dem Aufstehen mag ich lange Stunden nix als Wasser, Käffsche oder Tee. Und ich hab überhaupt keine Lust, 3 Mal oder noch öfter jeden Tag mit Essen zu verbringen, da mich das jedes Mal schlapp und faul macht. Anfällig bin ich für abendliches Rumschneigen (Naschen), damit hole ich mir mein gelegentliches Übergewicht. Wird's zuviel bzw. die Kleidung unangenehm, stelle ich mich wieder um und sportle.
      equo ne credite
    • Mag hier eigentlich überhaupt jemand frühstücken? Mir fällt gerade auf, dass viele schreiben, dass sie nur ungern oder in gar keinen Fall ein Frühstück zu sich nehmen. Mir geht's genauso. Frühstück-Büffets in Hotels sind deshalb ein Graus für mich.

      Wenn ich frühstücke, dann erst so gegen zehn. Damit komme ich auf so etwas wie Intervallfasten. Aber viel Flüssigkeit nach dem Aufstehen (Wasser, grüner Tee) muss sein. Nach zehn dann Kaffee.
      "Hast Du aber Deinen Dämon gefunden, dann bist Du nicht mehr allein auf der Welt." (Oskar Panizza, Der Illusionismus und die Rettung der Persönlichkeit.)
    • Wenn ich die Wahl habe, dann verschiebe ich das Frühstück auf 11-12 Uhr. Direkt nach dem Aufstehen ist mein Magen noch im Tiefschlaf.
      Aber wenn ich weiß, dass ich von früh bis ca. 13 Uhr arbeiten muss, unterwegs bin etc. - dann frühstücke ich auch früh schon eine Kleinigkeit, damit ich nicht ganz mit leerem Magen in den Tag starte.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • Ich wache oft hungrig auf und esse dann meine beiden Käsetoast. Egal wie früh es ist :)

      Außer ich muss erst sehr spät ins Labor. Dann habe ich länger geschlafen und mit den anderen in der Mensa Mittag gegessen
      Ich kann gut Mitmenschen umgehen
    • FrankMatz wrote:

      Mag hier eigentlich überhaupt jemand frühstücken? ... Frühstück-Büffets in Hotels sind (...) ein Graus für mich.
      Ja, hier! :d Ich liebe Frühstück und Frühstück-Buffets.
      Meine Mutti hat früher immer gesagt:
      "Morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettelmann." Das ist zwar ernährungswissenschaftlich mittlerweile überholt, aber zumindest das mit dem Kaiser habe ich beibehalten. :prof:
    • Interessant, dass es anderen auch so geht, mit dem Frühstück. Ich hab auch bisher noch gar keinen Hunger oder Appetit heute und esse wohl erst gegen 13:00 Uhr das Erste.
      Frühstück( fast egal welches) liegt mir nur schwer im Magen und belastet mich. Wenn ich weiß, dass ich kein Mittag bekomme, esse ich früh etwas Obst, das geht noch am besten.
      Liebe Grüße von Celsiana * Ich bin die ich bin
    • Ich bin es gewöhnt zu frühstücken. Ich werde eher ungemütlich, wenn der Partner mal wieder nicht aus dem Knick kommt und mit der Magen schon in den "Knien hängt".
      Da ich auch meist mit dem Rad zur Arbeit fahre, brauche ich vorher etwas Energie. Daher gibt es bei mir unter der Woche morgens meist einen kleinen Teller einfaches Müsli (hauptsächlich Haferflocken).
      Am Wochenende sind wir dazu übergegangen Milchprodukte (Quark, Jogurth, Skyr ...) mit Früchten zu Essen (Wir hätten auch reichlich Erdbeeren und Kirschen), statt Brötchen.
      Also ich habe morgens Hunger.
      Mit Freude im Leben udn Freunden an der Hand ist schnell jeder Kummer im Leben gebannt.
    • Ich frühstücke jeden Morgen in aller Ruhe. Ich betreibe aber auch kein Intervallfasten, weil ich keinen Sinn darin sehe. Ich esse lieber mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt, weil meiner Verdauung das eindeutig besser gefällt. Dazu gehört meistens auch ein kleiner Snack (z.B. eine handvoll Chips oder etwas Obst) abends zwischen 8 und 9 Uhr rum.
    • Ich mache die 16/8 Methode mit Unterbrechung schon einige Jahre, einfach weil es meinem bevorzugtem Essverhalten entspricht, d.h. ich esse ca. um 12 Uhr mittags die erste Mahlzeit und ca. 19-20 Uhr die letzte Mahlzeit, meistens nur zwei Mahlzeiten insgesamt, ab und zu mit einem Snack zwischendurch. Süßigkeiten wie Schokolade und jeglichen Zuckerzusatz habe ich mir zusätzlich noch verboten.

      Ich habe dadurch aber nicht "automatisch" abgenommen, meine Waage zeigte immer das gleiche Gewicht. Erst seitdem ich bewusst Kalorien reduziere bei diesen zwei Mahlzeiten, nehme ich auch langsam ab. An meinem Cheatday esse ich ungesündere Lebensmittel, mehr Kalorien, aber ich versuche trotzdem innerhalb meines Maximal Kalorienbedarfs zu bleiben, sodass die Cheatdays trotzdem gewichtsneutral sind. Das mache ich höchstens einmal pro Woche, aber eher alle 14 Tage mal.

