Träume

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    • Hallo,

      Ich habe folgendes Problem. Ich habe jede Nacht Albträume obwohl es mir seit einen stationären Aufenthalt wegen Depressionen viel besser geht:).

      Wie ist das bei euch? Könnt ihr träumen? Traum verlauf bestimmen?
    • Ja ich träume jede Nacht mindestens 2 bis 3 Träume manchmal sind es sogar bis über 5 und ich kann mich an alles erinnern. Ich kann auch immer in den Träumen bestimmen was ich tue aber treffe da meistens vernünftige Entscheidungen da sich die Träume so real anfühlen. Leider habe ich auch Albträume manchmal und in diesen kann ich auch Schmerzen fühlen.
    • Ich habe eigentlich nie Albträume , das liegt aber auch daran, dass ich irgendwie nie irgendetwas als Albtraum sehe oder bezeichne. Meine Träume zu steuern habe ich bis jetzt noch nicht ausprobiert oder jegliche Erinnerung daran.
    • Ich bin meinen Träumen total ausgeliefert, sehe sie als unumstößliche Wahrheit an... bis ich aufwache zumindest. Ich kann sie auch nicht bewusst steuern, ich handle, als ob ich echt in dieser Welt wäre. (Immerhin bekomme ich dadurch interessante Einsichten in mein Handeln sollte dies und jenes passieren.)

      Als Kind hatte ich oft Alptraumprobleme (wobei schon die harmlosesten Dinge Panik ausgelöst haben), heutzutage erinnere ich mich immer weniger an meine Träume. Ich hatte seit etwa 6 Jahren keine nennenswerten Alpträume mehr.

      Manchmal vermische ich Träume die ich als Kind hatte auch mit meiner Erinnerung... was schon zu lustigen Ergebnissen geführt hat.
    • Was du meinst nennst sich luizides träumen. Also einen Traum bewusst wahrnehmen und steuern. Das kann man trainieren. Aber nein, Das kann ich nicht (leider).

      Den schlimmsten Alptraum den ich je hatte war so beängstigend, dass ich Todesangst hatte. Wenn ich an denn Alptraum zurückdenke kriege ich, noch heute, leichte Panik. Seitdem habe ich allerdings auch nie wieder so etwas wie einen Alptraum gehabt. Also war es das irgendwie wert.

      In meiner Kindheit hatte ich ziemlich heftige Träume, welche ich aber nicht als schlimm empfunden habe. Wenn ich heute jemanden davon erzähle wird es aber als Alptraum war genommen.

      Als Tipp kann ich die eigentlich nur geben, das du dich mit dem Thema luizides träumen auseinandersetzt und evtl. mit nem Therapeuten darüber redest.

      LG Breewee
      Stille hören,
      Ruhe wahrnehmen,
      Kraft gewinnen.
    • Ich habe seit ich denken kann viele schlimme Alpträume. Und ich habe oft auch diesen Zwischenzustand zwischen schlafen und wach sein: ich nehme meine tatsächliche Umgebung mehr oder weniger gut wahr (außer sehen), während ich Trauminhalte (meistens sehr angsteinflößende) habe und mich nicht bewegen kann. Das sind sog. Schlaflähmungen.
      Träume bewusst steuern zu können, habe ich irgendwann von allein gelernt, da mir das in Alpträumen helfen kann. Ich würde dir auch vorschlagen, dich mit dem Thema "luzides/klar Träumen" zu befassen, denn das lässt sich trainieren und kann dir durchaus helfen, Alpträume aktiv in Nicht-mehr-Alpträume zu verwandeln.
    • Ich hatte bis zu meinem ca. 15 LJ jede Nacht mehrere Albträume, meist relativ grausame, aber für mich verarbeitbare, ein paar Jahre später. (Z. B. Erschossen werden, ertrinken, überfahren, gejagt, gefangen gehalten, elektrisiert, mir selbst überlassen sein)
      Ich beschäftige mich auch ein bisschen mit psychologischer Traumdeutung. Z. B. , dass ich ständig vom Zug überfahren wurde, kann dafür stehen, dass mich etwas im Leben überforderte. Oft wollte ich in einen einsteigen, ansehen oder einem im Wirrwarr von Gleisen zum Einsteigen aufsuchen und wurde dann überfahren. Später und zwischenzeitlich hatte ich dann viele Reiseträume mit Zügen und das Überfahren werden wurde weniger und ich konnte es wenn dann meist abwenden, weil ich mich im Traum daran erinnerte, dass ich, wenn ich im Traum zu unbedacht mich dem Zug nähere, wieder überfahren werden kann vom Traum und dann gedanklich dagegensteuerte. Symbole können auch verschiedene Deutungen haben.

