Guydyke

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    • was haltet ihr davon?


      https://nibi.space wrote:

      Guydyke

      BearbeitenGuydykes, auch: Lesbische Männer, seltener: Boydykes, sind (mehr oder weniger männlich identifizierte) Personen mit lesbischem Begehren. Viele Guydykes sehen sich auf die eine oder andere Weise als „lesbische Frau im Körper eines Mannes“. Sie können allerdings außer auf lesbische/ bisexuelle/ queere Frauen, auch auf andere Typen von Menschen und Geschlechter stehen.
      Guydykes können cis, cisgenderfluid, genderqueer oder transgender sein. Für viele bezieht sich „Guydyke“ vor allem auf das Begehren und ist eine sexuelle Identität, für andere ist es ein eigenes nichtbinäres Geschlecht.
      Den meisten Guydykes wurde bei der Geburt ein männliches Geschlecht zugewiesen. Es gibt auch Transmänner, die Guydykes sind, sie bilden jedoch eine sehr kleine Minderheit.
      Amab Guydykes fühlen sich oft in soweit „dazwischen“, dass sie sich nicht als Cis-Hetero oder als lesbische Transfrau bezeichnen, wobei für einige Transfrauen die Selbstidentifkation als Guydyke eine Art Zwischenstufe sein kann.

      ....

      Selbstwahrnehmung von Guydykes
      Ähnlich wie bei Girlfags, ist die Frage wen jemand begehrt nicht so entscheidend für die Identität wie die Selbstwahrnehmung. Viele Guydykes berichten, dass sie an Männlichkeitsidealen und an den Normen, die ihnen von der Heterowelt diktiert werden, scheitern.
    • Was meinst du mit der Frage, was man davon hält? Das gibt es anscheinend, egal, was man davon "hält". Das ist ja keine Meinungsfrage. Wenn ein Mensch das so empfindet, ist das ein Fakt.
      Ich hab von diesem Phänomen schon mal von Lady Gaga gehört - sie fühle sich wie ein schwuler Mann in einem Frauenkörper.
    • Lefty wrote:

      Was meinst du mit der Frage, was man davon hält?
      Du hast ja gar nicht die Antwort abgewartet ;)

      Ich denke, dass diese Frage auf die Petition abzielt. Also eine ungeschickt formulierte Frage, ob wir bei der Petition mitmachen.
      Ich bin ne Ulknudel... aber ich kann auch ernst ^^
    • Ich habe garkeine Petition bemerkt. In letzter Zeit begegne ich vielen Petitionen. Zuerst auf Deviantart eine gegen das neue eclipse, dann diese eine da für einen EU-weiten SbA und jetzt hier auch eine?
      Ich bin immer wieder erstaunt darüber was es alles für neue Geschlechter oder Geschlechtsidentitäten erfunden werden.
      Gegeben hat es sie ja vorher schon, nur gab es keine Namen dafür oder Erklärungen. Ich wusste garnicht das es sowas hier gibt, aber ich bin auch nicht verwundert.
      Ich finde die Frage was wir davon halten etwas seltsam.
      Was erwartest du denn was wir antworten?
      Ich habe die Leute hier idR als sehr offen oder sehr neutral denkend über sehr viele Dinge gesehen, darum denke ich nicht das Leute hier sagen "Das ist krank und abartig, davon halte ich garnichts".
      Ich habe nur einmal jemanden hier erlebt der eine etwas seltsame reaktion mir gegenüber zeigte als ich ihm erklären musste das ich transgender bin und was das ist.
      Aber es stellte sich heraus das der ein Troll bzw Provukatör war und dann gelöscht wurde.
      Du scheinst dich ja für solche Sachen zu interessieren. Bist du auch in anderen Foren aktiv wo es um sowas gibt?
      Ich habe mal versucht mich in einem Transmänner-forum anzumelden aber ich glaube das war schon offline oder tot, denn die haben mir nie geantwortet auf meinen Anmeldeantrag.
      Das Forum war ähnlich wie dieses hier, man konnte sich nicht einfach registrieren und fertig.
    • Also ich kann da noch nicht ganz folgen. Worin besteht der Unterschied zwischen "ich fühle mich als Frau und interessiere mich für Frauen" vs. "ich fühle mich als lesbische Frau"? Für mich ist das gleich, und von daher scheint mir der Begriff "Guydyke" nicht nötig. Das ist dann einfach eine lesbische Frau in einem männlichen Körper, ergo eine lesbische Transfrau. Wenn ich mich als männlich identifiziere, kann ich nicht lesbisch sein, denn die Definition von lesbisch beinhaltet ja gerade, dass ich mich als Frau identifiziere.
      Das ist nicht wertend gemeint, ich habe da nur gerade ein intellektuelles Problem. Kann mir vielleicht ja jemand erklären.

