Krankenversicherung als Mensch mit Behinderung

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    • Krankenversicherung als Mensch mit Behinderung

      Ich glaube einen ganzen Thread nur über dieses Thema gibt es noch nicht im Forum.
      Ich habe mich gestern mit jemandem hier unterhalten, der mich auf ein Video verwies in dem eine junge Autistin erklärte das man mit der Diagnose und einem GdB wieder in die Familienversicherung wechseln kann.
      Ich habe dazu dann gegoogelt aber nicht sehr viel gefunden.
      Das was ich gefunden habe war eine Broschüre über die Rechte von Menschen mit Behinderung aus dem Jahr 2018.
      Es kann sein das es inzwischen ein Update dazu gibt mit neuen Regelungen die auch diesen Bereich betreffen.
      Konnte ich aber nicht finden.
      Jedenfalls stand dort drinn, das man 3 Monate ab Erhalt den SbAs bzw GdB-schreiben Zeit hat sich bei der Krankenkasse zu melden um wieder in die Familienkasse zu wechseln.
      Das ganze Booklett aber aber so kompliziert geschrieben das ich mir nicht sicher bin das richtig verstanden zu haben.
      bmas.de/SharedDocs/Downloads/D…df?__blob=publicationFile
      Dort stand das drinn unter Krankenversicherung.
      Wie gesagt die Ausgabe ist alt. In manchen Bereichen haben sich die Gesetze zugunsten von Behinderten geändert, zum beispiel das man auch im Eingangsbereich und Berufsbildungsbereich (BBB) einer WfbM schon Grundsicherung bekommen kann und nicht erst nach diesen 2 Jahren nachdem man von denen übernommen wurde. Das kann sein das das dort noch in der alten Version steht weil dieses neue Gesetz erst seit anfang 2020 gilt.
      Ich kann den Text aber nicht verstehen darum bin ich mir nicht sicher.
      Anderes was ich im Internet gefunden habe ist nur wie man von einer Privatversicherung in die gesetzliche kommt als behinderter Mensch und das es da Altersbegrenzungen gibt.
      Für mich nicht sonderlich interesannt.
      Wenn ich von einer Werkstatt aufgenommen werde, ist es eh für mich egal weil ich dann über die versichert bin und keine Beiträge mehr komplett selbst zahlen muss.
      Aber ich habe keine Ahnung wann die wieder aufmachen und ich dann dort hin kann.
      Mir fällt es immer schwerer die fast 200€ für meine freiwillige KV aufzubringen und nehme teilweise schon das Geld meiner mutter mit dazu um das jeden Monat prünktlich bezahlen zu können.
      Noch kann ich keine Gru-si beantragen weil mich noch keine WfbM aufnehmen konnte wegen Corona.
      Ich habe auch keine Ahnung ob die Versicherungscenter wo man sich informieren kann offen haben und man da hin gehen kann um sich beraten zu lassen.
      Ich traue denen auch nicht, die haben mich damals über die freiwillige Versicherung schon angelogen und darum hänge ich seit 10 Jahre da drinn :-/
      Ich wollte wissen ob es hier Leute im Forum gibt die mehr darüber wissen, eventuell schon damit selbst zutun hatten und wieder in die Familienversicherung zurück wollten oder das auch geschafft oder eben nicht geschafft haben.
      Hätte ich das mit dieser Möglichkeit schon früher gewusst, hätte ich das sofort in die Wege geleitet nachdem ich den SbA erhalten hatte, aber sowas sagt einem ja niemand.
      Ich habe das erst gestern erfahren, und wenn das mit der 3-Monats-frist tatsächlich so ist, wäre es da für mich viel zu spät da ich den SbA schon seit Oktober 2019 habe.
      Ich habe auch sehr oft bei diversen Stellen wo die darüber eigentlich bescheit wissen sollten gesprochen das ich diese Probleme mit meiner Versicherung habe und so aber niemand hat mir das mit der Möglichkeit wieder familienversichert zu sein erzählt darum ist das jetzt eine völlig neue Info für mich.
      Es ärgert mich auch sehr, weil ich es schon letztes Jahr hätte ändern können und damit nicht mehr diese Ängste und Druck gehabt hätte dieses blöde Geld immer zu versuchen irgendwo her zu bekommen.
    • RegenbogenWusli wrote:

