Corona: Gemeinsam denken: Welche Exit Strategien könnten funktionieren?

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    • HCS wrote:

      Naja, wenn Du dann gleich Deinen Plan vorstellst, wie wir auf 250.000 Intensivbetten einschließlich des Personals kommen können, dann könnte das realistisch sein. Wenn nicht (wovon ich mal ausgehe): das gerade ist doch das Hauptproblem, dass wir beim exponentiellen Anstieg unweigerlich irgendwann an den Punkt kommen, wo die Zahl der Kranken jede noch so großzügig ausgebaute medizinische Versorgung sprengt. Dein Gedanke ist deshalb leider illusorisch.
      WENN genug Intensivbetten u. Beatmungsgeräte da sind, dann ist ein Exit möglich, was anscheinend auch allg. akzeptiert wird. Bis dahin kann natürlich die Möglichkeiten der medizinischen Versorgung gesprengt werden u. es eine sehr große Anzahl von Toten geben, habe persönlich keine Illusionen, es ging oben nur um die einfachste Bedingung des 'Exists'.
    • floater70 wrote:

      WENN genug Intensivbetten u. Beatmungsgeräte da sind, dann ist ein Exit möglich, was anscheinend auch allg. akzeptiert wird.
      Nur dass es diese Zahl an Intensivbetten nie geben wird - das ist allgemein akzeptiert. Der Plan (der mE sinnvoll ist) ist eher ein ganz anderer: wenn die Zahl der Infizierten soweit gesunken ist, dass man (dank vergrößerter Testkapazitäten) bei jedem Einzelnen die Kontakte rückverfolgen kann, wird nach und nach ein Teil der Beschränkungen aufgehoben analog zu Südkorea.
    • Polarlicht wrote:

      Was Lebensmittel angeht haben wir persönlich tatsächlich bereits in den meisten Fällen "unsere Sachen" gefunden. Ich könnte also gezielt sagen "die von xyz im Glas". Die meisten Menschen kaufen immer das gleiche
      Für die Standard-Lebensmittel stimmt das. Die würde ich sogar online bestellen können.
      Aber Dank HomeOffice und Zwangspause muss ich aktuell Lebensmittel für den ganzen Tag kaufen, nicht nur fürs Frühstück.
      Und da möchte ich schon ein wenig Abwechslung. Am Wochenende gab und gibt es bei mir nach wie vor Nudeln mit Tomatensoße - aber an den Wochentagen brauch ich nun etwas Abwechslung. Der sonst übliche Imbiss vom Fleischer/Bäckerstand ist weit weg. Manche Leute haben sogar das erste Mal in ihrem Leben das Kochen entdeckt. ;)
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • Du solltest 'fairerweise' nicht nur einen kleinen Teil zitieren, was ich geschrieben habe. Dann mache ich mit dir das selbe:

      HCS wrote:

      Nur dass es diese Zahl an Intensivbetten nie geben wird - das ist allgemein akzeptiert.
      Wo steht das, dass dieses 'NIE' 'allgemein akzeptiert ist' ?

      Übrigens:

      HCS wrote:

      Der Plan (der mE sinnvoll ist) ist eher ein ganz anderer: wenn die Zahl der Infizierten soweit gesunken ist, dass man (dank vergrößerter Testkapazitäten) bei jedem Einzelnen die Kontakte rückverfolgen kann, wird nach und nach ein Teil der Beschränkungen aufgehoben analog zu Südkorea.
      Wenn die Zahl der Infizierten soweit gesunken ist, dass man die Kontakte zurückverfolgen kann, dann sind auch genug Intensivbetten u. Beatmungsgeräte da. Die Südkoreaner haben 'die Kontakte zurükverfolgen' vom Anfang an gemacht, jetzt bei uns im nachhinein ist es natürlich auch ok, aber nur wenn genug Intensivbetten u. Beatmungsgeräte vorhanden sind. Das ist die Mindestvorsussetzung für ein Exit, worüber wir hier diskutieren...
    • Garfield wrote:

      Polarlicht wrote:

      Was Lebensmittel angeht haben wir persönlich tatsächlich bereits in den meisten Fällen "unsere Sachen" gefunden. Ich könnte also gezielt sagen "die von xyz im Glas". Die meisten Menschen kaufen immer das gleiche
      Für die Standard-Lebensmittel stimmt das. Die würde ich sogar online bestellen können.Aber Dank HomeOffice und Zwangspause muss ich aktuell Lebensmittel für den ganzen Tag kaufen, nicht nur fürs Frühstück.
      Und da möchte ich schon ein wenig Abwechslung. Am Wochenende gab und gibt es bei mir nach wie vor Nudeln mit Tomatensoße - aber an den Wochentagen brauch ich nun etwas Abwechslung. Der sonst übliche Imbiss vom Fleischer/Bäckerstand ist weit weg. Manche Leute haben sogar das erste Mal in ihrem Leben das Kochen entdeckt. ;)
      ok die Firma in der ich arbeite ist etwas abseits. Da ist nichts mit Bäcker oder Currywurststand (Freitag in der Spätschicht, also alle 3 Wochen wird Pizza bestellt). Ich muss also sowieso immer für die komplette Versorgung einkaufen. Klar geht man auch mal zu einem Imbiss, aber generell wird eben gekocht.
    • Wenn es hart auf hart kommt, wird man auch hier wieder sämtliche Turnhallen in Beschlag nehmen und dort primitive Beatmungsstationen einrichten, wie in China teils geschehen. Zumindest wenn VW die benötigten Beatmungsgeräte liefern kann. Wobei SEAT wohl tatsächlich schon die erste Fertigungslinie für Beatmungsgeräte eingerichtet hat: volkswagenag.com/de/news/stori…-cars-to-ventilators.html - ist in Spanien wohl bitte nötig. Das Knoff-Hoff-wird dann aber sicherlich konzernintern weitergereicht.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • Garfield wrote:

      Wenn es hart auf hart kommt, wird man auch hier wieder sämtliche Turnhallen in Beschlag nehmen und dort primitive Beatmungsstationen einrichten, wie in China teils geschehen.
      Und Messehallen. Die finde ich noch geeigneter als Turnhallen: Gute Verkehrsanbindung, überall Steckdosen, viele voneinander getrennte Hallen auf einem Gelände, ...
      Aber es muss natürlich auch das nötige ansatzweise qualifizierte Personal geben, was die Patienten behandeln kann.
    • HCS wrote:

      Kennst Du irgendeine Quelle dafür, dass irgendjemand 250.000 Intensivbetten für ein realisierbares Ziel erklärt hat?
      Warum sollte ich eine Quelle kennen, dass irgendjemand 250.000 Intensivbetten für ein realisierbares Ziel erklärt hat? Diese Zahl 250.000 stammt von dir und definitiv nicht von mir. 250.000 Intensivbetten werden nach deiner Meinung benötigt u. können NIE bereitgestellt werden, also muss man jetzt die Kontakte der Infizierten zurückverfolgen, ist das jetzt dein endgültiger Standpunkt?

      (Schau mal oben was ich in meiner vorigen Posting geschrieben habe u. vgl. deine Antwort und BITTE oben alles zitieren und nichtnur das was dir passt)
    • Shenya wrote:

      Handy-App
      Besser als weiter zu Hause "eingesperrt" sein.

      In China ist ja eine App Pflicht und wer nicht mittels der App nachweisen kann, dass er getestet und nicht infiziert ist, der darf den ÖPNV nicht benutzen. Könnte man so machen.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • Garfield wrote:

      Besser als weiter zu Hause "eingesperrt" sein
      Und v.a. besser als die Fortführung des Ist-Zustandes über das wirklich Notwendige hinaus, zumal die Handy-App nach einhelliger Meinung von Politikern und Juristen (jedenfalls nach dem, was ich so gelesen habe) ohnehin ausschließlich auf freiwilliger Basis kommen kann - die Armbänder sind eine englische Idee und hier noch überhaupt nicht diskutiert. Auch das wäre auf freiwilliger Basis unproblematisch.

      Ich höre/lese allzu oft nur, was man alles nicht will - kein Kontaktverbot, keine App, kein ..., aber nichts Konstruktives. Immer nur sagen was man nicht will bringt aber nix. Gut, meist sind das die Leute, die es besser wissen als fast alle Fachleute weltweit und das Virus für harmlos halten/erklären.

      Ich finde es (wie man leicht in diversen threads nachlesen kann) seit Wochen nicht gut, dass die Politik bisher nicht einmal ansatzweise sagt, wie es weitergehen soll. Ich verstehe zwar die Gründe - man will sich erstens nicht zu früh hervorwagen und dann hinterher als jemand dastehen, der falsche Versprechungen gemacht hat, und zweitens hat man die Sorge, dass Lockerungsübungen von zu vielen Leuten mißverstanden und als Freibrief für Regelverstöße gesehen würden - halte aber die Unklarheit für die Akzeptanz für noch problematischer. Insofern ist der Vorschlag, den die Fachleute aus diversen Disziplinen (was schon mal sehr wichtig ist) gemacht haben, zumindest diskussionswürdig. Ich persönlich würde dazu tendieren, die Unis länger geschlossen zu halten, Studenten sind halt einerseits hochmobil und damit ideale Verbreiter des Virus, andererseits ist eine Verschiebung des Semesters um weitere vier Wochen diejenige Maßnahme, die die geringsten Kosten und organisatorischen Probleme verursachen würde.

