Gutes Durchhalten!!

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    • Gutes Durchhalten!!

      Ich wünsche allen, die jetzt gerade unter den Auswirkungen des Corona-Chaos zu leiden haben (sei es durch zu viele Veränderungen, durch Wegfall der Tagesstruktur etc.) gutes Durchhalten und viel Kraft!!! :)

      Und ich wünsche allen, die sich über die Auswirkungen dieses Ausnahmezustandes freuen können und ihren Alltag jetzt als Aspie-gerechter empfinden, dass sie das genießen können!
      ... Und bitte nehmt es mir nicht übel, dass ich diese positiven Gefühle überhaupt nicht nachempfinden kann und mir nichts sehnlicher wünsche, als dass alles ganz schnell wieder zur Normalität zurückkehrt. ;)

      Bleibt gesund und passt auf euch auf!
      Aus Gründen der Systemüberlastung werden bis auf weiteres alle kommunikativen Aktivitäten eingestellt...
    • Danke.
      Für mich ändert sich nicht viel, habe ich anfangs gedacht.
      Merke jetzt aber, wie die Menschen um mich rum sich anders verhalten.
      Und damit komme ich im Moment schlecht klar.
      Werde mir heute Nachmittag was gutes tun, Sonne und Bewegung. Hoffe ihr kommt gut damit klar und bleibt gesund.
    • MathePinguin wrote:

      ... Und bitte nehmt es mir nicht übel, dass ich diese positiven Gefühle überhaupt nicht nachempfinden kann und mir nichts sehnlicher wünsche, als dass alles ganz schnell wieder zur Normalität zurückkehrt. ;)
      Danke für deinen Thread! Tut gut, das zu lesen und ich wünsch dir ebenso "gutes Durchhalten" :thumbup: :)

      Mir geht es wie dir, siehe Zitat :(
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      Der Beitrag von @tip aus einem der Corona-Threads passt so schön hier rein, daher bin ich so frei und zitiere ihn hier her:

      tip wrote:

      Egal, was jeder für Ansichten hat,
      ich wünsche auf jeden Fall ALLEN, dass sie gut durch diese anstrengende Zeit kommen.

      Jeder hat individuelle Probleme und Wertigkeiten. Es gibt so viele verschiedene Auswirkungen auf das Leben Einzelner, die man sich selbst gar nicht erdenken kann.

      Ich drücke allen die Daumen für das Bewältigen der persönlichen Anforderungen im Jetzt und der Folgen in der Zukunft.
      Ich wünsche dir selbiges.
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      @MathePinguin Schöne Idee!

      Auf mich trifft beides völlig zu - ich genieße total die Ruhe (viel weniger Lärm, weniger Hektik und Gewusel auf den Straßen) und mehr körperlicher Abstand, die dürften bleiben.

      Außerdem sind irgendwie die Leute netter, höflicher - "Ach, bitte, nach Ihnen. Nein, gehen Sie ruhig vor."

      Logistisch/organisatorisch macht es mich völlig fertig: Meine Nudeln gibt es nicht, mein Deo gibt es nicht, mein Bus fährt nicht, und die Sporthalle ist zu, und die Leute, die ich beim Sport sehe, sehe ich nicht, und Mittwoch wäre sonst Sport, und was tu ich stattdessen jetzt mittwochs x(

      Du hast völlig recht, das Beste, was wir machen können, ist die unterschiedliche Wahrnehmung zu respektieren und uns gegenseitig einen guten Umgang mit der Situation zu wünschen.

      Kopp op!
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      Ich selbst gehe nicht so viel raus und wenn, dann kostet es mich Überwindung bzw. nie "ungeplant". Einerseits sind die Maßnahmen quasi "in meinem Sinne" .... andererseits, finde ich die ganze Atmosphäre einfach total bedrückend. Es ist eine andere Stimmung. Manchmal habe ich dieses Gewusel genossen. So etwas Ähnliches hat Christine Preißmann mal gesagt, da habe ich mich total drin wiedererkannt.

      Sie genießt es, unter Menschen zu sein, aber dann doch ganz am Rande, als stiller Beobachter, wo soziale Kompetenzen eher weniger gefragt sind, und das geht mir auch so. Das vermisse ich tatsächlich. Grieß für meinen Grießbrei war letztens auch ausverkauft .... oh Mann. Ich mag meine Eigenarten haben, was Isolation, Gemeinschaft etc. angeht .... aber trotzdem gehört es sich für mich praktisch, dass andere das dementspr. NICHT haben. Ich hoffe, ich konnte deutlich machen, was ich meine.
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      Ich bin auch im Zwiespalt.