      Noch kann ich keine Gru-si beantragen weil mich noch keine WfbM aufnehmen konnte wegen Corona.
      Ich bin da jetzt nicht mega die Expertin, aber ich verstehe nicht, warum du nicht einfach einen Antrag auf Grundsicherung stellst. Also egal ob nach SGB II (Erwerbslosigkeit) oder SGB XII (Erwerbsminderung), wer dann zahlt dürfen sich die Ämter drum streiten. Aber du hast ein Recht darauf, von irgendwoher Geld zu bekommen und versichert zu sein. Also stelle einfach einen Antrag, am besten noch im April, weil als erster Anspruchsmonat gilt der Monat der Antragsstellung. Und als erster Schritt reicht schon, dass du das formlos machst, also: "Ich, RegenbogenWusli, beantrage hiermit fristgerecht ab April 2020 Grundsicherung" und das dann am besten per Einschreiben ans Amt schickst.
      Surprised by the joy of life.
    • Ich möchte das das ganze recht reibungslos vonstatten geht, ähnlich wie bei meinem Antrag für den GdB und so. Das klappte auch nur weil ich vorher entsprechend alle Unterlagen und so eingereicht hab und mir auch extra Hilfe suchte den Antrag mit mir zusammen auszufüllen.
      Das möchte ich gern wieder so machen.
      Ich habe bislang von keinem Amt ein schreiben das mir die erwerbsunfähigkeit oder erwerbsminderung schriftlich bestätigt, ich weiß nichtmal ob man sowas überhaupt ausgehändigt bekommt oder nicht. Und solange ich noch nicht von einer WfbM aufgenommen wurde, könnte das Sozialamt bzw Versorgungsamt oder wer auch immer für Grundsicherung zuständig ist mich zurück an das Arbeitsamt verweisen und darauf habe ich einfach keinen Bock mehr.
      Das einzige schriftliche was ich habe ist eine Empfehlung für den Rehasachbararbeiter mich in eine Werkstatt zu schicken aber das ist kein offizielles Erwerbsminderungsschreiben sondern eben nur eine Empfehlung von einer anderen Stelle die Werkstätten hat und diese Dia-am Tests machen.
      Ich glaube nicht das ich damit bei den Ämtern etwas erreichen kann.
    • Ist der SBA bei Dir unbefristet?
      Vielleicht ließe sich durch einen Antrag wegen "Verschlimmerung" der Einschränkungen eine Neubewertung erzwingen, wodurch dann wieder ein neuer Feststellungsbescheid kommt?

      Mich macht diese Ausschlussfrist gerade ziemlich fassungslos. Gerade als Behinderter überblickt man doch oft gar nicht alle Regelungen und Möglichkeiten. Dass es nicht rückwirkend geht, OK. Aber dann einfach als Gesetz festzulegen: "Zu spät, Pech gehabt", ist schon arg diskriminierend. Ich kann mir gerade nicht vorstellen, dass da nicht schon der eine oder andere Behindertenverband dagegen geklagt hat? Vielleicht findet sich da ein Urteil?

      Sofern ein Ergänzungsantrag des SBA für Dich ohnehin nicht in Frage kommt, weil Du vielleicht froh bist, überhaupt anerkannt worden zu sein, solltest Du den Antrag auf Aufnahme in die Familienversicherung vielleicht doch noch schnell stellen. Zu verlieren hast Du ja dann nichts, aber vielleicht kannst Du bei Ablehnung darlegen, dass Du erst jetzt über die Möglichkeit informiert worden bist und eher nicht in der Lage warst, die Regelungen zu überblicken.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • Für die Familienversicherung gilt § 10 Abs. 2 Nr. 4 SGB V:
      gesetze-im-internet.de/sgb_5/__10.html

      (2) Kinder sind versichert
      4.ohne Altersgrenze, wenn sie als Menschen mit Behinderungen (§ 2 Abs. 1 Satz 1 des Neunten Buches) außerstande sind, sich selbst zu unterhalten; Voraussetzung ist, daß die Behinderung zu einem Zeitpunkt vorlag, in dem das Kind innerhalb der Altersgrenzen nach den Nummern 1, 2 oder 3 familienversichert war oder die Familienversicherung nur wegen einer Vorrangversicherung nach Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 ausgeschlossen war.


      Den Nachweis über die Behinderung erbringt man am besten mit dem Schwerbehindertenausweis und einem Arztbrief. Aus dem Arztbrief geht die Diagnose hervor.
      Nachdem Autismus angeboren ist, ist die Voraussetzung, dass die Behinderung zu einem Zeitpunkt vorlag (...) immer erfüllt.
      Den Nachweis, dass man außerstande ist, sich selbst zu unterhalten, erbringt man durch den Nachweis des Einkommens (in dem Fall kein Einkommen).

      Der Antrag muss bei der Krankenkasse der Person gestellt werden, wo du als Kind familienversichert warst, also wahrscheinlich bei der Krankenversicherung deiner Mutter. Fristen für den Antrag gibt es nicht, das geht zu jedem Zeitpunkt, soviel ich weiß.


      Allerdings würde sich das für dich auch erübrigen, wenn du den Antrag auf Grundsicherung stellen würdest, denn dann würde sich das Sozialamt darum kümmern, und du wärst fein raus. Auch wenn du mit dem Berufsbildungsbereich beginnst, bist du die freiwillige Versicherung los, weil du dann pflichtversichert bist.

      Den Antrag auf Grundsicherung würde ich an deiner Stelle einfach mal stellen. Das sollen die Ämter dann unter sich ausmachen, welche Grundsicherungsstelle zuständig ist, Sozialamt oder Jobcenter.
      Alles wird galaktisch gut.
    • Garfield wrote:

      Ist der SBA bei Dir unbefristet?
      Vielleicht ließe sich durch einen Antrag wegen "Verschlimmerung" der Einschränkungen eine Neubewertung erzwingen, wodurch dann wieder ein neuer Feststellungsbescheid kommt?
      Er ist unbefristet, das ist nicht das Problem.

