Nicht ruhige Wohngegend

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    • Nicht ruhige Wohngegend

      Guten Abend,

      habt ihr es alle geschafft, eine Wohnung in einer einigermaßen ruhigen Wohngegend zu finden?
      Falls nicht, falls Straßenlärm oder Lärm durch Personen zu euch dringt, habt ihr ein Mittel gefunden
      dich zu dämpfen? (außer Kopfhörer, bei mir geht es nämlich um nachts)
      Oder haltet ihr es für sinnvoller, sich nach einer anderen Wohnung umzusehen?
      Abends lärmen hier Personen auf der Straße, morgend kurvt die Straßenreinigung wie ein Tornator rum :frown: .
      Habt ihr schon mal nach ein paar Monaten wieder gekündigt?
    • Ich kann leider nicht viel zu den rechtlichen Sachen sagen, aber ich wohne in einer WG, wo Leute auch mal früh aufstehen oder später ins Bett gehen als ich.
      Ich schlafe generell mit Ohropax und ich glaube viele Forenmitglieder nutzen angepasste Ohrstöpsel, die sind wahrscheinlich noch bequemer...
      Beim aktuellen Wohnungsmarkt kann man sich denke mal nicht unbedingt eine Idealwohnung herzaubern, aber niemand hindert dich ja daran zB ein Gesuch bei einer Genossenschaft aufzugeben oder dir andere Wohnungen mal anzuschauen.
    • Guten Abend zurück, zu Kophörern oder Oropax oder dergleichen würde ich noch eine Augenbinde nehmen. Eine Wohnung kündigen würde ich nur, falls ich eine bessere zur Verfügung hätte, was derzeit schwierig werden könnte... . Alles Gute und viel Glück, Bernd.
    • Mit der Wohngegend an sich hatte ich fast immer Glück, außer ein Mal. Ich achte inzwischen darauf, dass keine stark befahrene Straße direkt am Haus ist. Am liebsten suche ich Wohnungen in reinen Wohngebieten ohne Gastronomie und Fabriken, perfekt sind Sackgassen, weil dort auch kaum Verkehr ist.

      Geräusche im Haus sind ein größeres Problem. Man kann leider nie vorhersehen, wie hellhörig eine Wohnung ist, und ob man Glück oder Pech mit den Nachbarn hat. Ich bin schon ein paar Mal umgezogen. Das schlimmste war sogar eine Eigentumswohnung, die ich dann nach 10 Monaten wieder verkauft habe, weil ich mit den Geräuschen nicht klargekommen bin. Die nächste Wohnung war auch nicht wirklich gut. Seither trage ich fast die ganze Zeit Ohrstöpsel. Nachts geht es hier aber. In den nächsten Monaten steht wahrscheinlich wieder ein Umzug an, ich hoffe, dass es dann der letzte sein wird und ich in der Wohnung dann endlich für immer ankommen kann.

      Für nachts fällt mir außer Ohrstöpseln nichts ein. Vielleicht tritt auch noch eine Gewöhnung ein mit der Zeit. An manche Geräusche gewöhnt man sich, an andere nicht. Anfangs hörte ich hier ständig den Aufzug, inzwischen nehme ich ihn gar nicht mehr wahr. Aber Geräusche von den Nachbarn über mir regen mich immer noch auf.
      Alles wird galaktisch gut.
    • Ich komme auch nur mit Ohropax nachts und manchmal sowas wie weissem Rauschen tagsüber klar, um Umgebungs- und Nachbarlärm möglichst neutral zu übertönen.

      Kündigen geht auch nach einem Monat schon, heutzutage Nachmieter zu finden sollte auch kein Problem sein, wenn Du diesen Schritt wirklich gehen magst.
      Ich habe aufgrund bestimmter Umstände schonmal eine Wohnung gekündigt bevor ich eingezogen war , das war natürlich blöd, hat mich auch eine Extramiete gekostet, war aber möglich.
      Wenn wir den Kirschbaum spalten, finden wir dort keine Blüte.
      Es ist der Frühling, der die Blüten hervorbringt.