      Im Übrigen hat das Thema nichts mit Autismus zu tun, gehört also in ein anderes Subforum ("Über den Tellerrand" vielleicht).
    • Von mir aus darf es unendlich viel Möglichkeiten zwischen männlich und weiblich geben, habe ich kein Problem mit. Es kann aber keiner erwarten, dass ich unendlich viele Begriffe für jede einzelne Abstufung lerne. Wenn ich für sexuelle Orientierung und körperliches Geschlecht verschiedene Begriffe nutze und dazwischen unterscheide, muss das reichen. Jede erdenkliche Kombination kann und will ich nicht einzeln spezifizieren.
    • Lefty wrote:

      Was meinst du mit der Frage, was man davon hält? Das gibt es anscheinend, egal, was man davon "hält". Das ist ja keine Meinungsfrage. Wenn ein Mensch das so empfindet, ist das ein Fakt.


      Ich hab von diesem Phänomen schon mal von Lady Gaga gehört - sie fühle sich wie ein schwuler Mann in einem Frauenkörper.
      Bei Frauen ist es sogar anscheinend ziemlich häufig, das die auf homosexuelle Männer stehen und oder das toll finden.

      Chch wrote:

      Lefty wrote:

      Was meinst du mit der Frage, was man davon hält?
      Du hast ja gar nicht die Antwort abgewartet ;)
      Ich denke, dass diese Frage auf die Petition abzielt. Also eine ungeschickt formulierte Frage, ob wir bei der Petition mitmachen.
      Hier gibt es keine. Und fals es dazu eine gibt, weiß ich selbst nichts davon.

      Willowtree wrote:

      Also ich kann da noch nicht ganz folgen. Worin besteht der Unterschied zwischen "ich fühle mich als Frau und interessiere mich für Frauen" vs. "ich fühle mich als lesbische Frau"? Für mich ist das gleich, und von daher scheint mir der Begriff "Guydyke" nicht nötig. Das ist dann einfach eine lesbische Frau in einem männlichen Körper, ergo eine lesbische Transfrau. Wenn ich mich als männlich identifiziere, kann ich nicht lesbisch sein, denn die Definition von lesbisch beinhaltet ja gerade, dass ich mich als Frau identifiziere.
      Das ist nicht wertend gemeint, ich habe da nur gerade ein intellektuelles Problem. Kann mir vielleicht ja jemand erklären.

      Im Übrigen hat das Thema nichts mit Autismus zu tun, gehört also in ein anderes Subforum ("Über den Tellerrand" vielleicht).
      Im Grunde ist es ganz einfach zu verstehen.
      Es geht um Männer, die sich in Lespen verlieben.
      Die meisten Männer fühlen sich als Mann, sind als Mann geboren, aber verlieben sich in Lespen, weil sie Lespen atraktiver finden, als heterosexuelle Frauen.

      Ich dachte das mit neurologische Vielfalt auch das gemeint sein könnte,... Sorry.



      RegenbogenWusli wrote:

      Ich habe garkeine Petition bemerkt. In letzter Zeit begegne ich vielen Petitionen. Zuerst auf Deviantart eine gegen das neue eclipse, dann diese eine da für einen EU-weiten SbA und jetzt hier auch eine?
      Ich bin immer wieder erstaunt darüber was es alles für neue Geschlechter oder Geschlechtsidentitäten erfunden werden.
      Gegeben hat es sie ja vorher schon, nur gab es keine Namen dafür oder Erklärungen. Ich wusste garnicht das es sowas hier gibt, aber ich bin auch nicht verwundert.
      Ich finde die Frage was wir davon halten etwas seltsam.
      Was erwartest du denn was wir antworten?
      Ich habe die Leute hier idR als sehr offen oder sehr neutral denkend über sehr viele Dinge gesehen, darum denke ich nicht das Leute hier sagen "Das ist krank und abartig, davon halte ich garnichts".
      Ich habe nur einmal jemanden hier erlebt der eine etwas seltsame reaktion mir gegenüber zeigte als ich ihm erklären musste das ich transgender bin und was das ist.
      Aber es stellte sich heraus das der ein Troll bzw Provukatör war und dann gelöscht wurde.
      Du scheinst dich ja für solche Sachen zu interessieren. Bist du auch in anderen Foren aktiv wo es um sowas gibt?
      Ich habe mal versucht mich in einem Transmänner-forum anzumelden aber ich glaube das war schon offline oder tot, denn die haben mir nie geantwortet auf meinen Anmeldeantrag.
      Das Forum war ähnlich wie dieses hier, man konnte sich nicht einfach registrieren und fertig.
      das liegt daran, das ich mich dazugehörig fühle.
      Eine Zeit lang waren fast alle Frauen die ich attraktiv finde, lesbisch.