      Bei anderen würden unter diesen Umständen wahrscheinlich die Pfunde nur so purzeln, ich nehme allerdings verschiedene Psychopharmaka, die bekannt dafür sind, den Stoffwechsel zu beeinflussen. Mein Maximal Kalorienbedarf liegt daher viel niedriger als die üblichen Kalorienbedarfsrechner angeben. Dadurch ist das Intervallfasten bei mir nicht so effektiv, wie ich es gerne hätte.

      Aber meine Hausärztin sieht auch schon einen Erfolg darin, dass ich seit Anfang 2018 kein Gramm zugenommen habe (meine Gewichtszunahme betrug von 2016 bis 2018 ca. 25 Kg). Außerdem habe ich sehr gute Blutwerte, bin absolut gesund.
      Glaub nicht alles, was du denkst.
    • Garfield wrote:

      Wenn ich die Wahl habe, dann verschiebe ich das Frühstück auf 11-12 Uhr. Direkt nach dem Aufstehen ist mein Magen noch im Tiefschlaf.
      Aber wenn ich weiß, dass ich von früh bis ca. 13 Uhr arbeiten muss, unterwegs bin etc. - dann frühstücke ich auch früh schon eine Kleinigkeit, damit ich nicht ganz mit leerem Magen in den Tag starte.
      Da schließe ich mich mal fröhlich an....

      Mein Magen ist am Morgen auch noch nicht wach. Ich zwänge ihm schon die Schilddrüsentablette mit Gewalt auf, dann ist er erst mal bedient.
      Aber auf meine individuellen Gewohnheiten nimmt das Berufsleben keine Rücksicht. Also beuge ich einem grummelnden Magen vor und schmiere mir ein Bütterken oder nehme eine Banane zu mir oder knabbere eine Scheibe Knäcke pur, wenn es losgehen muss.

      Das erinnert mich an die Debatten, die von Zeit zu Zeit geführt werden, in denen es um die Schul-Anfangszeiten geht. Meistens beginnt der Unterricht um oder gegen Acht, was nicht für alle SchülerInnen optimal ist. Offtopic Ende!
      Macht ist das Spielzeug der Reichen, das sie mit niemandem teilen (Muriel Barbery, "Die Eleganz des Igels")
    • Celsiana wrote:

      Frühstück( fast egal welches) liegt mir nur schwer im Magen und belastet mich.
      Das ist es weniger bei mir. Ich habe einfach so ein Gefühl von "Ich krieg nichts runter".

      Windtänzerin wrote:

      Ich betreibe aber auch kein Intervallfasten, weil ich keinen Sinn darin sehe.
      Ich glaube, bei den meisten hier geht es nicht um einen bestimmten Sinn (also Intervallfasten aus quasi medizinischen Gründen), sondern einfach um ein Körpergefühl. Ich kann abends gern ein Vier-Gänge-Menu verdrücken, aber morgens ist essen für mich halt mit absoluter Unlust verbunden. Habe ich erstmal zwei, drei Stunden was getan, dann macht die Müslischüssel Spaß.
      "Hast Du aber Deinen Dämon gefunden, dann bist Du nicht mehr allein auf der Welt." (Oskar Panizza, Der Illusionismus und die Rettung der Persönlichkeit.)
    • Wenn ich früh an Tag etwas esse, dann leider ich den ganzen Tag unter Heißhunger. Dann möchte ich eigentlich immer weiter essen. Da ich morgens ohnehin nur für den Geschmack und nicht lustvoll oder gar hungrig gegessen habe in meinem bisherigen Leben, lasse ich das in der Regel einfach bleiben.

      Intuitiv brauche ich die erste Mahlzeit zwischen 13:00 und 14:00. Zu Abend essen wir zwischen 20:00 und 21:00. Wenn ich nur diese beiden Mahlzeiten essen und zwar so in Ruhe und so gestaltet, wie ich es hätte (Mittags ist ein halbes Pfund kleine Tomaten Pflicht!), hätte ich im Leben kein Problem. Denn das führt meist zu einem moderaten Gewichtsverlust, der wahrscheinlich den Kalorien entspricht, die ich durch die Adipositas an Mehrbedarf habe. (Aktuell -9.5kg seit Ende März, langsam aber stetig)

      Dummerweise kann ich es in der Regel nicht so lenken, wie ich will. Auf der Arbeit (KiTa) wird eben früher gegessen und nicht so, wie ich es brauche, um ein Sättigungsgefühl empfinden zu können. Da leider ich dann spätestens zwei Stunden später unter derben Heißhunger, der durch Erschöpfung und Reizüberflutung vergrößert wird.

      Drum ja. Wenn man es intermittierendes Fasten nennen möchte, dann entspricht das meinem intuitiven Essverhalten. Für eine Abnahme ist ganz am Ende wirklich die Kalorienbilanz entscheidend. Diese Verteilung der Mahlzeiten unterstützt mich, ohne "Qual" leicht unter meinem Bedarf zu bleiben.
      Ich schreibe in der Regel vom mobilen Endgerät aus - merkwürdige Wortkonstrukte sind ggf. der Autokorrektur geschuldet