'Wegen dir hat Papa Rückenschmerzen'

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    • 'Wegen dir hat Papa Rückenschmerzen'

      Kennt jemand es, dass die Eltern euch Vorwürfe für eure Probleme gemacht haben?
      Bei mir kam es immer wieder vor, dass ich zwischenmenschliche Probleme mit Gleichaltrigen, Schule Arbeit etc hatte, wo ich auch gemobbt wurde. Für mein erstes Fahrzeug, brauchte ich immer z. B immer neue Seitenspiegel vom Schrottplatz, da sie von Fremden abgerissen wurden.

      Wenn es mir schlecht ging, oder ich Probleme hatte, ging es mein Vater auch immer dreckig, wobei er starke Kreutschmerzen bekam.
      Mutter meinte immer wieder, dass mein Vater wegen mir Kreutschmerzen haette.

      Wenn ich überfordert war, kümmerte Mutter sich darum, dass ich nicht Schwester anrufe oder zum Vater gehe, da sie beide schützen wollte.

      Sie hat mir sogar mal anvertraut, dass Ehemänner ihre Frauen, wegen Kinder wie mir verlassen hätten,
      Da ich im Regelkindergarten zwischenmenschliche Themen hatte, kam ich schnell in einen Kindergarten fuer Kinder mit Themen im geistigbehinderte Bereich, wo sie es von Mütter erfuhr, dass Mütter wegen ihre Kinder, von Väter verlassen wurden.

      Kennt jemand so was, welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

      Finde meine Mutter ganz lieb und herzlich,
      Gleichzeitig kommt mir vor, dass sie es früher als ihre Pflicht gesehen hat, dass ich mein Vater und meine Schwester nicht überlaste.
      Sie scheint das Familiensystem geschützt zu haben, damit die Familie nicht wegen mir untergeht.

      Vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen in seinem Leben wie ich gemacht.
      Versuche vieles im nachhinein zu verstehen und aufzuarbeiten.

      Herzlichen Dank.
      L. G. Daniel :thumbup: :thumbup:

      The post was edited 3 times, last by Daniel1 ().

    • Daniel1 wrote:

      Wenn es mir schlecht ging, oder ich Probleme hatte, ging es mein Vater auch immer dreckig, wobei er starke Kreutschmerzen bekam.
      Mutter meinte immer wieder, dass mein Vater wegen mir Kreutschmerzen haette.
      Ich habe dies anders herum erlebt. Als es meiner Mutter einmal gesundheitlich sehr schlecht ging, habe ich auch sehr mitgelitten und starke Kreuzschmerzen bekommen. Die Schmerzen waren so stark, dass ich kaum noch in der Lage war, das Haus zu verlassen. Und jede Betätigung im Haushalt wurde zur Qual.

      Dagegen half in der Akutphase der Krankheit meiner Mutter absolut nichts. Weder Schmerzmittel noch Physiotherapie noch mentale Entspannung habe mir Linderung gebracht.

      Erst als der erlösende Anruf kam, dass meine Mutter "über den Berg" ist, bin ich die Kreuzschmerzen wieder losgeworden. Und zwar innerhalb weniger Tage. "Einfach so". Und das nachdem 3 Monate lang keine Therapie angeschagen hatte.

      Es ist bekannt, dass psychische Probleme, unter die auch das Mitleiden mit Anderen, Kreuzschmerzen und auch andere psychosomatische Beschwerden verursachen können.

      Meine Mutter weiß, wie sehr ich mit ihr gelitten habe. Und es tut ihr auch unheimlich leid. Aber mir wäre es nicht im Traum eingefallen, ihr Vorwürfe zu machen. Damit wäre uns beiden nicht im Geringsten geholfen. Im Gegenteil. Ein derartiger Unmut dem anderen gegenüber würde die Sache nur noch schlimmer machen.
    • Garfield wrote:

      Solche Vorwürfe seitens einer Mutter finde ich alles andere als lieb.
      Das kann eine Mutter von mir aus denken, aber doch nicht dem Kind erzählen?!?

      Ja, das ist aus meiner Sicht emotionaler Missbrauch des Kindes.
      Wenn wir den Kirschbaum spalten, finden wir dort keine Blüte.
      Es ist der Frühling, der die Blüten hervorbringt.

