Feinmotorik und/oder Anspannungsprobleme

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    • Feinmotorik und/oder Anspannungsprobleme

      Seit der kleinsten Kindheit habe ich Feinmotorikprobleme und Koordinationsprobleme, was ua. immer im Sportunterricht, Hauswirtschaft, bei meinem Schriftbild etc aufgefallen ist.
      Dazu hatte ich als Kleinkind Probleme mit der Sprache, genaugenommen mit der Zungemotorik, wenn ich mich richtig erinnere.
      Hatte ständig Übungen am Spiegel ua. wegen dem SCH.
      Viele Bewegungen, welche fuer andere einfach sind, sind fuer mich anstrengend.
      Gleichzeitig war immer meine Muskulatur angespannt, wie noch heute.
      Mittlerweile frage ich mich ob die Motorikprobleme was mit der Anspannung zu tun haben.
      Traumapatienten haben auch eine hohe Muskelanspannung, wobei mir bisher kein Arzt oder Therapeut eine posttraumatischer Belastungsstörung als Diagnose verpasst hat.
      In Selbsthilfegruppen höre ich aber immer wieder, dass ich genug Traumatas hätte.

      Hat jemand von euch neben der Feinmotorik, auch Themen mit der Muskelanspannung?

      Wo sieht Ihr die Ursache dafür?
      Autismus, oder Autismus mit Traumatas?

      Herzlichen Dank.
      Freundliche Gruesse,
      L. G. Daniel :thumbup: :thumbup:
    • Hallo,

      ich kenne das! Ich hatte als Kind große Probleme, feine Bilder auszuschneiden, während andere das schon gut beherrschten. Auch konnte ich keinen Ball fangen und Rennen ging irgendwie auch nicht so recht. Das habe ich alles mühsam gelernt. Später wurde ich sogar Landesauswahlspieler im Basketball und die Schnellste im Verein. Das hat mir gezeigt, dass ich die Themen wegbekommen kann, wenn ich nur viel übe.
      Wenn ich nun einige Zeit lang aber nur Fahrradfahre und dann wieder Laufen will, merke ich, dass ich mich komisch anstelle. Es fühlt sich motorisch nicht richtig an. Keine Ahnung, ob andere das sehen können. Ich habe dann immer den Eindruck, ich muss es erst wieder ein wenig üben, bis es wieder gut wird. Wo hier die Ursache liegt, kann ich leider nicht mit Sicherheit sagen. Ich glaube aber, dass Probleme mit der Motorik dem Autismus-Spektrum zugeschrieben werden.

      Zusatz: Die Muskelanspannungen kenne ich auch von Traumata! Mir scheinen das eher zwei unterschiedliche Themen bei dir zu sein.

      Wie lange hast du die Probleme mit der Motorik schon? Und seit wann hast du diese Muskelanspannung?
      "Leute mit (...) Charakter sind den anderen Leuten immer sehr unheimlich." - Hermann Hesse
    • Hallo liebe @Lubricipeda,
      meines Wissens habe ich beides schon immer.

      Muste früher aber auch den Regelkindergarten wegen zwischenmenschliche Probleme verlassen und kam schnell in einen Kindergarten für Kinder mit geistigbehinderte Themen.
      Dazu wurde ich nie wirklich im zwischenmenschlichen Bereich gefördert, sondern wurde auf Überanpassung getrimmt, damit ich ja niemanden überforderte.
      So wurde nie wirklich nach Ursachen meines Verhaltens gesucht, sondern nur bei meinem Verhalten angesetzt, wie ich 3s von der Psychiatrie kenne, damit andere mit mir klarkommen. Komplette Überanpassung also.
      Wenn ich Probleme mit Gleichaltrigen hatte, musste ich immer meine Eltern beruhigen, da ich es schon in den Griff bekomme, da es ihnen dreckig ging wenn ich Probleme hatte.
      Dazu sagten sie mir immer wie ich mich verhalten soll, damit ich mit andere und sie mit mir klarkommen.

      Reizüberflutung wurde z. B nie wirklich gesehen, nur mein Verhalten, welches nicht in Ordnung war und angegangen wurde.
      Wie ich es von psychiatriesche Einrichtungen auch kenne, welche sich für Ursachen von Problemen nicht interessieren und aggressiv werden oder einen rausschschmeissen wenn was nicht passt.

      Die Frau vom Autismus Zentrum wo ich schon war, sieht sehr viele Themen von Autismus bei mir, weshalb sie sich über meine Thematiken nicht wunderte.
      Sie gab sogar zu, dass sie mich sofort als Aspi gesehen hat.

      Herzlichen Dank.
      Freundliche Gruesse
      L. G. Daniel :thumbup: :thumbup:
    • Ich bin auch immer angespannt mit der Muskulatur. Hast du zufällig auch geballte Fäuste gelegentlich?