      Einerseits finde ich es gut, dass nicht mehr alle angerannt kommen und Hände schütteln und schlimmer noch drücken wollen.
      Man hat Zeit für sich und ist nicht ständig zu sozialen Kontakten gezwungen.
      Einkaufsläden sind relativ leer.

      Andererseits fehlt mir echt meine Tages-/ Wochenstruktur.
      Vieles muss jetzt telefonisch erledigt werden, was mir immer noch enorme Schwierigkeiten bereitet.
      Die gewohnten Dinge gibt es meist nicht mehr zu kaufen.
      Mit Freude im Leben udn Freunden an der Hand ist schnell jeder Kummer im Leben gebannt.
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      Ich finde den Gruß des Threaderstellers auch super nett, vielen Dank dafür! :)

      In meiner gegend hat sich nicht sooo viel verändert.
      Es sind zwar weniger Leute auf den Straßen selbst unterwegs, aber es fahren immernoch auch viele Autos herum und in den Supermärkten sind nicht so viel weniger Leute. Eigentlich so viele wie sonst in der Woche auch.
      Man hat das Gefühl das die Leute die Läden überfüllt haben als das mit Corona anfing und es noch keine Ausgangssperren hab, denn da waren wirklich viele Leute trotz in der Woche vormittags wo auch noch einige gearbeitet haben. Es wurde ja nur geraten zuhause zu bleiben und nur notwendiges zu tun aber es war noch nicht Pflicht in NRW. Das war vor einer Woche. Auch da hat man hier schon kein Klopapier mehr bekommen. Wir haben da nur ein Paket Küchenrollen bekommen weil alles andere schon weg war.
      Wir sind seit dieser vergangenen Woche zwei mal einkaufen gegangen weil wir mussten, sonst waren wir nur zuhause.
      Heute waren wir auch einkaufen, also Essen haben wir jetzt definitiv bis zu einer Woche, aber nur noch 2 Rollen Klopapier. Im Edeka (wir haben hier 2 Läden) und bei DM gab es nach wie vor kein Klopapier. Ich kann das nicht verstehen. Einerseits sagen sie im Fernsehen das die Läden ständig, teilweise sogar täglich beliefert werden, dann sagen die Läden selbst das die Leute nur maximal 2 Pakete pro Familie mitnehmen dürfen, und dennoch ist innerhalb 2 Stunden alles ausverkauft? Wie geht das bitte?
      Mich macht sowas wütend.
      Dank der Ausgangssperren ist es jedenfalls in den Geschäften wieder leerer, aber nicht wirklich "leer" sondern eher normal wie es vorher auch war.
      Andere Dinge die bei mir in letzter Zeit wegen Corona stress machten, sind eben die Verbindung dazu das ich vorher Stress hatte wegen der Behindertenwerkstatt und dem Druck der Reha-frau die mir dafür ein gewisses Zeitlimit gab, ich die Werkstatt nicht erreichen konnte weil die Telefonleitungen ständig besetzt waren und auf meine emails niemand geantwortet hat, und nun die veränderten Tagesabläufe.
      Ich versuche eine gewisse routine zu behalten, zB indem ich in den gleichen Tagen wie immer bade, an den gleichen Tagen einkaufe und sauber mache, und zwischen dinn halt male was ich eh immer mache wenn ich Zeit habe.
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      @MathePinguin

      Danke für deine Wünsche. Den will ich mich gerne anschließen.

      Für mich ist die momentane Situation eine Katastrophe. Mein gesamtes Umfeld hat sich geändert. Sämtliche Hobbys funktionieren nicht mehr so wie bisher, das hat mir immer viel Halt gegeben um mit den alltäglichen Schwierigkeiten klarzukommen. Auch zu Hause ist vieles anders, die Kinder sind den ganzen Tag zu Hause. Nur meine Frau hat Glück und kann wenigstens noch arbeiten gehen, allerdings ist auch dort Kurzarbeit angekündigt. Ich weiß gar nicht mehr so richtig wohin und merke, daß ich mich immer weiter zurückziehe und auch sonst kaum noch Lust auf irgend etwas habe.

      Die Hoffnung und die Zuversicht, daß es besser wird bleibt allerdings (noch).