      Dann habe ich damals festgestellt, dass sich meine Träume auflösen, verändern und für immer vertreiben kann, wenn ich im Traum genervt wütend über ihre Sinn-Unklarheit spreche. Z. B. wie "Was soll das, das ergibt doch keinen Sinn oder zumindest weiß ich nicht welchen, also warum dann ständig diese Träume". Und wenn ich dann danach auch nicht noch Mal mich damit so intensiv befasse im Wachleben. Meine Schwester konnte ihre schlimmsten Albträume so auch endgültig beenden. Zunächst fragten wir nett die Albtraumelemente, warum sie das immer wieder täten und ob sie verstehen könnten, wie schlimm das für uns sei. Doch das hatte bei uns beiden nur kurzfristig geklappt, dass die dann einen Traum damit aufhörten. Wir mussten völlig genervt und gegen diese Träume sein, so dass unser Entschluss da nicht mehr mit zu machen größer war, als Angst und Zurückhaltung. Manchmal kam dann selten noch mal einer und dann dachte ich teilweise schon sehr entspannt "Oh nee, nicht das schon wieder" und habe das weitere Albtraumgeschehen dann durch meine Nicht-Bereitschaft zum Mond geschossen (RW).
      Und ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass wenn ich so fest daran glaube, dass sich etwas auf bestimmte Weise verändert im Traum und mir das dabei im Bild versuche vorzustellen, dann klappt das. Aber ich muss dann ganz fest daran glauben und keinen Zweifel dabei näher zulassen. Sobald einer auftaucht den sofort untergehen lassen unter den positiven Glauben mit der Vorstellungskraft des Wunschbildes und des Gefühls dazu, z. B. , wenn ich fliegen wollte. Dann werden Albtraumfiguren plötzlich zu freundlichen Wesen, dann kann ich Hindernisse überfliegen oder Träume, wo man sein Ziel nicht erreicht, wegen ständiger Hindernisse hören auf Hindernisse zu kriegen. Ich trainiere das aber nicht. Mein Gedächtnis erinnert mich viel im Traum an Dinge, die mir verraten, dass das ein Traum ist. Und ansonsten bin ich neugierig darauf was passiert, insofern mich kein Unheil überfordernd jagt. In meinen frühesten Traumerinnerungen mit 4 Jahren war ich schon luizid. Ich kenne es zwar auch, dass ich bei Träumen mitunter bin, wie als wäre ich unterbewusst. Aber so ein schleichendes Bewusstseinsgrundgefühl habe ich da immer und wie im Wachleben auch, hinterfrage ich im Traum eine Handlung erst, wenn sie mich irritiert / unliebsam ist / ich ein Hindernis überwinden muss, um den Traum so weiter träumen zu können / mir eine Sache besonders in den Fokus rückt.
      Ansonsten kann ich gelegentlich spüren, wenn ein Traum sich zum Albtraum verändern will oder zumindest meine Angst vor etwas, was gleich im Traum passieren könnte und dann schaffe ich es manchmal auch mich dieser Angst zu stellen und da zu sagen, dass das nicht passieren wird.

      In überraschenden Albträumen ist mir durch Schock/Angst der Verstand erst Mal auf Flucht ausgeschaltet, es sei denn ich sah absolut keinen Ausweg oder konnte mir so schnell keinen mehr überlegen, dann habe ich die Augen ganz fest zugekniffen und versucht meine Ohren und Körperwahrnehmungen auf taub zu stellen und mir vorgestellt, wie ich gleich das Dunkel vor meinen Augen sehe, was man sieht, wenn die Augen im Schlaf geschlossen sind, um dadurch im Kopfe wieder ausreichend Verbindung zum Wachzustand kriegen zu können und das hatte stets geklappt. Also ich mich dann jedes Mal rechtzeitig gefühlstechnisch abgespalten, so weit ich mich spontan erinnere und habe mir ganz fest vorgestellt, gleich aufzuwachen und dadurch dann einen Übergang wahrgenommen, wenn auch der etwas dauerte. Aber den Schmerz abbekommen habe ich glaube ich nie.

      Hatte mal jemand von euch den Schmerz eines Traumtodes oder Unfalls gefühlt? Weil demnach könnte ich dann sagen, ob ich es immer geschafft habe, mich rechtzeitig aufzuwecken oder ob man generell dann aufwacht früher oder später und dann nur visuell sieht, wie man stirbt.Wobei wenn man reale schwere Verletzungen erlebt, kann sich der Körper ja auch daraus abspalten in dem Moment.

