Versorgungsamt kennt Diagnose nicht an

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    • Versorgungsamt kennt Diagnose nicht an

      Ich habe eine gesicherte Asperger Syndrom Diagnose und das Versorgungsamt behauptet ich hätte keine offizielle Diagnose sondern nur einen Verdacht und haben mir nur einen Grad von 20 gegeben ohne auch zu wissen wo meine Probleme genau liegen. Vielleicht war der Antrag unvollständig weil ich eben dachte die spezifischen Sachen werden noch gefragt und vielleicht war der Bericht meiner Ärztin nicht ausreichend genug. Mich macht das fertig warum die behaupten ich hätte keine Diagnose ich habe sie doch mitgeschickt und sie ist wirklich gesichert. Wie soll ich beim Widerspruch vorgehen? Tut mir leid wenn es komisch geschrieben ist mich macht das Ganze so fertig
    • Gedankenkarussell99 wrote:

      Mich macht das fertig warum die behaupten ich hätte keine Diagnose ich habe sie doch mitgeschickt und sie ist wirklich gesichert
      Wenn das der Fall ist, hilft es vielleicht mal anzurufen und zu fragen. Meist steht ja der Name der Sachbearbeiterin drauf evtl. sogar mit durchwahl. Es erscheint mir merkwürdig das man mit einem Verdacht 20% bekommt. Entweder man ist oder ist nicht. Wenn nicht (also auch nur Verdacht 0%) oder wenn bestätigt das minimum was es dafür gibt.
    • Gedankenkarussell99 wrote:

      und haben mir nur einen Grad von 20 gegeben ohne auch zu wissen wo meine Probleme genau liegen
      Genau das könnte das Problem sein.
      Der festzustellende GdB richtet sich nach den tatsächlich vorhandenen Einschränkungen.
      Und wenn Du die beim Antrag nicht beschrieben hast, was soll das Versorgungsamt denn dann entscheiden?
      Da ist der GdB 20 ja sozusagen schon ein Geschenk.
      Also Widerspruch einlegen und Deine Einschränkungen in der Begründung beschreiben.
    • @zaph

      Ich hätte nämlich gedacht dass man das im Erstantrag nicht schreibt und dachte es kommen noch Fragen dazu. Mann bin ich blöd! Vielen Dank für die Antwort. Aber mir ist trotzdem schleierhaft warum sie es nur als Verdachtsdiagnose bezeichnen obwohl es gesichert ist und auch so dasteht.
    • zaph wrote:

      Es heisst GdB 20 und hat mit Prozenten rein gar nichts zu tun!
      sondern?

      zaph wrote:

      Der festzustellende GdB richtet sich nach den tatsächlich vorhandenen Einschränkungen.
      Und wenn Du die beim Antrag nicht beschrieben hast, was soll das Versorgungsamt denn dann entscheiden?
      Da ist der GdB 20 ja sozusagen schon ein Geschenk.
      was meine ursprüngliche aussage belegt. wenn ein gdb also grad der behinderung nicht % sind was dann? Elefanten? kilogramm?
      Wenn grad der behinderung maximal 100 ist was ist dann 20? oder 50? ohne weitwere einheit wie elefanten oder kilogramm ist es von hundert. Richtig? und was heisst pro cent auf deutsch? pro = per, cent = hundert also pro hundert oder lateinisch procent noch c gegen das z getauscht und feritg ist der lack.

      aber du wirst mir sicher gleich erklären warum meine annahme inkorrekt ist.
    • Mathematisch sind es Prozent. Ist einfach so. Beim GdB spricht man allerdings von Grad und nicht von Prozent weil man nicht sagen will jemand mit Grad 100 wäre zu 100% behindert oder eingeschränkt, weil man Behinderung nicht prozentual messen möchte.
    • Es ist keine prozentuale Angabe, weil es nicht einen Anteil von etwas angibt. Es gibt niemanden, der 100% behindert ist.
      Sondern es ist eine Gradeinteilung, eine Skala, von Null bis Hundert. So wie bei einem Thermometer, da gibt es auch keine 100% Hitze oder Kälte.
      Alles wird galaktisch gut.
    • gizmo wrote:

      Es erscheint mir merkwürdig das man mit einem Verdacht 20% bekommt.
      Korrekt wäre es so, wie du es schreibst: entweder gar nix (Verdacht auf...= GdB 0) oder eben Bewertung anhand der tatsächlichen Einschränkungen (ärztlich bestätigt am besten).

      Aber ich habe schon so viele seltsame Fälle hier gesehen oder besser gesagt gelesen, dass ich gar nichts mehr ausschließen würde....auch eine solche eigentlich unzulässige Bewertung.

      Am besten mache wie es zaph beschrieben hat: Ergänzung im Widerspruchsschreiben, Erläuterung meinetwegen und möglichst die ärztlich bestätigten sozialen Anpassungsschwierigkeiten/Kommunikationsstörungen bewerten lassen.
      When you're hot, you're hot - and when you're not, you're not (Jerry Reed)
    • gizmo wrote:

      wenn das maximum aber 100 ist und das minimum 0 ist es durchaus ok von prozent zu sprechen. mit oder ohne gebetsmühle.
      Das bringt glaube ich nichts, darüber zu philosophieren.
      Es ist halt unüblich von Prozenten zu sprechen, auch wenn zufällig genau die gleichen Skalen vorhanden sind.
      Man könnte einen rechten Winkel ja auch mit 25% oder unendlich% angeben, macht man aber nicht.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • "Prozente" sind unter anderem deswegen unüblich, weil es Prozente zum Beispiel auch etwas krumm gibt: 37 % , 15 %, 85 %,.....während die Behinderungsgrade in Zehnerschritten angegeben werden.

      Sie zählt man also von 0 in 10er Schritten bis 100 und genau genommen gibt es keine 25 oder 5er Grade, allerdings existiert in ganz wenigen Ausnahmen noch eine 5er Regel aus uralten Zeiten (beim Sehvermögen oder beim Fehlen einer Niere = GdB 25 - - im Gegensatz zum Verlust einer Niere = GdB 30).

      Die Bescheide stellen die Behinderungsgrade allerdings in geraden Zahlen fest, also GdB 40 oder 70 und nicht 45 oder 75. Also wird in der Regel ein 5er Grad aufgerundet.

      Fragt bitte nicht nach, die Versorgungsmedizin ist nicht immer logisch nachvollziehbar. :roll:
      When you're hot, you're hot - and when you're not, you're not (Jerry Reed)
    • zaph wrote:

      Ich werfe mal wieder die Gebetsmühle an, auch, wenn es nichts bringt und erfahrungsgemäß sinnlos ist
      Warum machst du es dann? Auch wenn die Bemerkung sachlich korrekt war, hat sie dem Thread eher geschadet als genützt - und auch das hättest du dir vorher schon denken können. :roll:
      Teile dieser Signatur könnten die Bevölkerung verunsichern.