      Ama Samy
    • Mugwump wrote:

      Beim aktuellen Wohnungsmarkt kann man sich denke mal nicht unbedingt eine Idealwohnung herzaubern, aber niemand hindert dich ja daran zB ein Gesuch bei einer Genossenschaft aufzugeben oder dir andere Wohnungen mal anzuschauen.
      Genossenschaften habe ich hier in der Gegend alle durch. War nichts.

      Shenya wrote:

      Man kann leider nie vorhersehen, wie hellhörig eine Wohnung ist, und ob man Glück oder Pech mit den Nachbarn hat.
      Nachbarn habe ich ja kaum, das ist nicht das Problem. Aber leider laufen halt manche gerne nachts grölend durch die Straßen ...

      Shenya wrote:

      Aber Geräusche von den Nachbarn über mir regen mich immer noch auf.
      Eben. An Geräusche von Menschen gewöhne ich mich auch nicht (Stimmen meine ich).

      Aktuell werde ich halt erst recht keine Wohnung finden, da ich ja Coronabedingt leider arbeitslos bin.
      Das ist ja die K...
      Und ich bin halt auch schon so oft umgezogen.
    • Ich hatte da auch so meine Probleme. Eigentlich wohnte ich in einer schönen Hinterhauswohnung in Berlin Wedding. Direkter Blick aufs Gartengrün und nen Baum vor dem Wohnzimmerfenster der im Sommer schön Schatten spendete, die Blätter im Wind raschelten und Vögel brüteten. Leider war so eine türkische Großfamilie unter mir und als die Söhne dann angefangen haben mit Drogen zu dealen und Nachts Party zu machen war es mit der Ruhe vorbei. Arbeiten war da jedenfalls keiner von denen. Erst wollte ich die Wohnung auch nicht aufgeben aber da der Vermieter zwischenzeitlich das Haus verkauft hat, an irgendeine Holding aus England, hat nichtmal der Mieterverein es geschafft da Ruhe in Haus zu bringen. Ich hab keine Ahnung wie die sich gegen zwei Räumungsklagen wehren konnten. Die Holding/Verwaltung hat das auch nicht wirklich gekümmert. Naja zwischendrin ist das auch meinerseits mit Meltdowns ganz schön eskaliert. (lange Geschichte) Ich denke auch das die es drauf angelegt hatten, weil die auch irgendwann mitbekommen haben auf welche Knöpfe die drücken müssen. (RW)
      Da hatte ich dann keine Lust mehr auf die überlastete und unfähige Berliner Verwaltung zu warten (hatte sowieso zu der Zeit meine Probleme nit denen) und bin in eine Kleinstadt gezogen. Hier ist auch viel Natur. Außerdem waren 2017 die Mieten (Innenstadt) in Berlin schon unbezahlbar geworden. Ich bin 2011 mit um die 500€ eingezogen und mit fast 800€ Miete ausgezogen. Und das alles laut Mieterverein rechtmäßig. :x
      Daher bin ich dann wie geschrieben in die Kleinstadt. Persönliche Beziehungen (Freunde etc) hatte ich zu der Zeit ja sowieso nicht. Da machte es dann auch keinen Unterschied wieder neu irgendwo zu sein. Der Vorteil war, dass die Mieten billiger waren und ich mir die Wohnung bewusst aussuchen konnte. Habe jetzt eine Eckwohnung ganz oben. D.h. niemand über mir und nur einer neben mir. Da die Wohnungsgesellschaft froh war die Wohnung zu vermieten, habe ich eine Vereinbarung getroffen, dass ich Bad und Küche neu machen kann. (Will ich hier aber nicht näher erklären). Außerdem habe ich zur Wohnungseingangstür noch eine Zwischenwand (temporär mit Holzständerwerk) und Schallschutztür eingebaut. Den Fußboden habe ich mit Schallschutzmatten und OSB-Olatten ausgelegt und darauf dann Laminat verlegt. Das einzige was noch fehlt (seit einem Jahr) ist das Schlafzimmer. da ist der Fußboden schon schallisoliert, aber die Vorwände mit Schallschutzmatten fehlen noch. Irgendwie komm ich aufgrund der Unklarheiten nicht dazu. Wenn ich das erstmal zu habe, dann will ich das nicht in den nächsten Jahren wieder rausreißen müssen. Mal seh was jetzt mit der Wiedereingliederung passiert. Bevor ich was nun irgendeinen Lärm höre, bekommen das schon andere im Haus mit und die beschweren sich dann.
      Also ich habe viel Geld und Arbeit in den Schallschutz investiert. Vielleicht kannst du ja auch mit deinem aktuellen Vermieter solche (vielleicht nicht in dem Ausmaß wie bei mir) Maßnahmen vereinbaren. Also das du dich an dem Einbaukosten von zb. Schallschutzfenster beteiligst oder so. Ansonsten vielleicht auch mittelfristig nach einer Wohnung suche die im entsprechenden Umfeld (akustisch) liegt. Die Wohnungen im obersten Stock sind meistens nicht sehr begehrt, wenn der Wohnungsmarkt in deiner Stadt nicht ganz überhitzt ist (RW). Da kann du dann auch mal fragen, ob der Vermieter schallschutztechnisch vor dem Einzug was machen kann. Ich habe auch mitbekommen das wenn zumindest über mir niemand wohnt, das blöde runtrampeln der Nachbarschaft wegfällt.
    • Ich habe mir ganz bewusst eine Wohnung am A**** der Welt gesucht. Das Großstadtzentrum kann ich 30 Min mit der Bahn erreichen, bzw. könnte ich, wenn ich wollte. Meiner Freundin wäre es hier zu weit ab vom Leben - aber ich genieße die Ruhe und das um mich herum viel Grün und Gegend ist.
      ~ Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein. ~
    • Ich bin ebenfalls extremst geräuschempfindlich, wobei ich bewußt von "Geräusch" spreche, da es bei mir nicht (nur) auf die Lautstärke ankommt. Jeder noch so leise menschliche Laut oder Ton eines Fernsehers oder Radios versetzt mich in Alarmstimmung!