      Ich bin,...
      Display Spoiler

      Vorsicht, jetzt kommt mein outing
      Display Spoiler


      Guydyke, genderfluid, und vermutlich;
      Asexuell, Pansexuell, Demiromatisch und irgendwas, was ich jetzt vergessen habe.






      Zumindest ist das der Grund, warum mich manches davon interessiert.



      Mich interessiert, was andere davon denken, ob sie damit Erfahrungen haben,...

      Für Frauen, die auf Geschichten über Beziehungen zwischen schwulen Männer stehen, gibt es sogar ein eigenes Genre, bei Mangas und Animes, was wohl ein Beweis für die Popularität des ganzen sein dürfte.
    • Chelidon_Hirundinis wrote:

      Im Grunde ist es ganz einfach zu verstehen.
      Es geht um Männer, die sich in Lespen verlieben.
      Die meisten Männer fühlen sich als Mann, sind als Mann geboren, aber verlieben sich in Lespen, weil sie Lespen atraktiver finden, als heterosexuelle Frauen.
      Das geht zwar für mich aus der obigen Definition nicht hervor, verstehe aber, was du nun meinst.

      Dazu hab ich aber gleich die Anschlussfrage: Was erwarten dann die Guydykes von lesbischen Frauen? Es ist denen ja nicht möglich, die Liebe zu erwidern, weil Guydykes schlichtweg nicht in einer lesbischen Beziehung leben können. Insofern ist das für mich fast vergleichbar mit einer Situation, in der ich mich in eine verstorbene Person verliebe- die kann ja auch nicht erwidern.


      Chelidon_Hirundinis wrote:

      Ich dachte das mit neurologische Vielfalt auch das gemeint sein könnte,... Sorry.
      Ja, natürlich ist das neurologische Vielfalt. Aber wir sind zudem auch noch im Bereich "Autismus on topic", also geht es um Themen, die die Vielfalt bzgl. Autismus und den Differentialdiagnosen meinen und nicht bzgl. Geschlechtsidentitäten oder sexuellen Orientierungen.


      Chelidon_Hirundinis wrote:

      Eine Zeit lang waren fast alle Frauen die ich attraktiv finde, lesbisch.
      Wenn du das beantworten magst: Benötigtest du zunächst die Information, dass die Person lesbisch ist, um sie überhaupt erst attraktiv finden zu können?
    • Willowtree wrote:

      Chelidon_Hirundinis wrote:

      Im Grunde ist es ganz einfach zu verstehen.
      Es geht um Männer, die sich in Lespen verlieben.
      Die meisten Männer fühlen sich als Mann, sind als Mann geboren, aber verlieben sich in Lespen, weil sie Lespen atraktiver finden, als heterosexuelle Frauen.
      Das geht zwar für mich aus der obigen Definition nicht hervor, verstehe aber, was du nun meinst.
      Dazu hab ich aber gleich die Anschlussfrage: Was erwarten dann die Guydykes von lesbischen Frauen? Es ist denen ja nicht möglich, die Liebe zu erwidern, weil Guydykes schlichtweg nicht in einer lesbischen Beziehung leben können. Insofern ist das für mich fast vergleichbar mit einer Situation, in der ich mich in eine verstorbene Person verliebe- die kann ja auch nicht erwidern.

      ....
      in nem Interview sagt ne Frau, das sie auf Hinter steht.
      Das wäre dann aber hebiphiely.



      Willowtree wrote:




      ...

