Totalschaden als plausible Konsequenz ?

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    • Totalschaden als plausible Konsequenz ?

      Wenn durchgängig der Anspruch besteht zu Sein und zu Handeln, wie man selbst nicht ist.

      Die gut gemeinten Zettel in der Hand die Verhalten enthalten und die vorgegebene Worte, die zu sagen sind.

      Anderseits wirken Begegnung nur dem Zweck zu dienen um Kritik zu erhalten und die eignen Unfähigkeiten aufgezeigt zu bekommen.

      Völlig allein kann man sich selbst sein.

      Bis auch das Verloren geht.

      Nicht nur andere auch die gleichen geben widersprechendes Verhalten vor.

      Das eigene wohl nicht falsch, eher scheint bereits vorher fest zustehn, dass es falsch sein wird.

      Ständig Fragen; wie und was sage, was tun, was antworten, irgendetwas ausdenken, um zumindest den Versuch zu unternehmen, nicht aufzufallen.


      Wer bin ich, wenn der Bezug zu mir selbst schwindet.
    • 1000 wrote:

      Wenn durchgängig der Anspruch besteht zu Sein und zu Handeln, wie man selbst nicht ist.
      Besteht dieser wirklich? Oder lässt man ihn sich vorschreiben aus Angst/Sorge, nicht zu passen?
      Es ist ungesund sich selbst zu verleugnen.

      Ich habe die Erfahrung gemacht, dass bis zu einem gewissen Grad das Umfeld lernen kann damit klarzukommen, dass ich als ich selbstbestimmt, selbstbewusst und auch an meinen Bedürfnissen orientiert lebe. Ich werde angestarrt, teilweise bekomme ich auch Fragen oder Kommentare zu hören. Aber es geht mir besser und ich kann sagen, ja so bin ich halt.
    • Ich habe lange so gelebt wie es gut für mich war. Die Konsequenz waren ständige Kündigungen, ständiges Auffallen, nicht ankommen in der Gesellschaft.
      Das führte dann zur Depression.

      Dann habe ich gelernt mich anzupassen - jetzt habe ich Job und Wohnung - bin aber manchmal nicht mehr ich selbst. Jetzt muss ich meine Balance wiederfinden.

      Wenigstens habe ich einige meiner Verrücktheiten nicht verloren. Ich werde mich tättowieren lassen, mit einem interessanten Motiv, das für mich meinen Autismus zeigt.
    • 1000 wrote:

      Wer bin ich, wenn der Bezug zu mir selbst schwindet.
      Dann bist du eine leere Hülle die von außen etwas darstellt was sie innen drinn garnicht ist und auch nie gewesen ist.


      emjay2812 wrote:

      Dann habe ich gelernt mich anzupassen - jetzt habe ich Job und Wohnung - bin aber manchmal nicht mehr ich selbst. Jetzt muss ich meine Balance wiederfinden.
      Für manche Autisten ist es möglich sich zu einem gewissen Grad anzupassen aber die Frage ist, wie lange kann man das durchhalten und wie hoch ist der Schaden wenn der Zusammenbruch kommt?
      Man kann das ja nicht immer vorher abschätzen ob er kommt oder wann. Ich vermute jemand der hochfunktional ist, hat bessere Chancen sich anzupassen als jemand der mittel oder sogar nur LFA ist.
      Da ich mich nie anpassen konnte, sehe ich mich eher im mittleren Feld.
      Ich habe nur einmal versucht mich anzupassen, und das auch nur weil ich nicht mehr geschlagen und beleidigt werden wollte, aber das tat mir genauso ungut daher blieb mir nur die Wahl aus der art von gesellschaft zu entfliehen.
      Ich glaube ich bin weit davon entfernt HFA zu sein, weil die meisten hier die sich so nennen Wünsche an ihr Leben stellen die sehr viel höher sind als meine aber wenn sie diese auch eher verwirklichen können ist das eine gute Chance für sie.
      Ich kann nur ein bestimmtes Pensum leisten aber das ist auch okay, ich möchte nicht das man mehr von mir abverlangt als ich leisten kann denn dann gehe ich kaputt und davon habe ich nichts, aber andere am ende auch nicht.
    • Ich bin mit 37 noch relativ jung und elastisch, erwarte aber das irgendwann der große Knall kommt. Spätestens wenn die Firma in der ich arbeite nicht mehr existiert oder weiterverkauft wird. Die Firma besteht aus Chef, 70, Chefin, Ende 50 und mir.