      Ama Samy
    • Das ist in einer Mutter-Kind-Beziehung mit Sicherheit kein angemessenes Verhalten, aber es muss weder bewusst noch in böser Absicht geschehen. Damit möchte ich sie nicht von Schuld freisprechen. Möglicherweise liegen aber vertauschte und verwechselte Rollen vor (also z.B. statt mit dem Ehepartner zu beraten wie man das Kind schützen kann berät man mit dem Kind, wie man die Ehe schützen kann und übersieht dabei, dass man mit dem Kind gar nicht wie mit einem Erwachsenen reden kann). Manchmal übernehmen Kinder Dinge, für die eigentlich die Eltern oder andere Erwachsene zuständig sind.

      Es war nicht in Ordnung, dass sie Dir die Dinge gesagt hat. Sie hätte sie mit einem anderen Erwachsenen besprechen müssen. Man kann daraus aber nicht schließen, dass sie ein böser Mensch ist, zumindest ich nicht aus der Ferne.
    • Herzlichen Dank zusammen, finde voll lieb, dass ihr mit mir so herzlich reflektiert und eure eigenen Erfahrungen mit reinbringt.

      Glaube, sie hatte Angst, dass mein Vater sie verlässt wie sie es von anderen Müttern 'mit Kindern wie mir' gehört hatte, weshalb sie 'das funktionierende Familiensystem' und die Menschen darin schützen wollte.
      Sie ist voll lieb und herzlich, war halt trotzdem in der Vergangenheit mit meiner Thematik überfordert und ist früher mit mir trotzdem dauernd bei Ärzte, Logopäden, Ergotherapie etc. gewesen.
      Unser damaliger Hausarzt meinte damals, sie solle was unterschreiben, damit sie mich in eine Art Heim unterbringen kann, keine 'Probleme' mehr hätte was sie Gott sei Dank verneinte. Bin halt mittlerweile 37 Jahre alt und die Zeiten waren früher noch anders.
      Wie gesagt, andere Väter haben ihre Frauen damals verlassen, wenn sie Kinder mit' Problemen' hatten, was sie mir halt explizit gesagt hat, als sie mal komplett ueberfordert war.

      Kann mir vorstellen, dass es öfters vorkommt, dass Eltern oder Elternteile, mit Kinder mit Beeinträchtigungen überfordert sind und das Familiensystem schützen wollen, damit das Kind nicht alle mit in den' Abgund' reist, deswegen frage ich hier auch explizit nach.

      Hier im Forum gibt es viele Möglichkeiten, persönliche Einstellungen zu reflektieren und aufzuarbeiteb, welche mit der eigenen Autismus Spektrum Störung im Zusammenhang stehen, was ich super finde.

      Dazu die super herzliche, annehmende Atmosphäre hier.

      Herzlichen Dank
      L. G. Daniel :thumbup: :thumbup:

      The post was edited 4 times, last by Daniel1 ().

    • Daniel1 wrote:

      Wie gesagt, andere Väter haben ihre Frauen damals verlassen, wenn sie Kinder mit' Problemen' hatten, was sie mir halt explizit gesagt hat, als sie mal komplett ueberfordert war.
      Nur sagt man solche Gedanken dann nicht seinen Kindern in der Regel, sondern versucht eher zu vermeiden, dass die Kinder solche Gedanken bekommen. Evtl. hatte sie niemanden zum drüber reden sonst, aber schön ist es trotzdem nicht, dass du das als Kind hören musstest.
    • Liebe @MangoMambo, du scheinst einerseits eine sehr gute Schulbildung genossen zu haben, anderseits scheinst du mir sehr gut reflektiert zu sein.

      Kann mir nicht vorstellen, dass alle Eltern so sind und sich mit sich selbst schon auseinandergesetzt haben.

      Wenn Überforderungen auftreten, kann ich mir gut vorstellen, dass wenige Eltern bei sich ansetzen, sondern das Problem im außen versuchen zu beheben, also beim Kind.
      'Dass Leben muss weiterhin 'funktionieren' und 'das Problem ist beim Kind.'

      Beim Beispiel Kreuzschmerzen der Eltern zu bleiben, dass Eltern nicht an sich arbeiten, um sich besser von einflüssen von außen 'des Kindes' abzugrenzen, mit dem Stress und den Herausforderungen besser umzugehen um den Kind den nötigen Halt geben zu können, sondern das Kind dazu zu bringen, dass es sie weniger überfordert.