      Chelidon_Hirundinis wrote:

      Eine Zeit lang waren fast alle Frauen die ich attraktiv finde, lesbisch.
      Wenn du das beantworten magst: Benötigtest du zunächst die Information, dass die Person lesbisch ist, um sie überhaupt erst attraktiv finden zu können?
      Nein, aber ich mag das verhalten und die Art, die viele lesbische Frauen haben.
      Ich verliebe mich aber auch in andere Frauen.
      Zwei Frauen die mir zur Zeit gefallen ist eine Bi-Sexuell und bevorzugt Frauen und die andere ist vom Charakter ziemlich Mänlich und wahrscheinlich nicht Bi, sondern hetero.
    • Chelidon_Hirundinis wrote:


      Chch wrote:

      Lefty wrote:

      Was meinst du mit der Frage, was man davon hält?
      Du hast ja gar nicht die Antwort abgewartet ;) Ich denke, dass diese Frage auf die Petition abzielt. Also eine ungeschickt formulierte Frage, ob wir bei der Petition mitmachen.
      Hier gibt es keine. Und fals es dazu eine gibt, weiß ich selbst nichts davon.
      oh, ich hatte Deine Signatur als dem Text zugehörig gesehen.
      Ich bin ne Ulknudel... aber ich kann auch ernst ^^
    • Chelidon_Hirundinis wrote:

      Ist es so besser?
      Keine Ahnung, wie es vorher war, aber so massiv ist die Signatur wohl eher nicht regelkonform. Das sind ja locker 10-12 Zeilen.

      Zum Thema: Ich kann da nur noch den Kopf schütteln, wenn jeder meint, sein eigenes persönliches Geschlecht definieren zu müssen.
      Analog zum Autismusspektrum bin ich für "queerspektrum" oder einfach "divers". Da man sich die inzwischen 100 verschiedenen Pseudo-Geschlechter eh nicht merken kann, bringt es mir rein gar nichts, wenn sich Jemand als knuerd oder als gumplifu outet. Soll er/sie/es doch einfach sagen, was er fühlt und wen er mag - damit kann dann Jeder was anfangen.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • Chelidon_Hirundinis wrote:

      Bei Frauen ist es sogar anscheinend ziemlich häufig, das die auf homosexuelle Männer stehen und oder das toll finden.
      Das wird gern im Fernsehen so dargestellt aber ob das stimmt weiß ich nicht.
      Ich glaube aber das Frauen netter und offener mit einem umgehen wenn man ihnen nicht zeigt das man auf sie steht, dazu muss man sich ja nicht wie ein schwuler Mann verhalten.
      Bei mir war es bislang so das Frauen nur dann Interesse an mir hatten wenn ich ihnen nicht sagte das ich sie gut finde. Wann auch immer ich irgendwie gesagt habe das ich sie mag oder verliebt bin etc, kam ein Abblocken.

      Chelidon_Hirundinis wrote:

      Es geht um Männer, die sich in Lespen verlieben.
      Die meisten Männer fühlen sich als Mann, sind als Mann geboren, aber verlieben sich in Lespen, weil sie Lespen atraktiver finden, als heterosexuelle Frauen.
      Und die nennt man jetzt guydyke?
      Ich habe den Text oben eher so verstanden das die Männer die sich Guydyke nennen selber gerne eine Frau wären, die aber an anderen Frauen interessiert sind die lesbisch sind.
      Also eine Lesbe in einem Männerkörper.
      Klingt irgendwie merkwürdig, aber naja, warum nicht?
      Ich habe schonmal von einem Transmann gehört der auf Männer stand, also wurde als Frau geboren, wurde dann zum Mann weil er transgender war, stand aber halt auf Männer, quasi wäre er dann schwul da er sich selbst ja als Mann sieht und nicht als Frau.
      Es ist ja auch ein Unterschied wie man sich in seinem Körper fühlt und was man selber sein will zu dem auf das man steht als Sexualpartner.
      Ich kannte mal jemanden der auf aufblasbare Schwimmreifen mit Tierkopf stand.
      Dann gibt es auch Menschen die sich Sex mit Tieren vorstellen können.
      Wobei letzteres ethisch sicherlich unkorrekt und unvertretbar ist.
      Jemand der als Mann sich wie ein Mann gibt und fühlt auf Frauen steht die selber eher maskulin sind sind (das sind ja meist eher die Lesben und nicht die Heterofrauen) ist ja selbst hetero, er steht ja immernoch auf Frauen. So meine Meinung. Er steht halt nur auf eine bestimmte art von Frau, die vermutlich von ihm nichts wissen will weil sie selbst auf Frauen steht.
      Ich stelle mir das eher kompliziert für den Mann vor der in dieser Situation ist.
      Ein ziemliches Dilemma auf Frauen zu stehen die persé garnichts von ihm wissen wollen und vermutlich mit starker Abwehr reagieren wenn man sich offenbart wie man fühlt, vorher vielleicht nur der Freund oder Kumpel gewesen.
      Mit dem Wissen sowas mit anderen Menschen zu machen finde ich auf der anderen Seite aber auch dreist und anmaßend.
      Ich bin zwar nicht lesbisch aber da ich noch keine OPs hatte bin ich körperlich ja auch noch (leider) weiblich, auch wenn Hormone das überdecken mit Haaren, bart, tiefer Stimme etc, und ich weiß jetzt schon das es mich unendlich kränken würde wenn sich eine männliche Person mir gegenüber als Freund oder Kumpel ausgibt nur weil er mir näherkommen will weil er auf mich steht weil ich eine maskuline Frau bin, obwhl er weiß das ich kein Interesse an Männern habe und eher selbst einer bin durch mein Verhalten etc.
      Bei einem geistig Behinderten der so fühlt würde ich noch sagen "Ja tut mir leid, aber es geht halt nicht" aber bei einem der zumindest durchschnittlich intelligent ist, kann man erwarten das er das vorher schon abgewägt hat und wissentlich an einen ranmacht, das ist einfach nur hinterhältig und falsch.
      Okay, ich fantasiere mir jetzt da etwas zusammen, aber ich weiß aus Erfahrung das Menschen das gut können, daher halte ich das keineswegs für unmöglich...


