Unterempfindlichkeit Körperwarnehmung.

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    • Unterempfindlichkeit Körperwarnehmung.

      Beim sehen, hören und riechen bin ich überempfindlich, bei Körperwarnehmung unterempfindlich.
      Wenn ich mich nicht bewusst wahrnehme, nehme ich meinen Körper nicht wirklich war.
      Vielleicht kommen dadurch meine Feinmotorikprobleme und Koordinationsprobleme, welche ich schon immer habe.

      Wenn ich manchmal in Kliniken bin gibt es Fragen für Traumatas, ob Menschen neben sich stehen, sich spüren, wenn ich es richtig verstanden habe.

      Bin vom Therapeuten schon oft gefragt ob ich dissoziiere.

      Ich dachte immer, dass ich es nicht tue, gleichzeitig spüre ich mich oft nicht, wenn ich es nicht direkt beachte.
      Dazu bin ich oft in Gefühle und Gedanken und sehe und höre nicht richtig was um mich los ist, wobei ich gleichzeitig sehr schnell reizüberflutet bin und Tinitus habe.
      Blicke noch nicht ganz durch.
      Blickt jemand von Euch da, durch?

      Herzlichen Dank.
      Freundliche Gruesse,
      L. G. Daniel :thumbup: :thumbup:
    • Daniel1 wrote:

      Blickt jemand von Euch da, durch?
      Ich bin zwar bzgl. Geräuschen, Gerüchen und Licht und Hunger hochempfindlich. Allerdings gegenüber Stimmungen, Schmerzen und Kälte und Durst unterempfindlich. Ich denke diese Kombination von über und Unterempfindlichkeit ist recht typisch für Autismus und grenzt es u. a. von klassischer Hochsensibilität ab. Auch gegenüber Emotionen anderer Menschen bin ich nicht empfindlich. Das ist ein Vorteil klassischer Hochsensibilität, der nicht zu mir passt.
    • Eine Geräuschüberempfindlichkeit habe ich auch. Wobei mich tiefere Frequenzen eher stören als höhere. Eine Unterempfindlichkeit habe ich bei Hunger und Durst. Beim Sport, ca 4 Stunde, trinke ich kaum mehr als ein Liter. Obwohl mein Garmin sagt, dass allein mein Schweißverlust bei über 1,5 Liter liegt. Beim Essen kann ich auch mal einen Tag nichts essen ohne Hunger zu bekommen. Sport mache ich meistens ohne vorher zu essen. Es kommt schonmal vor, dass ich das Essen vor dem Sport vergesse weil es einfach nicht zur Routine gehört. Beim Licht hatte ich früher Probleme. Komischerweise hat sich das ein wenig gegeben.
      Das mit den Gedanken kenne ich auch. Wenn jemand über ein Thema redet das mich nicht interessiert oder ich durch irgendwas getriggert werde, dann gleite ich auch schonmal in meine eigenen Gedankengänge ab. Meist ist das nicht einmal absichtlich. Irgendwann merke ich dann das ich eine Zeit nicht zugehört habe. Aber als dissoziieren oder Tagträumen würde ich das nicht bezeichnen. Es passiert mir auch öfter auf dem Rad.
    • Wo beginnt und endet das Wort Dissotation und wo beginnt das abschleifen in Gedanken und Gefühle?

      Schlechte Körperwarnehmung habe ich ja auch neben den ganzen Überempfindlichkeiten.

      Dass ich voller Gedanken und Gefühle die Umwelt nicht wirkich mitbekomme, habe ich halt auch. Was ich mir auch vorstellen kann, dass
      nach Reizüberflutung beim sehen und hören,
      diese Sinneskanäle auf Sparbetrieb gehen und
      die Gedanken den "leeren Raum' ausfüllen um es bildlich rüberzubringen.

      Ist es ein Shutdown?
      Dann müsste ich mich mit den Unterschieden von Shutdown und Dissotation auseinandersetzen.

      Oft kommt es mir aber auch vor, dass der Kopf nicht mitmachen will, was ich als Denkblockaden bezeichnen wuerde.
      So mehr ich mich damit beschäftige so mehr Details meine ich zu sehen, weshalb ich Gefühlsmäßig gar nicht durchblicken, da ich ein Gesamtbild dafür suche.


      Herzlichen Dank.
      L. G. Daniel :thumbup: :thumbup:

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