      Habe gelesen, dass Narkolepsie z. B. Hyperaktivität verursachen kann, damit man sich damit wach und standhaft hält. Aber auch könnte Hyperaktivität an sich mit Anspannung einhergehen vielleicht. Könnte verschiedene Ursachen haben. Bei Koordinationsproblemen ohne Narkolepsie vielleicht verkürzte Sehnen in der Ferse was ich mal im Bezug zum Zehenspitzengang las. Ich laufe z. B. generell im leichten Ballengang und lief teilweise auch auf Zehenspitzen. Was auch mit Gleichgewicht in Verbindung steht. Und habe Höhenangst, da wird mir schwindelig. Und ich kann kaum ruhig stehen bleiben, weil das unglaublich anstrengend für mich ist. Wenn ich mich da entspanne, habe ich das Gefühl, wegzuknicken.

      Feinmorotik ist bei mir unterschiedlich. Ich hab da eigentlich nur Probleme mit dem Greifen nach Gegenständen. Die fallen mir oft um dabei oder mir fallen Sachen aus den Händen. Und in der Grundschule hatte ich leichte Auffälligkeiten in der Feinmotorik, was sich aber sehr doll besserte bei mir. Auch habe ich am Boden einen guten Gleichgewichtssinn.

      Trauma habe ich m. E. auch einige.
    • Daniel1 wrote:

      Hat jemand von euch neben der Feinmotorik, auch Themen mit der Muskelanspannung?
      Ja, ich sehe die Ursache im Autismus. Körperwahrnehmung und motorische Handlungsplanung sind für viele Autisten Probleme.
      Besonders beim frühkindlichen Autismus sieht man ja auch oft (in Beiträgen/Dokus/Büchern) klassisch komplett überspannte Körper, ständiges laufen auf Zehenspitzen, abspreizen der Arme, ballen der Fäuste, oder starke Schlaffheit. Also deutlich zu hoher oder niedriger Muskeltonus/Muskelspannung.
      Ich habe auch eine sehr starke Muskelspannung, bei mir hat das zu 100 % nichts mit Traumata zu tun und war schon im Kleinkindalter bei mir so.
      Mit der Feinmotorik und teilweise auch Grobmotorik habe ich auch schon immer Schwierigkeiten. (Wie im anderen Thread schon erwähnt, als Kind Diagnose "zentrale Koordinationsstörung" und denke, dass ich Dyspraxie haben könnte.)
    • Geballte Fäuste, drücken der Zehenspitzen in den Boden, habe ich auch gelegentlich, gehe davon aus, dass ich es unbewusst mache, damit ich mich spüre, da die Koerperwahrnehmung sonst sehr gering ist.
      Könnte aber auch was mit dem Gefühl der Sicherheit zu tun habe, dass ich mir dadurch psychisch halt gebe.
      Mein hölzerner Gang fällt mir auch immer wieder auf.

      Herzlichen Dank zusammen.
      Alles Gute.
      L. G. Daniel :thumbup: :thumbup:

      The post was edited 1 time, last by Daniel1 ().

    • Hallo zusammen,
      das ist mein erster Post im Forum und ich hoffe ich kann hier einfach "meinen Senf dazu geben".

      Ich habe das mit der Anspannung auch, schon immer. Ich denke bei mir liegt es primär an Überforderung, und wenn dieser Zustand zu lange andauert und "chronisch" wird, werde ich das auch nicht mehr los (Fäuste ballen, Füße verkrampfen, Kiefer anspannen, gegen den Türrahmen laufen obwohl ich ihn ja sehe, komisch dasitzen und mich nicht bewegen wollen, ...). Das war lange Zeit unerkannt und es kam über die Jahre immer mehr Stress dazu, während meine Rückzugsmöglichkeiten wegfielen. Da habe ich irgendwann eine handfeste PTBS entwickelt (diagnostiziert) und kam endlich in eine gute Verhaltenstherapie. Dass ich autistisch bin habe ich bisher nicht als Diagnose bestätigt bekommen, aber ich weiß, dass ich als Kind permanent überfordert war und mich nur entspannen konnte, wenn ich ganz in Ruhe "sein" gelassen wurde, dass ich "komisch" war, meine Interessen "zu intensiv" waren, meine Orientierungslosigkeit als Unwille interpretiert wurde usw usw.
      Ich bin noch ganz "am Anfang" und fange langsam an, über meine Erfahrungen zu sprechen und die Zusammenhänge zu verstehen. Dabei ist mir aber schon aufgefallen, dass Trauma und Autismus offenbar Themen sind, die eng zusammenhängen und von der Fachwelt doch oft als völlig getrennt oder sich sogar ausschließend betrachtet werden.
      Kurz gesagt: In Bezug auf mich habe ich die Theorie, dass die Anspannung als Reaktion auf autistischen Stress zu Trauma führen kann, was sich u.a. wiederum in dauerhafter körperlicher Anspannung äußert. Quasi eine Anspannungsspirale. Mir helfen dabei mein Igelball, Lavendeltabletten von dm, Übungen für die Nackenentspannung und Tiere. In der Nähe von Pferden entspanne ich mich völlig oder wenn ich ein gutes Hörbuch höre. Das habe ich alles nach dem "Trial and Error"-Prinzip rausgefunden und bin letztendlich wieder bei den Hobbies rausgekommen, die mir schon als Kind geholfen haben.