      Hat denn mal jemand von euch einen Traum weitergeträumt, nach dem ihr umgebracht wurdet oder sehr angsteinflößend verletzt wurdet oder seid ihr dann jedes Mal aufgewacht daraus oder sich der Traum in einen anderen Albtraum gewandelt? Letzteres hatte ich wohl auch öfters. Oder auch mit kurzem Aufwachen zwischendrin. Wenn ich mich ausreichend wach genug gekriegt hatte nach einem Albtraum, kam danach mitunter dann kein weiterer Albtraum. Dafür hatte ich dann bald wieder Schlaflähmungen mit Halluzinationen.. Oft wurde ich in einer Albtraum-Reihe kurz wach unter Herzrasen, musste erst Mal klarkommen, dass ich es geschafft hatte aufzuwachen und dann hat es mich wieder in den nächsten Traum gezogen, so schnelll konnte ich gar nicht gucken.
      Also schmecken kann ich im Traum, wobei das meist unpassend ist und hören und sprechen und halt sehen. Aber körperlichen Schmerz daran kann ich mich spontan nicht erinnern. Riechen weiß ich grad auch nicht. Intuition stark. Und Synästhesie auch vorhanden in meinen Träumen.

      Auch habe ich die Theorie, dass man auch Albträume haben kann, wenn körperlich etwas im Argen liegt und der Körper einen dann aufwecken will, um sich anders zu positionieren oder ähnliches. Und ich hatte auch immer Albträume, wenn ich so eingeschlafen war, dass meine Decke nicht weit genug über mir und ich auf dem Rücken lag. In der Urzeit war man so ja besonders gefährdert gegenüber Angreifern wegen den Weichteilen in der Vorderkörperregion und weil man nicht so schnell aufspringen kann vom Rücken aus. Oder auch weil man an der Mutterbrust Schutz empfand und da mit dem Bauch zu gewendet war.
      Oder als ich mal starke Phasen von REM-Schlaf-Verhaltensstörung hatte, wo meine Bettdecke oder ich selbst dann auch oft woanders lagen, hatte ich auch starke Albträume. Zu der Zeit war auch mein Gesundheitszustand vielseitig angeschlagen.

      Das Ende meiner Albträume kam aber auch zeitgleich mit der Zeit, als ich begann mit künstlichem Licht zu schlafen. Und meine Körper wurde pubertär äußerlich (innerlich weiß ich nicht genau wann und ob ich überhaupt eine Pubertät hatte).
      Nur seit einem Jahr schlafe ich wieder ohne Licht und seither war nichts wieder, aber ich habe auch keine Angst im Dunkeln mehr seither, da ich mehr Angst davor habe die Winkelspinnen, die hier im Haus vermehrt sind und von deren Existenz ich zuvor nichts wusste, zu sehen.
      Gibt ja bei (manchen) Autisten nämlich auch den Verdacht, dass mit Melatonin etwas nicht stimmt, was bei mir zutreffen könnte, da ich tagsüber viel viel besser schlafen kann.
      Meine ganze Fam. ist Schlafgestört und hat/te schlimme Albträume. Wir hatten alle schwierige Kindheiten. Ansonsten haben wir hier und da Verdächtigungen zu gewissen Krankheiten.

      Unter Antidepressiva waren meine Albträume skurriler und unangenehmer von der Traum-Atmosphäre. Auch konnte ich da noch mehr eingreifen. Da hatte ich dann alles mögliche ausprobiert, was sich irgendwie langweilig anfühlte, weil die Traumatmosphäre da nicht so schön und so unsinnig war. Aber auch falsches Erwachen stark gehabt. Ich war froh, als ich wieder ohne Tabletten träumen konnte.

      Manchmal habe ich auch Träume mit ganz schnellen, vielen, wilden Abläufen, wo ich aufmerksamkeitstechnisch Schwierigkeiten habe zu folgen und die sich "ferner" anfühlen, als würde ich eher Beobachter sein. So ähnlich wie die Bilder bei den Einschlafhalluzinationen, nur schon deutlich "Traumkulissig". Und manchmal meine ich auch Träume zu haben, wo ich die ganze Zeit im Unterbewusstsein war, weil mir eben nichts skurilles auffiel oder ich nichts gegen das Geschehen hatte oder es mir zu schnell ging.

      Und manchmal träume ich, als wäre ich in meinem Körper, also ich, wie ich gucke und manchmal aus der Beobachterperspektive, wo ich mich bei sehe oder auch nicht, von verschiedenen Perspektiven aus und manchmal habe ich einen anderen Personen-Körper, bin aber ich.
    • In letzter zeit (vermutlich seit den Einschränkungen durch Corona) habe ich immer wieder unangenehme Träume. Oft bin ich dabei mit irgendwelchen Leuten zusammen (keine Bekannten) und befinde mich in einer Art Konflikt- oder Prüfungssituation, ist aber inhaltlich oft eher etwas diffus und nicht eindeutig definierbar. Diese Träume habe ich kurz vor dem Aufwachen (dann erinnert man diese, soweit ich weiß, besonders gut), wodurch sie dann erstmal (negativ) nachwirken.

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