Corona: Gemeinsam denken: Welche Exit Strategien könnten funktionieren?

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    • Vulkan wrote:

      Aber wahrscheinlich darf ich dann überhaupt nirgendwo mehr
      hingehen
      Genau das wird aber nicht kommen, da mache ich mir keinerlei Sorgen, obwohl gänzlich handylos. Nochmal: alle, die sich dazu äußern und es nicht ablehnen sprechen von Freiwilligkeit (und meist zusätzlich von Regelungen zum verschärften Datenschutz - die man freilich in ihrer faktischen Wirkung nicht überschätzen sollte). Wenn die freie Bewegung aber an die App gebunden wäre, wäre das nicht mehr freiwillig und ganz abgesehen davon eine Ungleichbehandlung, die wohl verfassungsrechtlich weit problematischer wäre als die sachlich begründeten derzeitigen Einschränkungen. Da gäbe es mit Sicherheit auch seitens der Opposition Widerworte, um so mehr, als die ja gerade für jedes bischen Aufmerksamkeit dankbar wäre.

      Es hängt ja auch an der Ausgestaltung der App: es wäre sicherlich problemlos möglich, sie so zu programmieren, dass man selbst abrufen kann, wann man wo war, ohne die Daten überhaupt aus der Hand zu geben. Dann wäre das eine wichtige Gedächtnisstütze für diejenigen, die einerseits ihr Bewegungsprofil nicht rausrücken wollen, andererseits aber die Rückverfolgung ihrer Kontakte während der Zeit in der sie ansteckend waren möglichst lückenlos gewährleisten wollen.

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    • Das macht jedes Android Phone mit Google Konto ohnehin. Ich find's manchmal ganz nützlich, wenn ich wissen möchte wann ich wo war. ;)
      KIRK: Have I ever mentioned you play a very irritating game of chess, Mister Spock?
      SPOCK: Irritating? Ah, yes. One of your Earth emotions.

      SPOCK: I am not capable of that emotion.
    • LeuChris wrote:

      Das macht jedes Android Phone mit Google Konto ohnehin. Ich find's manchmal ganz nützlich, wenn ich wissen möchte wann ich wo war
      Da allerdings ist der Nachteil, dass Du die Daten garantiert aus der Hand gibst - und ganz ehrlich, mir wäre es immer noch lieber, wenn mein demokratischer Rechtsstaat diese Daten hat (nicht dass ich das für erstrebenswert hielte, aber: für weniger schlecht), als wenn die internationale Datenkrake Google solche Informationen über mich besitzt und sie im Zweifel skrupellos an den Meistbietenden verhökert.
    • @floater70 Damit du den Rest deines Lebens nicht nach mit der Suche damit verplemperst: Das Alter von Mitgliedern findest du durch Klicken auf das Profil heraus. (Alternativ auch per Mouseover über den Namen.)

      Ist recht unintuitiv und schwer, von selbst drauf zu kommen, gebe ich zu.
      Teile dieser Signatur könnten die Bevölkerung verunsichern.
    • HCS wrote:

      Es hängt ja auch an der Ausgestaltung der App: es wäre sicherlich problemlos möglich, sie so zu programmieren, dass man selbst abrufen kann, wann man wo war, ohne die Daten überhaupt aus der Hand zu geben. Dann wäre das eine wichtige Gedächtnisstütze für diejenigen, die einerseits ihr Bewegungsprofil nicht rausrücken wollen, andererseits aber die Rückverfolgung ihrer Kontakte während der Zeit in der sie ansteckend waren möglichst lückenlos gewährleisten wollen.
      Die aktuell diskutierte App speichert lediglich, welche anderen Smartphones mit der App in den letzten 14 Tagen so nah dran waren, dass sie via blutooth Kontakt aufgenommen haben.
      Wenn man positiv getestet wurde, wird an die Kontaktliste eine Nachricht geschickt, dass einer der Kontakte positiv getestet wurde.
      Dann weiß man Bescheid, man kann handeln, oder man lässt es einfach sein.
      Dabei werden vermutlich weniger Daten gesammelt, als Google jeden Tag über seine Nutzer zusammenklaubt.
      Die ersten besorgten Bürger haben ja schon gerichtlich erklärt bekommen, dass das Seuchenschutzgesetz höher steht als ihre persönliche Freiheit.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • Abendstern wrote:

      @floater70 Damit du den Rest deines Lebens nicht nach mit der Suche damit verplemperst: Das Alter von Mitgliedern findest du durch Klicken auf das Profil heraus. (Alternativ auch per Mouseover über den Namen.)

      Ist recht unintuitiv und schwer, von selbst drauf zu kommen, gebe ich zu.
      Abendstrern, dich meine ich nicht, ist da jemand, der mir die Zeilen da oben in einfache Sätze übersetzt? Will nur eine Nummer sicher gehen...
    • Abendstern wrote:

      Sind in Chinas auch Smartphones Pflicht?
      Kommt drauf an. Wenn man kein Smartphone hat, dann klappen vermutlich einfachste Dinge wie bezahlen oder Behördengänge nicht mehr.
      Und wenn man die offizielle Gute-Taten-Punkte-Sammel-App nicht hat, kann man auch keine Punkte für gute Taten sammeln. Die Punkte für schlechte Taten bekommt man auch ohne Smartphone.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • floater70 wrote:

      wie alt bist du, wenn ich fragen darf? Es gibt keinen demokratischen Rechtsstaat.
      Alt genug jedenfalls um den Unterschied zwischen dem, was Du und einige andere hier über die Funktion unseres Staates zusammenphantasieren einerseits und der Realität andererseits zu erkennen. Der Unterschied sollte sich eigentlich problemlos allein daraus erschließen, dass Du eben diese Behauptung aufstellen kannst, ohne irgendwelche staatliche Repression befürchten zu müssen. Meinungsfreiheit ist, auch wenn das mancher anders sieht, eben nur das Recht seine Meinung frei zu äußern, und beinhaltet nicht den Anspruch, dass andere sie zu teilen haben - ich habe das gleiche Recht, Deine Meinung für dumm und falsch zu halten, wie Du meine offenbar glaubst für kindisch halten zu müssen.

      Ich finde es allmählich erschreckend, dass hier Corona zunehmend als Folie dient, um Hass auf unseren Staat abzuladen, von Usern mit ganz unterschiedlicher Agenda, von individuellem "alles Sch..." über merkwürdige Splitterparteien bis hin zu klar erkennbaren Argumentationsmustern der Neuen Rechten. Immerhin, die Strategie hat Erfolg - immer mehr User lassen sich von der so geschürten Hysterie anstecken und fürchten die Perpetuierung der gegenwärtigen Maßnahmen, obwohl bereits eine überschlägige Kosten-Nutzen-Analyse ergeben muss, dass selbst die dümmste Regierung nicht so bescheuert sein könnte, Maßnahmen fortzuschreiben, die immense volkswirtschaftliche Kosten verursachen, aber machttaktisch keinerlei Vorteile versprechen. Kostet "die Mächtigen" ganz offensichtlich viel Geld, vergrößert aber rein praktisch ihre Macht in keiner Weise.
    • @floater70 Ich weiß, dass du mich nicht angesprochen hast. Aber stell dir vor: Deinen Text konnten alle User lesen. Und ich hab dir daher einfach trotzdem geholfen!