      Liebe Grüße!
      Marlene
    • MangoMambo wrote:

      Ja, ich sehe die Ursache im Autismus. Körperwahrnehmung und motorische Handlungsplanung sind für viele Autisten Probleme.
      Besonders beim frühkindlichen Autismus sieht man ja auch oft (in Beiträgen/Dokus/Büchern) klassisch komplett überspannte Körper, ständiges laufen auf Zehenspitzen, abspreizen der Arme, ballen der Fäuste, oder starke Schlaffheit. Also deutlich zu hoher oder niedriger Muskeltonus/Muskelspannung.
      Stimmt. Aber auch bei HFA bzw. Asperger kommt das vor. Oft auch eine Mischung aus hypotoner Muskulatur und gleichzeitig aber auch Verspannungen. Ich kenne diese Mischung ganz gut. Auch ich habe sowohl mit Grobmotorik wie mit Feinmotorik große Probleme. Insgesamt zu wenig Körperspannung, aber auch die Neigung zu Verkrampfungen, etwa beim Schreiben. Ich sehe das ebenfalls im Zusammenhang mit Autismus, allerdings ist es auch für sich allein schon ein Symptomkomplex, der zu erheblichen Lebensproblemen führen kann. Meinem Eindruck nach wird dieses Thema bei Autismus immer noch total vernachlässigt. Bei Down-Syndrom etwa ist viel die Rede davon, da gibt es Förderung unter Unterstützung auch bei den somatischen Problemen. Vielleicht, weil das für alle vom Down-Syndrom Betroffenen Thema ist. Bei Autismus hat nur eine Teilgruppe dieses Problem, da wird es kaum erwähnt und völlig vernachlässigt.
      From my youth upwards my spirit walk'd not with the souls of men. (...)
      My joys, my griefs, my passions, and my powers, made me a stranger.
    • Leonora wrote:

      Insgesamt zu wenig Körperspannung, aber auch die Neigung zu Verkrampfungen, etwa beim Schreiben.
      Dieese Kombi kommt mir auch bekannt vor.

      Meine Sehnen und Muskeln sind in sich teils eher unflexibel, erst jahrelanges Yoga hat da mal etwas lösen können, es dauert Zeit das zu lösen, eben weil die Anspannung tief in meinem System ist, sich auch als psychische Anspannung bemerkbar macht teils, sich da viel miteinander lösen muss.

      Auf der anderen Seite habe ich auch ein typisch schlaffes Haltungsmuster noch etwas abgespeichert, was in manchen Momenten nochmal zum Vorschein kommt, dieses typische Rundrücken, Hohlkreuz, nach vorne geneigt, hier ganz gut gezeigt.

      U.a. das Rolfen (habe ich nie genutzt, aber davon abgeleitete Methoden teils) oder andere Massageansätze widmen sich diesen unterschiedlichen Muskelspannungen, teils lösen sich dabei auch massiv emotionale Themen,
      doch für mich war auf Dauer Yoga besser.
      Auch da wird ggfls. "schlaffes gestrafft und angespanntes gelöst", Synergien verändert.
      Most great people have attained their greatest success just one step beyond their greatest failure.

      Napoleon Hill
    • ifi wrote:

      Auf der anderen Seite habe ich auch ein typisch schlaffes Haltungsmuster noch etwas abgespeichert, was in manchen Momenten nochmal zum Vorschein kommt, dieses typische Rundrücken, Hohlkreuz, nach vorne geneigt, hier ganz gut gezeigt.
      Dito. Ansätze, die sowohl auf die Hypotonie wie auf die Verspannungen eingehen können, klingen auf jeden Fall vielversprechend. Gut, dass Du einen Weg für Dich gefunden hast. :) Solange es dafür keine passende professionelle Unterstützung gibt, ist das wohl immer ein sehr individueller Weg, notwendigerweise.
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    • Genau diese Probleme habe ich auch, u.a. schnelles Verkrampfen der Hand beim Schreiben, die Schrift wechselt dann merklich von leserlich zu unleserlich.