      LOL ein Spoiler in einem Spoiler, sowas habe ich auch noch nie gesehen :o
      Nein das ist schon okay, ich finde es gut das du das offen sagst, dann weiß man woran man ist.

      Chelidon_Hirundinis wrote:

      Mich interessiert, was andere davon denken, ob sie damit Erfahrungen haben,...
      Erfahrungen habe ich selbst keine bislang. Ich habe schon oft lesbische Frauen hier in Essen gesehen aber sie treffen überhaupt nicht mein Geschmacksbild.
      Ich mag mehr weibliche Frauen und keine die aussehen wie Kerle oder vermännlichte Frauen.
      Ich denke das es zwar auch weiblich aussehende Lesben gibt aber dann sieht man ihnen ja nicht mehr an das sie lesbisch sind XD
      Ih hatte schon ein paar Freundinnen aber die haben mich damals als Junge angesehen und nicht als Mädchen.
      Ich habe auch schon erlebt das Jungs auf mich standen aber denen habe ich das immer so schnell wie möglich wieder ausgeredet.

      Willowtree wrote:

      Ja, natürlich ist das neurologische Vielfalt. Aber wir sind zudem auch noch im Bereich "Autismus on topic", also geht es um Themen, die die Vielfalt bzgl. Autismus und den Differentialdiagnosen meinen und nicht bzgl. Geschlechtsidentitäten oder sexuellen Orientierungen.
      Ist mir nicht aufgefallen aber ich stimme dir zu. Ich denke der Thread passt besser in Partnerschaft oder Über den Tellerrand.


      Chelidon_Hirundinis wrote:

      Nein, aber ich mag das verhalten und die Art, die viele lesbische Frauen haben.
      Ich verliebe mich aber auch in andere Frauen.
      Zwei Frauen die mir zur Zeit gefallen ist eine Bi-Sexuell und bevorzugt Frauen und die andere ist vom Charakter ziemlich Mänlich und wahrscheinlich nicht Bi, sondern hetero.
      Das klingt für mich eher so als würdest du eher auf den Typ Tomboy stehen also Frauen die maskulin rüber kommen und nicht typisch feminin. Die können lebisch, hetero, bi etc sein aber sie sind eben nicht der klare typisch weibliche Phenotyp den man als "Frau" betrachtet.
      Frauen dieser art zeigen oft nicht nur von der Kleidung her einen Stil den man bei Männern findet sondern verhalten sich oft auch dementsprechend.
      Das hat aber nichts mit der sexuellen Orientierung der Personen zutun.
      An Tomboys habe ich schon verschiedene gesehen.
      Manche lesbische Frauen (ich habe sie definitiv daran erkannt das sie mit der Partnerin sammt Kindern oder so unterwegs waren) sehen tomboymäßig aus, gehen da zum Beispiel in richtung Punk, oder Sportlich oder Nerd. Manche wirken auch eher schlampig. Es gibt sicher auch noch andere aber so sahen die meisten aus die ich bislang hier so gesehen habe.