      Garfield wrote:

      Sofern ein Ergänzungsantrag des SBA für Dich ohnehin nicht in Frage kommt, weil Du vielleicht froh bist, überhaupt anerkannt worden zu sein, solltest Du den Antrag auf Aufnahme in die Familienversicherung vielleicht doch noch schnell stellen. Zu verlieren hast Du ja dann nichts, aber vielleicht kannst Du bei Ablehnung darlegen, dass Du erst jetzt über die Möglichkeit informiert worden bist und eher nicht in der Lage warst, die Regelungen zu überblicken.
      Ich wollte mit meiner Mutter mal zur Versicherung gehen wenn die wieder aufmachen, und danach fragen aber ich befürchte da das sie mir da auch nur sagen das das mit der 3-Monate-frist schon rum ist und darum nicht mehr geht.
      Ich habe ja keine nachweisliche geistige Behinderung, wer würde mir das nachsehen wenn ich mit einem Argument komme was zwar der Wahrheit entspricht aber eben auch Pech vonwegen Ja warum haben Sie sich nicht neurotisch verhalten und schon hinter der nächsten Ecke den nächsten Stolperstein vermutet? (retorisch sarkastisch gemeint)

      @Shenya

      Danke für deinen Beitrag.
      Das Geklausel mit der Versicherung oben verstehe ich nur halbwegs.
      In dem Ding was ich oben verlinkt hab stand da was von einer 3-Monats-frist.

      Hier:

      BMAS wrote:

      Der Beitritt ist gegenüber der Krankenkasse schriftlich innerhalb von 3 Monaten nach Feststellung der Behinderung nach → § 151 SGB IX zu erklären → § 9 Abs. 2 Nr. 4 SGB V. Ein späterer Beitritt als freiwilliges Mitglied ist nicht möglich, da es sich um eine Ausschlussfrist handelt.
      Das klingt doch so das man nach diesen 3 Monaten nicht mehr dahin beitreten kann oder verstehe ich das falsch?
      Generell habe ich das mit der Familienversicherung aber auch nur in Erwägung gezogen wenn sich die Werkstätten noch weitere mehrere Monate geschlossen halten.
      Ich habe ja schon Kontakt zu einer aufgenommen aber die haben dann zumachen müssen und ich weiß nicht wann die wieder öffnen.
      Wenn die mich dann aufnehmen, bin ich über die KV-versichert was auch völlig okay ist.
      Ich wollte die Grundsicherung auch dann beantragen.
      Ich weiß nicht wie das Sozialamt reagiert wenn ich das jetzt schon mache weil ich kein Schreiben bekommen habe wo drinn steht das ich nicht oder nur teilweise erwerbsfähig bin.
      Das würden die nämlich haben wollen, sonst würden sie mich an das Jobcenter verweisen aber das wollte ich ja von vorn herein vermeiden.
    • RegenbogenWusli wrote:

      Das klingt doch so das man nach diesen 3 Monaten nicht mehr dahin beitreten kann oder verstehe ich das falsch?
      Das gilt nur für die freiwillige Versicherung, für Leute, die neu in die Krankenversicherung aufgenommen werden wollen.
      Du bist aber schon freiwillig versichert, für dich geht es um die Aufnahme in die Familienversicherung.


      RegenbogenWusli wrote:

      Ich weiß nicht wie das Sozialamt reagiert wenn ich das jetzt schon mache weil ich kein Schreiben bekommen habe wo drinn steht das ich nicht oder nur teilweise erwerbsfähig bin.
      Hast du den Antrag auf Berufsbildungsbereich denn schon gestellt? Wenn du diesen Bescheid hättest, dann könntest du damit die Grundsicherung beantragen.
      Alles wird galaktisch gut.
    • Shenya wrote:

      Das gilt nur für die freiwillige Versicherung, für Leute, die neu in die Krankenversicherung aufgenommen werden wollen.
      Du bist aber schon freiwillig versichert, für dich geht es um die Aufnahme in die Familienversicherung.
      Okay das hab ich da nicht herauslesen können. Was gut ist daran ist vielleicht auch dann noch das ich ja vorher schon in der gleichen Versicherung versichert war, ich hab die als Kind nie gewechselt und meine Mutter ist in der gleichen Versicherung.

      Shenya wrote:

      Hast du den Antrag auf Berufsbildungsbereich denn schon gestellt? Wenn du diesen Bescheid hättest, dann könntest du damit die Grundsicherung beantragen.
      Ich höre von so einem Antrag gerade zum ersten mal.
      Mir hat keiner was von einem Antrag gesagt. Bislang war es so das mir die Reha-Frau sagte das ich mich bei einer Werkstatt meiner Wahl melden soll für einen Besichtigungstermin und wenn ich dann da hin will, soll ich ihr bescheit sagen und sie würde das dann in die Wege leiten damit ich dort angemeldet werde.
      Ich bin bis dato nur dazu gekommen die Werkstatt meiner Wahl für einen Termin zu kontaktieren aber den konnte ich noch nicht kriegen weil wenige Tage später wegen Corona schon alles zugemacht wurde und ja auch noch zu ist.
    • Vielleicht könntest du dann von der Reha-Frau (ist das die von der Agentur für Arbeit?) irgendwas Schriftliches bekommen für den Antrag auf Grundsicherung.
      Es kann sein, dass du keinen extra Antrag auf Berufsbildungsbereich stellen musst, weil du schon bei der Agentur für Arbeit im Verfahren drin bist. Wahrscheinlich hast du ganz am Anfang einen Reha-Antrag gestellt, und dann zuerst das DIA-AM gemacht, und nachdem das ergeben hat, dass die WfbM das Richtige wäre, läuft das jetzt automatisch. Das könnte sein.
      Alles wird galaktisch gut.
    • Shenya wrote:

      Vielleicht könntest du dann von der Reha-Frau (ist das die von der Agentur für Arbeit?) irgendwas Schriftliches bekommen für den Antrag auf Grundsicherung.
      Es kann sein, dass du keinen extra Antrag auf Berufsbildungsbereich stellen musst, weil du schon bei der Agentur für Arbeit im Verfahren drin bist. Wahrscheinlich hast du ganz am Anfang einen Reha-Antrag gestellt, und dann zuerst das DIA-AM gemacht, und nachdem das ergeben hat, dass die WfbM das Richtige wäre, läuft das jetzt automatisch. Das könnte sein.
      Ich habe die schon diesbezüglich gefragt aber die meint "Was wollen Sie denn mit Grundsicherung, für Sie das Jobcenter zuständig" was ich für falsch halte. Ich glaube nicht das ich von der irgendwie Hilfe dahingehend bekomme weil die schon die ganze Zeit regelrecht versucht mir die Grundsicherung auszureden, keine Ahnung warum...
      Ja diese Reha-frau ist von der Agentur für Arbeit.
      Ich habe erst die Teilhabe am Arbeitsleben beantragt weil ich in die Werkstatt will, die hat mit dann in die Dia-am geschickt und von denen habe ich nur eine Empfehlung für die Werkstatt erhalten aber das ist ja keine eindeutlige "Sie können nicht auf dem 1. Arbeitsmarkt arbeiten-Bescheinigung" die ich aber für die Grundsicherung brauche.
    • @Shenya
      Ich dachte das ist vielleicht interesannt zu wissen, ich habe etwas gegooglet zum Thema volle Erwerbsminderung die vorraussetzung für Grundsicherung ist.
      Zuerst nahm ich an das die Agentur für Arbeit das feststellt mit Hilfe des ärztlichen Dienstes wo ich ja schon war oder das der Reha-berater das letztenendes beschließt aus dem Wissen was er durch die Ärztlichen Dienst und andere Dinge wie eben die Dia-am dann erfährt, aber das scheint nicht so zu sein.
      Ich habe hier in dieser Beroschüre (keine Ahnung von wann die ist) sovd.de/fileadmin/downloads/br…en/pdf/grundsicherung.pdf
      Ist vom Sozialverband-deutschland.
      Da steht folgendes:


      Sovd wrote:

      Wer stellt die volle Erwerbsminderung fest?Die volle Erwerbsminderung wird nicht vom Grundsicherungsamt festgestellt. Vielmehr schaltet das Grundsicherungs-amt die Rentenversicherung ein, die dann das Vorliegen einer vollen Erwerbsminderung prüft. Das Grundsicherungs-amt ist an die Entscheidung der Rentenversicherung gebunden. Damit soll verhindert werden, dass Rentenversicherung und Grundsicherungsamt bei der Beurteilung der vollen Erwerbsminderung zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen
      Das würde heißen man muss tatsächlich erstmal den Antrag stellen, dann verbinden die sich mit der Rentenversicherung die wohl das ganze auch nochmal prüft und einen ggf auch testet.
      Das machen die scheinbar nur dann NICHT wenn man bereits in einer WfbM aufgenommen wurde.
      Ich habe keine Ahnung wie so ein test aussieht oder was die da mit einem machen. Ich habe angst davor das die nur mit mir kurz reden und zu dem schluss kommen das ich auf sie nicht behindert genug wirke um voll erwerbsgemindert zu sein.
      Oder woran auch immer die das festmachen, oder ob denen der Beleg von der Dia-am schon reichen würde wo ja im grunde das gleiche schon erklärt wurde.
      Ich glaube zu warten bis mich eine WfbM aufgenommen hat ist der sicherere Weg.

      sovd wrote:

      In bestimmten Fällen gelten behinderte Menschen bereits kraft Gesetzes als »voll erwerbsgemindert«. Hierzu gehören vor allem behinderte Menschen, die„in einer anerkannten Werkstatt für behinderte Menschen oder„in einer anerkannten Blindenwerkstatt tätig sind.In diesen Fällen muss die volle Erwerbsminderung nicht noch einmal geprüft werden. Dies trifft auch auf behin-derte Menschen zu, die in Heimarbeit für eine anerkannte Werkstatt für Menschen mit Behinderungen bzw. für eine anerkannte Blindenwerkstatt tätig sind. Auch behinderte Menschen, die in einer sonstigen geschützten Einrichtung in einem gewissen Umfang und einer gewissen Regelmäßigkeit Leistungen erbringen, gelten kraft Gesetzes als »voll erwerbsgemindert«.
      Ich dachte das wäre vielleicht gut zu wissen. Das würde erklären warum ich von der Reha-frau bislang kein Dokument zu meiner Arbeitsmarktfähigkeit erhalten habe.
      Aber warum sie so tut als wäre Grundsicherung das falsche für mich und ALGII eigentlich das was ich bekommen sollte verstehe ich nicht.
      Ich finde das ist entweder dreist gelogen von der, oder die weiß es einfach nicht besser.
    • Also, ich gehe mal davon aus, dass du in der WfbM zuerst mal in den

      Shenya wrote:

      Berufsbildungsbereich
      kommst. Tatsächlich ist dann nach SGB IX § 65 Abs. 5 Satz 1.

      RegenbogenWusli wrote:

      für Sie das Jobcenter zuständig
      bzw. die Agentur für Arbeit.