      Das gleich Problem merke ich auch im Fitnessstudio - abgesehen davon, dass ich in Sport/Geräteturnen/ Wurfdisziplinen nie auch nur ansatzweise gut war -, so dass ich oft darauf angesprochen werde, dass es merkwürdig aussehe, wie ich die Übungen ausführe. Das wird wohl hauptsächlich daran liegen, dass ich überhaupt nicht in der Lage bin, Körperspannung aufzubauen. Außerdem erkenne ich durch den Beitrag oben einen Grund für dafür, dass ich oft nur "halbe" Bewegungen ausführe. Das liegt an einer generellen Unbeweglichkeit im Bereich der Gelenke/Sehnen; ich hätte nicht gedacht, dass das ebenfalls im Asperger-Syndrom begründet sein könnte.

      Allerdings habe ich trotzdem eine wirklich gute Figur erreicht, weil ich das einfach für mich so durchziehe, wie es für mich richtig ist. Ich lasse mir deshalb nicht mehr reinreden, zumal ich mich häufig dann verletzt hatte, wenn ich die Übungen so ausgeführt hatte, wie es der Trainer für richtig hielt.

      Und insgesamt hilft das Krafttraining auch für eine bessere Haltung; ich kann das nur empfehlen.
    • Mahlzahn wrote:

      die Schrift wechselt dann merklich von leserlich zu unleserlich.
      Dito. Kann ich dann manchmal selbst nicht mehr lesen und das Schreiben strengt extrem an.

      Mahlzahn wrote:

      abgesehen davon, dass ich in Sport/Geräteturnen/ Wurfdisziplinen nie auch nur ansatzweise gut war -, so dass ich oft darauf angesprochen werde, dass es merkwürdig aussehe, wie ich die Übungen ausführe.
      Das war bei mir auch oft Thema. Nicht nur, dass ich in Sport geradezu unglaublich schlecht war, meine Bewegungen waren oft auch "falsch", ich wusste allerdings nicht, wie ich sie hätte richtig machen können. Bei mir wurde das zwar angesprochen,Tipps oder Hilfe gab es aber nicht. Da ich körperlich und geistig soweit normal entwickelt war, konnte das weder von Erziehern, Ärzten noch Lehrern eingeordnet werden.

      Mahlzahn wrote:

      Das wird wohl hauptsächlich daran liegen, dass ich überhaupt nicht in der Lage bin, Körperspannung aufzubauen. Außerdem erkenne ich durch den Beitrag oben einen Grund für dafür, dass ich oft nur "halbe" Bewegungen ausführe.
      Auch das war bei mir Thema.

      Mahlzahn wrote:

      Das liegt an einer generellen Unbeweglichkeit im Bereich der Gelenke/Sehnen;
      Ich erinnere mich, dass einer Ärztin dieser Punkt mal auffiel und sie sich selbst darüber wunderte und es nicht erklären konnte.

      Mahlzahn wrote:

      ich hätte nicht gedacht, dass das ebenfalls im Asperger-Syndrom begründet sein könnte.
      Früher hätte ich da auch keinen Zusammenhang gesehen. Inzwischen denke ich, es passt dazu, dass viele Autisten auch somatische Komorbiditäten haben. Es ist irgendeine "Merkwürdigkeit", eine Art komplexe Entwicklungs- und Stoffwechselstörung, die vielleicht noch gar nicht wirklich erkannt und beschrieben ist. Ich kann mir vorstellen, dass bei manchen Autisten ihr Autismus mit dieser Problematik zusammenhängt (auch Asperger hat solche Fälle beschrieben), bei anderen wiederum nicht, die Ursachen sind ja offenbar vielfältig. Vor einigen Jahren war ich mal bei einer Ausstellung zum Down-Syndrom, da wurden bei einer Veranstaltung auch körperliche Erkrankungen und Besonderheiten wie der niedrige Muskeltonus, bestimmte Probleme mit der Schilddrüse etc. diskutiert. Irgendwie "habe" ich etwas Vergleichbares, eine komplexe Problematik, die aber meistens "unter dem Radar" bleibt, auch, weil Ärzte bei diffusen Probleme vor allem im Erwachsenenalter gar nicht mehr richtig hinschauen. Und weil das ganze in seiner Gesamtheit noch kaum erkannt bzw. zumindest nicht "in der Fläche" bekannt ist.

      Mahlzahn wrote:

      Allerdings habe ich trotzdem eine wirklich gute Figur erreicht, weil ich das einfach für mich so durchziehe, wie es für mich richtig ist. Ich lasse mir deshalb nicht mehr reinreden, zumal ich mich häufig dann verletzt hatte, wenn ich die Übungen so ausgeführt hatte, wie es der Trainer für richtig hielt.
      Bewundernswert. :)
      From my youth upwards my spirit walk'd not with the souls of men. (...)
      My joys, my griefs, my passions, and my powers, made me a stranger.