      Das sind jetzt Bilder von lesbischen Frauen.
      Es gibt aber auch viele auf Männer stehende Frauen die sich so kleiden oder eher burschikos verhalten, die man dann als Tomboys bezeichnet.


      Hier in meiner Gegend gibt es viele Frauen die so aussehen wie die Frau ganz rechts im Bild aber die sind meist recht dick.
      Das sind meines Erachtens meistens Lesbische Frauen weil sie meist in Begleitung einer ähnlichen Frau sind, manchmal auch mit Kind und sich irgendwie verhalten wie eine kleine Familie, daher meine Idee das sie lesbisch sind. Wären sie meist allein unterwegs, kann man darüber kaum urteilen.
      Da könnten sie genausogut hetero sein.
    • Wäre denn auf Lesben stehen nicht so etwas wie eine Präferenz und damit kaum anders, als auf Blondinen, Brünette etc. zu stehen? Ich kann das nicht wirklich unterscheiden.

      Manche Männer sind da teils eh etwas absurd, sie sind gegen Homosexualität, konsumieren aber Lesbenpornos, weil das für sie schön ist. Mit solchen Typen habe ich ein Problem und ich diskutiere sie in Grund und Boden. Sowas kann mein Verstand nicht verarbeiten, denn es ist absolut falsch. Unlogisch!
    • Das ganze was dort steht erinnert mich selbst mehr ein wenig an Transgender-personen die aber auf das andere Geschlecht stehen und nicht auf das welches für sie "normal" wäre, also trans und homosexuell in einem.

      Zu Guydyke (ich find den Namen immernoch so komisch, muss immer an Dick van Dyke denken XD

      verlinkte Test seite wrote:


      • In deinen Beziehungen mit Hetero-Frauen musstest du eine männliche Rolle spielen, die nicht dem entsprach, wer du wirklich bist.
      • Du wünschst dir, dass eine potentielle Partnerin deine weiblichen Aspekte wertschätzt.
      • Du träumst davon, dass dich eine potentielle Partnerin als Frau begehrt und liebt.

      Normalerweise wäre es ja so bei einer Transfrau (männlich zu weiblich) das sie biologisch ein Mann war, aber Frau sein will und diese weibliche Seite auch ausleben will (nicht jeder will sich gleich komplett umoperieren!) und dann auf Männer steht die auf Frauen stehen. also hetero sind.
      Das kann manchmal schwer sein weil nicht jeder Heteromann eine Transfrau als Partner akzeptieren wird, vorallem weil Transfrauen oft noch männliche Züge haben weil die Umwandlung schwerer ist als bei Transmännern.
      Bei Guydykes würde ich sagen sind sie auch wie Transfrauen. Sie sind Männer die scheinbar aber weiblich sein wollen, und dann aber auf maskuline Frauen stehen, die dann die weibliche Seite des Partners akzeptieren, die sie selbst ja den männlichen Part übernehmen.
      So sind meist aber eher lesbische Frauen (darum die Anspielung mit den Lesben). Es ist nur die Frage ob lesbische Frauen auch eine Transfrau lieben können oder ob ihnen diese zu männlich wäre da sie ja eigentlich mal männlich war oder zum Teil auch noch ist wenn es keine OPs gab.
      Wenn ein Mann übrigens nur sich weiblich gibt, ohne dabei auf Männer zu stehen, aber keine Hormone nimmt und auch keine körperliche Frau werden will sondern sich nur so anzieht wie eine Frau nennt man das einfach Transvestit (oder schreibt man das Transwestit?) keine Ahnung, jedenfalls ist das quasi die Vorstufe zu Transgender.
      Das Bedüftniss das andere Geschlecht im Aussehen und Verhalten auszuleben ist zwar da, aber eben nicht den Körper weiblich zu machen um als richtige Frau zu leben.
      Man kann dann ja auch ständig dieses Gesicht wieder ablegen. Wenn man Transgender ist, geht das nicht mehr, man bekommt dann Hormone und kann die nicht einfach mal eben absetzen.
      Das will man als Transgender idR auch garnicht.
      Punkt1. kann man zum beispiel gut auf Transgender oder Transvestiten übertragen. Die wollen auch nicht die ihrem angeborenen Geschlecht gegebene Geschlechterrolle spielen und sind damit sehr unzufrieden, werden sogar depressiv oder üben das heimlich aus.
      Punkt2. da frage ich mich was mit weiblichen Aspekte gemeint ist? Meinen die wenn man sich wie eine Frau gibt und verkleidet oder so lebt wie eine?
      Punkt3. das geht mir sehr in richtung Transgender, weil Männer die keine Frauen sein wollen, würden nichtmal über sowas nachdenken, wozu auch?
      Für mich klingt dieser Satz so als wolle die Person dann auch eine Frau sein.