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    • Garfield wrote:

      Besser als weiter zu Hause "eingesperrt" sein.
      Wer ist das denn? Ich nicht.

      Garfield wrote:

      In China ist ja eine App Pflicht
      Ja, China ist natürlich in allem ein Vorbild.
      :irony:

      Also wahrscheinlich bin ich ja fein raus, weil ich immer noch mein altes Windows-Phone habe, und die App bestimmt nur für I-Phone und Android passt. Und öff. Verkehrsmittel benutze ich sowieso nicht. Also von mir aus. Gebt es euch, ein bisschen Masochismus hat noch nie geschadet.
      Alles wird galaktisch gut.
    • Shenya wrote:

      Wer ist das denn? Ich nicht.
      " " beachten.

      China ist das Land, was gerade wieder als erstens zur Normalität zurückkehrt. Und anscheinend auch das einzige Land, was es geschafft hat, die Infektion nicht flächendeckend ausbreiten zu lassen, sondern überwiegend auf die Ausbruchsregion beschränkt hielt. Selbst wenn die Zahlen geschwindelt sind und es in Wahrheit 150.000 statt 80.000 Infektionen waren - wir reden hier von 1,3Mrd. Einwohnern.
      Also ja, in diesem Fall kann man China als Vorbild sehen. Ich würde sogar fast sagen: da sieht man mal die Vorteile fehlender Demokratie.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_

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    • Garfield wrote:

      Ich würde sogar fast sagen: da sieht man mal die Vorteile fehlender Demokratie.
      Weshalb ich es auch vorziehe, nicht die VR China (57 Fälle/Mio. Einwohner), sondern Taiwan (15 Fälle/Mio.), Japan (25 Fälle/Mio.) und Südkorea (200 Fälle/Mio., aber deutlich geringere Sterblichkeit als VR China) als Beispiel für Erfolge heranzuziehen, weil sämtlich Demokratien und zudem nicht unter Verdacht, in großem Stil Zahlen gefälscht zu haben. Es gibt (allerdings nicht nachprüfbare) Hinweise darauf, dass in China die Zahl der Toten (und dann sicher auch der Infizierten) sogar sehr viel höher lag als die Propaganda zugibt. Es ist also keineswegs ein Vorteil fehlender Demokratie, eher zeigt sich mal wieder das Gegenteil: wie wahrscheinlich ist es, dass es in einem demokratischen Land mit freier Presse gelungen wäre, den Arzt, der die Gefahr früh erkannt hat, mit der Androhung von Repressalien so lange mundtot zu machen, bis die Lawine rollt?
    • Ich verstehe auch nicht die Angst vor der App. Das einzige Argument was da immer vorgebracht wird, ist der Missbrauch der Daten für andere Zwecke. Für sowas gibt es Geheimdienste - da braucht man keine App.
      KIRK: Have I ever mentioned you play a very irritating game of chess, Mister Spock?
      SPOCK: Irritating? Ah, yes. One of your Earth emotions.

      SPOCK: I am not capable of that emotion.
    • Garfield wrote:

      In China ist ja eine App Pflicht und wer nicht mittels der App nachweisen kann, dass er getestet und nicht infiziert ist, der darf den ÖPNV nicht benutzen. Könnte man so machen.
      Und wie soll ich dann zu meiner Nephrologin kommen? Die Praxis ist zu weit weg, um dorthin zu laufen.

      Garfield wrote:

      China ist das Land, was gerade wieder als erstens zur Normalität zurückkehrt. Und anscheinend auch das einzige Land, was es geschafft hat, die Infektion nicht flächendeckend ausbreiten zu lassen, sondern überwiegend auf die Ausbruchsregion beschränkt hielt. Selbst wenn die Zahlen geschwindelt sind und es in Wahrheit 150.000 statt 80.000 Infektionen waren - wir reden hier von 1,3Mrd. Einwohnern.
      Also ja, in diesem Fall kann man China als Vorbild sehen. Ich würde sogar fast sagen: da sieht man mal die Vorteile fehlender Demokratie.
      China hat bei den Zahlen aber wohl ganz ordentlich geschummelt. Würde hier glücklicherweise nicht funktionieren. Da sieht man die Nachteile fehlender Demokratie.
      Diese Signatur wurde autistomatisch erstellt und ist ohne Unterschrift gültig :m(:
    • Wolkenfrosch wrote:

      Und wie soll ich dann zu meiner Nephrologin kommen? Die Praxis ist zu weit weg, um dorthin zu laufen.
      Entweder bist Du nicht infiziert oder Du hast sowieso in Quarantäne zu bleiben. Die App ändert daran rein gar nichts. Es wäre auch ohne App strafbar, sich infiziert in den Bus zu setzen.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_