      Man darf es aber nicht mit Förderung verwechseln, wenn das Kind dazu gebracht wird, die Eltern und das Umfeld nicht zu überfordern, da die Bedürfnisse des Kindes weiterhin vorhanden sind, auch wenn es sie nicht mehr äußert.
      Die Probleme fuers Kind bleiben dadurch die Gleichen.
      Eher sollte das Kind meiner Ansicht nach gefördert werden, mit eigenen Impulsen besser umzugehen, wobei ich nicht weiss wie man so was fördert.

      Kann mir nur vorstellen, dass die Eltern dem Kind so lange emotionale Halt geben und es durch menschliche Fürsorge beruhigen, bis das Kind es selber für sich bewerkstelligen kann um sich selber den Halt und Beruhigung geben kann.
      Vielleicht ist jemand tiefer in dem Thema drinnen und kann mir hier helfen.

      Alles Gute.
      Herzlichen Dank.
      L.G. Daniel :thumbup: :thumbup:

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    • Daniel1 wrote:

      Vielleicht ist jemand tiefer in dem Thema drinnen und kann mir hier helfen.
      Hast du evtl. eine konkrete Frage, die man dir in diesem Zusammenhang beantworten kann?

      Durch oben genannte Aussagen untergraben Eltern bei Kindern leider den emotionalen Halt. Das ist sehr schade, weil es die Situation keineswegs deeskaliert. So geht es allen Beteiligten langfristig schlechter, als wenn die Erwachsenen ihre Erwachsenen Sorgen miteinander besprechen, statt sie auf die emotional noch ungefestigten Kinder zu übertragen.
    • @MangoMambo,
      eine konkrete Frage fällt mir gerade ein.

      Haben die meisten Eltern die Qualifikation und Reflektion um selber mit den Problemen bei sich umzugehen oder ist es mehr die Regel, dass Eltern die Kinder so 'einrichten' dass das Familiensystem weiter funktioniert.

      Vom Gefühl her, würde ich sagen, dass es wie bei mir eher die Regel als Ausnahme ist, da die Eltern neben der Erziehung auch den Haushalt und den Lebensunterhalt erbringen muessen, einfach funktionieren ohne sich mit sich selber genauer auseinandergesetzt zu haben.
      Ich war früher zudem regelmäßig bei Logopäden, Ergo und verschiedene Ärzte, was auch Zeit in Anspruch genommen hat.
      Die Menschen welche in einem sozialem Beruf tätig sind oder eine höhere Bildung genossen haben sind halt nicht in der Überzahl und selbst da bin ich mir alles andere als sicher, ob dort jeder solche elterliche Pflichten gewachsen waere.

      Wie siehst du es?

      Herzlichen Dank.
      L. G. Daniel :thumbup: :thumbup:

      The post was edited 2 times, last by Daniel1 ().

    • Daniel1 wrote:

      Haben die meisten Eltern die Qualifikation und Reflektion um selber mit den Problemen bei sich umzugehen oder ist es mehr die Regel, dass Eltern die Kinder so 'einrichten' dass das Familiensystem weiter funktioniert.
      Wäre es die Regel hätte die Menschheit denke ich nicht so lange überlebt.
      In der Regel beschützen die Elterntiere ihren Nachwuchs vor negativen Einflüssen und machen sie möglichst überlebensfähig. Dazu gehört auch das passende Selbstbewusstsein etc.
      Ein gewisser Elterninstinkt ist natürlicherweise bei Menschen vorhanden, der hat nichts mit der Ausbildung zu tun. Und meiner Erfahrung nach richtet sich der Umgang der Eltern mit ihren Kindern viel weniger nach fachlicher Qualifikation als nach dem Umgang, mit dem sie in ihrer eigenen Kindheit vorgelebt bekommen haben.
    • Achje, ich kenne diese Variante von der Mutter: "Wegen dir haben wir immer Streit." Mal davon abgesehen, dass es nicht stimmte (was ich aber in den ersten Jahren nicht wusste), war es verletztend und so einen leichten Schuld-Knacks hab ich davon immer noch. Hab ihr das durch die Jahrzehnte gegrollt, was nun endlich nachgelassen hat. Ich kann sicher ausschließen, dass sie böse Absichten mit mir hatte. Nun waren die Eltern - in meinem Fall - selbst beschädigt, sie haben es wohl nicht besser gewusst und daher nicht besser gekonnt. Mir hilft das ein wenig. Die Vorstellung, es sei Absicht gewesen, ist nahe der Unerträglichkeit, so lass ich das lieber.
      equo ne credite
    • Matou wrote:

      ...Ich kann sicher ausschließen, dass sie böse Absichten mit mir hatte. Nun waren die Eltern - in meinem Fall - selbst beschädigt, sie haben es wohl nicht besser gewusst und daher nicht besser gekonnt. Mir hilft das ein wenig. Die Vorstellung, es sei Absicht gewesen, ist nahe der Unerträglichkeit, so lass ich das lieber.
      Bei mir ist es ähnlich: ich habe als Kind von meiner Mutter regelmäßig zu hören bekommen, dass sie ohne uns Kinder ihre Probleme nicht hätte, dass ich Schuld an ihren Streitereien mit meinem Vater bin und dass sie mich ins Heim stecken wird. Das Heim war oft Druckmittel um etwas durchzusetzen.
      Meine Mutter war zu der zeit auch stark "beschädigt", warum ich ihr hierfür keine Vorwürfe mache.
      Es gibt aber immer wieder Trigger, welche starke Erinnerungen in mir wachrufen. Die aufkommenden Gefühle sind dann Wut und tiefer Hass - scheinbar schlummert da tief in mir etwas ebenfalls "kaputtes".

      Kinder sind weder Gesprächspartner für die Probleme der Erwachsenen, noch irgendwelche Mülleimer in die jeglicher psychischer Mist gekippt werden kann.
      Das kann viel in der Psyche zerstören.
    • Daniel1 wrote:

      Man darf es aber nicht mit Förderung verwechseln, wenn das Kind dazu gebracht wird, die Eltern und das Umfeld nicht zu überfordern, da die Bedürfnisse des Kindes weiterhin vorhanden sind, auch wenn es sie nicht mehr äußert.
      Die Probleme fuers Kind bleiben dadurch die Gleichen.
      Ein Kind muss aber auch lernen, dass es sich so verhält, dass es in einer sozialen Gemeinschaft tragbar ist, soll heißen: auch die anderen Menschen haben Bedürfnisse, die es zu beachten hat, und dass es ggf seine eigenen Bedürfnisse mal zurückstellen muss (das natürlich unter Berücksichtigung des Alters des Kindes, ich meine hier keine Babys, Kleinkinder und Kindergartenkinder, sondern Schulkinder). Ein Vater (oder eine Mutter) muss nicht 100% des Tages für ein Kind verfügbar sein, sondern das Kind muss ggf zb mal eine Weile warten weil er/sie müde von der Arbeit ist, Schmerzen hat ect. Es ist eben die Erkenntnis dass sich nicht alles um einen selbst drehen muss, und andere Menschen auch Bedürfnisse haben. Da Menschen eben auf ein Leben in der Gemeinschaft angewiesen sind (auch evolutionär betrachtet), kann es durchaus eine Förderung eines Kindes sein, eben auch mal einzufordern dass es Bedürfnisse anderer Menschen beachtet.