      Verlinkte Test seite wrote:

      In puncto Beziehung und Sex stellst du dir oft vor eine Frau zu sein.


      Deine sexuellen Fantasien kommen eher aus der Sicht einer Frau.


      Wenn du dafür nur mit den Fingern schnipsen müsstest, wärst du eine lesbische Frau.
      Ich finde das geht definitiv in Richtung Transgender, nein das ist es sogar.
      Wenn man das mit dem lesbisch mal weglässt was ja nur ein Interessenfeld ist, aber all diese Dinge beschreiben einen Mann der lieber in einem Frauenkörper sein bzw leben und sich ausleben möchte.
      Das was dann noch hinzukommt ist halt das er das dann nicht mit Männern tun will sondern mit anderen Frauen, und die tun das ja nur dann mit Frauen (was er ja sein will) wenn sie lesbisch sind.
      Quasi müsstest du selbst erst zur Frau werden um das was du willst ausleben zu können.

      Ich weiß jetzt nicht ob die Punkte die ich hier verlinkt habe die sind die auf dich selbst zutreffen.
      Wenn dem so ist, und du wirklich lieber eine Frau wärst, also dir auch körperlichen Sex nur als Frau vorstellen kannst (mit anderen Frauen dann natürlich), dann würde ich sagen das du transgender bist, ABER, das kann dir faktisch nur ein Arzt bestätigen. Um etwas zu ändern oder der Sache auf den Grund zu gehen, wäre eine Psychotherapie angebracht.
      Es gibt in Deutschland ziemlich viele Therapeuten die auf Transgender spezialisiert sind. Ich habe sogar eine Liste bekommen damals, aber die ist leider nur für NRW.
      Ich vermute aber wenn du in einer Klinik (so wie ich damals) denen die Sache schilderst, können sie dir auch eine Liste geben mit Ärzten in deiner Umgebung.
      Ich habe das damals dem Hausarzt erzählt, der mich in ein Klinikum für ein Gespräch geschickt hat (ich wurde da nicht stationär aufgenommen, sondern es gab nur ein 45min-gespräch) und dann bekam ich eine Überweisung von denen mit der Bestätigung Transgender und eine Liste mit Ärzten die ich kontaktieren sollte.
    • RegenbogenWusli wrote:

      Das ganze was dort steht erinnert mich selbst mehr ein wenig an Transgender-personen die aber auf das andere Geschlecht stehen und nicht auf das welches für sie "normal" wäre, also trans und homosexuell in einem.
      Ja, so hab ich das ja auch verstanden.


      Aber warum die Bezeichnung "Guydyke", wenn man sich als Frau fühlt? Wer sich als Frau fühlt, der ist auch eine, egal wie die körperlichen Merkmale aussehen. Das ist zumindest das, worauf man sich im Genderdiskurs üblicherweise einigt. Dementsprechend ist "Guy" diskriminierend bzw. transignorant.
    • Willowtree wrote:

      Aber warum die Bezeichnung "Guydyke", wenn man sich als Frau fühlt? Wer sich als Frau fühlt, der ist auch eine, egal wie die körperlichen Merkmale aussehen. Das ist zumindest das, worauf man sich im Genderdiskurs üblicherweise einigt. Dementsprechend ist "Guy" diskriminierend bzw. transignorant.
      Ich habe keine Ahnung was Guydyke überhaupt bedeuten soll wenn man das Wort übersetzen will. Dyke ist meist ein Nachname und Guy heißt Typ oder Kerl.
      Ich sehe es auch einfach als Fantasiename. Ich würde es sagen das es eine lesbische Transfrau ist. Ein Mann der eine Frau sein will und auch als Frau in einem Frauenkörper sex haben will ist transgender, das besagt der ICD weil das ganze über die Krankenkassen möglich ist, ist es bürokratisch in die Krankheiten eingelistet, sonst gäbe es keine finanzielle Unterstützung bei der Umwandlung und man müsste die ärztlichen Kosten selbst tragen wie in GB oder den USA.
      Die Ärzte sind sich aber einig das Transgender selbst keine Krankheit ist, sondern Krankheiten wie Depression etc verursachen kann wenn es nicht behandelt wird.
      Also wenn jemand keine Frau werden kann und damit totunglücklich ist, muss er ärztlich behandelt werden und es ist ja präventativ besser die Person zu einer Frau zu machen anstatt die depressionen immer und immer wieder mit Medikamenten etc zu behandeln und die Tatsache was die Person will zu ignorieren.