      Hier mal der Wortlaut des Paragrafen:

      "(5) Während der Ausführung von Leistungen zur erstmaligen beruflichen Ausbildung von Menschen mit Behinderungen, berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen und Leistungen zur individuellen betrieblichen Qualifizierung im Rahmen Unterstützter Beschäftigung sowie im Eingangsverfahren und im Berufsbildungsbereich von anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen und anderen Leistungsanbietern leisten
      1.die Bundesagentur für Arbeit Ausbildungsgeld nach Maßgabe der §§ 122 bis 126 des Dritten Buches"
      Quelle:
      sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbix/65.html


      RegenbogenWusli wrote:

      Aber warum sie so tut als wäre Grundsicherung das falsche für mich und ALGII eigentlich das was ich bekommen sollte verstehe ich nicht.
      Ich finde das ist entweder dreist gelogen von der, oder die weiß es einfach nicht besser.
      Möglicherweise ist hier eine Ursache, dass manchmal sowohl ALG 2 als auch Leistungen bei Erwerbsunfähigkeit u.ä. gemeint sind, wenn man von "Grundsicherung" spricht, also sowohl Leistungen nach SGB II als auch Leistungen nach SGB XII bzw. SGB IX.
      Ich würde mal annehmen, dass die eher das meint, was ich oben schrieb, dass die Agentur für Arbeit zuständig ist, wenn du in den Berufsbildungsbereich der WfbM kommst.

      Deshalb schrieb ich auch:

      Surprised wrote:

      Ich bin da jetzt nicht mega die Expertin, aber ich verstehe nicht, warum du nicht einfach einen Antrag auf Grundsicherung stellst. Also egal ob nach SGB II (Erwerbslosigkeit) oder SGB XII (Erwerbsminderung), wer dann zahlt dürfen sich die Ämter drum streiten. Aber du hast ein Recht darauf, von irgendwoher Geld zu bekommen und versichert zu sein. Also stelle einfach einen Antrag, am besten noch im April, weil als erster Anspruchsmonat gilt der Monat der Antragsstellung. Und als erster Schritt reicht schon, dass du das formlos machst, also: "Ich, RegenbogenWusli, beantrage hiermit fristgerecht ab April 2020 Grundsicherung" und das dann am besten per Einschreiben ans Amt schickst.
      Und meinte damit, dass du entweder bei der Agentur für Arbeit oder beim Jobcenter oder beim Sozialamt einen Antrag stellst, einfach damit ein Antrag gestellt ist und du deine Ansprüche sicherst. Wie auch schon

      Shenya wrote:

      Den Antrag auf Grundsicherung würde ich an deiner Stelle einfach mal stellen. Das sollen die Ämter dann unter sich ausmachen, welche Grundsicherungsstelle zuständig ist, Sozialamt oder Jobcenter.
      Das ist so komplex da erwartet keiner, dass man das als Klient blickt, wer zuständig ist. Aber indem du irgendwo einen Antrag stellst sicherst du dir Ansprüche.

      Und das solltest du echt schriftlich machen, weil dann kriegst du auch eine schriftliche Antwort und es kann dir nicht einfach jemand erzählen er sei nicht zuständig. Und mit dem Stellen des Antrags sicherst du nicht nur deine schon mehrfach erwähnten Ansprüche sondern deine Krankenversicherungsbeiträge werden übernommen und du gewinnst Zeit.
      Surprised by the joy of life.
    • RegenbogenWusli wrote:

      Aber warum sie so tut als wäre Grundsicherung das falsche für mich und ALGII eigentlich das was ich bekommen sollte verstehe ich nicht.
      Ich finde das ist entweder dreist gelogen von der, oder die weiß es einfach nicht besser.
      Wahrscheinlich kennt sie die neueren Gerichtsurteile noch nicht.
      Ich glaube, du müsstest keine Angst haben, den Grundsicherungsantrag zu stellen, selbst wenn es dann noch an die Rentenversicherung ginge. Denn die Entscheidung der Agentur für Arbeit ist ja bereits für die WfbM getroffen, da wird die Rentenversicherung nichts anderes feststellen.

      Wenn man jetzt wüsste dass die Werkstätten z.B. im Juni wieder öffnen, dann wäre der Zeitraum nicht so lange, in dem du Geld verschenkst, aber ganz sicher ist es ja nicht, vielleicht dauert es auch länger.
      Alles wird galaktisch gut.
    • Surprised wrote:

      Während der Ausführung von Leistungen zur erstmaligen beruflichen Ausbildung von Menschen mit Behinderungen, berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen und Leistungen zur individuellen betrieblichen Qualifizierung im Rahmen Unterstützter Beschäftigung sowie im Eingangsverfahren und im Berufsbildungsbereich von anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen und anderen Leistungsanbietern leisten
      1.die Bundesagentur für Arbeit Ausbildungsgeld nach Maßgabe der §§ 122 bis 126 des Dritten Buches"
      Die Bundesagentur für Arbeit zahlt zwar Ausbildungsgeld, das ist aber so gering, dass es nicht die Kosten des Lebensunterhalts deckt. Deshalb gibt es zusätzlich einen Anspruch auf Grundsicherung für voll Erwerbsgeminderte. Seit einiger Zeit gilt man bereits im Berufsbildungsbereich als voll erwerbsgemindert, während man das früher erst im Arbeitsbereich war.
      Alles wird galaktisch gut.
    • Und ich glaube vom Gefühl her würde ich an deiner Stelle wirklich den Antrag auf Grundsicherung beim Sozialamt stellen, damit das Jobcenter gar nicht erst auf die Idee kommt, zu versuchen, dich irgendwohin zu vermitteln zum Arbeiten. V.a. wenn du noch nichts Schriftliches hast, dass es in die WfbM gehen soll.
      Surprised by the joy of life.
    • Surprised wrote:

      Also, ich gehe mal davon aus, dass du in der WfbM zuerst mal in den
      Es klappt mir jetzt nicht das alles zu kopieren aber das was du da verlinkt hast ist nicht mehr aktuell denn das stimmt nicht.
      Seit Januar 2020 gilt das auch menschen die erst im BBB und in Eingangsverfahren sind schon Grundsicherung zusteht bzw man diese da schon bekommen kann, nachdem in den vergangenen Jahren mehr Leute deswegen geklagt haben und die Gerichte in diversen Bundesländern das auch zugunsten der Leute enschieden haben. Die Gesetze wuden dann verändert.
      Ich habe diese Seite schonmal woanders verlinkt in einem anderen Thread aber je mehr davon wissen desto besser, also hier noch mal:
      lebenshilfe.de/informieren/arb…lMND8VZLGSPxoCMpAQAvD_BwE


      Lebenshilfe wrote:



      Klarstellung: Grundsicherung für Menschen im Eingangs- und Berufsbildungsbereich einer WfbM oder einem anderen Leistungsanbieter
      • Auch Menschen, die im Eingangs- oder Berufsbildungsbereich einer Werkstatt oder eines anderen Leistungsanbieters beschäftigt sind, können einen Anspruch auf Grundsicherung haben. Das stellte das Angehörigen-Entlastungsgesetz vom 10. Dezember 2019 nun klar.
      • Damit dürften die Probleme um die Grundsicherung für diesen Personenkreis der Vergangenheit angehören.

      Seltsam allerdings ist das auf der Seite des BAMS was anderes steht das verwirrt mich jetzt komplett :-/
      bmas.de/DE/Themen/Soziale-Sich…bei-erwerbsminderung.html

      BAMS wrote:

      Für Personen, die in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen (WfbM) tätig sind, kann der für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung zuständige Träger der Sozialhilfe kein Ersuchen zur Feststellung einer dauerhaften vollen Erwerbsminderung an den Rentenversicherungsträger richten.
      Bei Personen im Arbeitsbereich einer WfbM ist von einer dauerhaften und vollen Erwerbsminderung auszugehen.
      Das gilt ebenfalls bei Personen, bei denen der Fachausschuss einer WfbM nach Durchlaufen des Eingangsverfahrens und des Berufsbildungsbereiches festgestellt hat, dass ein Mindestmaß an wirtschaftlich verwertbarer Arbeitsleistung nicht vorliegt.


      Hingegen gelten Menschen mit Behinderungen, die das Eingangsverfahren und den Berufsbildungsbereich einer WfbM durchlaufen, als nicht dauerhaft voll erwerbsgemindert. Das liegt daran, dass dieser Bereich einer WfbM als ergebnisoffener Prozess angelegt ist.
      Einzige Ausnahme davon ist, dass eine entsprechende Feststellung des Trägers der Rentenversicherung schon bei Eintritt in das Eingangsverfahren einer WfbM vorliegt. Aufgrund der nur befristeten vollen Erwerbsminderung sind Personen im Eingangsverfahren und Berufsbildungsbereich einer WfbM dem Grunde nach dem Dritten Kapitel des SGB XII, also der Hilfe zum Lebensunterhalt, zuzuordnen.
      Das ist ja so wie das vorher auch schon war aber dann verstehe ich nicht warum das mir von dem EUTB und auch auf der Lebenshilfeseite anders erklärt wird nämlich das seit 2020 das nun nichtmehr so sein soll?????

      Entweder lügen die da auf irgendeiner Seite oder ich hab auch keine Ahnung mehr.
      Ich weiß nichtmal was Hilfe zum Lebensunterhalt sein soll.

      Der Grund weshalb ich Grundsicherung haben will und nicht über Jobcenter ALGII ist einfach.
      Ich möchte 1. nicht von denen gezwungen werden bzw genötigt werden mir einen anderen Job zu suchen und 2. möchte ich endlich mal in die Rentenversicherung einzahlen.
      Das ist bei Grundsicherung der Fall, aber bei ALGII nicht.


      Surprised wrote:

      Während der Ausführung von Leistungen zur erstmaligen beruflichen Ausbildung von Menschen mit Behinderungen, berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen und Leistungen zur individuellen betrieblichen Qualifizierung im Rahmen Unterstützter Beschäftigung sowie im Eingangsverfahren und im Berufsbildungsbereich von anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen und anderen Leistungsanbietern leisten
      1.die Bundesagentur für Arbeit Ausbildungsgeld nach Maßgabe der §§ 122 bis 126 des Dritten Buches"
      Das Ausbildungsgeld ist das was man eh bekommt so weit ich weiß, das ist aber so gut wie garnichts.
      rehadat-wfbm.de/de/nachrichten/Neues-Gesetz-zum-1.-August/
      Davon allein kann kein Mensch leben.

      RehaDat wrote:

      oder Berufsbildungsbereich oder an vergleichbaren Maßnahmen anderer Leistungsanbieter nach § 60 SGB IX ein Ausbildungsgeld in Höhe von 117 Euro (ab 2020: 119 Euro).
      Das ist das was in WfbM eh anfällt.
      Dahinzu kann man zusätzlich aber auch Grundsicherung bekommen sofern man als voll erwerbsgemindert oder so eingestuft wurde.