      Gebe dem Unternehmen noch 10 bis 15 Jahre.
    • RegenbogenWusli wrote:

      Ich kann nur ein bestimmtes Pensum leisten aber das ist auch okay, ich möchte nicht das man mehr von mir abverlangt als ich leisten kann denn dann gehe ich kaputt und davon habe ich nichts, aber andere am ende auch nicht.
      Die Aussage finde ich gut. Nur ist das Problem wie man dem Umfeld mitteilt wo die eigenen Grenzen sind, besonders wenn man sich nicht ständig als Aspie outen möchte. Auf der Arbeit kann man dies in einem Gespräch mit dem Chef klären ohne das die Mitarbeiter etwas davon mitbekommen, aber im Privaten sieht das schon schwieriger aus. Insbesondere habe ich die Erfahrung gemacht, dass ein Outing auch nicht unbedingt von Vorteil ein muss, da gerade im sozialen Umfeld dann erst recht angefangen wird zu "testen". Das kann wiederum genauso belastend sein.
    • platzhalter wrote:

      Die Aussage finde ich gut. Nur ist das Problem wie man dem Umfeld mitteilt wo die eigenen Grenzen sind, besonders wenn man sich nicht ständig als Aspie outen möchte. Auf der Arbeit kann man dies in einem Gespräch mit dem Chef klären ohne das die Mitarbeiter etwas davon mitbekommen, aber im Privaten sieht das schon schwieriger aus. Insbesondere habe ich die Erfahrung gemacht, dass ein Outing auch nicht unbedingt von Vorteil ein muss, da gerade im sozialen Umfeld dann erst recht angefangen wird zu "testen". Das kann wiederum genauso belastend sein.
      Ich bin glaube ich nicht so hochfunktional das ich in diesen beiden Welten der "Normalen" bestehen kann.
      Da geht es dir und den meisten anderen hier glaube ich anders aber das Dilemma was ihr da habt, habe ich früher auch gehabt, ich habe mich dem aber inzwischen entzogen, weil ich das nicht mehr haben will.
      In einer WfbM braucht man das nicht, die Leute dort wissen, oder wenn man dennoch was erklären muss, müssen die das respektieren.
      In privaten Dingen habe ich keine "normalen" Freunde oder Kontakte, daher kann ich hier auch nicht sagen das ich da irgendeinen Druck habe. Ich habe früher nicht sagen können was mich auffällig macht aber das ich auffallend bin haben alle nach wenigen Minuten gemerkt oder vielleicht auch schon vorher gesehen. Ich mache lieber Dinge mit anderen Autisten oder anderen Behinderten zusammen, da brauche ich mich nicht verstellen oder so tun als wäre ich normal.
      Ich finde es nur blöd das ich jetzt wegen Corona da nichts weiter machen kann. Treffen finden nicht mehr statt, die Werkstätten sind alle zu, aber ich verstehe das auch warum.
      Ich finde auch das Sicherheit vor geht, ich möchte nur auch voran kommen und mehr Hilfen bekommen, aber das geht im Moment halt nicht.
    • RegenbogenWusli wrote:

      Ich bin glaube ich nicht so hochfunktional das ich in diesen beiden Welten der "Normalen" bestehen kann.Da geht es dir und den meisten anderen hier glaube ich anders aber das Dilemma was ihr da habt, habe ich früher auch gehabt, ich habe mich dem aber inzwischen entzogen, weil ich das nicht mehr haben will.
      Eigentlich bestehte ich gerade in keiner der beiden Welten. Im NT-Sektor habe ich so gut wie keine (ein zwei außer der Familie) sozialen Kontakte und der Aspie-Planet (RW) besteht nur aus diesem Forum.