      Einfach umzuziehen, ist bei mir auch aus diversen Gründen nicht drin. Zumal ja nie sichergestellt werden kann, ob die neue Wohnung nicht viel hellhöriger ist als die alte.

      Hier bei uns sind die Balkons nicht einmal ordentlich voneinander abgegrenzt, sondern in einem Stück aneinander, nur durch mickrige Trennwände in einzelne "Balkons" unterteilt. Und wenn dann noch der eine Nachbar keine 2 Meter neben der eigenen Balkontür sitzt, kann man sich vorstellen, wie wenig Ruhe und auch Privatsphäre da möglich ist...

      Straßengeräusche, Laubbläser und dergleichen stören mich da noch am wenigsten, wenngleich die Müllabfuhr schon sehr belastend ist, dadurch daß hier bei uns so schwere Müllklappen vor dem Haus jede Woche zweimal an einem bestimmten Wochentag (früh morgens und dann nachmittags) zugeknallt werden, wenn die Müllcontainer aus der Erde hochgehievt bzw. hineinversenkt werden. Das ist enorm lärmend, und Rücksicht wird keine genommen; man könnte ja auch die Müllklappen vorsichtig schließen, anstatt sie von hoch oben herab herunterknallen zu lassen - für den Fall, daß überhaupt jemand versteht, was ich meine. ;)

      Ohrstöpsel versuche ich so gut es geht zu vermeiden, da sich regelmäßig die Gehörgänge entzünden und zu schmerzen anfangen; ich glaube sogar, daß sie aufgrund der Entzündungsneigung der Grund waren, weshalb es zu einer einseitigen Gehörschädigung kam!

      Je wärmer es draußen wird, desto besorgter werde ich (auch wenn das für viele paradox klingen mag), ich freue mich geradezu, je länger es kalt und ungemütlich draußen bleibt oder zumindest stürmt und regnet! Das wäre sicher nicht so, wenn es keine Nachbarn gäbe.

      Die so ziemlich einzigen Lösungsmöglichkeiten, die ich dann habe, sind:
      - ausweichen, das Haus verlassen
      - selbst Geräusche erzeugen (Musik aufdrehen), was mich dann aber bei konzentrierter Lektüre sosehr stört, daß ich kaum noch etwas mitkriege
      - mich notfalls bei Nachbarn beschweren, was im Laufe der Zeit unheimlich nervtötend wird.

      Ich bin mir auch bewußt, daß es, hätte ich andere Nachbarn, noch wesentlich schlimmer sein könnte.