      Ob deine Mutter angemessen handelte, kann ich nicht beurteilen, denn dazu müsste man auch ihre Sichtweise kennen.
      Und Ja, Eltern machen Fehler, ich denke, eine ideale Erziehung gibt es nicht...
    • Ich sehe es auch so wie Garfield schon beschrieb.
      Ich kenne solche Situationen nur von der Frau die meinen Vater geheiratet hat nachdem er meine Mutter verlassen hat.
      Ich denke aber nicht das sie von ihm wegen mir verlassen wurde, schließlich hat er mich damals mitgenommen und das obwohl ihm da ja schon bewusst war das ich eher anders war als andere Kinder.
      Solche Schuldzuweisungen waren mir damals fremd. Ich nenne das Guilt-tripping seitdem ich von anderen online auch schon so behandelt wurde und andere mir sagten das man das so nennt.
      Richtig finde ich solches Verhalten nicht, ich halte es für eine Charakterschwäche.
      In dem Fall wo jemand das zu den eigenen Kindern sagt, will die Person dem Kind vermutlich indirekt sagen das es sich nicht so anstellen soll und zu viel von den Eltern fordert oder Dinge fordert die ihm nicht zustehen (laut Meinung der Eltern).
      Ich vermute Grund dafür ist, das die einfach keine Lust haben dem Kind ernsthaft die Sache zu erklären, also kommt diese art von Niedermachen/Einschüchtern.
      Ein schlechtes Gewissen kann ja auch gefügig machen.
      Bei anderen Menschen kenne ich das Verhalten in dem Sinn wo die Leute etwas erreichen wollen was man tut, also für sie.
      Sie erhoffen sich daduch eine Reaktion des anderen, zum beispiel ein gefallen, oder etwas ähnliches.
      Sie wissen ganz genau das Menschen mit schlechtem Gewissen eher bereit sind etwas für andere zutun als welche ohne.
      Ich kannte mal jemanden im Internet die auch transgender ist wie ich, die sowas machte. Ich habe es aber zuerst nicht erkannt.
      Erst als andere daher kamen und erklärt haben das ihr Verhalten nicht okay ist, und sie dann meinte das sie jetzt genug hat und sich umbringt und dann weg war, habe ich erkannt was wirklich dahinter steckt. Ich habe sie damit konfrontiert und gefragt was das soll und sie meinte dann das ich schuld für ihre negativen gefühle sei weil ich sie darauf ansprach.
      Sie hat mich dann auch geblockt weil sie kein "ass-kissing" von mir bekam, und da hat es mir dann auch gereicht.
      Sie hatte über jahre verschiedenste Designs kopiert die zu irgendwelchen bekannten PC-spielen gehörten und nicht alle wussten das. Das problem war nicht das kopieren selbst sondern das sie die Charaktäre verkauft hat und die Leute damit quasi betrog. Ich hatte auch ein paar Designs von der und dachte sie hätte die selber erfunden weil ich mich mit PC-spielen halt null auskenne.
      Ich habe dann einige Auktionen angeschaut und in immer mehr tauchten Kommentare wie "Sieht so cool aus, erinnert mich an Pokemon oder was weiß ich WoWC etc" und sie dann so "Shhh ja ich weiß..." und viele Leute haben das auch gerade deswegen haben wollen.
      Da wurde quasi ein bekannter Charakter als Fuchs gemalt mit all den Utensilien und so die der original-charakter aus dem Spiel auch hatte, das ist aber illegal weil sie Trademark-produkte kopiert hat und verkauft hat.
      Ich fand das nicht okay, nicht nur weil das illegal ist sondern auch weil sie nicht offen sagte "Inspiriert von so und so" und die Leute quasi verarscht hat.
      Jemand hatte sie dann darauf angesprochen und sie hatte gemeint sie würde sich umbringen. Davon hatte ich erst auch garnichts mitbekommen.
      Ich habe es erst gesehen als sie einen kurzen Post schrieb "So ich hab jetzt genug, ich bringe mich jetzt um, bye" und ich als Follower und Fan so "WTF???"
      Ca eine Woche hörte ich nichts von ihr, und dachte sie wollte das tun weil sie als transgender in einem land lebt wo sie keine Hilfe bekommt um Hormone etc zu finanzieren, und ich weiß ja was das für ein Druck ist wenn man als Transgender unbehandelt bleibt.
      Daher dachte ich das kam daher, aber vonwegen.
      Die Person die dafür verantwortlich war, hatte dann ein langes Journal gepostet mit allerhand screenshots und Beweisen für diese illegalen Machenschaften.
      Eine Woche später machte der User einen neuen account und ich schrieb sie an was das soll und sie meinte nur das ich jetzt nicht auch noch ankommen und auf ihr herumhacken soll, sonst würde sie wieder selbstmordgedanken haben wofür ich dann verantwortlich bin.
      Mich macht solches Verhalten sehr wütend, weil ich daran erkenne das die Person überhaupt nicht bereit ist etwas zu lernen oder einzusehen das sie selbst schuld an ihrer miserablen Lage ist.
      Fazit war jedenfalls das die Person nach wie vor ihre Fans hat, selbst Leute die auch mich watches und die das ganze mitbekommen haben hängen nach wie vor an ihr und kaufen alles von ihr, vermutlich weil es ihnen egal ist das sie etwas illegales tut.
      Unverbesserlich, jedenfalls hab ich mit der nichts mehr zutun.