      ICD 10 und 11 wrote:


      Diagnose



      • eine tiefgreifende und dauerhafte gegengeschlechtliche Identifikation
      • ein anhaltendes Unbehagen und Gefühl der Inadäquatheit hinsichtlich der biologischen Geschlechtszugehörigkeit
      • der Wunsch nach chirurgischer und hormoneller Behandlung, um den eigenen Körper dem bevorzugten Geschlecht soweit wie möglich anzugleichen
      • ein klinisch relevanter Leidensdruck und/oder Beeinträchtigungen in sozialen, beruflichen oder anderen wichtigen Bereichen


      Differenzialdiagnostik:
      Ausgeschlossen werden sollten:
      • teilweise oder vorübergehende Störungen der Geschlechtsidentität (z. B. Adoleszenzkrisen)
      • Probleme mit den gängigen Rollenerwartungen der Geschlechter in der Gesellschaft, ohne dauerhafte Geschlechtsidentitätsstörung
      • Transvestitismus mit vorübergehendem, aber nicht dauerhaften und tiefem Wunsch nach körperlicher und sozialer Angleichung an das andere Geschlecht
      • Geschlechtsidentitätsprobleme, die in der Ablehnung einer homosexuellen Orientierung begründet sind
      • eine akute Psychose oder schwere Persönlichkeitsstörungen
      • eine dissoziative Identitätsstörung[85][86]

      Das klingt alles ziemlich krass, man kann das auch einfacher ausdrücken.
      - man will dauerhaft und definitiv mit der anderen Geschlechterrolle leben und von anderen auch so wargenommen werden
      - man fühlt sich ständig unwohl bedingt durch den eigenen Körper (das kann verschiedene Lebensbereiche einschließen privat und öffentlich)
      - man wünscht sich im Körper des anderen geschlechts zu leben oder das der eigene Körper ein anderer wäre (hier geschlechtlich betrachtet)
      Das kann zum Beispiel zu Gedanken führen wo man eine andere Person sieht und man sich wünscht lieber so einen Körper zu haben
      - man hat einen großen Leidensdruck der sich sozial und ggf auch beruflich negativ auswirken kann
      Zum beispiel kann man im Job gemobbt werden oder wird stigmatisiert und findet erst garkeinen job, oder/und man findet keine Partner weil man so wie der Körper ist keinen Sex haben will/kann. Man hält sich von anderen fern, meidet öffentliche Orte, gesellschaft, geht nicht mehr ins Schwimmbad, vernachlässigt den eigenen Körper, verletzt sich vielleicht auch selbst, das Selbstwertgefühl leidet weil man das was man an sich schätzt von anderen übersehen oder ignoriert wird (man ist ein Mann und wird nicht wie eine Frau behandelt)

      Differenzialdiagnostik:
      - wenn man nur hin und wieder mal die andere Geschlechterrolle auslebt (scheinbar gibt es da auch Störungen)
      - man kann die Geschlechterrolle nicht erfüllen die man angeboren hat aber man will dennoch körperlich keine Frau sein und ist mit dem eigenen Körper nicht unzufrieden
      - Transvestiten verkleiden sich halt nur und "mimen" eine Frau, aber sie sind mit ihren Körper dennoch zufrieden
      - man selbst ist schwul, aber will das nicht einsehen und fängt an seinen eigenen Körper zu hassen, und denkt wenn man eine Frau wäre, würde man normal sein weil man ja auf Männer steht (die person ist ja schwul - Mann, liebt männer was man nicht einsehen will)
      - Psychosen sind vorrübergehend, und Persönlichkeitsstörungen können zwar komorbid zu transgender sein, aber falls man diese erkennt, kann man die behandeln, dann gehen die Wünsche ein anderes Geschlecht zu haben und ausleben zu wollen auch wieder weg
      - generelle Probleme mit der eigenen Identität, hier leben quasi 2 oder mehr Personen in einem Körper, die sich abwechseln (Heute spricht Frau Schneider, gestern war ich noch Gustaf von Ebenstein etc etc) Die Personen erinnern sich meist auch nicht mehr daran was Frau Schneider tat oder kennt diese garnicht, wenn sie gerade Gustaf von Ebenstein darstellt.