      The post was edited 2 times, last by sempron ().

    • platzhalter wrote:

      aber die Vorwände mit Schallschutzmatten fehlen noch.
      Kann man soetwas auch nachträglich an der tapezierten Wand anbringen?
      (Wie es aussieht, ist ja erst einmal egal, nur ob soetwas möglich ist, würde mich interessieren)

      platzhalter wrote:

      Die Wohnungen im obersten Stock sind meistens nicht sehr begehrt, wenn der Wohnungsmarkt in deiner Stadt nicht ganz überhitzt ist (RW).
      Der ist mehr als überhitzt. Ich habe ja auch monatelang gesucht ... und wohne noch nicht einmal in der Stadt, wo ich arbeite, sondern in der kleineren und halt doch noch etwas günstigeren Stadt nebendran.

      sempron wrote:

      Je wärmer es draußen wird, desto besorgter werde ich (auch wenn das für viele paradox klingen mag), ich freue mich geradezu, je länger es kalt und ungemütlich draußen bleibt oder zumindest stürmt und regnet!
      Ja, ich frage mich auch, was hier im Sommer los sein wird! Und wenn man dann mal das Fenster öffnen will.

      sempron wrote:

      - ausweichen, das Haus verlassen
      Ist halt blöd mitten in der Nacht wenn man schlafen will ...

      Es gibt einen kleinen Raum, der zum Hinterhof liegt. Hier hört man zwar auch mal Geräusche und die Kinder können natürlich sehr laut sein. Aber das ist nichts Dauerhaftes. Insg. erschien mir dieser Raum zumindest die vergangenen Tage ganz gut. Ich nutze ihn als Arbeitsraum und überlege ernsthaft, ob ich mir demnächst ein schmaleres Bett zulege und in diesen Raum stelle.
      Das Dumme ist halt, dass der Raum wirklich mini ist (7,5 qm).
      Außerdem kann ich auch nicht alleine schlafen. Jetzt steht mein Bett in einem der beiden größeren Zimmer,
      die beide miteinander verbunden sind, sodass ich meine Tiere bei mir habe.
      Dh ich müsste eigentlich auch noch einen Käfig in dem kleinen Zimmer unterbringen, wenn ich dort schlafe.
      Und wieso ich dann so eine große Wohnung habe, weiß ich auch nicht ...

      Ich denke jetzt tatsächlich öfters mit Wehmut an meine alte Wohnung in der letzten Stadt zurück!

      Oder dass ich mich für die Einzimmerwohnung hätte entscheiden sollen, die ich auch hätte haben können.
      Aber das war halt wirklich nur ein Raum ohne extra Küchenraum. :(

      Mich wundert es auch, dass hier jeden Morgen die Straßen gereinigt werden. Ist das normal? Oder liegt das an Corona?
      Es ist um so erstaunlicher als dass es sich um eine ziemlich arme Stadt handelt ...
    • Fidoline wrote:

      platzhalter wrote:

      aber die Vorwände mit Schallschutzmatten fehlen noch.
      Kann man soetwas auch nachträglich an der tapezierten Wand anbringen?(Wie es aussieht, ist ja erst einmal egal, nur ob soetwas möglich ist, würde mich interessieren)
      Also ich habe eine richtige Vorwand eingezogen. hausjournal.net/trockenbauwand-holz-anleitung
      Ich hab das Holzständerwerk mit Schrauben an der Wand (auf Schalllentkopplung muss man da auch noch achten) befestigt. Es Ist dann als wenn Regale an der Wand sind. Es ist zwar nicht hochprofessionell aber erfüllt seinen Zweck und ist halt schnell angebaut. Es ist die Frage wieviel Geld/Arbeit du hinein stecken willst. So ungefähr


