Corona: Extreme Angst vor Quarantäne

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    • Garfield wrote:

      Ich persönlich definiere Quarantäne als Zustand, wo ich keinen Menschen begegne. Wenn ich allein im Wald joggen oder spazieren gehe, dann sehe ich da z.B. Null Ansteckungsrisiko für Andere.
      Das sehe ich auch so. Wenn man allein irgendwo draußen unterwegs ist, kann man auch keinen anstecken. Im Hausflur (wenn man in einem Mehrparteienhaus wohnt) kann man ja eine Maske aufsetzen, und/oder die Luft anhalten wenn der Weg zur Tür kurz genug ist.
      Trotzdem bleibt das natürlich verboten.
      Einkäufe würde ich auf jeden Fall vermeiden, für den Fall habe ich einen Vorrat an haltbaren Lebensmitteln daheim. Das wird zwar etwas eintönig, aber so bin ich nicht auf Lieferdienste oder Leute die mir was vorbeibringen angewiesen.
    • 65536 wrote:

      Im Hausflur (wenn man in einem Mehrparteienhaus wohnt) kann man ja eine Maske aufsetzen, und/oder die Luft anhalten wenn der Weg zur Tür kurz genug ist.
      Ich sollte also endlich mal in Angriff nehmen, meine Terrassentür mit einem Schloss zu versehen. Über den Garten kann ich ja jederzeit das Haus ohne Begegnung verlassen. Die Nachbarn nutzen die Terrassentür sogar hauptsächlich. Aber die Mama/Hausfrau ist fast immer daheim und die Tür daher nur angelehnt.
      Tagsüber hätte ich wenig Bedenken, da gibt es zu viele Rentner, die den ganzen Tag auf dem Balkon sitzen und alles genau beobachten. Das kann nerven, hat aber auch Vorteile. Die dürften dann natürlich nichts von der Quarantäne wissen...
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • Pechblende wrote:

      Waspie wrote:

      Mich beschäftigen da nur zwei Punkte:
      Wie meine Versorgung mit Essen gesichert wird.

      da sähe ich für mich auch ein Problem
      Mein Umfeld hatte es so geregelt:
      Als die Quarantäneanordnung kam einfach einen Whatsapp Status gesetzt wer helfen würde.

      Einkaufsliste ging dann per Whatsapp (in dem Fall an uns), wir stellten es vor die Tür, klingelten und gingen wieder. Geld kam per Online Banking dann direkt aufs Konto. Klappte wunderbar. Ich hätte manchmal nur gerne mehr Infos gehabt (welches Schnittbrot, welche Wurst...).

      Ansonsten hatten hier auch soziale Einrichtungen Werbung gemacht, dass sie für Leute die zB zur Risikogruppe gehören einkaufen würden. Das geht sicher auch im Quarantänefall.

      Wenn ich ganz verzweifelt wäre würde ich es bei der Kirche versuchen. Die dürften ja eigentlich auch niemanden hungern lassen bzw wissen oft wer Hilfe anbietet.
    • Danke für eure Antworten.

      Da ich eh öfter mal Rennrad fahre, habe ich über die Möglichkeit eines Hometrainers/Smart-Trainers schon nachgedacht.

      Mittlerweile habe ich das Problem wieder etwas im Griff und mich z.B. ins Freibad getraut. Jetzt am Wochenende geht es vielleicht auch in den Biergarten.
    • Ich gehe mittlerweile wieder ins Fitnessstudio,allerdings bereits ab 04.30h :d -> wenige anwesende Mitglieder -> niedrigeres Infektionsrisiko.

      Die Corona Warn App habe ich mir auch installiert,weil ich ja mit dem ÖPNV fahre und sich dort die wenigsten an die gängigen Hygieneregeln halten(ich werde dann aber schon mal laut,wenn jemand meint, mir auf die Pelle rücken zu müssen).

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      Für mich wäre der Quarantänefall auch ein "worst case", weswegen auch ich Orte mit Kontaktpersonennachverfolgungslisten meide. In meiner Stadt sind sie bei Außengastronomie auch nicht mehr zwingend, werden aber von vielen Restaurants beibehalten. Real gab es die ganze Zeit einige Orte (meist Imbisse), wo es möglich war, anonym Nahrung und Getränke zu sich zu nehmen (Ende März/April halt in Pappschacheln to go und dann 50 Meter weiter gehen). Allerdings gibts da nicht immer die leckersten Speisen und es gbt leider mitunter gar keine Hygienekonzepte.

      Mit meinem engsten Bekanntenkreis habe ich Absprachen für den Fall getroffen, dass aufrgrund enger Kontakte zu Erkrankten oder deutlichen Symptomen Quarantäne für mich nahe liegt. Ich gehe davon aus, dass die Gesuhdheitsämter außen vor bleiben, nehme die Krankheit/Ansteckungsgefahr vpr allem anderer durch mich jedoch ernst.

      Es werden mitunter Handreichungen für Beschäftigte im Gesundheitsbereich veröffentlicht, für Kontakte, die unabkömmlich sind- aus verschiedenen Ländern. Daraus läst sich viel für den eigenen Gebrauch ableiten, wenn man ggf. bereit ist, als nahe Kontaktperson Erkrankter oder syptomfreier positiv Getesteter gegen Verordnugen zu vertoßen, notfalls Strafen auf sich zu nehmen aber dennoch niemanden anstecken will.

      Dazu gehört z.B.:
      -Kontakt mit anderen absolut minimieren= Treffen absagen, sich nicht auf flüchtige Gespräche einlassen.-- bei unabdingbaren Absprachen notfalls .max. 15 Minuten, 2-er Maske am besten für beide, 2 Meter Abstand... und nur draußen !! (Kontakt 2. Grades)
      - ÖPNV meiden; allenfalls leere Busse außerhalb der Stoßzeiten, natürlich mit Maske
      - logischerweise niemanden besuchen und sich nicht besuchen lassen
      -keine geschlossenen Räume betreten, also auch keine Geschäfte oder Restauŕants (Aerosolbildung)...to go am Imbiss absoluter Grenzfall.
      - keine Beteiligung an Demonstrationen - was mir sehr schwer fallen würde
      -kein Toliettenbesuch außerhalb der eigenen Wohnung; am besten zur Sicherheit Verwendung von Inkontinenzhilfsmitteln ( Vermeidung von Schmierinfektionen)
      -unauffällige dünne Sommerhandschuhe tragen (selber Grund)
      - keine Kommunikation an Telefon oder per mail über die konkrete Tagesabläufe, da ein Teil davon illegal ist !

      ... von Bäumen fällt das Virus nicht, es vermehrt sich zwischen Menschen !

      Ich möchte niemanden zum Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz auffordern-- aber diese Tipps könnten im theoretisch angenommenen Fall vielleicht die Gefahr vermindern, dass eine infizierte Person bei "Freilauf" andere Menschen ansteckt. Letztlich entscheiden Menschen für sich selbst was sie tun- und müssen die (gesundheitlichen, strafrechtlichen...) Konsequenzen dafür tragen... aber derzeit leider auch andere Mesnchen, wenn sie infiziert werden.
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