      @Garfield Eine App verpflichtend einzuführen, wenn der Besitz eines Smartphones selbst nicht verpflichtend ist, halte ich allerdings für rechtlich schwierig... In China vielleicht trotzdem denkbar, in Deutschland m. E. eher weniger. :roll:
      Teile dieser Signatur könnten die Bevölkerung verunsichern.
    • Garfield wrote:

      Die aktuell diskutierte App speichert lediglich, welche anderen Smartphones mit der App in den letzten 14 Tagen so nah dran waren, dass sie via blutooth Kontakt aufgenommen haben.
      Womit man zwar theoretisch über die Meldeadresse der Besitzer der anderen Handys zumindest ein grobes Bewegungsmuster stricken könnte - aber da weiß Guhgel in der Tat über die meisten von uns sehr viel mehr. Und wenn die so gewonnenen Daten rechtswidrig gebraucht würden, wäre der Zugewinn auch überschaubar - denn jemand, der so handelt, fragt zuerst ebenso rechtswidrig die Bankdaten ab und hat zumindest bei allen Kartenzahlern ein zuverlässigeres Bewegungsmuster.

      Aber es geht nicht mehr um die Realität, sondern um eine (bewusst oder unbewusst) herbeigeschriebene hysterische Angst vor dem Staat.
    • Abendstern wrote:

      @floater70 Ich weiß, dass du mich nicht angesprochen hast. Aber stell dir vor: Deinen Text konnten alle User lesen. Und ich hab dir daher einfach trotzdem geholfen!
      langsam hat hier niemand einen Überblick, WOMIT solltest du mir geholfen haben??????????? meinen text haben doch alle user gelesen, jedenfalls die, die noch diesen schwachsinn verfolgen konnten, was ich von mir nicht behaupten kann.
    • Abendstern wrote:

      Eine App verpflichtend einzuführen, wenn der Besitz eines Smartphones selbst nicht verpflichtend ist, halte ich allerdings für rechtlich schwierig... In China vielleicht trotzdem denkbar, in Deutschland m. E. eher weniger.
      Ja, das stimmt wohl.
      Es wird wie mit vielen Dingen sein: Kein Muss, aber ohne gibt es auch gewisse Leistungen und Rechte nicht.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • @floater70 Du hattest eine Frage gepostet (nach dem Alter eines Users). Ich habe dir gezeigt, wie du die Antwort auf deine Frage selbständig hättest herausfinden können.

      Da das allerdings nur auf höchst komplizierte und unintuitive Weise möglich war, hatte ich in einem seltenen Anflug von Empathie vollstes Verständnis dafür, dass du nicht von selbst drauf gekommen bist!
      Teile dieser Signatur könnten die Bevölkerung verunsichern.
    • LeuChris wrote:

      Ich verstehe auch nicht die Angst vor der App. Das einzige Argument was da immer vorgebracht wird, ist der Missbrauch der Daten für andere Zwecke.
      Es gibt noch ein weiteres Argument: So eine App funktioniert nur, wenn du sehr wenige infizierte hast. Wir haben hier aktuell über 100.000 infizierte in Deutschland rum rennen. Wenn jeder, der in deren Nähe war, gewarnt wird, hast du schnell mehrere Millionen Warnungen - da reagiert dann einfach kein Mensch mehr drauf, weil es zu generisch ist.

      Man kann die App, egal ob freiwillig oder pflicht, übrigens ganz leicht Datenschutzkonform machen: Man speichert den Weg der Person nur lokal auf dem Handy und überträgt ihn nicht an Behörden. Erst bei einer Infektion wird der Weg an die Behörde übertragen. Die Behörde geht mit dem betroffenen den Weg durch und identifiziert dann Ansteckungspunkte (Supermarktbesuche, längere Aufenthalte an einem Ort, ...). Diese werden dann anonym in einer Datenbank veröffentlicht, also nur z.B. die Info: „Im Aldi war am XX. von 10:14 bis 10:21 eine infizierte Person. Diese Datenbank lädt sich das Handy runter und vergleicht es mit dem gegangenen Weg und warnt gegebenenfalls.

      Für eine Pflicht-App muss man das möglichst manipulationssicher gestalten, zum Beispiel indem die Apps regelmäßig einen Hash der Daten an den Server senden. Kontrollen sind dann nur am Gerät selbst möglich, also zum Beispiel durch die Polizei. Natürlich auch Kontaktlos (NFC / QR-Code).
      Wird schon Alles ist schwierig. Bis es dann einfach wird.