Anpassungsstörung Psychotherapie?

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    • Anpassungsstörung Psychotherapie?

      Guten Abend,

      Seit einiger Zeit geht es mir nicht so gut. Also psychisch. In der Schule klappt es auch nicht mehr.
      Durch die Veränderung im Alltag und der Schule durch Corona ist Chaos in meinem Kopf entstanden. Auch ist es für mich sehr anstrengend überhaupt zu Schule hinzufahren, denn diese ist 40 Km entfernt, sodass ich jeden Tag 3.5 Stunden im Buss verbringe. Ich fühle mich ausgebrannt, wenn ich nach Hause komme.
      Wie gesagt ich hatte dann Gestern eine Sprechstunde über Telemedizin mit der Autismus Ambulanz der psychiatrischen Universitätsklinik. Es wurden mir viele Fragen vom Diagnostiker gestellt und ein Interview durchgeführt ca 35 min. Ich habe eine Anpassungsstörung mit depressiven Zügen, was auch denke ich stimmt. Das muss ich mir zugestehen. Ich verarbeite momentan auch sehr meine Autismus Diagnose und die Schwerbehinderung und die ganze Situation, in der ich mich befinde. Ich denke, dass ich nächstes Jahr nochmal einen neuen Anlauf mit der Schule nehmen werde, denn mit meiner aktuellen Verfassung kriege ich das nicht wirklich hin.

      Wie gesagt ich befinde mich momentan auch in Therapie in einem Autismus Therapie Zentrum, die mir auch sehr gut tut. Meine Therapeutin ist erfahren und super empathisch.
      Nun zu meiner eigentlichen Frage. Sollte ich mich zusätzlich in eine psychotherapeutische Behandlung wegen der Anpassungsstörung begeben? Ist das sinnvoll?

      Mit freundlichen Grüßen
    • Bin kein Mediziner, aber...wenn Du Dich bereits in einer Therapie befindest, kannst Du dann überhaupt eine zweite zusätzlich machen? Das stelle ich mir schwierig vor mit der Krankenkasse.
      Kannst Du Deine Anpassungsstörung nicht auch im Autismustherapiezentrum mit einbringen? Da gibt es mit Sicherheit Überschneidungen.
      Alle wollen individuell sein ... aber wehe, jemand ist anders!
    • Niklas22 wrote:

      Nun zu meiner eigentlichen Frage. Sollte ich mich zusätzlich in eine psychotherapeutische Behandlung wegen der Anpassungsstörung begeben? Ist das sinnvoll?

      Niklas22 wrote:

      Ich fühle mich ausgebrannt, wenn ich nach Hause komme.
      Klare Antwort: Nein. Das würde Dich endgültig überfordern.

      Ich würde das auch im ATZ versuchen mitzubearbeiten. Eine Therapie reicht völlig aus. Auch Nichtautisten würden keine zwei auf einmal machen. Das ist viel zu anstrengend.
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • Das ist doch egal. Wozu soll die Therapie denn dienen? Ich vermute mal, dass Du mit dem Autismus (besser) leben lernst. Je nach Grad zielt das dann auf Alltagsbewältigung oder vielleicht Selbsterfahrung ab. Soweit meine Theorie, ich kenne ja Deinen Therapieansatz nicht.
      Aber in solch einem Kontext fänd ich es persönlich erst recht logisch und auch geboten etwaige Störfaktoren oder Zusatzstörungen mit einzubeziehen um einen erfolreicheren Therapieverlauf zu haben oder zumindest anzustreben.
      Alle wollen individuell sein ... aber wehe, jemand ist anders!