      RegenbogenWusli wrote:

      In einer WfbM braucht man das nicht, die Leute dort wissen, oder wenn man dennoch was erklären muss, müssen die das respektieren.
      Stimmt.

      RegenbogenWusli wrote:

      In privaten Dingen habe ich keine "normalen" Freunde oder Kontakte, daher kann ich hier auch nicht sagen das ich da irgendeinen Druck habe.
      Ich mache mir mittlerweile auch nicht mehr den Druck Freunde zu finden. Mit der Beziehung sieht/sah es gerade anders aus. Wenn Emotionen da sind, dann lassen diese sich ja nicht so einfach abstellen. Aber auch da bin ich wieder in einem Entwicklungsprozess bei den ich den "Druck" (besser das Bedürfnis) zu einer Partnerschaft abgeschrieben hab. Es ist halt immer die Frage wie man sich und die eigene Bedürfnisse in dem aktuellen Lebensabschnitt definiert ohne dabei Gefahr zu laufen (RW), Jahre später deswegen Depressionen zu schieben (RW). Es ist ein schmaler Grad. (RW)

      RegenbogenWusli wrote:

      Ich habe früher nicht sagen können was mich auffällig macht aber das ich auffallend bin haben alle nach wenigen Minuten gemerkt oder vielleicht auch schon vorher gesehen.
      Das weißt ich teilweise heute auch noch nicht. Klar, das ich meine Eigenarten jetzt nicht verstecke (Siehe Thema Ehrlichkeit) oder die Verhaltensauffälligkeiten wie fehlender Blickkontakt oder Verständnisschwierigkeiten macht es teilweise schon eindeutig, aber trotzdem, wenn dies relativ gut maskieren kann, habe ich trotzdem öfters das Gefühl aufzufallen. Vielleicht ist es über feine Nuancen meines Auftretens was NTs sofort mitbekommen, ich aber nicht mal weiß das ich sowas aussende. (RW)

      RegenbogenWusli wrote:

      Ich mache lieber Dinge mit anderen Autisten oder anderen Behinderten zusammen, da brauche ich mich nicht verstellen oder so tun als wäre ich normal.
      Ich finde es nur blöd das ich jetzt wegen Corona da nichts weiter machen kann. Treffen finden nicht mehr statt, die Werkstätten sind alle zu, aber ich verstehe das auch warum.
      Ich finde auch das Sicherheit vor geht, ich möchte nur auch voran kommen und mehr Hilfen bekommen, aber das geht im Moment halt nicht.
      Dann hoffe ich für dich, dass es bald weitergeht. Da ich hier in einer fast Kleinstadt lebe, denke ich hier keinen großen Kontakt zu anderen Aspies aufbauen zu können. (RW) Mal sehen was noch so kommt.

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    • platzhalter wrote:

      Eigentlich bestehte ich gerade in keiner der beiden Welten. Im NT-Sektor habe ich so gut wie keine (ein zwei außer der Familie) sozialen Kontakte und der Aspie-Planet (RW) besteht nur aus diesem Forum.
      Hattest du nicht geschrieben das du da eher probleme in deinem Job hast?
      Ich vermute an normalen Arbeitsplätzen auf dem 1. Arbeitsmarkt ist es besonders schwer. Wenn man sich nicht irgendwie anpassen kann, ist es fast unmöglich dauerhaft eine Arbeit zu haben, also an ein und dem selben Ort.


      platzhalter wrote:

      Das weißt ich teilweise heute auch noch nicht. Klar, das ich meine Eigenarten jetzt nicht verstecke (Siehe Thema Ehrlichkeit) oder die Verhaltensauffälligkeiten wie fehlender Blickkontakt oder Verständnisschwierigkeiten macht es teilweise schon eindeutig, aber trotzdem, wenn dies relativ gut maskieren kann, habe ich trotzdem öfters das Gefühl aufzufallen. Vielleicht ist es über feine Nuancen meines Auftretens was NTs sofort mitbekommen, ich aber nicht mal weiß das ich sowas aussende. (RW)
      Es kann auch sein das es etwas ist was für andere auffallend ist, du aber bislang noch nicht selbst so erkannt hast, weil dir keiner gesagt hat das es ungewöhnlich ist.
      Ich habe als ich angefangen habe mich mit AS zu beschäftigen so viel gelernt was alles unnormal für andere ist, und so viel davon zeige ich sehr offen und sah das nie als Problem.
      Es ist also daher nicht verwunderlich das ich sofort bei anderen auffalle.
      Ich kann aber sagen das es an AS liegt weil ich das heute weiß und weil das immer schon ein Teil von mir war und für mich auch normal und nicht falsch war, nur keinen namen hatte, hatte ich auch nie ein Problem damit das zu akzeptieren. Vielleicht kann ich deswegen auch so offen damit umgehen.


      platzhalter wrote:

      Dann hoffe ich für dich, dass es bald weitergeht. Da ich hier in einer fast Kleinstadt lebe, denke ich hier keinen großen Kontakt zu anderen Aspies aufbauen zu können. (RW) Mal sehen was noch so kommt.
      Das stelle ich mir dann auch recht schwer vor da Kontakte aufzubauen. Recht schwer. Essen ist sehr groß, ungefähr fast so groß oder genauso groß wie Nürnberg, und Nbg ist die 2. Größte Stadt Bayerns. Es gibt hier glaube ich viele Autisten weil ich fast bei jedem Treffen immer wieder neue Leute kennen lerne, die vorher nicht gekommen sind.
      Das letzte mal hatten wir auch zum ersten mal Frauen mit dabei, vorher waren das eigentlich immer nur Männer, bis auf die letzten male wo ein Mann seine Ehefrau mit dabei hatte die ebenfalls Aspie ist.
    • RegenbogenWusli wrote:

      Hattest du nicht geschrieben das du da eher probleme in deinem Job hast?Ich vermute an normalen Arbeitsplätzen auf dem 1. Arbeitsmarkt ist es besonders schwer. Wenn man sich nicht irgendwie anpassen kann, ist es fast unmöglich dauerhaft eine Arbeit zu haben, also an ein und dem selben Ort.
      Ja, auch. Nun gerade nicht mehr, da ich auf eine Umschulung warte. (nach einiger Zeit Berufsunfähigkeit) Ich war bis jetzt eigentlich immer auf dem ersten Arbeitsmarkt und das will ich auch so beibehalten. Es erzeugt zwar viel Stress, gerade bei der Anpassung und dem Masking, aber für mich kommt eine Arbeit, wenn auch "nur" durch einen Integrationshelfer unterstützt, nicht in Frage. Erstens müsste ich mich dann allen Kollegen als Autist zu erkennen geben, mit allen Vor- und vorallem Nachteilen, zum zweiten würde ich dann nur Tätigkeiten machen können bei den ich geistig unterfordert bin. Was auch so ziemlich katastrophale Folgen hat. Hab ich alles schon durch. Also mit dem unterfordern.

      RegenbogenWusli wrote:

      Es kann auch sein das es etwas ist was für andere auffallend ist, du aber bislang noch nicht selbst so erkannt hast, weil dir keiner gesagt hat das es ungewöhnlich ist.
      Ich habe als ich angefangen habe mich mit AS zu beschäftigen so viel gelernt was alles unnormal für andere ist, und so viel davon zeige ich sehr offen und sah das nie als Problem.
      Es fehlt schon ein wenig das Feedback anderer. Wenn ich immer so alleine vor mich hinlebe, kann es durchaus sein das mir vieles gar nicht auffällt. Ich bin mit Kritik ziemlich direkt gegenüber anderen und ehrlich gesagt erwarte ich das auch von anderen mir gegenüber. Aber das ist gesellschaftlich wohl eher nicht gewollt. Dem anderen zu sagen was man denkt oder stört halte ich für normal, aber in der Welt der NTs geht das meist nur durch die Blume (RW). Und da kann man es bei mir gleich lassen. Das bekomme ich gar nicht mit.
    • platzhalter wrote:

      Was auch so ziemlich katastrophale Folgen hat. Hab ich alles schon durch. Also mit dem unterfordern.
      Wie hat sich das denn bei dir gezeigt?
      Ich komme mit sehr einfachen aufgaben sehr gut zurecht, ich mache dann wenigstens keine Fehler.
      Ich sehe aber oft Leute sagen das sie das nicht machen wollen weil ihnen das zu leicht ist.
      Das klingt immer etwas so als wären sie hochnäsig, aber es scheint ja so zu sein das etwas passiert wenn sie sowas machen.


      platzhalter wrote:

      Es fehlt schon ein wenig das Feedback anderer. Wenn ich immer so alleine vor mich hinlebe, kann es durchaus sein das mir vieles gar nicht auffällt. Ich bin mit Kritik ziemlich direkt gegenüber anderen und ehrlich gesagt erwarte ich das auch von anderen mir gegenüber. Aber das ist gesellschaftlich wohl eher nicht gewollt. Dem anderen zu sagen was man denkt oder stört halte ich für normal, aber in der Welt der NTs geht das meist nur durch die Blume (RW). Und da kann man es bei mir gleich lassen. Das bekomme ich gar nicht mit.
      Das problem habe ich leider auch.
    • Auch hier erstmal ein Sorry für die späte Antwort. Due letzten Tage waren ziemlich gefüllt mut Terminen und dem SI.

      RegenbogenWusli wrote:

      Wie hat sich das denn bei dir gezeigt?Ich komme mit sehr einfachen aufgaben sehr gut zurecht, ich mache dann wenigstens keine Fehler.
      Beruflich habe ich auf Arbeit schnell angefragen mich mit Dingen zu beschäftigen die nicht machen hätten sollen. Das bringt dann Chefs meistens dazu Aufgaben, die nicht im Arbeitsvertrag geregelt sind, an mich zu übertragen. Wenn ich dann sage, dass ich dann auch dementsprechend dafür bezahlt werden will, gibt es schonmal eine Konfliktpunkt. Außerdem sehe ich ja nicht ein, dass ich aufgrund der Tatsache, dass ich Aufgaben schneller bearbeite als andere bei gleichen Lohn mehr Arbeitsleistung durch Mehrarbeit bringen soll. Das ist doch zu meinem Nachteil, inklusive der damit einhergehen Verantwortung zur richtigen Ausführung der Aufgaben.
    • platzhalter wrote:

      Beruflich habe ich auf Arbeit schnell angefragen mich mit Dingen zu beschäftigen die nicht machen hätten sollen. Das bringt dann Chefs meistens dazu Aufgaben, die nicht im Arbeitsvertrag geregelt sind, an mich zu übertragen.
      Achso, du hast dir quasi mehr Arbeit gesucht weil dich die die du tun solltest unterfordert hat?
      Das problem habe ich eher nicht, aber ich dachte immer das was du da zeigst wäre bei Chefs angesehen und erwünscht weil wenn man sowas nicht macht und nur das macht was gefragt wurde und dann fertig ist, sagen sie immer man soll schauen ob noch irgendwo was zutun ist oder sie erwarten zumindest das man sich dann selbst erkundigt was man noch machen kann.
      So zumindest meine Erfahrung.

      platzhalter wrote:

      Außerdem sehe ich ja nicht ein, dass ich aufgrund der Tatsache, dass ich Aufgaben schneller bearbeite als andere bei gleichen Lohn mehr Arbeitsleistung durch Mehrarbeit bringen soll. Das ist doch zu meinem Nachteil, inklusive der damit einhergehen Verantwortung zur richtigen Ausführung der Aufgaben.
      Ich habe eher gedacht Menschen tun das in der Hoffnung irgendwann mal befördert zu werden, weil der Chef sieht man hat ja mehr drauf als die anderen, kann mehr, will mehr und ist auch bereit mehr zu tun als die anderen. Das geht aber halt auch nur wenn man weiß das es Beförderungen gibt und wenn der Chef das mitbekommt.
      Ich habe davon aber zu wenig Ahnung denke ich.
      Ich wurde meistens nur für Dinge eingesetzt die andere nur nebenher gemacht haben aber eigentlich oft garnicht machten weil die Zeit fehlte.
      Ich habe zuerst versucht die Dinge zu tun die die anderen taten aber konnte das nicht, meist aus körperlichen Gründen.
      Also gab man mir andere Aufgaben. Ich habe mir dadurch auch eine art Routine erarbeiten können weil diese Dinge täglich gemacht werden mussten.
      Es waren halt keine ansträngenden oder komplizierten Dinge.
      In einem Fernsehstudio wo ich war wurde das sehr deutlich.
      Eigentliche Aufgaben die ich aber nicht konnte:
      - mit dem Team auf dreh fahren
      - schweres Statif schleppen
      - Tonangel halten
      - Planänderungen von Drehs (führte zu Meltdowns)
      - abends an der Lifekamera

      Nachdem ich nur die Lifekamera machen konnte aber ungeeignet für die meisten anderen Sachen war hab ich dann über den Tag bis abends folgendes gemacht:
      - morgens DvDs vom Vorabend und Archiv gebrannt (da gab es noch Sendungen von vor Jahren die nie gebrannt wurden weil keiner dazu Zeit hatte)
      - vormittags einkaufen und dann mittags kochen damit die was essen können
      - nachmittags irgendwo hin fahren mit Ministativ und Handycam (das was so ein Camcorder) um irgendwelche tonlosen Minifilmchen für Nachrichten zu drehen
      - Wetteraufnahmen machen (hab ich meist irgendwo in der Nähe wo ich grad war mit aufgenommen)
      - eventuell später in der lifesendung die lifekamera bedienen aber weil ich meist eher als alle kam, musste ich das nur machen wenn kein anderer da war.
    • RegenbogenWusli wrote:

      Achso, du hast dir quasi mehr Arbeit gesucht weil dich die die du tun solltest unterfordert hat?
      Ja, aber das Problem war des öfteren, dass dieses nichts mit meiner Arbeit an sich zu tun hatte. Da habe ich vielleicht nicht eindeutig geantwortet.

      RegenbogenWusli wrote:

      Ich habe eher gedacht Menschen tun das in der Hoffnung irgendwann mal befördert zu werden, weil der Chef sieht man hat ja mehr drauf als die anderen, kann mehr, will mehr und ist auch bereit mehr zu tun als die anderen.
      Zur der Zeit war ich über eine firmeninterne Zeitarbeit (Staatsunternehmen!) angestellt. Da ist nix mit Beförderung. Und die bei der Einstellung versprochene Übernahme direkt in die Firma war nach vier Turnusrunden immer nicht in Sicht (RW). Aber da war ich nicht der einzige. Das kannst du so speziell aber nicht wissen. Und die Karriereleiter hochkriechen (RW) will ich eigentlich auch nicht. Arbeit ist für mich Arbeit mehr nicht. Ich will mich durch solchen Druck nicht kaputt machen. Deswegen auch die Umschulung. So wie du das hast, stelle ich mir das Arbeitsverhältnis auch vor. Klar strukturierte Aufgabenbereiche. Nix mehr mir kannst mal hier.. kannst du mal dort und wieso ist denn das noch nicht fertig..(weil ich ja wieder was zwischendrin gemacht habe) Und als Autist ist man bei Gehaltsverhandlungen sowieso im Nachteil. Wieso dann den ganzen Stress, wenn kaum ein Chef bereit ist dies von sich aus fair zu entlohnen? Ohne Gehaltsverhandlungen.
    • platzhalter wrote:

      Und die Karriereleiter hochkriechen (RW) will ich eigentlich auch nicht. Arbeit ist für mich Arbeit mehr nicht. Ich will mich durch solchen Druck nicht kaputt machen.
      Ist es das was du jetzt willst?
      Weil das was du oben beschrieben hast in dem Job wo es nicht so gut lief, warst du doch anders, du hast ja mehr gemacht als man dir aufgetragen hat. Für mich wiederspricht sich das mit "Einfach nur seine Arbeit machen und mehr nicht".
    • RegenbogenWusli wrote:

      Ist es das was du jetzt willst?Weil das was du oben beschrieben hast in dem Job wo es nicht so gut lief, warst du doch anders, du hast ja mehr gemacht als man dir aufgetragen hat. Für mich wiederspricht sich das mit "Einfach nur seine Arbeit machen und mehr nicht".
      Ja, privates Computerzeugs. Eigenständige Weiterbildung PHP, SQL und son Zeug. Ich hatte ja "Zeit". War aber nicht gern gesehen. Auch das ich mir öfters mal ne Kaffeepause genommen hab, so Gleitzeit während der Arbeitszeit, kam beim Chef nicht gut an. Obwohl ich keine offizielle Mittagspause genommen hab und dies mit dem Teamleiter abgesprochen war. Von der gesetzlichen Bildschirmpause ganz zu schweigen. Die hat keiner bekommen. (Aber das ist ein anderes Thema) Dann hieß es mach mal den Mailserver oder schalte dich mal auf die Störunghotline da hängen wieder viele in der Schleife (RW) etc. Offiziell war ich nur für ein bestimmtes IT-Projekt angestellt. Ich sehe da keinen Widerspruch.
    • 1000 wrote:

      Wer bin ich, wenn der Bezug zu mir selbst schwindet.
      Dann bist du nicht du, wie es deiner Persönlichkeit entspricht, weil du dich mehr anpasst, als es gut ist, weil du sein willst, wie andere dich gerne haben wollen.

      1000 wrote:

      Anderseits wirken Begegnung nur dem Zweck zu dienen um Kritik zu erhalten und die eignen Unfähigkeiten aufgezeigt zu bekommen.
      Kiritk ist nicht zwingend etwas negatives, weil konstruktive Kritik, dir die Möglichkeit gibt dich weiter zu entwwickeln und zu wachsen. Fehler sind zum machen da und ohne Fehler keine Weiterentwicklung. Konstruktive Kritik oder auch Feedback genannt ist unterstützend, sofern es von den richtigen Personen kommt.

      Destruktive Kritik, also nieder machen etc. ist das genaue Gegenteil.

      Tipps zu wie kann ich mich in Situation X,Y verhalten, ohne ein "destruktives Verhallten" an den Tag zu legen sind unterstützend. In Kombination mit vorschreiben, was man zu sagen hat und mit welchen Worten, geht es in die Richtung du hast zu tun was man dir sagt und gut.

      Für dich selbst, als Individuum, einzigartig und um für dich und deine Persönlichkeit einzustehen, kann ich dir nur den Tipp geben: Lasse dir niemals vorschreiben, was du zusagen und vor allem wie. Wenn du jemandem schonungslos die Wahrheit ins Gesicht sagst und dein Gegenüber mit der Wahrheit nicht umgehen kann oder damit zu Recht kommt ist das sein Problem und nicht deins. Wahrheit muss man abkönnen, auch wenn man manchmal ordentlich daran zu knabbern(RW).

      Man muss nichts schönreden, wo es nichts zum schön reden gibt. Ausserdem weiss man dann auch unmissverständlich was los ist. Das gilt für mich genau so und ist hilfreicher, als sich später nicht erklären zu können und auch keine Ahnung zu haben, wo zu einem späteren Zeitpunkt ein möglicher Konflikt entsteht und man nicht weiss was der Auslöser ist und wie er zustande gekommen ist.