      Surprised wrote:

      Möglicherweise ist hier eine Ursache, dass manchmal sowohl ALG 2 als auch Leistungen bei Erwerbsunfähigkeit u.ä. gemeint sind, wenn man von "Grundsicherung" spricht, also sowohl Leistungen nach SGB II als auch Leistungen nach SGB XII bzw. SGB IX.
      Ich würde mal annehmen, dass die eher das meint, was ich oben schrieb, dass die Agentur für Arbeit zuständig ist, wenn du in den Berufsbildungsbereich der WfbM kommst.
      Meinst du die hat das nicht richtig verstanden weil das Wort Grundsicherung an sich zu verallgemeinernd ist?
      Ich habe davon ja keine Ahnung aber gesagt hat sie mir das nicht.
      Ich blicke da langsam selber nicht mehr druch aber ich glaube der richtige Begriff wäre eigentlich Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung.
      Denn da stehen die ganzen Klauseln dazu das was auf mich auch zutrifft.
      Behindertenstatus ist gegeben, lebt ohne eigenes Einkommen bei Eltern, die weniger als 100.000€ im Jahr verdienen und komme in Werkstatt für Behinderte Menschen.
      Demnach müsste das alles passen eigentlich.
      Der Vertrag für die Werkstatt ist eben einfach noch nicht fertig.
      Meine Angst ist halt immernoch das sie es ablehnen weil mich noch keine Werkstatt angenommen hat wegen Corona.


      Surprised wrote:

      Und das solltest du echt schriftlich machen, weil dann kriegst du auch eine schriftliche Antwort und es kann dir nicht einfach jemand erzählen er sei nicht zuständig.
      Das mache ich auf jeden Fall schriftlich, keine Sorge.
      Ich möchte nur den best möglichen Zeitpunkt dafür abpassen, zu früh ehe ich nicht alle Vorraussetzungen erfülle würde nur eine Absage geben. Im Moment bin ich ja nur in der Reha-abteilung, da bekommt man nichtmal dieses Sozialgeld oder wie das heißt was früher für Menschen im Eingangsbereich und Berufsbildungsbereich der 2! Jahre dauert und ich finde das ist einfach ein Unding, auch weil ich nicht mehr so jung bin udn endlich mal in die Rentenversicherung einzahlen möchte. Wie alt soll ich werden bzw arbeiten bis ich die volle Altersrente dann mal bekommen kann?


      Shenya wrote:

      Wenn man jetzt wüsste dass die Werkstätten z.B. im Juni wieder öffnen, dann wäre der Zeitraum nicht so lange, in dem du Geld verschenkst, aber ganz sicher ist es ja nicht, vielleicht dauert es auch länger.
      Ja genau, das wäre für mich jetzt nicht sooo dramatisch. Je eher ich da rein komme, desto besser aber wenn die erst im Herbst wieder aufmachen wäre das echt blöd und fast schon Katastrophe für mich.

      Shenya wrote:

      Die Bundesagentur für Arbeit zahlt zwar Ausbildungsgeld, das ist aber so gering, dass es nicht die Kosten des Lebensunterhalts deckt. Deshalb gibt es zusätzlich einen Anspruch auf Grundsicherung für voll Erwerbsgeminderte. Seit einiger Zeit gilt man bereits im Berufsbildungsbereich als voll erwerbsgemindert, während man das früher erst im Arbeitsbereich war.
      Ja genau, das habe ich eben oben auch nochmal verlinkt.
      Auch wenn auf der BAMS Seite noch was anderes steht.
      Ich blicke da inzwischen nicht mehr durch.
      Ich denke allerdings das wenn ich Grundsicherung beantrage bevor ich den Vertrag mir der Werkstatt habe, wird das Sozialamt mich zur Überprüfung zur Rentenversicherung schicken.
      Ich weiß nicht was die da mit mir machen.
      Es kann sein das sie sich den Zettel vom Franzsaleshaus anschauen wo draufsteht "Kann nicht arbeiten, ist nur fpr den 1. Arbeitsmarkt gemacht etc blah, sollte lieber in Werkstatt" weil das ja nicht von deren Leuten getestet wurde. Es ist die Frage ob die diese Beurteilung als wertig genug halten.
      Oder ob die mich nochmal solche Tests durchlaufen im eigenen Haus.

      Surprised wrote:

      Und ich glaube vom Gefühl her würde ich an deiner Stelle wirklich den Antrag auf Grundsicherung beim Sozialamt stellen, damit das Jobcenter gar nicht erst auf die Idee kommt, zu versuchen, dich irgendwohin zu vermitteln zum Arbeiten. V.a. wenn du noch nichts Schriftliches hast, dass es in die WfbM gehen soll.
      Beim Jobcenter würde ich garnix stellen, ich bin auch garnicht bei denen gemeldet oder in irgendwas drinn, von daher sehe ich die eh nicht als zuständig.
      Ich war vor 10 Jahren mal bei denen bevor ich einen SbA oder Diagnose hatte und das war der Horror, ich will da nicht mehr hin.
      Laut meiner Stadt stellt man Grundsicherungsantrag beim Amt für Soziales und Wohnen glaub ich, ich würde mich da aber nochmal eh schlau machen, muss die Formulare ja irgendwo herbekommen.
      Das einzige schriftliche was ich habe ist die Auswertung der Dia-am die im Franzsaleshaus gemacht hab.
      Das schreiben war für die Entscheidung der Reha-frau wichtig die ja vorher nicht wusste ob ich in die WfbM soll oder nicht. Mit dem schreiben hat sie sich ja jetzt dafür entschieden.
      Ich hatte zuerst angenommen das ich durch diese entscheidung eine art bestätigung von ihr bekomme wo drinn steht das ich nicht diese 3 stunden auf dem 1. Arbeitsmarkt arbeiten kann. Denn das steht auch als Beschreibung in dem schreiben des Franzsaleshaus drinn, aber die sind eben nur ein Verkstattsverband und kein Amt oder sowas.
      Aber so wie es aussieht brauche ich dieses offizielle schreiben auch garnicht weil eh die Rentenversicherung diese entscheidung trifft, und das Sozialamt nur auf die hört und nicht aus Reha-leute vom Arbeitsamt.
    • RegenbogenWusli wrote:

      Ich denke allerdings das wenn ich Grundsicherung beantrage bevor ich den Vertrag mir der Werkstatt habe, wird das Sozialamt mich zur Überprüfung zur Rentenversicherung schicken.
      Ich weiß nicht was die da mit mir machen.
      Lass es drauf ankommen und stelle jetzt einfach mal den Antrag. Alles weitere wird sich schon ergeben, eins nach dem andern.
      Sollte irgendwas passieren, womit du gar nicht einverstanden bist, kannst du den Antrag immer noch wieder zurücknehmen und auf später verschieben.
      Alles wird galaktisch gut.
    • Shenya wrote:

      Sollte irgendwas passieren, womit du gar nicht einverstanden bist, kannst du den Antrag immer noch wieder zurücknehmen und auf später verschieben.
      Ach sowas kann man auch machen?
      Das wusste ich garnicht.

      Hier auf Rehadat habe ich nochmal das hier gefunden, ich glaube das ist das aktuellste was es gibt:
      rehadat-wfbm.de/de/suche/index…2Berufsbildungsbereich%22
      Das BAMS ist demnach nichtmal aktuell :,-D

      rehadat 12. Geseztbuch wrote:


      SGB 12 § 45 Feststellung der dauerhaften vollen Erwerbsminderung


      Der jeweils für die Ausführung des Gesetzes nach diesem Kapitel
      zuständige Träger ersucht den nach § 109a Absatz 2 des Sechsten Buches
      zuständigen Träger der Rentenversicherung, die medizinischen
      Voraussetzungen des § 41 Absatz 3 zu prüfen, wenn es auf Grund der
      Angaben und Nachweise des Leistungsberechtigten als wahrscheinlich
      erscheint, dass diese erfüllt sind und das zu berücksichtigende
      Einkommen und Vermögen nicht ausreicht, um den Lebensunterhalt
      vollständig zu decken. Die Entscheidung des Trägers der
      Rentenversicherung ist bindend für den ersuchenden Träger, der für die
      Ausführung des Gesetzes nach diesem Kapitel zuständig ist; dies gilt
      auch für eine Entscheidung des Trägers der Rentenversicherung nach §
      109a Absatz 3 des Sechsten Buches. Ein Ersuchen nach Satz 1 erfolgt
      nicht, wenn


      1. ein Träger der Rentenversicherung bereits die
      Voraussetzungen des § 41 Absatz 3 im Rahmen eines Antrags auf eine Rente
      wegen Erwerbsminderung festgestellt hat,


      2. ein Träger der
      Rentenversicherung bereits nach § 109a Absatz 2 und 3 des Sechsten
      Buches eine gutachterliche Stellungnahme abgegeben hat,


      3.
      Personen in einer Werkstatt für behinderte Menschen das
      Eingangsverfahren oder den Berufsbildungsbereich durchlaufen oder im
      Arbeitsbereich beschäftigt sind oder


      4. der Fachausschuss einer
      Werkstatt für behinderte Menschen über die Aufnahme in eine Werkstatt
      oder Einrichtung eine Stellungnahme nach den §§ 2 und 3 der Werkstättenverordnung abgegeben und dabei festgestellt hat, dass ein Mindestmaß an wirtschaftlich verwertbarer Arbeitsleistung nicht vorliegt.



      Stand:
      27.03.2020
      Ich verstehe den Text allerdings leider überhaupt nicht.
      Was meinen die mit "Ein Ersuchen nach Satz1. geschieht nicht..."?

      Heißt das die machen dann keine Feststellung durch das Rentenamt weil eben schon feststeht durch die aufgelisteten gegebenheiten das man erwerbsgemindert ist?
      So verstehe ich das jedenfalls.
    • RegenbogenWusli wrote:

      Ach sowas kann man auch machen?
      Das wusste ich garnicht.
      Ja, das geht immer. Einfach anrufen oder hinschreiben, dass der Antrag zurückgenommen wird. Dann legt der Sachbearbeiter die Unterlagen zur Seite. Sie werden noch eine Weile aufgehoben und irgendwann vernichtet.

      RegenbogenWusli wrote:

      Heißt das die machen dann keine Feststellung durch das Rentenamt weil eben schon feststeht durch die aufgelisteten gegebenheiten das man erwerbsgemindert ist?
      So würde ich das auch verstehen.
      Alles wird galaktisch gut.
    • Shenya wrote:

      So würde ich das auch verstehen.
      Ja ich habe das jetzt so vermutet, weil eben ähnliches auf anderen Seiten auch so erklärt wurde nur eben in einfacherer Sprache, aber dieses auf der Reha-dat-seite war ein offizielles Dokument aus dem Gesetzbuch. Man versteht diese Texte nur so schlecht.
      Ich musste mir das schon mehrfach durchlesen und bin mir dennoch nicht sicher wie ich das zu verstehen habe.