      Was du meinst ist vielleicht das hier. amazon.de/Schallschutzmatten/s?k=Schallschutzmatten
      Diese kann ich dir nicht empfehlen, da sie eher den Schall nach außen und nicht von außen dämmen.
    • Ich habe in der Vergangenheit mehrfach in Wohnungen gelebt, wo die Nachbarn ausgerechnet nachts die Musik aufgedreht haben x( . Da kam dann zu der Lärmbelästigung noch die Wut auf dieses dreiste, rücksichtslose Verhalten, so dass man danach erst recht nicht mehr einschlafen konnte.
      Durch zahlreiche Jobwechsel bin ich dann im Laufe der Zeit auch entsprechend häufig umgezogen, wobei ich immer darauf geachtet habe, möglichst eine Dachgeschosswohnung bzw. die höchstgelegene Wohnung im Haus zu bekommen. Auf diese Weise trampeln einem die Nachbarn zumindest schon einmal nicht auf dem Kopf herum, und vor der Wohnungstür ist es ruhig, da Niemand an der Tür vorbei muss. 8-)
      Im Moment wohne ich sehr ruhig in einer ländlichen Kleinstadt in der Nähe einer kleinen Großstadt in einem reinen Wohngebiet in einer Doppelhaushälfte mit fünf Mietparteien in einer sehr ruhigen Dachgeschosswohnung. Von den Nachbarn bekomme ich kaum etwas mit (manchmal empfinde ich es fast schon als zu ruhig), und nachts ist es praktisch totenstill (im positiven Sinn). Obwohl ich sehr geräuschempfindlich bin, wären Ohrstöpsel oder Kopfhörer für mich gar nichts; Sachen im Gehörgang oder am Ohr finde ich unangenehm.
    • Ich wohne zum Glück in einer ruhigen Wohngegend, auch weil die Straße eine Sackgasse ist. Hier machen auch alle Mieter, wenn sie mal Musik hören, diese ab 22.00 Uhr auf Zimmerlautstärke.
      Aber das kommt recht selten vor.
    • Fidoline wrote:

      Mich wundert es auch, dass hier jeden Morgen die Straßen gereinigt werden. Ist das normal? Oder liegt das an Corona?
      Es ist um so erstaunlicher als dass es sich um eine ziemlich arme Stadt handelt ...
      Bei uns werden die Straßen nur 1x im Frühjahr mit der städtischen Kehrmaschine gereinigt und arm ist die Stadt auf keinen Fall.
      Früher gab es hier noch die ungeschriebene Regel "Samstag = Straße fegen" - die Zeiten sind aber schon lange vorbei...

      Sind das vielleicht ABM der Stadt?
    • Fidoline wrote:

      Nachbarn habe ich ja kaum, das ist nicht das Problem. Aber leider laufen halt manche gerne nachts grölend durch die Straßen ...
      Wenn es nur Geräusche von außen sind, könnte es schon sein, dass noch Gewöhnung eintritt, sogar auch bei Stimmen. Ich hatte mal eine Wohnung, wo ich oft Leute vor meiner Haustür reden gehört habe, und das hat mich anfangs stark irritiert und gestört, weil es sich angehört hat, als stünden sie in meinem Wohnzimmer (also ziemlich laut), aber dann habe ich mich daran gewöhnt. Es ist anders als Stimmen aus Nachbarwohnungen. Warum es anders ist, weiß ich nicht genau. Vielleicht weil die Stimmen vor der Haustür klar und deutlich waren, während Stimmen aus Nachbarwohnungen oft gerade so an der Hörschwelle sind. Dadurch reizen sie mich mehr, weil man Hirn sich anstrengt, das Geräusch einzuordnen, vermutlich.
      Grölen ist natürlich blöd, aber man weiß ja auch, dass die Leute vorbeigehen und das nicht ewig anhält. Das ist auch das Problem bei Stimmen aus Nachbarwohnungen, die können stundenlang anhalten.
      Alles wird galaktisch gut.
    • Shenya wrote:

      Grölen ist natürlich blöd, aber man weiß ja auch, dass die Leute vorbeigehen und das nicht ewig anhält.
      Jugendliche halten sich aber auch gerne mal in der Stadt auf, ohne allzu schnell vorbeizugehn. Und schreien so laut wie es nur geht. Sonst machts ja keinen Spaß. x(

      Ich fände Stimmen aus Nachbarwohnungen angenehmer. Dann weiß man auch oft von wem es kommt. So machen mir die Stimmen auch noch Angst, weil es überwiegend männliche Halbwüchsige sind, die gruppenweise auftauchen.

      Ich habe mir nun überlegt, eine spezielle Schaumstoffmatte in den Fensterrahmen zu klemmen. Das kostet natürlich auch noch einiges.