Wohngeld beantragen

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    • Wohngeld beantragen

      Hallo,

      wie ich in einem Corona-Thread schrieb, gehöre ich leider zur Gruppe der freiberuflichen Lehrkräfte, die nun auf unbestimmte Zeit ohne Arbeit und Einkommen ist. Hartz IV werde ich voraussichtlich aktuell nicht bekommen, allerdings habe ich gelesen, dass Wohngeld eine Möglichkeit ist.
      Hat jemand von euch Erfahrung damit?
      Ich werde in diesem Monat ja noch Honorar von bereits absolvierten Tätigkeiten erhalten, sodass ich es eigentlich erst für April beantragen kann, denke ich.
      Oder wie hoch kann das monatliche Einkommen für den Bezug dieser Leistung sein?
    • Hi, ja, dich hat es wirklich übel erwischt :( Da kann ich mit meinem Promotionsstipendium ja noch richtig froh sein.
      Ich habe es selbst nicht beantragt, hatte es aber mehrfach vor :) Es ist wie jeder Antrag stressig. Aber auf jeden Fall weniger stressig als ALGII und man kriegt keine oder zumindest fast keine Repression.

      Es kommt super stark darauf an, wo du wohnst, weil es je nach Ort unterschiedliche Mietstufen gibt und das Einkommen, unter dem man Wohngeld bekommt, sich je nach Mietstufe etwas unterscheidet.

      Ich habe hier einen Wohngeldrechner gefunden, da gibt es auch einen Link zur Tabelle der Mietstufen. Zumindest eine Erstorientierung kann man hier bekommen.

      Halte durch (RW, aber ernst gemeint)
    • Ich würde an deiner Stelle möglichst früh einen Antrag stellen, denn dann hast du zumindest die Chance, dass er bewilligt wird. Ich würde an deiner Stelle auf alle Fälle noch im März den Antrag stellen. (Manche Leistungen werden auch rückwirkend genehmigt, aber oft gilt der Monat der Antragsstellung ab dem ersten Zeitpunkt, wo es Geld geben kann.)

      Übrigens habe ich auch gute Erfahrungen mit Wohngeld gemacht.

      Edit: Ja, du solltest den Antrag möglichst sofort stellen, denn es gilt §25 Abs. 2 WoGG: wohngeld.org/wohngeldgesetz-wogg/paragraph25.html

      Falls du es nicht schaffst alles notwendige für den formalen Antrag zusammenzubekommen, dann schicke erstmal das Hauptformular oder stelle einen informellen Antrag. Dazu schreibst du in etwa "Ich beantrage Wohngeld zum frühstmöglichen Zeitpunkt" und schickst das als Einschreiben an die zuständige Stelle.
      Surprised by the joy of life.

      The post was edited 1 time, last by Surprised ().

    • Auf jeden Fall solltest Du ein Einkommen haben, mit dem Du den Lebensunterhalt noch bestreiten kannst. Also nicht nur viel ist schlecht - auch zu wenig.
      Denn Wohngeld ist normalerweise nur ein Zuschuss für die Miete.
      Bei mir war es so, dass ich vorher auch noch einen Antrag beim Arbeitsamt auf H4 stellen musste, auf Ablehnung warten und dann damit zum Wohngeldamt und per Kontoauszug noch nachweisen, dass ich problemlos von Ersparnissen leben konnte.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Teilnehmer-Limit von Privatkonversationen verdoppelt werden sollte.
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      Garfield wrote:

      Auf jeden Fall solltest Du ein Einkommen haben, mit dem Du den Lebensunterhalt noch bestreiten kannst. Also nicht nur viel ist schlecht - auch zu wenig.
      Denn Wohngeld ist normalerweise nur ein Zuschuss für die Miete.
      Bei mir war es so, dass ich vorher auch noch einen Antrag beim Arbeitsamt auf H4 stellen musste, auf Ablehnung warten und dann damit zum Wohngeldamt und per Kontoauszug noch nachweisen, dass ich problemlos von Ersparnissen leben konnte.
      Und wie hoch sieht so ein Einkommen ungefähr aus?

      Aktuell kommt es sowieso nicht mehr in Frage, da ich ja mindestens Hartz IV beantragen kann (oder sogar eine andere Unterstützung für Freiberufler).
      Aber vielleicht ist es nützlich für die Zukunft zu wissen ...
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      Es muss einfach glaubhaft sein, dass du davon leben kannst. Und das auch etwas langfristiger, nicht nur von einem Monat zum Nächsten.
      Mit 500€ Einkommen und einer 5 Zimmerwohnung, die 1000€ kostet, würde es z.B. nicht klappen.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Teilnehmer-Limit von Privatkonversationen verdoppelt werden sollte.